Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Marc Steinemann
Ich bin aus Bern und setze mich leidenschaftlich für Teilhabe und politische Bildung ein, beruflich und privat. Mich treibt die Frage an, wie wir Strukturen schaffen können, die echte gesellschaftliche Wirkung entfalten und in welchen die Beteiligten auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Diese Leidenschaft begleitet mich seit meinen ersten Projekten – von der Gründung einer Skateboardschule über ein Lehrmittel zu Nachhaltigkeit bis hin zur Arbeit in einer Gewerkschaft. Heute suche ich mit Faktor D nach gemeinsamen Lösungen für die aktuellen Herausforderungen unserer Demokratien und bringe dabei meine Erfahrungen in transdisziplinärem Arbeiten, Campaigning und Facilitation mit ein.
„Ich arbeite bei Faktor D, weil ich daran glaube, dass echter Wandel nur entsteht, wenn wir Macht teilen, Räume für Austausch schaffen und gemeinsam Strategien entwickeln, die unsere Demokratien langfristig stärken.“

Stephanie Steyrer
Als Sozialarbeiterin, Aktivistin, Künstlerin und prozessbegleitende Moderatorin fasziniert mich die Kunst, Räume zu gestalten, in denen Verbindung entsteht und Neues möglich wird. In den letzten Jahren habe ich unter anderem im Feld der Jugendpartizipation gearbeitet, Integrationsprozesse mit Ehrenamtlichen und geflüchteten Politiker*innen begleitet sowie Bürger*innenbeteiligungsprozessen wie Bürger*innenräte organisiert und moderiert. Außerdem habe ich verschiedene (Online-)Kurse und Verbindungsräume konzipiert und begleitet – unter anderem zu Community Building & Empowerment mit partizipativem Budgetprozess sowie im Bereich sozialökologischer Regionalentwicklung.
„Demokratisches Miteinander ist unsere Chance, Lebendigkeit und Schönheit im Miteinander zu erleben. Es lohnt sich, uns darauf einzulassen. “

Lorenzo Ramani
In meiner bisherigen beruflichen und akademischen Laufbahn hatte ich die Gelegenheit, mit einer Vielzahl von Menschen mit den unterschiedlichsten sozioökonomischen und kulturellen Hintergründen zusammenzuarbeiten und habe viel von, mit und durch sie gelernt. Als in den Tiroler Alpen aufgewachsener Austro-Kroate zweiter Generation habe ich am eigenen Leib erfahren, wie viel Bildung allgemein und speziell in Österreich systemisch vererbt wird. Ich interessiere mich leidenschaftlich für Bildung und Soziales und möchte diese Bereiche positiv mitgestalten. Nicht nur für die heutige Jugend, sondern hoffentlich auch für kommende Generationen.
„Als Mitglied vom Teach-for-All-Netzwerk sowie als Teilnehmer vom Love-Politics-Ausbildungsprogramm erlebe ich tagtäglich, mit welchen Herausforderungen sich junge Menschen im DACH-Raum konfrontiert sehen. Vom Innovationsprozess erwarte ich mir deshalb einen organisch entwickelten Lösungsansatz, welcher über Normen und Ländergrenzen hinweg Veränderung bewirkt.“

Lukas Slepecki-Dobner
Ich bin bei YEP-Stimme der Jugend als Verantwortlicher für den Empowerment-Circle (Netzwerke und Pädagogik) tätig. Mein Ziel ist es, Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Stimmen zu stärken und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilzuhaben. Mit meiner Ausbildung als Pädagoge an der Universität Wien und meiner langjährigen Erfahrung als Lehrperson habe ich ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie partizipative Bildungsansätze und Community Building Jugendliche empowern können. In meiner Arbeit mit Jugendlichen finde ich innovative Wege, um junge Menschen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden und ihre Potenziale zu fördern.
„Jugendliche müssen nicht nur gehört werden – sie müssen aktiv mitgestalten können.“

