Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Michael Wegmüller
Ich bin Michael Wegmiller, ein Experte für Data Science und Künstliche Intelligenz (KI) mit über 20 Jahren Erfahrung als Berater & Führungskraft. Als Mitbegründer von Artfact SA und Associate Partner bei IBM habe ich über 200 Projekte geleitet und Teams mit über 150 Ressourcen geführt.
Meine Leidenschaft gilt der Umsetzung von KI in wertschöpfende Strategien. Ich bin passionierter Agilist. Bei Artfact SA unterstütze ich branchenübergreifend Kunden im Bereich KI und leite das operative Geschäft. Bei IBM Consulting leitete ich die KI-Prozesstransformation in der Schweiz. Ich setze auf agile Prinzipien und die transformative Kraft von Data Science und KI für eine positive Wirkung.
„Künstliche Intelligenz (KI) ist gekommen um zu bleiben. Die Technologie kann viel Positives bewirken sofern wir lernen, damit richtig umzugehen. JETZT ist der Zeitpunkt in welcher wir unsere Gesellschaft über die Chancen und Risiken aufklären müssen, und den Umgang mit der Technologie erlenen sollten. Entsprechend soll uns KI helfen Differenzierter zu Denken und diverese Meinungen einzubeziehen. Dazu leistet sie einen Beitreg unsere Aussagen auf Fakten aufzubauen und Zielgruppenorientiert zu kommunizieren. Dafür möchte ich mich einsetzten.“

Tong-Jin Smith
Ich bin promovierte Politikwissenschaftlerin und Journalistin. Seit 2014 lehre ich an Berliner Hochschulen und habe 2019 das Center for Media and Information Literacy (CeMIL) an der FU Berlin mitgegründet. Ebenfalls seit 2019 bin ich Professorin für Journalismus an der Media University of Applied Sciences Berlin. Seit 2025 verantworte ich zudem bei futur eins e.V. Bildungsthemen. Meine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind: Medienmündigkeit, alternative Medien, digitale Transformation von Journalismus und Demokratie.
„Mein Herz gehört vor allem der jungen Generation, daher kämpfe ich für gerechte Bildung, zukunftsfähigen Journalismus und eine starke Demokratie."

Anna Durnová
Ich bin Professorin für Politische Soziologie an der Universität Wien und Faculty Fellow am Yale Center for Cultural Sociology. In meiner Forschung untersuche ich die Rolle von Emotionen in demokratischen Gesellschaften. Ich habe an mehreren internationalen Universitäten gelehrt und war Elise-Richter-Stipendiatin am Institut für Höhere Studien Wien. Derzeit koordiniere ich das Horizon-Europe-Projekt CIDAPE. Neben Fachpublikationen schreibe ich auch für ein breiteres Publikum – zuletzt ein Kinderbuch und ein Theaterstück. 2024 wurde ich mit dem Mattei Dogan Foundation Prize ausgezeichnet.
„Ich brenne für eine bessere Welt und eine menschenorientierte Sozialwissenschaft“

Ada Diagne
Ich habe am Juridicum Wien Rechtswissenschaften studiert und das Studium 2019 abgeschlossen. Seit Jänner 2023 arbeite ich bei ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt auf Hass im Netz. Von Jänner 2023 bis Dezember 2024 war ich beim EU-Projekt "SafeNet" tätig – insbesondere für das Monitoring und Melden von Hasskommentaren auf verschiedenen Social-Media-Plattformen. Seit Beginn des Jahres arbeite ich am Projekt "Web@ngels 3.0" mit, das sich auf Gegenrede von Hasskommentaren fokussiert. Dabei kooperieren wir mit DER STANDARD. Meine Interessen liegen in der Prävention und Bekämpfung von Online-Delikten sowie in der Aufklärungsarbeit im Bereich (Anti-)Rassismus.
„In einer Zeit wachsender Online-Hetze ist es wichtig, dass demokratische Akteur*innen gemeinsam dagegenhalten. Der digitale Raum soll für alle Personen ein sicherer Raum bleiben. In einer Demokratie ist jede Stimme wichtig – vor allem jene von marginalisierten Gruppen.“

