Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Karla Wiegmann
Ich bin Karla und arbeite beim Movement Hub schwerpunktmäßig an der Frage, wie strategische Öffentlichkeitsarbeit gelingt. Ob bei Fridays for Future, Gasausbauprotesten oder bei der Organisierung von Mieter*innen. Ich brenne für die Konzeptionierung von Kampagnen, Social Media Kommunikation und vor allem für Geschichten, die uns bewegen. Durch die Begleitung vieler Projekte in der Öffentlichkeitsarbeit, wie beispielsweise WirFahrenZusammen, Widersetzen und Soziale Wärmewende, liegt mein Interesse vor allem an der Schnittstelle von Kommunikation und Organisierung.
„Demokratische Mehrheiten und Stabilität entstehen dort, wo Menschen erreicht werden, die von klassischen Beteiligungsformaten oft ausgeschlossen bleiben. Dafür braucht es Kommunikation und Organizing, die verbinden, aktivieren und zum gemeinsamen Handeln ermutigen.“

Henrike Arlt
Ich gestalte Lernräume mit und für Menschen in der öffentlichen Verwaltung, in denen Zukunft gemeinsam erfahrbar wird. Mich interessiert, wie wir das rationale Denken öffentlicher Institutionen mit transformativem Gestaltungswillen verbinden – ohne die Anschlussfähigkeit an den Arbeitsalltag zu verlieren. Als Lerndesignerin entwickle ich Formate, die Reflexion, Handlungssicherheit und demokratische Teilhabe stärken. Verwaltung ist für mich zentrale Infrastruktur – sie bildet die Brücke zwischen Staat und Gesellschaft, dort, wo Teilhabe konkret wird. Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen neue Routinen erproben, ihre Rollen hinterfragen und Verwaltung als lebendigen Teil demokratischer Gesellschaft erleben.
„Demokratie ist kein Zustand, sondern ein Übungsfeld – gerade in der Verwaltung. Sie zeigt sich im Alltag, wo Entscheidungen getroffen, Routinen hinterfragt und Widerspruch geäußert werden. Dafür brauchen wir Räume, die Irritationen aushalten und neue Handlungsmöglichkeiten erproben.“

Stefanie Ismaili-Rohleder
Ich habe Politikwissenschaften, Romanistik und Europarecht/Völkerrecht an der Uni Bonn studiert. Sowohl davor als auch danach habe ich für verschiedene Tageszeitungen gearbeitet, war eine Zeit lang beim Suhrkamp Verlag tätig und habe im Anschluss daran beim Fonds Soziokultur und der Kulturpolitschen Gesellschaft in verschiedensten Projekten gearbeitet. Seit 2014 bin ich im europäischen Kontext aktiv und arbeite auch seitdem für die Kontaktstelle CERV (bzw. im Vorgängerprogramm für die Kontaktstelle EfBB).
„Nie wieder" ist jetzt - und braucht auch ein bisschen Geld!“

Vera Schmitt
An der TU Berlin bin ich Forschungsgruppenleiterin der XplaiNLP Gruppe, die sich auf maschinelles Lernen zur Identifikation von Desinformationsnarrativen konzentriert. Transparenz und Erklärbarkeit sind zentrale Prinzipien unserer Arbeit. In mehreren Projekten (news-polygraph, VeraXtract, FakeXplain) untersuchen wir, wie KI sowohl ExpertInnen als auch Laien dabei unterstützen kann, Desinformation zu erkennen und nachvollziehen zu können.
„Desinformation ist für uns eine spannende Herausforderung – nicht nur, um ihre Erkennung durch Künstliche Intelligenz zu verbessern, sondern auch, um tiefere Einblicke in die sozialen Auswirkungen und Mechanismen der Informationsverarbeitung- und Verbreitung zu gewinnen.“