Stephanie Behrens
Der Fokus meiner Arbeit ist Beteiligung auf allen Ebenen und für alle jungen Menschen zu ermöglichen. Als Teamleitung für die Kinder- und Jugendmigrationsarbeit konnte ich vielfältige Projekte zur Beteiligung und Empowerment in Kommune, Schule und Jugendverbandsarbeit initiieren. Diese Erfahrungen haben mich dazu geführt, inklusive und ganzheitliche Beteiligungskonzepte zu entwickeln und in Schulen, Bildungsregionen sowie (inter-)nationalen Netzwerken umzusetzen. Als Referentin für Kinder- und Jugendbeteiligung des Kreises Rendsburg-Eckernförde kann ich alle diese wichtigen Puzzleteile für gute Beteiligung und Stärkung der Demokratie in die tägliche Arbeit der Kommunen vor Ort einbringen und gemeinsam Handwerkszeug für die Praxis von ehrenamtlicher Politik, Verwaltung und Jugendarbeit erarbeiten.
„Unsere Gesellschaft driftet immer weiter auseinander, dabei ist es wichtig, dass wir die Power der verschiedensten Perspektiven bündeln, um gemeinsam neue Visionen für unsere Zukunft zu entwickeln.“

Manuel Grebenjak
Ich bin Mitbegründer von radius und unterstütze Organisationen aus sozialen Bewegungen und Aktivist:innen in Bereichen wie Kommunikation, Kampagnen und Strategiefindung. Ich selbst war und bin vor allem in der Klimabewegung aktiv und habe bei verschiedenen NGOs gearbeitet, in Österreich und Spanien sowie auf internationaler Ebene. Studiert habe ich Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien sowie Politische Ökologie in Barcelona. Im Jahr 2024 habe ich das Buch “Kipppunkte: Strategien im Ökosystem der Klimabewegung” herausgegeben, das sich mit Entwicklung, Stand und Zukunft der Klimabewegung im deutschsprachigen Raum beschäftigt und an dem 70 Personen aus der Bewegung mitgearbeitet haben.
„Echter sozialer Wandel kommt immer von unten und genau diese Veränderung von unten möchte ich mit meiner Arbeit unterstützen.“

Karim El-Helaifi
Ich bin Vorstandsvorsitzender der neuen deutschen organisationen, einem postmigrantischen Netzwerk von über 200 Organisationen und Initiativen Schwarzer Menschen und People of Color in ganz Deutschland, die sich gegen Rassismus und für eine inklusive Gesellschaft, sowie Mitgründer der Vereine Schülerpaten Berlin und Schülerpaten Deutschland, die sich für Bildungsgerechtigkeit einsetzen. Darüber hinaus berate und trainiere ich Aktivist*innen und Organisationen in strategischer Kommunikation.
„Seit Jahren befinden wir uns politisch und gesellschaftlich in einem Prozess der Reautoritarisierung. Wir bewegen uns immer weiter weg von einer menschenrechtsbasierten pluralen Demokratie. Nur wenn wir anerkennen, dass wir uns näher an einem "Schon Wieder" befinden als an einem "Nie Wieder", können wir gemeinsame wirkungsvolle Strategien dagegen entwickeln.“

Nadia Sophie Westerwald
„Ich hoffe auf eine diverse und intersektionale Gruppe von Teilnehmer*innen, die kreative Lösungen zur Stärkung der politischen Teilhabe von Mädchen* im DACH-Raum entwickelt. Ich freue mich darauf, die Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus in den Innovationsprozess einzubringen.“