Teresa Becher
Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen SPD-Abgeordneten und beschäftige mich täglich mit politischer Kommunikation, insbesondere auf Social Media. Als Sozial- und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratietheorien und Protestforschung lege ich großen Wert auf strategische und zielgerichtete Kommunikation. Durch meine Forschung zum digitalen Autoritarismus habe ich ein starkes Bewusstsein für gezielt verbreitete, spaltende Narrative entwickelt. Als Mitglied des Think Tanks Polis180 und Mitarbeiterin diverser NGOs habe ich diverse Kampagnen mitgestaltet, insbesondere aus der Perspektive junger Menschen. Meine Aktivismus-Erfahrung hilft mir, kommunikative Strategien so zu denken, dass sie praktisch umsetzbar sind.
„Demokratische Gesellschaften fallen auseinander – das ist gefährlich, weil Demokratie weit mehr ist als ihre Institutionen. Mit zukunftsorientierter, verbindender Kommunikation können wir mehr Verständigung ermöglichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken."

Daniel Graf
Als „professioneller Aktivist“ beschäftige ich mich mit demokratischer Transformation. Dafür habe ich in der Schweiz den Inkubator PublicBeta.ch aufgebaut, die Plattform WeCollect.ch mit aktuell über 200 000 Nutzer:innen gestartet und die Stiftung direkte Demokratie.ch gegründet. Mit Maximilian Stern habe ich das Buch „Eine Agenda für eine digitale Demokratie“ geschrieben. Ich entwickle gerne Prototypen für Crowd-Projekte und nehme als Testpilot auch gerne Herausforderungen außerhalb meiner Komfortzone an. Als neurodivergente Person (ADHS) versuche ich, inklusive Räume zu schaffen, in denen sich Menschen wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können.
„Demokratie lebt von der Radikalität, Macht immer wieder neu zu verteilen.“

Luise Ogrisek
Ich bin Kindergartenpädagogin, Schauspielerin, ganzheitliche Coaching und Organisationsentwicklerin. Ich begleite Einzelpersonen, Teams und Organisationen bei der Weiterentwicklung, und zwar in partizipativen Prozessen (u.a. mit Soziokratie, Dragon Dreaming, systemischer Coaching, künstlerischen Methoden).
„Mit Freude entwickeln, Lust an der Vielfalt, Partizipation und Gleichwertigkeit ermöglichen, gemeinsame, erstrebenswerte Visionen entwickeln und umsetzen, das Thema Geld enttabuisieren -> Verteilungsgerechtigkeit, regenerative, enkel*innentaugliche Lebens- und Wirtschaftsweisen etablieren.“

Paolo Marioni
Ich bringe Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln, die wirklich zählen.Ich bin Co-Founder von Expedition Zukunft, einem Impact-Startup, das Politik neu denkt, indem es Zusammenarbeit über Parteien- und Sektorengrenzen hinweg stärkt.Ich brenne dafür, Systeme neu zu denken, Prozesse zu gestalten, die Zusammenarbeit fördern, und mutige Ideen in konkrete Wirkung zu verwandeln.

Christina Krakovsky
Seit 2019 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und PhD-Studentin am Institute for Comparative Media and Communication Studies (ÖAW/Universität Klagenfurt), seit 2020 in der Arbeitsgruppe Media Accountability & Media Change. Dort bin ich unter anderem an den Horizon-2020-Projekten DIACOMET und MEDIADELCOM beteiligt. Von 2023 bis 2024 leitete ich das Projekt „Partizipativer Journalismus aus Wien: Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie“ (MA7, Stadt Wien) und wirkte in diesem Zusammenhang an der Entwicklung des Forschungsschwerpunkts „Gendered and intersectional perspectives on media change“ am CMC mit. Meine Dissertation verfasse ich am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt zum Thema „Skandalisierte Kunst. Werte- und Normdebatten in österreichischen Massenmedien von 1968 bis 1988“. Zuvor war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Franz Vranitzky Chair for European Studies an der Universität Wien. Bis 2023 arbeitete ich außerdem als freie Journalistin für das Geschichtsfeuilleton Zeitreisen der ehemaligen Wiener Zeitung.
„Ich schließe mich dem an, was Lola Olufemi in ihrer breiten, gesellschaftlichen Analyse zu Feminismus schreibt: „Feminism is a political project about what could be. It’s always looking forward, invested in futures we can’t quite grasp yet. It’s a way of wishing, hoping, aiming at everything that has been deemed impossible. It’s a task that has to be approached seriously.” Lola Olufemi – Feminism, interrupted. Disrupting Power."

