Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Virginie Meusburger-Cavassino
Ich arbeite seit dem Jahr 2000 im aha und baute die Nationalagentur für die EU-Jugendprogramme in Liechtenstein auf. Ich bin eine Person, die mit viel Power und Organisation an ihre Arbeit herangehe. Dass die Stimme der jungen Leuten gehört wird und dass sie mehr mitgestalten und mitentscheiden können ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich definiere mich als Europabürgerin aufgrund meines kulturellen Backgrounds und meiner Liebe zu Europa. Ich bin eine emotionale und gefühlsvolle Person, die offen für Neues ist und mit Humor durch das Leben geht.
Gemeinsam sind wir stark

Teresa Torzicky
Ich bin seit über 10 Jahren im Bildungsbereich in Österreich mit Schwerpunkt Innovation und Chancengerechtigkeit tätig. Die wichtigsten Stationen dabei waren meine Tätigkeit als Lehrerin, als Gründerin eines Inkubationsprogramms für Bildungsinnovationen sowie die Leitung der Geschäftsstelle der staatlichen Innovationsstiftung für Bildung. Aktuell darf ich das Entstehen der zivilgesellschaftlichen Initiative "BID - Gemeinsam Bildung stärken" begleiten.
„Bildung und Demokratie in einem Land gehen Hand in Hand und die Vernachlässigung des Bildungssystems eines Landes hat daher langfristig auch negative Auswirkungen auf die Demokratie. Konsensual erarbeitete und langfristig ausgerichtete Bildungsstrategien sind daher eine Notwendigkeit, um auch das Funktionieren des Bildungssystems zu gewährleisten und damit auch demokratische Prozesse zu sichern.“

Noa Dibbasey
Es gibt unglaublich viele Arten, wie Demokratie gelebt werden kann – ihre Vielschichtigkeit fasziniert mich. Dass ich als Praktikantin bei Faktor D diese Demokratie-Diversität mittels verschiedener Prozesse und in verschiedenen Ländern fördern und mittragen kann, bedeutet mir viel. Bereits in meiner Matura-Arbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie wir die Partizipation von jungen Menschen in unserer Demokratie fördern können. Danach habe ich im Politik-Ressort einer Schweizer Zeitung gearbeitet und eine Kolumne über die Lebensrealität junger Menschen geschrieben. Jetzt studiere ich – neben meiner Arbeit bei Faktor D – in Bern Sozialwissenschaften und Data Science, wo ich mich erneut auf den Schwerpunkt Demokratie konzentriere.

Gesa Feldhusen
„Durch Diskussionen mit anderen kläre ich gerne Detailfragen bei großen Herausforderungen, so erhoffe mir im Innovationsprozess, viel von den anderen Teilnehmer*innen zu lernen. Mich persönlich beschäftigt die Frage: wie digitale Teilhabe, verbunden mit intersektionalem Feminismus, die politische Handlungsfähigkeit junger Menschen stärken kann.“

Jürg Steiner
Ich bin seit fast 40 Jahren Journalist, arbeitete sehr lange bei der Berner Zeitung (Tamedia) und in den 1990er-Jahren vorübergehend im Tessin. 2021 verliess ich Tamedia und gründete mit Marina Bolzli und Joël Widmer das lokale Online-Magazin "Hauptstadt" in Bern, das seit 2022 erscheint.

Lena Groh-Trautmann
Als Geschäftsführerin der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. kann ich meinen sozialwissenschaftlichen Hintergrund mit strategischer Organisationsentwicklung und ihrer Praxiserfahrung in der freien, inklusiven Kinder- und Jugendarbeit sowie der politischen Jugendbildung verbinden. Die Servicestelle Jugendbeteiligung engagiert sich im Rahmen unterschiedlicher Projekte und Angebote für eine jugendgerechte und zukunftsfähige Demokratie und insbesondere für die wirksame und inklusive Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen.
„Ich erhoffe mir gemeinsames, mutiges Anpacken und wertvolle wie praktikable Impulse für unsere Demokratie. Demokratie heißt, sich einzumischen und gemeinsam Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Mit dem Innovationsprozess wollen wir Ideen und Projekte nach vorne bringen, die dafür sorgen, dass alle wirksam mitgestalten können. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche.“