Sarah Schneider
Ich bin Programm-Managerin bei der Körber-Stiftung im Bereich Alter und Demografie und gestalte Projekte zu Engagement und Begegnung im KörberHaus. Nach meinem Bachelor- und Masterstudium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Hamburg haben mich verschiedene Stationen immer wieder an Orte und zu Menschen geführt, für die Austausch zentral ist. Dazu gehörte auch ein Auslandsaufenthalt am Goethe-Institut in San Francisco. Aktuell baue ich in der Körber-Stiftung ein deutschlandweites Netzwerk für Dritte Orte auf, das Akteur*innen und Stakeholder miteinander verbindet und den gegenseitigen Austausch stärkt.
„Gerade in Zeiten von Polarisierung und gesellschaftlicher Verunsicherung ist es entscheidend, dass demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln. Gemeinsames Handeln zeigt: Niemand steht allein, und zusammen können wir deutlich mehr erreichen.“

Fabio Paulitti
Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Dialog als Fundament demokratischer Prozesse sind Kernanliegen, welche ich seit meiner Universitätszeit aktiv zu unterstützen versuche. In den vergangenen Jahren habe ich mich beruflich und privat in der Stärkung demokratischer Prozesse und partizipativer Teilhabe an politischen Prozessen in der internationalen Zusammenarbeit in Jordanien, Ägypten und Zimbabwe spezialisiert. Währenddessen habe ich mit Freunden den Verein Deliberatio gegründet, der durch die Stärkung gesamtgesellschaftlicher Empathie durch eine digitale Lehrplattform nachhaltig der Polarisierung im gesellschaftlichen Diskurs entgegenwirken soll. Wir und ich sind offen für Projektideen und freuen uns auf den Austausch!
Ein Zitat einer Freundin aus Tunesien: „Mitreden alleine bringt nichts, wir müssen auch miteinander reden können."
.jpg)
Lucie Donadille
Ich bin Teil des diesjährigen Faktor-D Teams und für die Festival Produktion zuständig. Ich koordiniere die Gewerke wie Catering, Location, Unterkünfte, Technik und Mobiliarsbedarf, erstelle und Monitore Abläufe, Unterstütze bei der Programmplanung und der Teilnemenden Journey und gestalte die Raumplanung, Raumplanung und Umsetzung vor Ort.
„Strukturierte Arbeitsweisen, Teamwork und sorgfältige Planung die dafür sorgen, dass alle Puzzelteile ineinander greifen, und dazu beitragen ein Erlebnis und einen Ort zu schaffen, in dem Menschen zusammenkommen und gemeinsam wirken."

Charlotte Brekeller
Ich bin Charlotte und arbeite für das One Planet Lab Schweiz. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir innerhalb planetarer Grenzen gut leben können.
Ein zentrales Ziel unserer Kommunikationsarbeit ist es, die Themen Suffizienz und Postwachstum gesellschaftlich stärker zu verankern.
Mich motiviert, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und Menschen für nachhaltige Lebensweisen zu begeistern, die nicht nur auf individuellem Verzicht beruhen, sondern auf strukturellem Wandel. Besonders wichtig ist mir dabei, kleine Organisationen und Projekte sichtbar zu machen, die mit innovativen Ansätzen zeigen, wie wir uns und unsere Systeme verändern können & wie dadurch ein gutes Leben für alle möglich wird.
„Ich setze mich für eine Kommunikation ein, die Zukunftsbilder schafft, ohne zu moralisieren und stattdessen Mut macht, gesellschaftlichen Wandel gemeinsam zu gestalten."