Jessica Wulf
Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO in dem Team Gesellschaftliche Trends und Technologie. Mein Forschungsschwerpunkt liegt auf Partizipationsformaten und gesellschaftlichen sowie ethischen Fragen rund um KI-Systeme. Davor habe ich bei der zivilgesellschaftlichen Organisation AlgorithmWatch gearbeitet und mich hier mit dem Thema KI-Systeme und Diskriminierung auseinandergesetzt. Ich bin Psychologin mit einem Schwerpunkt auf Arbeits- und Bildungspsychologie.
„Ein Grundverständnis von KI-Systemen - und dazu gehören auch Risiken - ist wichtig, damit wir sie sinnvoll einsetzen und verwenden können.“

Laura Dederichs
Ich bin Projektmanagerin bei Faktor D in Berlin. Die Themen Demokratie und Beteiligung begleiten mich schon lange: Als Politik- und Kulturwissenschaftlerin habe ich mich insbesondere auf die Felder der Migration und Intersektionalität konzentriert, u.a. mit einem Master in kritischer Migrationsforschung an der Universität Osnabrück. Der Wunsch nach mehr Praxisnähe führte mich nach Berlin zu einem Kinder- und Jugendhilfeträger, wo ich die strategische Neuaufstellung und Organisationsentwicklung mitgestaltete. Als Teil von Faktor D motiviert es mich sehr, so viele Menschen im DACH-Raum kennenzulernen und verbinden zu können. Ich bin davon überzeugt, unsere Demokratien durch mehr kollektives und strategisches Handeln stärken zu können – und genau da setzen wir mit Faktor D an.
„Demokratie ist ein stetig offenes Projekt im Werden. Ein Projekt, das vereinte Kräfte und Zuwendung braucht, um zu bestehen und zu wachsen. Es geht nur gemeinsam. Und besser heute als morgen.“

Lilly Bargel
Ich bin 15 Jahre alt und besuche die 11. Klasse des Gymnasiums Kronshagen. Seit 2022 engagiere ich mich aktiv im Kinder- und Jugendbeirat Kronshagen. Zuerst als Mitglied, später als stellvertretende Vorsitzende und in der neuen Wahlperiode als Vorsitz. Diese Arbeit macht mir sehr viel Spaß, da wir so den Kindern und Jugendlich eine Stimme in der Kommunalpolitik geben, was essenziell ist.

Adriana Rey
Ich arbeite als Projektmanagerin beim Schweizer Bibliotheksverband Bibliosuisse, nach früheren beruflichen Stationen in öffentlichen und kantonalen Bibliotheken und als (ursprünglich) Gymnasiallehrerin für Deutsch und Geschichte. Bei Bibliosuisse bin ich für diverse Kampagnen und Veranstaltungen zuständig und bin in den beiden Kommissionen Nachhaltigkeit sowie Diversität aktiv. Die Förderung der Demokratie liegt mir beruflich und persönlich am Herzen.

Melanie Goemmel
Ich arbeite seit über 15 Jahren als Kommunikationsprofi und Medienstrategin, vor allem für große NGOs. Dabei habe ich immer öfter gemerkt, wie sehr sich ihre Kommunikation verengt hat: Gemeinnützigkeit, Förderlogiken und politische Angriffe zwingen viele Organisationen zu Vorsicht, selbst dann, wenn die Lage eigentlich Zuspitzung bräuchte. Gleichzeitig organisieren politische Gegner Aufmerksamkeit laut, emotional und strategisch. Für mich war das der Punkt, den Pfad bewusst zu wechseln. Heute arbeite ich bei The Goodforces, einem diskursiven Akteur, der genau die Lücke füllt, die NGOs strukturell nicht schließen können: zuspitzen, Frames verschieben und Medienlogiken nutzen, ohne institutionell gebunden zu sein – damit progressive Inhalte wieder durchdringen.
„Ich brenne dafür, dass wir aufhören, nur zu reagieren und zu fingerzeigen. Allein mit Fakten kommen wir gegen Fakes und Lügen nicht an – das ist die neue Zauberformel: eigene Narrative, emotional, nah an der Lebensrealität der Menschen. Statt ständig zu widersprechen, müssen wir wieder erzählen, wofür wir stehen und wie ein gutes Leben konkret aussieht. Mich faszinieren besonders Botschaften, die leise wirken, aber wirken – wie trojanische Pferde für progressive Inhalte."