Aurel Eschmann
Ich habe Regionalstudien Asien/Afrika sowie Global Studies in Berlin, Hangzhou, Pretoria und Neu-Delhi studiert, später arbeitete ich bei der Rosa-Luxemburg Stiftung im Asienreferat. Ich beschäftige mich seit langem mit der Intersektion von Autoritarismus und Neoliberalismus, besonders mit Fokus auf Indien und China. Durch diese Arbeit habe ich einen speziellen Blick auf antiautoritäre Gegenstrategien entwickelt, der mich zum Projekt Beyond Molotovs führte.
„Die politischen Eliten sind nicht in der Lage die Krisen unserer Zeit zu lösen, sei es der Klimawandel oder Ungleichheit. Wir brauchen einen demokratischen Neuanfang, der mit mutiger Politik glaubhaft auch bei den Reichsten und Mächtigsten ansetzt, sonst droht uns der Faschismus.“

Andrea Laura Bonk
Seit 2023 verantworteich die Bereiche Strategie und Kommunikation der DFL Stiftung – der Stiftung aus dem deutschen Profifußball – und widme mich unter anderem den Themen Demokratiestärkung und Wertevermittlung durch Social Media. Zuvor war ich sieben Jahre lang im Sportmarketing für den Internationalen Sportvermarkter Infront sowie Workwearhersteller Engelbert Strauss tätig.
„Aus dem Sport wissen wir: Gewinnen können wir nur im Team. Um die pro-demokratische Mehrheit sichtbar zu machen und Ressourcen effizient zu nutzen, sind Allianzen daher unverzichtbar.“

Alina Schütze
Ich setze mich als Beteiligungsexpertin für demokratische Teilhabe in gesellschaftlichen Transformationsprozessen ein. Mein Zugang zur Partizipation entstand über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – heute unterstütze ich Kommunen, Landesverwaltungen und Ministerien dabei, Beteiligung wirksam, inklusiv und strategisch zu gestalten. Besonders interessiert mich, wie digitale Werkzeuge mit analogen Formaten zusammenspielen können, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Bei Make.org arbeite ich außerdem an der Integration demokratischer KI in Partizipationsprozessen.
„In Zeiten großen Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen müssen wir uns zusammentun, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gesellschaftliche Transformation lebt von wirksamer Teilhabe und Kooperation – online sowie offline.“

Mirjam Kirschner
In der aktuellen Kampagne "Reclaim TikTok" versuchen wir bereits, eine Bewegung entgegen rechts auf TikTok aufzubauen. Durch die eigenen Erfahrungen von Hass und Bedrohungen ist es mir sehr wichtig, Feindbilder in digitalen Räumen abzubauen. In einer Summer School habe ich mich u.a. mit Plattformen als Mittel für Proteste, Gefahren von KI und demokratiegefährdenden Prozesse wie durch die Verbreitung von Fehlinformationen in digitalen Räumen auseinandergesetzt. Ich glaube, für den Prozess und die Challenge, Feindbilder abzubauen, sehr interdisziplinäre, groß denkende Perspektiven mitbringen zu können.
„Ich bin stolz darauf, Teil einer vielfältigen, demokratischen Bewegung zu sein, die rechte Kräfte übertrumpft und ein Leben für alle im Einklang mit der Natur schafft. Ich bin mir sicher, dass Empowerment der Zivilgesellschaft und die Stärkung demokratischer Akteure aktuelle Gefahren wie die Klima- und Biodiversitätskrise, die Zunahme von Fehlinformationen v.a. auch durch KI und Kriege bewältigen können.“

Nadia Sophie Westerwald
„Ich hoffe auf eine diverse und intersektionale Gruppe von Teilnehmer*innen, die kreative Lösungen zur Stärkung der politischen Teilhabe von Mädchen* im DACH-Raum entwickelt. Ich freue mich darauf, die Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus in den Innovationsprozess einzubringen.“

Elisabeth Mayerhofer
„Demokratie lebt nicht davon, dass sie konsumiert wird, sondern durch einen Mix aus Mitgestaltung und durch Repräsentation. Ich bin gespannt darauf, mehr darüber zu lernen, wo im 21. Jahrhundert aus Sicht junger Menschen mehr Mitgestaltung (und neue Mitgestaltungsformate) gefragt sind und wo Repräsentation (weiterhin?) passen könnte.„

