Im Rahmen der Mission Generation Mitgestaltung haben wir gemeinsam mit okaj zürich eine Studienreise nach Berlin umgesetzt. 16 Fachpersonen aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus dem Kanton Zürich sind dafür nach Berlin gereist.
Ziel war es, praxisnahe Methoden kennenzulernen, um die Partizipation marginalisierter Kinder und Jugendlicher zu stärken.
Die zentrale Frage: Wie gelingt es, dass junge Menschen nicht nur gehört, sondern aktiv einbezogen werden? Und wie übersetzen wir das in den Alltag?
Die Reise führte in Einrichtungen mit unterschiedlichen Zielgruppen und Arbeitsansätzen. Im Fokus standen drei Einrichtungen:
Hier wird Partizipation im Alltag der Arbeit mit Jugendlichen umgesetzt.
Dort, wo junge Menschen erleben, dass ihre eigene Stimme zählt und sie an Entscheidungen beteiligt sind, entsteht Selbstvertrauen und Vertrauen in gemeinschaftliche Prozesse. Offene Kinder- und Jugendarbeit ist damit ein zentraler Ort, an dem Beteiligung konkret erfahrbar wird.
Während des Besuchs lernten die Fachpersonen außerdem die Dialogbox und die Bildungsbox der Initiative Offene Gesellschaft kennen – zwei praxisnahe Materialien, die sie mit nach Zürich nehmen und in ihrer eigenen Arbeit mit Jugendlichen einsetzen oder als Inspiration nutzen können.
Die Studienreise entstand aus einem gemeinsamen Austausch zwischen Faktor D und okaj Zürich, die Beteiligung und Demokratie stärker in den Fokus rücken wollen. Da die Faktor-D-Mission Generation Mitgestaltung genau an dieser Schnittstelle ansetzt, entwickelte sich daraus zunächst ein fachlicher Austausch – und schließlich die gemeinsame Studienreise nach Berlin.
Ein großes Dankeschön an okaj Zürich, Movetia – Austausch und Mobilität und besonders an Michael Koger für den vertrauensvollen Austausch und die gemeinsame Umsetzung.
Lasst uns weiterdenken: Wie können solche Ansätze weitergetragen und in bestehende Strukturen integriert werden?