Konstantinos Gkantinas
Ich komme ursprünglich aus Griechenland, lebe aber inzwischen seit über zwanzig Jahren in Berlin. Aktuell bin ich bei Amaro Drom e.V., einer interkulturellen Jugendselbstorganisation von Roma und Nicht-Roma, als Bildungsreferent tätig und setzte mich für eine gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe von Rom*nja und Sinti*zze in unserer Gesellschaft ein.
„Ich bin sehr gespannt auf die Vernetzung und den Austausch und freue mich sehr, Teil des Innovationsprozess zu sein.“

Christian Pöltl-Dienst
Als Gründer von PolEdu, Vorstandsmitglied der Demokratiestiftung und Lektor an der Universität Wien engagiere ich mich für innovative Formate der politischen Bildung. Beruflich arbeite ich derzeit als Referent für politische Bildung und Medienbildung bei der Arbeiterkammer Wien und bringe meine Erfahrung aus Schule, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Projekten ein. Mein Schwerpunkt liegt auf Demokratie, Chancen-Fairness und gesellschaftlichem Dialog – getragen von der Motivation, junge Menschen zu stärken und Demokratie zukunftsfähig zu gestalten.
„In Zeiten wachsender Polarisierung ist es zentral, dass demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln. Nur durch abgestimmte Strategien können sie Desinformation wirksam begegnen, Teilhabe stärken und junge Menschen für Demokratie begeistern.“

Dominik Schneider
Nach 15 Jahren als Marketing Executive bei Unilever, Coca-Cola und L’Oréal arbeite ich heute als Speaker und Berater an Themen zu Leadership und Kulturwandel. Mein Schwerpunkt liegt auf der Reflexion von Männlichkeitsbildern in Unternehmen, Male Allyship und der Schaffung diskriminierungsfreier Arbeitskulturen.
Ich lebe und arbeite in Berlin.
„Führung endet nicht an der Unternehmenstür. Wer Verantwortung trägt, muss Haltung zeigen, auch für unsere Demokratie.“

Sophie Walker
Alle vier Jahre durfte ich in einem anderen Kulturkreis aufwachsen: In der Schweiz, Deutschland, Ägypten, Indonesien, und in den Niederlanden lernte ich einerseits den Wert von interkultureller Kollaboration kennen, und andererseits demokratische Werte zu schätzen. Studiert habe ich Game Design im BSc und MA. Seit 2019 setze ich mich im PROJEKT CH+ dafür ein, dass sich Digital Natives in der Schweiz mit Freude am demokratischen System beteiligen. Mit dem Entwicklungsstudio Mira LUX Creations arbeite ich an Lernspielen und anderen Konzeptem im Bereich spielerische Vermittlung.
„Demokratie lebt von Kollaboration und überlegtem, lösungsorientiertem Handeln. Um der gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken ist es wichtig, dass verbindende und aufbauende Initiativen sichtbar sind.“

Ronja Lamberty
Ich bin zuständig für Kommunikation und Kampagnenarbeit bei Faktor D. Aus der Überzeugung heraus, dass wir gemeinsam mehr bewirken können, möchte ich dazu beitragen, Allianzen zwischen demokratischen Akteur*innen zu bauen sowie Wissen und Erfahrungen zugänglich zu machen. Ich habe Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin studiert und lange in den Bereichen Wissenschaftskommunikation, Journalismus, Eventmanagement und Plastikrecycling gearbeitet. Mein transdisziplinäres Wissen möchte ich bei Faktor D einbringen, um Demokratiearbeit im DACH-Raum sichtbarer zu machen und Menschen dafür zu begeistern.
„Unsere Demokratie ist keine starre Entität. Demokratie bedeutet gelebte, individuelle Geschichten. Genau diese müssen wir finden und erzählen, um Menschen für das Thema zu begeistern, sie miteinander zu vernetzen und unsere Demokratie nachhaltig zu stärken.“