Hannan Salamat
Ich bin Kulturwissenschaftlerin und kuratiere transnationale Räume an der Schnittstelle von Kunst, Politik und postmigrantischer Gesellschaft. 2016 habe ich in München das Festival ausARTen gegründet, 2022 folgte das Transalpine Festival zwischen Wien, Zürich und München, das künstlerische Allianzen über Grenzen hinweg stärkt. Seit 2019 leite ich beim Züricher Institut für interreligiösen Dialog Projekte zu Pluralität, Erinnerungskultur und demokratischer Teilhabe. Zudem habe ich das Format not_your_bubble entwickelt. Ich bin im Vorstand des INES – Institut Neue Schweiz sowie von DialoguePerspectives e.V. und Mitglied der Coalition for Pluralistic Public Discourse in Berlin.
„Demokratien stehen vor globalen Krisen, autoritären Bewegungen und gesellschaftlicher Polarisierung. Jetzt ist koordinierte Zusammenarbeit zentral. Gemeinsames Handeln stärkt Resilienz, schützt Vielfalt und eröffnet Perspektiven für eine postmigrantische Gesellschaft.“

Lena Groh-Trautmann
Als Geschäftsführerin der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. kann ich meinen sozialwissenschaftlichen Hintergrund mit strategischer Organisationsentwicklung und ihrer Praxiserfahrung in der freien, inklusiven Kinder- und Jugendarbeit sowie der politischen Jugendbildung verbinden. Die Servicestelle Jugendbeteiligung engagiert sich im Rahmen unterschiedlicher Projekte und Angebote für eine jugendgerechte und zukunftsfähige Demokratie und insbesondere für die wirksame und inklusive Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen.
„Ich erhoffe mir gemeinsames, mutiges Anpacken und wertvolle wie praktikable Impulse für unsere Demokratie. Demokratie heißt, sich einzumischen und gemeinsam Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Mit dem Innovationsprozess wollen wir Ideen und Projekte nach vorne bringen, die dafür sorgen, dass alle wirksam mitgestalten können. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche.“

Tobias Stelzer
Mein Name ist Tobias Stelzer, ich bin Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Institut für Menschenrechte. Meine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kommunikation unserer Themen via Social Media, Newsletter, Videos und Web-Texten. Derzeit eruieren wir die Möglichkeiten, die uns die KI bei der Vermittlung von Menschenrechten bieten könnte. Die Chance, erste Ideen weiterzuentwickeln hat mich deshalb sehr dazu motiviert, mich bei „STRG Depolarisierung“ zu bewerben. Bevor ich 2018 zum Institut kam, studierte ich Politikwissenschaft in Passau, München und Warschau und durfte bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und im zwei Bundestagsbüros erste Arbeitserfahrungen sammeln.
„Demokratiefeindliche Akteure spielen Menschen gegeneinander aus und stellen grundlegende Menschenrechte in Frage. Dieser Spaltung der Gesellschaft können wir nur dann effektiv entgegentreten, wenn wir zusammenarbeiten und damit von unseren unterschiedlichen Perspektiven, Kompetenzen und Ideen profitieren.“

Florian Schmidt
Ich leite seit 2020 als Verification Officer die Faktencheck-Abteilung der APA - Austria Presse Agentur. Dort werden Falschbehauptungen sowie manipulierte Bilder und Videos überführt. Darüber hinaus lehre ich, wie man mit digitalen Recherchetechniken und OSINT-Werkzeugen (Open Source Intelligence) umgeht, etwa bei der FH Wien der WKW, der FH Hagenberg, der FH Joanneum, der FH Wiener Neustadt, der FH St. Pölten, der Tiroler Journalistik Akademie und in der Lehrer*innenfortbildung.
„Demokratie kann nur gelingen, wenn man Bürgerinnen und Bürger mit den notwendigen Werkzeugen ausstattet, um selbst partizipieren zu können.“

Pascal Nufer
Seit rund 25 Jahren arbeite ich im Journalismus, über 15 Jahre davon berichtete ich aus Asien als Korrespondent für diverse Medien wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) oder die Deutsche Welle (DW) mit Stationen in Bangkok und Shanghai. Seit 2020 lebe ich wieder in der Schweiz, arbeite als freischaffender Journalist, Autor, Referent, Reiseleiter und doziere am Institut für Angewandte Medienwissenschaften der ZHAW praktischen Journalismus. In einem Teilzeitmandat betreue ich bei der SRG Projekte zur Förderung der Nachrichtenkompetenz. In meiner Freizeit engagiere ich mich für den Erhalt eines innovativen Bioladens in unserem Quartier in Winterthur.
„Wahre Worte wirken, unwahre leider auch. Im Zeitalter von Desinformation braucht's einen starken Journalismus und eine Gesellschaft, die dessen Wert für die Demokratie erkennt. Wer den Journalismus stärkt, stärkt die Demokratie."