Laura Schlotthauer
Die Kraft von Kommunikation hat mich schon immer fasziniert. Ich habe Sie auf die Bühne gebracht (Schauspiel Frankfurt), studiert (FU Berlin, LSE, USC und Leuphana Universität) und nun seit 15 Jahren in der Praxis (Scholz&Friends, Ketchum, ressourcenmangel) angewendet. Dabei lag mein Schwerpunkt immer auf Kunden und Themen der öffentlichen Hand. Von Bildungsmarketing, zu Nachhhaltigkeits- und Transformationskommunikation - ich fühle mich in vielen Themen zuhause. So richtig am Herzen liegt mir die Repräsentanz und Inklusion von Menschen, die in unserer Gesellschaft weiterhin zu wenig Sichtbarkeit und Chancen bekommen. Hierfür setze ich mich seit 3 Jahren im GWA als Vorständin und zuletzt Foren-Sprecherin ein.
„Ich möchte, dass wir wieder konstruktiv und ehrlich miteinander sind. Ich möchte aber auch, dass wir all jenen, die es nicht ehrlich meinen klare Kante zeigen."

Nina-Kathrin Wienkoop
Ich bin promovierte Politikwissenschaftlerin und Ethnologin. Als Vorstandsmitglied am Institut für Protest- und Bewegungsforschung und assoziiert am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung beschäftige ich mich intensiv mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Zuvor leitete ich dort ein Forschungsprojekt zu Jugend und Engagement. Derzeit bin ich Co-Leiterin der Ideen.Werk.Stadt in Hamburg, wo ich mich mit Fragen der Transformation und Innovation in der Verwaltung auseinandersetze. Zudem publiziere, berate, forsche und lehre ich zu Themen wie Jugend und Engagement, Protest, soziale Bewegungen, Demokratiebildung und Gen Z.

Antje Scheidler
Bei der Robert Bosch Stiftung verantworte ich als Teamleiterin die Themen Demokratie und Ungleichheit im Fördergebiet Globale Fragen. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Demokratiekompetenzen und innovative Formate der Bürgerbeteiligung sowie die umfassende Teilhabe von Menschen, die von Ungleichheiten betroffen sind.
„Auch wenn die Sorge um unsere Demokratie gerade allerorten spür- und hörbar ist, mich stimmt die Zivilgesellschaft optimistisch. Über viele Jahre gewachsen, mit Leidenschaft, Expertise und Kreativität bei der Sache! Sie wirkt auch wie ein Magnet, wenn es darum geht, Menschen Wege ins Engagement aufzuzeigen und sie einzubeziehen.“

Jan Renner
Ich bin Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie Bayern und beschäftige mich in meiner Arbeit mit dem Ausbau von demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten für alle. Ganz konkret berate ich Initiativen in Bayern dabei, ihrem kommunalpolitischen Anliegen Gehör zu finden. Ob mehr Dialoge durch losbasierte Bürgerräte oder direktdemokratische Bürgerentscheide: Beteiligung ist vielfältig, muss aber auch von allen Seiten gelebt werden, damit sie funktioniert. Besonders im Bereich der Jugendbeteiligung ist hier noch Luft nach oben. Darum arbeite ich im Projekt „LOS jetzt!“ daran, Kinder- und Jugendbürgerräte in der DACH-Region zu fördern.
„Demokratie funktioniert nur zusammen. Trotz unterschiedlicher Ansatzpunkte ist es darum wichtig, dass sich verschiedenste Akteure auf gemeinsame Ziele verständigen. Denn die Bedrohungen der Demokratie halten Einzug in unsere Gesellschaft.“

Kaiya Marrin Reisch
Ich habe im schönen Bonn und in Tel Aviv Kulturanthropologie und vergleichende Religionswissenschaft mit Fokus auf Radikalisierung und Identität studiert. Neben meinem Studium engagiere ich mich schon seit 2016 gemeinnützigen Organisationen, die sich für BIldungsgerechtigkeit in Schulen einsetzen. Im Rahmen dessen habe ich vor allem vor Ort in der Schule sowie mit der Presse zusammengearbeitet.
Bei CEOPS bin ich seit diesem Jahr hauptamtlich dabei und seit 2022 ehrenamtlich im Engagement gegen Hass im Netz. Bei CEOPS gefällt mir der diskriminierungskritische und demokratische Ansatz besonders gut sowie das Netzwerken und der Austausch mit anderen wichtigen Präventionsprojekten. In meiner Freizeit engagiere ich mich nachwievor für gesellschaftliche und soziale Gerechtigkeit und veranstalte Diskussionsforen. Zur Entspannung und Entschleunigung findet man mich beim Sport, Musizieren oder Kreativschreiben.
„Extreme Meinungen, die eine Gefahr für unser demokratisches Zusammenleben darstellen, sind vor allem in den sozialen Medien oft sehr laut. Um dem entgegenzuwirken und zu zeigen, dass die eindeutige Mehrheit unserer Gesellschaft immer noch an demokratischen Grundwerten festhält, ist es wichtig als demokratische Akteur*innen zusammenzuhalten, zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen.“