Björn Kunter
Ich leite das Projekt “LOVE-Storm: Gemeinsam gegen Hass im Netz” und ist für die strategische Entwicklung zuständig. Ich engagiere mich seit den neunziger Jahren als Trainer für Zivilcourage und gewaltfreie Bewegungen weltweit. Unter anderem entwickelte ich das Konzept der “Aktiv gegen Rechts”-Großtrainings und förderte als Geschäftsführer des Bund für Soziale Verteidigung (2005-2013) die Verbreitung des No Blame Approach gegen Mobbing. Ich bin der kreative Kopf hinter LOVE-Storm und entwickelte das Projekt vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen als Betroffener.
„Demoratie ist - Wenn sich alle sicher fühlen und niemand ausgegrenzt wird.“

Kathrin Klöckl
Ich bin Bibliothekarin bei den Stadt Wien - Büchereien und freischaffende Künstlerin. In meiner bibliothekarischen Tätigkeit versuche ich den Ort Bibliothek als offenen Lern- und Begegnungsort erfahrbar zu machen und Räume zu schaffen, in denen Partizipation, Erfahrungsaustausch und Wissensvermittlung auf Augenhöhe möglich werden.
„Ich bin davon überzeugt, dass wir als Menschen nur im Miteinander wachsen. Zuzuhören und die Bereitschaft auf Augenhöhe voneinander zu lernen sind die Basis jeder Demokratie."

Stephanie Cox
Ich bin Geschäftsführerin von Ashoka Österreich. Bevor ich die Leitung übernommen habe, habe ich den Bereich für die nächste Generation von Changemakern in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein aufgebaut. Seit meinem Einstieg 2022 bringe ich meine Erfahrung als Sozialunternehmerin, Politikerin und Community-Builderin ein, um Menschen zu befähigen, sich selbst als Changemaker zu identifizieren und Brücken zwischen Sektoren, Generationen und Regionen zu bauen. Ich bin in mehreren Beiräten und Aufsichtsgremien aktiv, unter anderem im Vorstand von Austrian Startups. Zuvor habe ich TEDxDonauinsel und Chancen:reich mitbegründet, war Abgeordnete im österreichischen Parlament und habe danach Sozialunternehmen und öffentliche Institutionen in Strategie und Innovation beraten.
„Komplexe gesellschaftliche Herausforderungen können nur gemeinsam gelöst werden. Durch abgestimmte Strategien steigern wir unsere Wirkung, stärken Partizipation und fördern inklusive, resiliente demokratische Prozesse.“

Victoria Preuer
Für meine eigenen Werte einzustehen und gleichzeitig Offenheit zu leben – das ist Teil einer Haltung, die weit über meine Designpraxis hinausreicht. Den Themen und Menschen, mit denen ich arbeite, auf den Grund zu spüren und das Wesentliche herauszuarbeiten, ist mir ein besonderes Anliegen. Gute (visuelle) Kommunikation schafft es, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln, ohne sie zu vereinfachen. Dabei geht es mir nie darum, die eine richtige Lösung zu finden, sondern auch Widersprüche sichtbar zu machen. Besonders schätze ich Gestaltungsprojekte, denen es gelingt, Wissensvermittlung mit Poesie zu verbinden.
Nach meinem Magistra-Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien, das mich nach Shanghai und Prag führte, habe ich zahlreiche Ausstellungs-, Buch- und Markenprojekte konzipiert und grafisch gestaltet. 2024 gründete ich mein Designstudio „Formation – Gestaltung mit Haltung“. Gemeinsam mit meinem Team konzipiere, gestalte und texte ich für Unternehmen, Organisationen und Kulturprojekte – und immer auch für eine lebenswerte Zukunft für alle.
„Ich gestalte Kommunikation, die Haltung zeigt und Menschen miteinander ins Gespräch bringt. In einer Zeit der Vereinfachungen verstehe ich visuelle Gestaltung als Gegenbewegung: als Praxis des Zuhörens, des Zweifelns und des gemeinsamen Suchens."