Flurina Wäspi

Luisa Schmidt
Ich arbeite bei „Das NETTZ“ einer Vernetzungsstelle gegen Hate Speech und verantworte den Bereich „Forschung und Wirkung”. Meine Schwerpunkte sind digitale politische Bildung und zivilgesellschaftliche Interventionen gegen Hass im Netz und Desinformation. Gemeinsam mit anderen Organisationen arbeite ich daran, wie Projekte möglichst wirksam werden und wie sich ihre Wirkung für andere sichtbar und nachvollziehbar machen lässt. So kann das Internet zu einem respektvollen und sicheren Ort für alle werden.
„Veränderung braucht Kollaboration. Gemeinsam können wir uns gegen Angriffe von Rechtsextremen behaupten und ihnen Visionen für ein faires demokratisches Miteinander entgegensetzen – online und offline.“

Luisa Jabs
Mein Name ist Luisa und ich bin Historikerin mit einem Schwerpunkt auf deutsch-deutscher Zeitgeschichte, insbesondere der DDR-Geschichte. Im letzten Jahr habe ich im Kulturbereich gearbeitet und eine Literaturtagung zum Thema Förderung organisiert. Nebenbei schreibe ich als freie Journalistin für den Zeit Verlag und andere. Aktuell arbeite ich bei der Gesellschaft für eine gute Zukunft als Projektleiterin für Frei und Gleich, die Menschenrechtsinitiative der Evangelischen Kirche in Deutschland. Dabei kann ich meinem Fokus auf Freiheit, Bottom-Up-(Demokratie)arbeit und lebensnahen Geschichten nachkommen. In einem Bereich zu arbeiten, der andere Menschen dazu inspirieren soll, sich selbst für Menschenrechte stark zu machen, motiviert mich jeden Tag.
„Menschenrechte stehen weltweit und auch hier in Deutschland enorm unter Druck. Menschen werden angefeindet, ausgeschlossen, bedroht, etc. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Akteur:innen sich besser vernetzen, voneinander lernen und sich gemeinsam stark machen.“

Jessica Almeida da Costa
Ich habe Politikwissenschaften, Soziologie und Human Security in Frankfurt am Main und Aarhus studiert und mich dabei besonders mit Antifeminismus und Intersektionalität im digitalen Raum beschäftigt. Bei CEOPS bin ich insbesondere für das Lehrgangsmodul zu Desinformationen und Hassrede im Netz, Social Media und die Akquise- und Vernetzungsarbeit zuständig. Besonders der gemeinsame Austausch mit anderen Engagierten und Initiativen bestärkt mich immer wieder darin, mich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen.
„Weil wir zusammen stärker sind.“

Lisa Praeg
Meine erste soziokratische Wahl in einem Verein 2015 hat mich sehr geprägt, da ich dadurch erstmals die Kraft der partizipativer Lösungsfindung erleben durfte. In den letzten 8 Jahren habe ich sowohl Unternehmen als auch Schulen in Transformationsprozessen mit Schwerpunkt auf Beteiligung begleitet. Um vor allem in Schulen Türen für MitMacht zu öffnen, habe ich 2017 die Idee der soziokratischen Klassensprecherwahl entwickelt (www.levelupdemocracy.com). Ich bin überzeugt, dass gelebtes partizipatives Leadership, persönliche Entwicklung und Kollaborationskultur für eine gerechte Machtverteilung und Mitverantwortung wesentlich sind.
„Damit wir das Tempo und die Qualität des sozialen und demokratischen Fortschritt an die rasante Entwicklung im technischen, digitalen Bereich angleichen, wenn nicht sogar übertrumpfen können!“