Berivan Yildiz
Ich bin Politikwissenschaftlerin und habe früh meinen Weg in die Kommunikation gefunden. Bereits während des Studiums arbeitete ich in einer PR-Agentur und vertiefte meine Text-Skills. Meine Leidenschaft für konzeptionelles Arbeiten und Kampagnen entwickelte ich in der PR bei UNICEF. Heute leite ich den Bereich Kommunikation bei der START-Stiftung, wo ich in den letzten sieben Jahren u. a. die Instagram- und TikTok-Kanäle aufgebaut habe. Zuletzt initiierte ich ein Content-Creation-Team aus START-Stipendiat:innen und entwickle mit ihnen gesellschaftspolitische Inhalte. Ich habe ein gutes Gespür für Jugendliche, Trends und kreative Ideen.
„Ohne Chancengerechtigkeit ist die Leistungsgesellschaft nur eine Lotterie. Gleiche Startbedingungen müssen der Maßstab sein – besonders für Menschen mit Migrationsbezug."

Sara Öztürk
Ich bin Sara Öztürk, Co-Founderin von MIKRASS. Ich bringe diskriminierungssensiblen Journalismus mit gesellschaftlicher Relevanz zusammen und entwickle Formate, die wirklich bei den Communities ankommen. Im Rahmen des R&D Fellowships habe ich meine journalistische und strategische Expertise eingebracht und für die Süddeutsche Zeitung eine Community-basierte Monetarisierungsstrategie konzipiert.
Als Journalistin und Moderatorin habe ich mit TV-Reportagen, Dokumentationen und preisgekrönten TikTok-Formaten über rechte Gewalt gezielt junge Zielgruppen erreicht. In der Redaktion des ORF habe ich die Doku „Österreich: Türkei“ mit Hanno Settele begleitet. Mit CLAIM habe ich bundesweit ein klares Zeichen gegen antimuslimischen Alltagsrassismus gesetzt – für Empowerment, Sensibilisierung und Sichtbarkeit. Bei den Neuen Deutschen Organisationen habe ich Öffentlichkeitsarbeit gestaltet und die Wahlmobilisierungskampagne „Nie wieder – am 23. Februar!“ umgesetzt.
Darüber hinaus leite ich Workshops zu Hatespeech, neuen Narrativen, Öffentlichkeitsarbeit mit wenig Ressourcen für NGOs und zu TikTok-Strategien – immer mit dem Ziel, Handwerkszeug zu vermitteln, das wirklich wirkt.
„Street Credibility statt Elfenbeinturm: Demokratie braucht neue Narrative, Humor & Goldkette, mit denen rechte Erzählungen überschrieben werden."

Caro Hammoutene
Ich bin Projektmanagerin bei Faktor D in Wien, wo ich auch technische Mathematik und Biomedical Engineering studiert habe. Als Mitgründerin von zwei Vereinen, die Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bauen, habe ich meine Leidenschaft für sozial-politisches Engagement und Partizipation entdeckt. Das hat mich zu meinem weiteren Studium in Ökonomie, Imagination und Zukunftsgestaltung geführt. Vor Faktor D war ich u.a. bei der Ludwig Boltzmann Gesellschaft für das Fortbildungsprogramm zu Partizipation in Forschung zuständig. Weiters habe ich zwei Bürger*innenräte mitumgesetzt. Ich schätze an Faktor D, dass wir Raum schenken, halten und facilitaten, um gemeinsam Zukunft zu gestalten.
„Die Zukunft entsteht nicht von allein – sie wächst mit jedem achtsamen Schritt, den wir gemeinsam gehen.“