Victoria Preuer
Für meine eigenen Werte einzustehen und gleichzeitig Offenheit zu leben – das ist Teil einer Haltung, die weit über meine Designpraxis hinausreicht. Den Themen und Menschen, mit denen ich arbeite, auf den Grund zu spüren und das Wesentliche herauszuarbeiten, ist mir ein besonderes Anliegen. Gute (visuelle) Kommunikation schafft es, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln, ohne sie zu vereinfachen. Dabei geht es mir nie darum, die eine richtige Lösung zu finden, sondern auch Widersprüche sichtbar zu machen. Besonders schätze ich Gestaltungsprojekte, denen es gelingt, Wissensvermittlung mit Poesie zu verbinden.
Nach meinem Magistra-Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien, das mich nach Shanghai und Prag führte, habe ich zahlreiche Ausstellungs-, Buch- und Markenprojekte konzipiert und grafisch gestaltet. 2024 gründete ich mein Designstudio „Formation – Gestaltung mit Haltung“. Gemeinsam mit meinem Team konzipiere, gestalte und texte ich für Unternehmen, Organisationen und Kulturprojekte – und immer auch für eine lebenswerte Zukunft für alle.
„Ich gestalte Kommunikation, die Haltung zeigt und Menschen miteinander ins Gespräch bringt. In einer Zeit der Vereinfachungen verstehe ich visuelle Gestaltung als Gegenbewegung: als Praxis des Zuhörens, des Zweifelns und des gemeinsamen Suchens."

Hannah Göppert
Ich bin als Geschäftsführerin in Deutschland seit 2022 am Aufbau von Faktor D beteiligt. Ich habe Soziologie und Politikwissenschaften studiert und bin seit sechs Jahren bei der Initiative Offene Gesellschaft, wo ich Projekte für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt initiiere und umsetze. Zuvor war ich in der politischen Bildung, Forschung und Politikberatung tätig, u.a. bei Engagement Global, der Humboldt-Universität und adelphi. Der gemeinsame Nenner meiner beruflichen Stationen war immer die Stärkung von sozialer Gerechtigkeit, demokratischer Teilhabe und Partizipation. Bei Faktor D motiviert mich die Verzahnung gesellschaftlicher Debatten mit konkreter Wirkung on the ground.
„Stellt euch vor, wie sich Wirkung vervielfachen lässt, wenn sich wichtige Akteur*innen eines Feldes an einem Tisch versammeln. Wenn sie Wissen austauschen und Strategien entwickeln. Und wenn sie Lösungen dann konsequent umsetzen.“

Rainer Faus
Ich bin Co-Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der pollytix strategic research gmbh. Als Experte für strategische Wahl- und Meinungsforschung beschäftige ich mich seit 20 Jahren mit öffentlicher Meinung, davon die letzten 15 Jahre in Deutschland.
Durch die zielgruppenspezifische Erforschung der öffentlichen Meinung für Kunden aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft habe ich ein tiefes Verständnis dafür, wie die Bevölkerung zu gesellschaftlichen Themen tickt und wie man in diesen Kontexten sinnvoll kommuniziert und agiert.
Daneben bin ich zivilgesellschaftlich in vielerlei Bereichen unterwegs, unter anderem im Vorstand von 'Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde sowie im Präsidium' und im Präsidium von 'Futur Eins - Think & Do Tank für die demokratische Öffentlichkeit'.