Christian Stiegler
Mit meiner Arbeit setze ich mich für eine verantwortungsvolle, ethische und nachhaltige technologische Zukunft ein. Als Professor für Medien an Universitäten in Großbritannien und Deutschland habe ich mehrere Bücher zu digitalen Medien und digitalen Kulturen veröffentlicht. Ich habe interdisziplinäre Forschungsprojekte geleitet und globale karitative Kampagnen initiiert, wie etwa #bravehood mit Künstler:innen wie Coldplay, Nick Cave und Kylie Minogue. In meiner Rolle als Direktor von Guiding Light, einer Organisation für den ethischen und nachhaltigen Einsatz von Technologien, stehe ich für die Demokratisierung von Technologien und einen offenen, inklusiven und diversen Zugang zu technologischer Bildung und digitalen Kompetenzen.

Julia Schlicht
Ich habe zu Einflussfaktoren von freiwilligem Engagement promoviert und war danach stets an der Schnittstelle von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Staat tätig – unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. sowie beim Institut für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart. Empirie hilft Engagementförderung und -politik nachhaltig zu gestalten. Bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ermögliche ich Forschungsprojekte, stoße eigene an und sorge für den Transfer in die Praxis.
„Vielfalt ist bereichernd, kostet aber auch Energie. Dass sich alle Menschen einbringen können, ist nicht nur ein demokratischer Gedanke, sondern ein Menschenrecht. Die Bündelung von Ressourcen und Strategien hilft, vielfältige Perspektiven zu stärken – und damit unsere Demokratie.“

Anna Jobin
Seit 2021 bin ich Präsidentin der Eidgenössischen Medienkommission, einem ausserparlamentarischen Beratungsgremium des Bundesrats. Hauptberuflich arbeite ich als Professorin an der Universität Fribourg und unterrichte dort auch im neuen englischsprachigen Masterstudiengang "Digital Society". Ich forsche seit über zehn Jahren zur Schnittstelle von Internet und Gesellschaft, insbesondere zu den gesellschaftlichen Dimensionen von algorithmischen Systemen und Künstlicher Intelligenz.
„Die digitale Vielfalt öffnet Türen, aber stärkt auch den Bedarf an Orientierung. Demokratie lebt davon, dass Menschen unterscheiden können, welche Informationen vertrauenswürdig sind."

Gesa Feldhusen
„Durch Diskussionen mit anderen kläre ich gerne Detailfragen bei großen Herausforderungen, so erhoffe mir im Innovationsprozess, viel von den anderen Teilnehmer*innen zu lernen. Mich persönlich beschäftigt die Frage: wie digitale Teilhabe, verbunden mit intersektionalem Feminismus, die politische Handlungsfähigkeit junger Menschen stärken kann.“

Claudia Meier
Bei Build Up – einem Kollektiv, das sich weltweit für einen besseren Umgang mit Konflikten im digitalen Zeitalter einsetzt – leite ich den Bereich Europa. Als Aktivistin für sozialen Zusammenhalt frage ich mich: Wie beeinflussen Krisen unser Miteinander und unsere Demokratie in der Schweiz und in Europa? Mit welchen digitalen und analogen Ansätzen der internationalen Konfliktarbeit können wir Polarisierung angehen? Zuvor war ich stellvertretende Direktorin das Global Public Policy Institute und leitete Friedensprogramme in Burundi und Ruanda. Meine künstlerische Seite lebe ich als Hochzeits- und Landschaftsfotografin sowie mit Graphic Recording aus.
„Wir verzetteln uns in kurzfristigen, holprig finanzierten Projekten auf intellektuellen Nebenschauplätzen, während wir viele nicht erreichen, die das Vertrauen in die Demokratie verlieren. In Zeiten von Krisen und wachsender Ungleichheit müssen wir Banden bilden, um eine ehrgeizige, kreative Vision unseres Miteinanders anzubieten, die attraktiver ist, als nach unten zu treten.“