Rainer Faus
Ich bin Co-Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der pollytix strategic research gmbh. Als Experte für strategische Wahl- und Meinungsforschung beschäftige ich mich seit 20 Jahren mit öffentlicher Meinung, davon die letzten 15 Jahre in Deutschland.
Durch die zielgruppenspezifische Erforschung der öffentlichen Meinung für Kunden aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft habe ich ein tiefes Verständnis dafür, wie die Bevölkerung zu gesellschaftlichen Themen tickt und wie man in diesen Kontexten sinnvoll kommuniziert und agiert.
Daneben bin ich zivilgesellschaftlich in vielerlei Bereichen unterwegs, unter anderem im Vorstand von 'Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde sowie im Präsidium' und im Präsidium von 'Futur Eins - Think & Do Tank für die demokratische Öffentlichkeit'.

Iz Paehr
Hi, ich bin Iz Paehr. Als Designer*in arbeite ich an Projekten, in denen Gestaltung, Programmierung und Fragestellungen nach Zugängen/Access zusammenkommen. Meine oft kollaborativen Arbeiten teile ich in Form von Ausstellungen, Games, Vorträgen und Workshops, zum Beispiel der Sonic Acts Biennale (NL), dem Kansas City Art Institute (US), dem CCCB (ES) und dem Künstlerhaus Bethanien (DE). Studiert habe ich bis 2017 Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Neue Medien an der Kunsthochschule Kassel. Am meisten freue ich mich im Projekt auf den interdisziplinären Austausch und die gemeinsame Ideenentwicklung.
„In einer Zeit vieler Krisen ist es wichtig, sich auf die Grundwerte demokratischen Handelns zu berufen und zu fragen, welche Ausschlüsse auch in Demokratien fortbestehen. Durch die Zusammenarbeit demokratischer Akteur*innen können wir daran etwas verändern.“

Stefan Sindelar
Aktuell bin ich Geschäftsführer der gemeinnützigen Organisation „Europäische Demokratie-Hauptstadt“ mit Sitz in Wien. Nach seinem Medientechnik und -design Studium startete ich meine berufliche Laufbahn in den Bereichen Journalismus, Kommunikation und IT und wechselte 2013 als Geschäftsführer des Parlamentsklubs und später der Bundespartei der Österreichischen Liberalen in die Politik. Ich verfüge über Führungsqualitäten in der Leitung gemischter und vernetzter Teams mit Schwerpunkt auf der Entwicklung bahnbrechender Produkte und dem Aufbau innovativer Organisationen, inklusive ehrenamtlicher gesellschaftlicher Engagements.
„Gesellschaftliches Engagement ist die Antwort auf zunehmende Polarisierung und weltweite antidemokratische populistische Tendenzen, verstärkt durch technologische Entwicklungen und die Algorithmen sozialer Medien, wofür es Sensibilisierung und den Aufbau neuer Fähigkeiten bei Bürger:innen braucht. Verloren gegangenes Vertrauen kann nur "von unten nach oben" wieder aufgebaut werden, durch die Schaffung von Diskursräumen, das Durchbrechen von "Blasen" und die Weiterentwicklung und Öffnung geschlossener demokratischer bzw. politischer Prozesse.“

Katja Meier
Als gebürtige Sächsin haben mich die politischen Herausforderungen in Ostdeutschland früh geprägt und mir gezeigt, wie wichtig starke demokratische Strukturen und Beteiligung sind. Ich war mehrere Jahre als Justiz- und Demokratieministerin tätig. In dieser Zeit habe ich Bürger*innenräte auf den Weg gebracht, neue Beteiligungsformate gestärkt und Räume für Austausch geschaffen – besonders in ländlichen Regionen Sachsens. Heute bin ich wieder Abgeordnete im Sächsischen Landtag. Mein Einsatz für eine lebendige Demokratie geht weiter, aktuell mit einem Gesetzentwurf, der verbindliche Bürgerbeteiligung möglich machen soll.
„Nur durch gemeinsames Handeln, eine klare Haltung und abgestimmte Strategien können demokratische Akteur*innen wirksam auf aktuelle Herausforderungen reagieren und unsere Gesellschaft gegen autoritäre Tendenzen verteidigen.“