Thomas Weltner
Ich bin Designer und Coach mit künstlerischem, grafischem und systemischem Background. Ich unterstütze spielerisch, visuell und co-kreativ in Teamentwicklung, Führung, Veränderung, Übergang, Innovation und in persönlicher Entwicklung. Ich bin leidenschaftlicher Netzwerker, Interviewer, Kunst-Kurator, Mentor und Sportler. Auf Expedition durch die Arbeitswelt – als Entdecker und Innovator im Kontext von New Work – trifft man mich immer wieder an wechselnden Orten.
„Ich brenne dafür, Menschen in ihre kreative Kraft zu bringen und dadurch Synergien freizulegen. Seien wir ehrlich: Wir alle wissen doch um unsere intuitiven und explorativen Fähigkeiten als Kinder. Diese Ressourcen sind noch immer vorhanden. Nutzen und vernetzen wir sie – zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit. Weltrettung: kinderleicht.“

Stephanie Cox
Ich bin Geschäftsführerin von Ashoka Österreich. Bevor ich die Leitung übernommen habe, habe ich den Bereich für die nächste Generation von Changemakern in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein aufgebaut. Seit meinem Einstieg 2022 bringe ich meine Erfahrung als Sozialunternehmerin, Politikerin und Community-Builderin ein, um Menschen zu befähigen, sich selbst als Changemaker zu identifizieren und Brücken zwischen Sektoren, Generationen und Regionen zu bauen. Ich bin in mehreren Beiräten und Aufsichtsgremien aktiv, unter anderem im Vorstand von Austrian Startups. Zuvor habe ich TEDxDonauinsel und Chancen:reich mitbegründet, war Abgeordnete im österreichischen Parlament und habe danach Sozialunternehmen und öffentliche Institutionen in Strategie und Innovation beraten.
„Komplexe gesellschaftliche Herausforderungen können nur gemeinsam gelöst werden. Durch abgestimmte Strategien steigern wir unsere Wirkung, stärken Partizipation und fördern inklusive, resiliente demokratische Prozesse.“

Natascha Strobl
Ich bin Politikwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Rechtsextremismus. Seit 2014 habe ich mehrere Bücher veröffentlicht, darunter im Jahr 2021 den Beststeller „Radikalisierter Konservatismus" im Suhrkamp Verlag.
„Es braucht Antifaschismus und eine gerechte Welt."

Clara Porák
Ich lebe in Wien und arbeite für „andererseits“, ein preisgekröntes Magazin für Behinderung und Gesellschaft, bei dem Journalist:innen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten. Ich habe Bildungswissenschaften, Germanistik und Internationale Entwicklung studiert und als Journalistin für Medien wie SZ, Die Zeit oder den Falter gearbeitet. Als Aktivistin bin ich in der queer-feministischen Bewegung engagiert.
„Ich glaube, dass wir bessere Systeme verdienen und dass wir die nur gemeinsam aufbauen können. Dafür versuche ich mich jeden Tag einzusetzen."

Judith Galka
Ich bin erfahrene Programmleiterin, Organisationsentwicklerin und Führungskraft mit Expertise im Aufbau und der Leitung interdisziplinärer Projekte im Kultur-, Bildungs- und Engagementbereich. Ich arbeite gern in und an Veränderungsprozessen und verändere mich auch selbst immer mal wieder! Derzeit bin ich stellv. Fachbereichsleitung der Stadtbibliothek Spandau. Zuvor war ich als Leitung des Deutschen Engagementpreis in der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und als Programmleitung bei der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) tätig. Zu meinen Kompetenzen gehören Kreativität, situative und kooperative Führung, schnelle Auffassungsgabe und gute Vermittlung. Ich bin eine leidenschaftliche Ermöglicherin von Wissensaustausch, Teilhabe an Gesellschaft und glaube an die Macht des lebenslangen Lernens, an die Demokratie und die Vielfalt in der Gesellschaft - trotz aller Widrigkeiten und Konflikte!
„Mich begeistert es immer wieder, wenn Menschen sich begegnen,sich zuhören, mit einer offenen Haltung neue Perspektiven kennen- wie überhauptvoneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und füreinander oder füretwas eintreten.“