Isabel Gahren
Ich bin seit 2025 Co-Geschäftsführerin des betterplace labs. Dort erforsche ich angewandt, was Zivilgesellschaft resilient im Umgang mit Krisen macht, wie gesellschaftlicher Wandel wirksam und nachhaltig gestaltet werden kann und welche Kompetenzen für gesunde Zusammenarbeit wichtig sind. Ich leite seit über mehr als zehn Jahren Projekte, konzipiere Programme und habe Erfahrung in der transsektoralen Zusammenarbeit, insbesondere in der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung transdisziplinärer und multistakeholder-orientierter Projekte mit politischen Akteuren, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
„Ich möchte mit meiner Arbeit die Zivilgesellschaft dazu befähigen, gut und gesund gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben und erforschen, welche Kompetenzen sie dafür braucht, um angesichts der Metakrise(n) handlungsfähig zu bleiben.“

Franka Ismer
Ich begleite seit über zehn Jahren Organisationen und Führungskräfte in komplexen Veränderungsprozessen – mit strategischem Weitblick, emotionaler Intelligenz und einer klaren Haltung für Wirkung und Verantwortung. Als Organisationsentwicklerin, Executive Trainerin und Business Coach habe ich Erfahrungen in der systemischen Beratung, im öffentlichen Sektor und in internationalen Impact-Startups gesammelt. Bei PHINEO leite ich das Wirkt-Siegel, bei dem wir Demokratieprojekte analysieren und auszeichnen. Mit dem Wirkt-Siegel möchte ich internationale Demokratieprojekte sichtbarer machen und ihre Vernetzung stärken.
„Gerade jetzt ist es wichtig Brücken zu bauen, im Gespräch zu bleiben und kollektiven Impact anzustreben – länderübergreifend, für ein starkes Europa.“

Esther Theisen
Ein empathisches und inklusives Miteinander zu gestalten ist ein fortlaufender Lernprozess, in dem ich mich stetig bewege. Als Projektleitung bei Das NETTZ für toneshift arbeite ich daran, sichere Räume für Zusammenarbeit und gesellschaftliche Diskurse zu gestalten – Orte, an denen unterschiedliche Perspektiven gefördert werden. Ich habe in vielen Kontexten gearbeitet, doch diese zu vernetzen stand für mich immer im Zentrum. Mein Hintergrund in Antidiskriminierungsarbeit und der Politikwissenschaft zu sicherheitspolitischen Themen, prägen meine Arbeit. Ich glaube fest an unsere gemeinsame Menschlichkeit und dass wir darin die Veränderung finden, die wir brauchen.
„Die Lebensumstände unserer Mitmenschen verschlechtern sich fast täglich. Wir können uns nicht mehr nur auf uns selbst fokussieren. Nur wenn wir zusammenarbeiten und gemeinsam handeln, sorgen wir dafür, dass unsere Stimmen – und die der Menschen, die wir mittragen – sichtbar werden.“

Tonya Dinter
Moin, ich bin Tonya, Dipl. Kommunikationsdesignerin aus Hamburg und Gründerin von bureau neuland. Seit über 20 Jahren bewegt mich das Thema Demokratie privat, beruflich und insbesondere als Haltung. Ich bin langjähriges Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, habe eng mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik zusammengearbeitet und unterstütze den Verein KI für Demokratie mit meiner Expertise. Mein Fokus liegt an der Schnittstelle von Gestaltung, Story und KI: Ich möchte Formate und Tools entwickeln, die demokratische Teilhabe stärken, Verständigung fördern und Menschen befähigen, sich in digitalen Räumen sicher und wirkungsvoll zu bewegen.
„Ich brenne für Kommunikation, die nicht belehrt, sondern befähigt. Gemeinsam müssen wir jetzt demokratische Narrative sichtbar, teilbar und alltagstauglich machen, damit sie wieder Wirkung entfalten."