Vanessa Bieri
Ich bin die stellvertretende Bereichsleiterin Politik bei der SAJV und war letztes Jahr verantwortlich für die Stimmrechtsalter 16-Kampagne im Nationalrat. Ein prägendes Erlebnis war die Masseneinwanderungsinitiative 2014, ein halbes Jahr bevor ich abstimmen durfte. Ich fühlte mich sehr machtlos und nicht gehört, obwohl ich die Vorlage besser verstand als viele, mit denen ich darüber diskutierte. Das soll jungen Menschen zukünftig anders gehen und wer will, soll sich auch engagieren können.
„Demokratie, wie wir sie uns vorstellen ist die Partizipation von allen, denn sie beeinflusst auch die Lebensrealität von allen. Daher ist die politische Teilnahme von Jugendlichen immens wichtig, denn ihre Lebensrealität wird am längsten beeinflusst.“

Alina Schütze
Ich setze mich als Beteiligungsexpertin für demokratische Teilhabe in gesellschaftlichen Transformationsprozessen ein. Mein Zugang zur Partizipation entstand über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – heute unterstütze ich Kommunen, Landesverwaltungen und Ministerien dabei, Beteiligung wirksam, inklusiv und strategisch zu gestalten. Besonders interessiert mich, wie digitale Werkzeuge mit analogen Formaten zusammenspielen können, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Bei Make.org arbeite ich außerdem an der Integration demokratischer KI in Partizipationsprozessen.
„In Zeiten großen Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen müssen wir uns zusammentun, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gesellschaftliche Transformation lebt von wirksamer Teilhabe und Kooperation – online sowie offline.“

Robin Coenen
Ich bin Informationsdesigner und arbeite an der Schnittstelle von Design, Wissenschaft, Technologie und visueller Anthropologie. Meine Arbeit versteht Gestaltung als epistemische Praxis, mit der durch Datenvisualisierung, Kartierung und visuelle Systeme neues Wissen erzeugt und verhandelbar gemacht wird. Nach meinem Studium der Visuellen Kommunikation in Aachen und Zürich leitete ich digitale Projekte im Atelier Intégral Ruedi Baur in Paris und absolvierte einen Master in Data Visualization an der Parsons School of Design in New York. 2020 gründete ich gemeinsam mit der Soziologin und Designerin Danielle Rosales das Studio Visual Intelligence. Neben meiner gestalterischen Praxis lehre ich Informationsgestaltung an der UdK Berlin und forsche zu partizipativen und datenbasierten Formaten für demokratische Wissensproduktion.
„Ich brenne dafür, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge durch Gestaltung lesbar zu machen und Menschen zu befähigen, selbst zu verstehen und zu handeln."

Teresa Becher
Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen SPD-Abgeordneten und beschäftige mich täglich mit politischer Kommunikation, insbesondere auf Social Media. Als Sozial- und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratietheorien und Protestforschung lege ich großen Wert auf strategische und zielgerichtete Kommunikation. Durch meine Forschung zum digitalen Autoritarismus habe ich ein starkes Bewusstsein für gezielt verbreitete, spaltende Narrative entwickelt. Als Mitglied des Think Tanks Polis180 und Mitarbeiterin diverser NGOs habe ich diverse Kampagnen mitgestaltet, insbesondere aus der Perspektive junger Menschen. Meine Aktivismus-Erfahrung hilft mir, kommunikative Strategien so zu denken, dass sie praktisch umsetzbar sind.
„Demokratische Gesellschaften fallen auseinander – das ist gefährlich, weil Demokratie weit mehr ist als ihre Institutionen. Mit zukunftsorientierter, verbindender Kommunikation können wir mehr Verständigung ermöglichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken."