Barbara Djassi
Kommunikation und Freiheit sind die großen Themen in meinem beruflichen Wirken der letzten Jahre. Ich brenne dafür, dass wir uns von Strukturen und Mustern befreien, die Verteilungsgerechtigkeit und einen gesunden Umgang mit unseren planetaren Ressourcen verhindern. Ich versuche Menschen dafür zu begeistern, die Gesellschaft zu gestalten und dafür zu kämpfen, dass das möglich ist und bleibt. Ich bin im Augenblick vor allem aktiv für Kleiner Fünf und betterplace lab und mache außerdem Filme.
„Eine resiliente Demokratie kann es nur geben, wenn sie von innen permanent gestärkt, mit Leben gefüllt und reflektiert wird. Es braucht einen starken Zusammenhalt unter den vielen unterschiedlichen Akteur:innen aus allen Bereichen der Gesellschaft, damit die von innen und aussen bedrohte Demokratie erhalten bleibt und sich erneuern kann.“

Pascal Nufer
Seit rund 25 Jahren arbeite ich im Journalismus, über 15 Jahre davon berichtete ich aus Asien als Korrespondent für diverse Medien wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) oder die Deutsche Welle (DW) mit Stationen in Bangkok und Shanghai. Seit 2020 lebe ich wieder in der Schweiz, arbeite als freischaffender Journalist, Autor, Referent, Reiseleiter und doziere am Institut für Angewandte Medienwissenschaften der ZHAW praktischen Journalismus. In einem Teilzeitmandat betreue ich bei der SRG Projekte zur Förderung der Nachrichtenkompetenz. In meiner Freizeit engagiere ich mich für den Erhalt eines innovativen Bioladens in unserem Quartier in Winterthur.
„Wahre Worte wirken, unwahre leider auch. Im Zeitalter von Desinformation braucht's einen starken Journalismus und eine Gesellschaft, die dessen Wert für die Demokratie erkennt. Wer den Journalismus stärkt, stärkt die Demokratie."

Bruno Moreschi
Ich bin Postdoc, bildender Künstler und Filmemacher. Mit einem Doktor in Kunst von der Staatsuniversität von Campinas (Unicamp) und einem Aufenthalt an der Universität der Künste Helsinki, bin ich leitender Forscher am Zentrum für Kunst, Design und soziale Forschung (CAD+SR) sowie Mitglied des Projekts „Verfall ohne Trauer: Zukunft denkende Erbepraktiken“ (Riksbanken Jubileumsfond, Wallenberg-Fonds und VolkswagenStiftung). Im April 2024 habe ich ein Forschungsstipendium am Institute for Advanced Studies der Leuphana Universität (Deutschland) begonnen. Meine Untersuchungen beziehen sich auf die Dekonstruktion von Systemen und die Entschlüsselung von Verfahren und sozialen Praktiken in den Bereichen Kunst, Museen, visuelle Kultur und Technologie.

Denis Sorie
Menschen und ihren Rechten gilt mein gesellschaftliches Engagement – ob als Aktivist bei Amnesty International, als Campaigner bei AlgorithmWatch CH oder als Hobbyphilosoph am Rheinufer. Die Frage nach der nachhaltigen Verwirklichung einer gerechten, demokratischen und inklusiven Gesellschaft treibt mich an – und manchmal auch um.
„In geopolitisch instabilen Zeiten wie diesen liegt es umso mehr in unserer Verantwortung, nicht nur entschieden menschenverachtenden Politiken entgegenzutreten, sondern auch gemeinsame Visionen zu entwerfen, wie wir ein gutes Leben für alle verwirklichen können.“

Céline Colombo
Ich leite seit 2023 die Koordinationsstelle Teilhabe beim Kanton Zürich. Die Koordinationsstelle fördert die politische möglichst vieler Menschen im Kanton Zürich. Vor meiner Tätigkeit in der kantonalen Verwaltung war sie Oberassistentin am Institut für Politikwissenschaft der Uni Zürich im Bereich Schweizer Politik und Doktorandin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Meine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Demokratie und demokratische Innovationen, politische Partizipation und politische Bildung, sowie Diversität und Inklusion.