Andreas Meinlschmidt
Mein Name ist Andreas Meinlschmidt und ich arbeite seit mehreren Jahren in der politischen Bildungsarbeit mit Schwerpunkt auf Bürgerbeteiligung und kommunaler Partizipation. Von 2023 bis 2025 leitete ich als Programmkoordinator für Partizipation ein Team bei der Initiative Offene Gesellschaft, wo ich Projekte wie den mehrmonatigen Bürgerrat Bördehalle und bundesweite Qualifikationen für Beteiligungsbeauftragte verantwortete. Mein Fokus liegt auf der strategischen Entwicklung, Projektleitung und der Durchführung von Workshops, um Partizipation in Kommunen zu stärken. Zuvor war ich Head of Communications & Design bei derselben Initiative, wo ich den Online-Auftritt und Kampagnen wie den Tag der Offenen Gesellschaft gestaltete.
„Mich motiviert, gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und partizipative Prozesse wirkungsvoll zu gestalten.“

Alina Schütze
Ich setze mich als Beteiligungsexpertin für demokratische Teilhabe in gesellschaftlichen Transformationsprozessen ein. Mein Zugang zur Partizipation entstand über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – heute unterstütze ich Kommunen, Landesverwaltungen und Ministerien dabei, Beteiligung wirksam, inklusiv und strategisch zu gestalten. Besonders interessiert mich, wie digitale Werkzeuge mit analogen Formaten zusammenspielen können, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Bei Make.org arbeite ich außerdem an der Integration demokratischer KI in Partizipationsprozessen.
„In Zeiten großen Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen müssen wir uns zusammentun, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gesellschaftliche Transformation lebt von wirksamer Teilhabe und Kooperation – online sowie offline.“

Aurel Eschmann
Ich habe Regionalstudien Asien/Afrika sowie Global Studies in Berlin, Hangzhou, Pretoria und Neu-Delhi studiert, später arbeitete ich bei der Rosa-Luxemburg Stiftung im Asienreferat. Ich beschäftige mich seit langem mit der Intersektion von Autoritarismus und Neoliberalismus, besonders mit Fokus auf Indien und China. Durch diese Arbeit habe ich einen speziellen Blick auf antiautoritäre Gegenstrategien entwickelt, der mich zum Projekt Beyond Molotovs führte.
„Die politischen Eliten sind nicht in der Lage die Krisen unserer Zeit zu lösen, sei es der Klimawandel oder Ungleichheit. Wir brauchen einen demokratischen Neuanfang, der mit mutiger Politik glaubhaft auch bei den Reichsten und Mächtigsten ansetzt, sonst droht uns der Faschismus.“

Manfred Zentner
Seit mehr als zwanzig Jahren steht die Beteiligung Jugendlicher auf kommunaler Ebene im Mittelpunkt meiner Forschung. Ich begann mit der Untersuchung von Freizeit- und Jugendkulturen, setzte meine Arbeit mit Studien zur Jugendbeteiligung fort und fokussierte mich schließlich auf die Jugendarbeitsforschung, insbesondere durch die Evaluierung verschiedener Angebote und Projekte. Seit 2013 bin ich Lehrbeauftragter und Forscher an der Donau-Universität Krems. Zudem engagiere ich mich als Vorstandsmitglied im Österreichischen Netzwerk Jugendforschung.
„Digitale Medien werden auch die Beteiligung auf kommunaler Ebene verändern.“