Martin Schwab
„Die Jugend ist nicht nur die Zukunft, sondern auch die Schmiede, die unsere demokratische Zukunft formt. Beteiligung heute gestaltet die Grundlagen für morgen – lasst uns deshalb gemeinsam die Partizipation der Jugend fördern und sie verstärkt in den politischen Dialog einbringen, um so nachhaltig die Demokratie von morgen zu schaffen.“

Kübra Gümüşay
Ich bin Autorin des Bestsellers „Sprache & Sein“ sowie Initiatorin zahlreicher preisgekrönter Kampagnen und Vereine. Ich bin Fellow am The New Institute in Hamburg und Moderatorin der Gesprächsreihe „Utopia Talks“ am Thalia Theater. Aktuell erforsche ich alternative Zukünfte, reale Utopien und die Politik der Imaginationen.
„Wir dürfen den Glauben an eine friedlichere und gerechtere Welt nicht verlieren.“

Carlo Kosok
Seit sechs Jahren arbeite ich bei KickIn! und engagiere ich mich für einen Fußball, der für alle offen ist und in dem Mitbestimmung gelebt wird. Als Experte für Inklusion, Diversität und digitale Barrierefreiheit setze ich mich dafür ein, dass Menschen gleichberechtigt teilhaben können - auch im digitalen Raum.
Fußball und seine Fankultur sind wichtige gesellschaftliche Räume, in denen Menschen zusammenkommen, Verantwortung übernehmen und demokratische Werte wie Teilhabe, Respekt und Solidarität erfahren.
Seit fünf Jahren bin ich zudem ehrenamtlicher Vorsitzender eines Sportvereins. Vereine sind Orte gelebter Demokratie: Hier wird diskutiert, entschieden und gemeinsam gestaltet. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern stoßen wir regelmäßig Kampagnen und Aktionen zu Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt an.
„Chancengerechtigkeit bedeutet für mich: Zugang zu Informationen und die Möglichkeit, gehört zu werden und mitzugestalten."

Anna De Mezzo
Ich bin Designerin und Forscherin mit umfangreicher Erfahrung in den Bereichen Designforschung, Zukunftsforschung und Art Direction. Meine Arbeit liegt an der Schnittstelle von Design, Demokratie und Forschung, wobei ich mich auf Designpraktiken konzentriere, die untersuchen, wie Menschen mit Unsicherheit umgehen. Dabei verbinde ich oft verschiedene Disziplinen und Perspektiven. Zu meinen früheren Stationen gehören die UNESCO Futures Literacy in Paris, wo ich mich mit Theorie und Praxis der Antizipation beschäftigte, sowie das CIRCE-Projekt, in dem ich zum Thema Privilegien forschte.
„Wir unterschätzen häufig die magische Aussage „People have the Power“. Das haben wir, und wir sollten sie jetzt gerade nutzen!"

Kathrin Braun
Ich bin Projektmanagerin und Forscherin beim Verein Fremde werden Freunde in Wien. Dort beschäftigen wir uns mit den Themen Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Fluchtgeschichte. Meine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der politischen Partizipation von Menschen mit Fluchtgeschichte und der Einbeziehung marginalisierter Gruppen in demokratische Prozesse. Damit beschäftige ich mich sowohl wissenschaftlich als auch angewandt, um Teilhabe für alle zu ermöglichen.
„Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, Menschen aus der politischen Ohnmacht zu holen!“

Tim Ficht
Ich beschäftige mich täglich mit den Zukünften unserer Zeit. An der Universität für angewandte Kunst studiere ich spekulatives Design und bin stets auf der Suche nach demokratischen Antworten. In meinem Studium versuche ich, die verschiedenen Zukünfte durch verschiedene Medien greifbarer und erfahrbarer zu machen. Außerdem bin ich Aktivist und nutze meine Zeit für Themen, die uns alle betreffen: Demokratie, öffentliche Gesundheit und einige mehr. Die meiste Erfahrung habe ich dabei im Rahmen unseres Aufklärungsvereins „HPV Impfung jetzt!” gesammelt – wir haben uns erfolgreich für einen kostenlosen Zugang zur Krebsprävention in Österreich eingesetzt.