Artan Islamaj
Als migrantisierte Person in der Schweiz, sind mir Blindflecken und Leerstellen innerhalb unserer Demokratien und demokratischen Institutionen stets aufgefallen. Bei Operation Libero gehen wir genau diese Leerstellen an, denn wir stehen für eine offene und fortschrittliche, liberale und gerechte Gesellschaft, in der sich jeder Mensch frei entfalten kann und gleich an Würde und Rechten ist.
„Zu Zeiten, in denen Demokratien - global gesehen - durch anti-demokratische Kräfte, wie Rechtspopulisten und Autokraten, immer mehr in Bedrängnis geraten, ist es an uns nicht nur diese Angriffe abzuwehren sondern auch Lücken in unseren Demokratien zu füllen. Bestes Beispiel dazu: Unsere Demokratie-Initiative, die einem Viertel der ständigen Bevölkerung in der Schweiz einen erleichterten Zugang zur Einbürgerung ermöglichen will.“

Elena Kalogeropoulos
Ich bin Juristin, Politik- und Organisationsberaterin mit Fokus auf Strategie, Digitalisierung & Diversity. Ich beschäftige sich insbesondere mit Künstlicher Intelligenz und algorithmenvermittelter Diskriminierung, innovativer Verwaltung und Organisationsentwicklung sowie intersektionaler Diversität und Führung. Als Gründerin des E K & the good lab Netzwerks interessiert mich, wie neue Technologien und systemische Ansätze genutzt werden können, um Brücken zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen.
„Wer demokratische Räume gestalten will, muss verstehen, wie digitale Infrastrukturen Zugehörigkeit ermöglichen – oder verhindern. Demokratie beginnt dort, wo wir Verantwortung sichtbar machen.“

Leon Erlenhorst
Ich habe Philosophie, Volkswirtschaftslehrer und Internationale Beziehungen studiert. Seit meiner Uni-Zeit beschäftige ich mich mit neueren Funktionsbedingungen von Propaganda – insbesondere mit den Wechselwirkungen zwischen sozialen Netzwerken undPropaganda. Neben dem Studium habe ich bei verschiedenen Unternehmens- und Politikberatungen gearbeitet. 2024 habe ich zusammen mit Arndt Freytag von Loringhoven das Buch "Putins Angriff auf Deutschland - Propaganda,Desinformation, Cyberattacken" veröffentlicht. Heute arbeite ich als Strategy Lead bei Media Force und entwickle strategische Leitlinien, um den demokratischen Diskurs im digitalen Raum zu stärken.
„Wir müssen für die Mitte kämpfen.“

Jonas Scheiner
Meinen künstlerischen Hintergrund verband ich in Wien mit dem Studium der Internationalen Entwicklung und einem Fokus auf die Frage, wie Kreativität und Aktivismus gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern können. Aus dieser Verbindung von Theorie und Praxis im interkulturellen Dialog entwickelte sich meine Arbeit in der Kulturentwicklung und -vermittlung. Ich leitete mehrere Kulturvereine und kuratierte sowie konzipierte zahlreiche Projekte und Festivals im Bereich interdisziplinärer Kunst. Heute koordiniere ich als Teil des Leitungsteams Österreichs größtes Jugendprojekt „Demokratie, was geht?“, das jungen Menschen Raum gibt, soziale Themen künstlerisch und kritisch zu erforschen und marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen.
„Demokratie gedeiht dort, wo Macht geteilt, Raum geöffnet und Stimmen gehört werden, die selten eine Bühne haben. Erst wenn Akteur*innen der Demokratie ihre Privilegien und ihre Hegemonie reflektieren und auflösen, können wir Strukturen dekolonisieren und Ressourcen gerecht verteilen.“

Stefano Pedrazzi
Ich bin Vollblut-Wissenschafler mit Herz und Verstand, einem Auge auf digitalen Kommunikationsprozessen und einem Ohr für soziale Anliegen. Auf der Basis meiner Forschung entwickle ich – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – eine Handvoll Empfehlungen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen. Ich beteilige mich an Debatten – mit Leib und Seele.
„Um die Welt zu retten, war der Zeichentrick-Held „Captain Planet“ auf die Kraft seiner fünf Freunde, die Erde, Feuer, Wind, Wasser und Liebe beisteuerten, angewiesen. Um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, benötigen auch wir ein starkes Netzwerk engagierter, kreativer und mutiger Köpfe aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.“