Judith Galka
Ich bin erfahrene Programmleiterin, Organisationsentwicklerin und Führungskraft mit Expertise im Aufbau und der Leitung interdisziplinärer Projekte im Kultur-, Bildungs- und Engagementbereich. Ich arbeite gern in und an Veränderungsprozessen und verändere mich auch selbst immer mal wieder! Derzeit bin ich stellv. Fachbereichsleitung der Stadtbibliothek Spandau. Zuvor war ich als Leitung des Deutschen Engagementpreis in der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und als Programmleitung bei der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) tätig. Zu meinen Kompetenzen gehören Kreativität, situative und kooperative Führung, schnelle Auffassungsgabe und gute Vermittlung. Ich bin eine leidenschaftliche Ermöglicherin von Wissensaustausch, Teilhabe an Gesellschaft und glaube an die Macht des lebenslangen Lernens, an die Demokratie und die Vielfalt in der Gesellschaft - trotz aller Widrigkeiten und Konflikte!
„Mich begeistert es immer wieder, wenn Menschen sich begegnen,sich zuhören, mit einer offenen Haltung neue Perspektiven kennen- wie überhauptvoneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und füreinander oder füretwas eintreten.“

Susanne Nasr
Ich war viele Jahre als Reporterin auf klassischen Krisenschauplätzen wie dem Irak und dem Libanon unterwegs – später im Einsatz für die Förderung unabhängiger Medien im Nahen Osten bei der internationalen NGO Internews. Heute arbeite ich beim Business Council for Democracy der Hertie-Stiftung. Denn auch Demokratien sind längst Krisenschauplätze. Als Journalistin habe ich erlebt, wie schnell Information zur Desinformation wird – und Vertrauen verloren geht. Ob im Kriegsgebiet oder auf Social Media: Ohne Informationsintegrität kippt zuerst das Gespräch, dann die Gesellschaft. Deshalb setze ich mich für eine starke, glaubwürdige Medien und eine wehrhafte Demokratie ein. Mein Ziel ist es, mit meiner Expertise die Resilienz unserer Demokratie im digitalen Zeitalter nachhaltig zu sichern.
„Die liberale Demokratie steht unter Druck. Sie zu stärken und widerstandsfähig zu machen, ist eine gemeinsame Aufgabe aller Teile der Gesellschaft. Jetzt ist der Moment zu handeln, damit die Gegner*innen der Demokratie sie nicht mit demokratischen Mitteln abschaffen können.“

Maximilian Hempt
Ich war viele Jahre in sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaften als Sozialpädagoge und später als Einrichtungsleitung tätig. Seit 2019 arbeite ich als personenzentrierter Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision und bin als Team- und Fallsupervisor in Sozialeinrichtungen tätig. Ich bin nebenberuflich Lehrender für Soziale Arbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Campus Wien und halte Fortbildungen und NeuroDeeskalationstrainings im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Im Rahmen eines Projekts des personzentrierten Psychotherapievereins ÖGWG engagiere ich mich in der Entwicklung und Etablierung von Dialoggruppen, die Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in einem sicheren Rahmen miteinander in Kontakt bringen.
„Ich brenne dafür, Menschen darin zu unterstützen, den guten Grund hinter schwierigen Verhaltensweisen zu erkennen und gemeinsam hilfreiche Wege der Veränderung zu entwickeln.“

Nina Lüders
Ich bin Nina Lüders und arbeite als Senior Projektmanagerin im Team Demokratie bei der Robert Bosch Stiftung. Zuvor war ich viele Jahre als Bildungsreferentin und Geschäftsführerin der Kreisau-Initiative e.V. tätig, einer Organisation, die sich der europäischen politischen Jugendbildung widmet. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Stärkung von Demokratiekompetenzen. Ich bin unter anderem für Projekte verantwortlich, die Menschen in ihrem beruflichen Umfeld erreichen. Zudem gehören auch Projekte zur Demokratiearbeit an Alltags- und Freizeitorten zu meinem Portfolio. Ich bin überzeugt davon, dass Demokratie in allen Lebensbereichen gelebt werden muss.
„Mich stimmt optimistisch für die Zukunft der Demokratie, wenn ich täglich erlebe, wie Menschen zusammenarbeiten, um Lösungen für ihre Herausforderungen zu finden. Diese kollektive Kraft steckt in uns und kann wie ein Muskel trainiert werden.“