Robert Kalwis
Im Ehrenamt verfolge ich das Ziel, uns jungen Menschen eine Stimme zu verleihen und zu verdeutlichen, wie wertvoll diese ist. Das Verknüpfen von politischer Teilhabe, Ungleichheit und Nachhaltigkeit ist mir wichtig. In meiner Gemeinde Kronshagen habe ich den Kinder- und Jugendbeirat initiiert und "aufgezogen". 2025 plane ich zum 3. Mal die Jugendaktionskonferenz Schleswig-Holstein. Weiterhin bin ich Mandatsträger des Jugendbeirates des Bundesentwicklungs-ministeriums: Hier liegt mein Schwerpunkt auf Jugendbeteiligung im Kontext Frieden/Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung. Mein Steckenpferd ist die institutionalisierte Beteiligung, hierbei verbinde ich gleichzeitig eine jugendliche Perspektive auf konzeptionelle und praktische Arbeit.
„Meine Devise: Von Jugendlichen für Jugendliche! - Mein Ziel: Beteiligung als normativ anzusehen.“

Aurélie Karadjov
Ich arbeite als Projektmanagerin bei Faktor D im Berliner Büro. Hier konzentriere ich mich besonders auf die strategische Weiterentwicklung unserer Veranstaltungsformate, die Programmplanung des Mitmacht Demokratiefestivals und den Aufbau unserer DACH-Community. Als Sozialwissenschaftlerin führte mich mein Weg von der kulturellen Vermittlungsarbeit hin zur politischen Bildung und Demokratieförderung. Beim Jacques Delors Centre, der Stiftung Mercator Deutschland und der Hertie-Stiftung arbeitete ich an der Schnittstelle von strategischer Kommunikation, Netzwerkaufbau und partizipativer Bildungsarbeit. Diese Erfahrungen setze ich bei Faktor D ein, um die Vernetzung demokratischer Akteur*innen im DACH-Raum gezielt mit zu stärken.
„Die komplexen Herausforderungen für unserer Demokratien lassen sich nicht mehr isoliert lösen – sie verlangen Mut zur Zusammenarbeit über Disziplinen, Kontexte und Grenzen hinweg.“

Alicia Väth
Ich habe Philosophie an der TU Berlin und Politikwissenschaften an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen studiert. Als Gründungsmitglied der Wirkungsallianz AI4Democracy e.V. suche ich Wege, wie KI zur Stärkung unserer Demokratie eingesetzt werden kann. Außerdem bin ich als Founders Associate bei Cosmonauts and Kings im Bereich KI und Innovation tätig.
„Nur gemeinsam sind wir mehr.“
Alexander Kesselring

Daniela Ingruber
Ich bin Demokratie- und Kriegsforscherin am Institut für Strategieanalysen (Wien) und zudem als Evaluatorin und Moderatorin tätig. Aus Leidenschaft zum Film arbeite ich als Dramaturgin und Beraterin für Filmfestivals/Filmproduktionen. Zu meinen Lieblingstätigkeiten gehören allerdings zwei andere Bereiche: Das ist einerseits die Politische Bildung und andererseits Safety- und Security-Trainings, um NGO-Mitarbeiter*innen auf die Arbeit in Konfliktregionen vorzubereiten.Meine Forschungsschwerpunkte sind Demokratieverständnis, Partizipation, Populismus, Fake News, Dystopien sowie Konflikttransformation.
Ich lebe nach einem Motto von Bertolt Brecht: "Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war."