Franka Ismer
Ich begleite seit über zehn Jahren Organisationen und Führungskräfte in komplexen Veränderungsprozessen – mit strategischem Weitblick, emotionaler Intelligenz und einer klaren Haltung für Wirkung und Verantwortung. Als Organisationsentwicklerin, Executive Trainerin und Business Coach habe ich Erfahrungen in der systemischen Beratung, im öffentlichen Sektor und in internationalen Impact-Startups gesammelt. Bei PHINEO leite ich das Wirkt-Siegel, bei dem wir Demokratieprojekte analysieren und auszeichnen. Mit dem Wirkt-Siegel möchte ich internationale Demokratieprojekte sichtbarer machen und ihre Vernetzung stärken.
„Gerade jetzt ist es wichtig Brücken zu bauen, im Gespräch zu bleiben und kollektiven Impact anzustreben – länderübergreifend, für ein starkes Europa.“

Rabea Koss
Ich bin Expertin für Öffentlichkeitsarbeit und Bürger*innenräte bei BürgerBegehren Klimaschutz e.V. Der Verein berät seit 2008 Initiativen in Deutschland zu direktdemokratischen Instrumenten und Formen der Bürgerbeteiligung. 2021 leitete ich die Kommunikation für den ersten bundesweiten Bürgerrat Klima, bei dem 160 zufällig ausgeloste Menschen Empfehlungen für die deutsche Klimapolitik erarbeiteten. Mit Klimaneustart Berlin initiierte ich 2020 die erfolgreiche Volksinitiative für einen Klimabürger*innenrat in der Hauptstadt. Vor ihrer Arbeit mit partizipativen Ansätzen in der Klimapolitik leitete sie die Kommunikationsabteilung von Little Sun, dem Solar-Kunst-Projekt des international tätigen Künstlers Olafur Eliasson.
„Klimaschutz und Demokratie funktionieren nur zusammen. Wie stellen wir sicher, dass die ökologische Transformation als gesamtgesellschaftliche Herausforderung umgesetzt wird? Wir müssen demokratische Prozesse gestalten, die alle mitnehmen. Dafür braucht es demokratische Innovationen (z.B. Bürger*innenräte) und Ideen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik. Gemeinsam können wir sowohl das Vertrauen in die Demokratie als auch das Bewusstsein für die Klimakrise stärken.“

Michel Reimon
Ich war Journalist für verschiedene österreichische Magazine und habe einige politische Bücher geschrieben. Bei den globalisierungskritischen Protesten der frühen 2000er Jahre wechselte ich langsam zum Aktivismus, wurde Pressesprecher verschiedener Kampagnen und dann der Grünen. Für die kandidierte ich schließlich und saß in 3 Parlamenten (Europa, Nationalrat, Landtag). Auf mehreren social media Kanälen war ich der reichweitenstärkste österreichischen Abgeordnete.
Ende 2024 habe ich nicht mehr kandidiert und eine Beratungsfirma aufgebaut. Das läuft nun und meine Distanz zur Parteipolitik ist auch groß genug, nun suche ich wieder aktivistischen Anschluss und schreibe wieder Bücher.
„Ich bin Medienmensch und interessiere mich a) dafür, wie öffentlicher Diskurs Demokratie gestaltet b) wie die Digitalisierung das verschiebt."

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
Stimmen aus dem Netzwerk

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker



















































.jpeg)







