Daniela Epple
„Durch kollektive Intelligenz (neue) Ideen entwickeln und die Teilhabemöglichkeiten von Jugendlichen auf kommunaler Ebene nachhaltig stärken.“

Paul Seidel
Ich bin Paul Seidel, 19 Jahre alt und komme aus Berlin. Knapp zwei Jahre lang war ich als stellvertretender Landeschüler*innensprecher Berlins aktiv und habe mich dort Woche für Woche für unsere Belange als Schüler*innen eingesetzt. Ich gehe auf eine Schule in Berlin Neukölln. Einem, wie vielleicht bekannt ist, sogenannten sozialen Brennpunkt. Besonders in Neukölln fällt jugendlichen Partizipation oft schwer, was Unterstützungsstrukturen hier besonders wichtig macht. Auch deshalb habe ich 2023 einen Verein gegründet, der gerade sozial benachteiligten Schülerinnen die Möglichkeit geben soll, sich politisch einzubringen und informiert zu bleiben.

Robin Coenen
Ich bin Informationsdesigner und arbeite an der Schnittstelle von Design, Wissenschaft, Technologie und visueller Anthropologie. Meine Arbeit versteht Gestaltung als epistemische Praxis, mit der durch Datenvisualisierung, Kartierung und visuelle Systeme neues Wissen erzeugt und verhandelbar gemacht wird. Nach meinem Studium der Visuellen Kommunikation in Aachen und Zürich leitete ich digitale Projekte im Atelier Intégral Ruedi Baur in Paris und absolvierte einen Master in Data Visualization an der Parsons School of Design in New York. 2020 gründete ich gemeinsam mit der Soziologin und Designerin Danielle Rosales das Studio Visual Intelligence. Neben meiner gestalterischen Praxis lehre ich Informationsgestaltung an der UdK Berlin und forsche zu partizipativen und datenbasierten Formaten für demokratische Wissensproduktion.
„Ich brenne dafür, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge durch Gestaltung lesbar zu machen und Menschen zu befähigen, selbst zu verstehen und zu handeln."

Lorenz Prager
Ich bin Geschichts- und Politikdidaktiker mit einem besonderen Fokus auf digitale Medien. Ich habe als Lehrer, Universitätsassistent und Dozent gearbeitet und bin momentan als Mitarbeiter bei Zentrum Polis und als Professor an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich beschäftigt. Mein Ziel ist es, digitale Mündigkeit sowohl durch Forschung und theoretische Konzeptionen als auch durch praxisorientierte Handreichungen für Lehrkräfte zu fördern. Meine Schwerpunkte sind digitale Geschichtskultur, Digital Citizenship Education, Game Studies und Discourse Studies.
„Multiple Krisen, digitale Transformation und aktuelle geopolitische Entwicklungen erzeugen ein autoritäres Potenzial, dem wir gemeinsam begegnen müssen. Politische Bildung und kritische Medienkompetenz können einen wichtigen Beitrag zur Resilienz unserer Demokratien leisten.”

Noa Dibbasey
Es gibt unglaublich viele Arten, wie Demokratie gelebt werden kann – ihre Vielschichtigkeit fasziniert mich. Dass ich als Praktikantin bei Faktor D diese Demokratie-Diversität mittels verschiedener Prozesse und in verschiedenen Ländern fördern und mittragen kann, bedeutet mir viel. Bereits in meiner Matura-Arbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie wir die Partizipation von jungen Menschen in unserer Demokratie fördern können. Danach habe ich im Politik-Ressort einer Schweizer Zeitung gearbeitet und eine Kolumne über die Lebensrealität junger Menschen geschrieben. Jetzt studiere ich – neben meiner Arbeit bei Faktor D – in Bern Sozialwissenschaften und Data Science, wo ich mich erneut auf den Schwerpunkt Demokratie konzentriere.

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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