Sabrina Ropp
Ich arbeite für eine Zukunft, in der Politik zugänglich ist und positive Veränderungen möglich macht. Nach über zehn Jahren im politischen Feld – von der EU-Interessenvertretung bis zur Kommunikations- und Stakeholderarbeit – weiß ich, wie viel Kraft in mutigen Ideen, starken Beziehungen und klaren Strategien steckt. Als politische Wirksamkeitsberaterin und Politcoach begleite ich Menschen und Organisationen, die gesellschaftlich gestalten wollen, und unterstütze sie dabei, ihre Themen selbstbewusst, wirkungsvoll und mit ungewöhnlichen Allianzen voranzubringen. Mich treibt an, zu zeigen, wie viel Macht in jedem einzelnen Beitrag steckt und wie Veränderung gemeinsam leichter und machbar wird.
„Ich brenne dafür Politik greifbar zu machen - wir alle (Einzelpersonen, Organisationen etc) können unsere politischen Herzensthemen vorantreiben und neue Realitäten schaffen! Wenn wir wissen welche politischen Ebenen, welche politischen Wirkungsmöglichkeiten zu welchem Zeitpunkt gegeben sind und welche (ungewöhnlichen) Allianzen uns stärken - können wir die Zukunft positiv für uns alle verändern!“

Stephanie Kowitz-Hams
Ich bin promovierte Historikerin, Netzwerkerin und Corporate Influencerin. Nach Stationen in der historisch-politischen Bildung und über zwölf Jahren in der MINT-Bildung – unter anderem bei der Körber-Stiftung und als Leiterin der MINT-Vernetzungsstelle Deutschland – bringe ich vielfältige Erfahrungen mit. Seit März 2025 bin ich geschäftsführende Vorständin der Stiftung Bürgermut und engagiere mich für das Wachstum gemeinnütziger Organisationen und die Verbreitung sozialer Innovationen. Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Einblicke in meine Arbeit und in die Themen, die mich bewegen.
„Demokratie lebt von der radikalen Idee, Macht immer wieder neu zu verteilen.“

Karin Schröder
Ich bin Sozialarbeiterin sowie seit langem vielfältig ehrenamtlich engagiert, u.a. als Kommunalpolitikerin - aktuell parteiübergreifend in mehreren Initiativen in Dortmund. Ich sehe mich als politische Sozialarbeiterin bzw. soziale Politikerin. Beruflich wie ehrenamtlich habe ich mich immer eingesetzt für niedrigschwellige Informationen und zielgruppenspezifische Teilhabe, sodass alle unsere Demokratie mitgestalten können. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist m.E. eine gute Daseinsvorsorge in allen Lebensbereichen, für deren Wiederbelebung ich mich seit langem einsetze. Seit 2018 engagiere ich mich in Dortmund für eine ethische Wirtschaftspolitik entlang der gesamten Lieferkette nach dem Modell der Gemeinwohlökonomie (GWÖ).
„Ich kämpfe für eine repräsentative Demokratie durch den systematischen Einsatz von Bürgerräten nach dem Beispiel des permanenten Bürgerdialogs in Ostbelgien. Eine weitere Herzensangelegenheit ist ein gesellschaftspolitischer Paradigmenwechsel in der Definition - und letztlich in der materiellen Bewertung - von gesellschaftspolitisch notwendiger Arbeit, beruflich wie ehrenamtlich erbracht.“

Vanessa Bieri
Ich bin die stellvertretende Bereichsleiterin Politik bei der SAJV und war letztes Jahr verantwortlich für die Stimmrechtsalter 16-Kampagne im Nationalrat. Ein prägendes Erlebnis war die Masseneinwanderungsinitiative 2014, ein halbes Jahr bevor ich abstimmen durfte. Ich fühlte mich sehr machtlos und nicht gehört, obwohl ich die Vorlage besser verstand als viele, mit denen ich darüber diskutierte. Das soll jungen Menschen zukünftig anders gehen und wer will, soll sich auch engagieren können.
„Demokratie, wie wir sie uns vorstellen ist die Partizipation von allen, denn sie beeinflusst auch die Lebensrealität von allen. Daher ist die politische Teilnahme von Jugendlichen immens wichtig, denn ihre Lebensrealität wird am längsten beeinflusst.“

Marie Ringler
Ich bin Europaleiterin von Ashoka und Mitglied der Global Leadership Group einer Organisation, die weltweit über 4.000 führende Social Entrepreneurs in mehr als 90 Ländern unterstützt – mit dem Ziel: „Everyone a Changemaker“. Als Vizepräsidentin des Europäischen Forums Alpbach und ehemalige Politikerin setze ich mich heute für Systemwandel, Leadership und den Aufbau starker Ökosysteme für gesellschaftliche Innovation ein.
„Wir brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen und mutig Veränderung gestalten – lokal wie global und im Sinne unserer Demokratie.“

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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