Tamara Ehs
Ich arbeite als Politikwissenschafterin und Demokratieberaterin, bin Gründerin von Ehs & Fils Democracy Consulting und berate derzeit u.a. die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung der Landesregierung Baden-Württemberg und die European Association for Local Democracy in Brüssel. Die akademische Grundlage hierzu bilden zahlreiche Forschungsaufträge, aktuell bin ich Fellow an der Academy of International Affairs in Bonn und forsche zum Thema "Urban Diplomacy for Safeguarding Democracy." Ich studierte Politik-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften an der Universität Wien, Sciences Po Lille und European Academy of Legal Theory Brüssel. Ich engagiere mich gerne in der politischen Erwachsenenbildung, insbesondere im Rahmen der von mir co-konzipierten "Demokratie Repaircafés". Meine Veröffentlichungen befassen sich mit den sozioökonomischen Fragen von Demokratie und Verfassung, sowie mit den Gefahren der Autokratisierung. Für meine Arbeit erhielt ich zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Ludo Hartmann-Preis der Volkshochschulen und den Wissenschaftspreis des Österreichischen Parlaments.

Joerg Mitzlaff
Ich bin Diplom-Informatiker, Sozial-Unternehmer und Gründer der Petitionsplattform openPetition. Seit 2012 bin ich der Geschäftsführer der openPetition gGmbH und entwickle digitale Werkzeuge, hybride Beteiligungsformate und digitale Online-Abstimmungen.
Ich bin Mitgründer und im Vorstand von ABSTIMMUNG21 e.V., und setze mich für die Einführung der direkten Mitsprache auf Bundesebene ein. Als Mitinitiator des Demokrative Denkraums in Berlin setze ich mich für die Stärkung einer kooperativen politischen Kultur ein.
Neben meiner Arbeit bei openPetition engagiere ich mich lokal als Vorsitzender des Bürgervereins in meinem Dorf in Brandenburg und als Gemeindevertreter in meiner Gemeinde Schorfheide.
„In der Demokratie ist jede Stimme ist gleich viel Wert. Ich möchte allen Menschen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, das Zutrauen und die Gelegenheit geben, sich politisch einzumischen und politisch wirksam zu werden."

Ilka Haederle
Ich bin Germanistin und Literaturwissenschaftlerin. Seit 2023 arbeite ich in der Stadtbibliothek Spandau, davor war ich im Goethe-Institut Barcelona und Instituto Cervantes Berlin tätig. Sprache(n), Kommunikation und kultureller Austausch haben mich seit jeher fasziniert. Seit 2015 arbeite ich auch als Autorin, Übersetzerin und Trainerin mit Einfacher Sprache. In der Bibliothek biete ich Führungen für gering literalisierte Menschen und Deutschlerner*innen an. Unsere Demokratie-Tafel ist ein niedrigschwelliges Mitmach-Angebot, das wir vor Wahlen oder zu anderen Anlässen im Eingangsbereich aufstellen. Damit zeigen wir: Deine Meinung ist uns wichtig.
„Bibliotheken sind ein offener Ort für Menschen unterschiedlichen Alters, sozialer und kultureller Herkunft. So stelle ich mir demokratisches Miteinander vor: Laut, widersprüchlich, streitbar und lebendig."

Livia Lustenberger
Ich setze mich seit vielen Jahren für die Kinder- und Jugendförderung ein – strategisch, fachlich und politisch. Heute leite ich die okaj zürich - Kantonale Kinder- und Jugendförderung und engagiere mich in verschiedenen regionalen und nationalen Netzwerken. Geprägt haben mich Stationen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Gemeinwesenarbeit sowie Führungsaufgaben in Verwaltung und Verbänden. Mich motiviert, gemeinsam mit unterschiedlichen Akteur*innen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche mitwirken, sich entfalten und gesellschaftliche Teilhabe erleben können.
„Mich motiviert, Kinder und Jugendliche in allen sie betreffenden Lebensbereichen ernst zu nehmen und mitgestalten zu lassen. Ich setze mich dafür ein, Räume für Teilhabe zu schaffen und einen Beitrag zu mehr Generationengerechtigkeit zu leisten."

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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