Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Julia Kümper
Ich bin Vorsitzende von Verwaltung für Demokratie e.V. und seit über zehn Jahren in verschiedenen Verwaltungstypen tätig. Meine Erfahrung reichen von der Arbeit in Start-ups und eigenen Unternehmensgründungen bis hin zur strategischen Entwicklung eigener Programmformate – wie beispielsweise Zukunft braucht Vielfalt.
„Organisierte Angriffe auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung können wir nur gemeinsam und ebenfalls organisiert abwehren. Wichtig ist, bestehende Angebote sichtbar zu machen und so Lücken zu erkennen und zu schließen. Das gelingt nur gemeinsam.“

Lisa Merki
Hey, ich bin Lisa und schon seit über 10 Jahren in der Content Creation (seitdem ich 12 bin 😅). Hauptberuflich war ich ca. 5 Jahre in verschiedenen Agenturen im Social Media Marketing und bin nun seit 2 Jahren bei einem Software Unternehmen, wo ich alle Social Channels bespiele und unser Corporate Influencer Programm handhabe. Meine Expertise liegt in der Social Media Content Creation, aber abseits davon bin ich Marketing Allrounderin und sprudele sehr vor Ideen. Meine größte Leidenschaft ist es, gesellschaftlichen Wandel und Impact in der Welt zu bewirken. Daher betreibe ich auch nebenberuflich schon seit 3-4 Jahren meinen Account zum Thema Nachhaltigkeit. Zuletzt habe ich pro bono eine offene Werkstatt in Köln supportet, mit einem Video 14.000 € an Spenden reinzuholen.
„Kreativität, Neues schaffen, Emotionen hervorrufen, Leute mitreißen und Social Media entgegen aller autoritären Strömungen als Hebel für etwas Gutes zu nutzen."

Dominik Schneider
Nach 15 Jahren als Marketing Executive bei Unilever, Coca-Cola und L’Oréal arbeite ich heute als Speaker und Berater an Themen zu Leadership und Kulturwandel. Mein Schwerpunkt liegt auf der Reflexion von Männlichkeitsbildern in Unternehmen, Male Allyship und der Schaffung diskriminierungsfreier Arbeitskulturen.
Ich lebe und arbeite in Berlin.
„Führung endet nicht an der Unternehmenstür. Wer Verantwortung trägt, muss Haltung zeigen, auch für unsere Demokratie.“

Nora Kiefer
Ich bin Demokratieaktivistin, Dialogfan und (Zweck)Optimistin. Mit dem Civic-Tech-Startup Make.org nutze ich KI und digitale Technologien, um hunderttausende Menschen zu großen gesellschaftlichen Fragen online zu beteiligen, Konsens zu finden und der zunehmenden Polarisierung unserer Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Viele Jahre habe ich innovative Dialogformate zwischen afrikanischen Ländern und Deutschland initiiert und geleitet. Zuvor war ich einige Zeit in der Forschung tätig. Seit jeher setze ich mich für eine gerechtere Gesellschaft ein: mit jahrelangen Trainings für Jugendliche auf Hauptschulen; der Kreation von inklusiven Räumen, wie ein Welcome & Learning Centre für geflüchtete Menschen und Kunstprojekten mit obdachlosen Personen.
„Die Gesellschaft triftet immer weiter auseinander - in Deutschland, Europa und weltweit. Zunehmend misstrauen Menschen den Medien, ihren Institutionen und Politiker:innen. Fakten und Wahrheit wird immer mehr verhandelbar bzw. subjektiv. Daher müssen wir heute, mehr denn je, im Dialog bleiben, Konsens finden und uns auf unsere Gemeinsamkeiten konzentrieren - von denen gibt es mehr als viele glauben. Im Fokus sollte hier die Frage stehen: Worauf können wir uns als Gesellschaft einigen? Moderne Technologien ermöglichen uns mittlerweile Bürger:innen überall zu erreichen und es gibt viele Methodiken hier konstruktiv Gemeinsamkeiten zu finden und diese zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen. Lasst uns Technologie und AI für die Demokratie nutzen! #AI4Democracy“

Charlotte Brekeller
Ich bin Charlotte und arbeite für das One Planet Lab Schweiz. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir innerhalb planetarer Grenzen gut leben können.
Ein zentrales Ziel unserer Kommunikationsarbeit ist es, die Themen Suffizienz und Postwachstum gesellschaftlich stärker zu verankern.
Mich motiviert, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und Menschen für nachhaltige Lebensweisen zu begeistern, die nicht nur auf individuellem Verzicht beruhen, sondern auf strukturellem Wandel. Besonders wichtig ist mir dabei, kleine Organisationen und Projekte sichtbar zu machen, die mit innovativen Ansätzen zeigen, wie wir uns und unsere Systeme verändern können & wie dadurch ein gutes Leben für alle möglich wird.
„Ich setze mich für eine Kommunikation ein, die Zukunftsbilder schafft, ohne zu moralisieren und stattdessen Mut macht, gesellschaftlichen Wandel gemeinsam zu gestalten."

Daniela Ingruber
Ich bin Demokratie- und Kriegsforscherin am Institut für Strategieanalysen (Wien) und zudem als Evaluatorin und Moderatorin tätig. Aus Leidenschaft zum Film arbeite ich als Dramaturgin und Beraterin für Filmfestivals/Filmproduktionen. Zu meinen Lieblingstätigkeiten gehören allerdings zwei andere Bereiche: Das ist einerseits die Politische Bildung und andererseits Safety- und Security-Trainings, um NGO-Mitarbeiter*innen auf die Arbeit in Konfliktregionen vorzubereiten.Meine Forschungsschwerpunkte sind Demokratieverständnis, Partizipation, Populismus, Fake News, Dystopien sowie Konflikttransformation.
Ich lebe nach einem Motto von Bertolt Brecht: "Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war."

Ines Haberl
Nach Jahren im Social-Media-Marketing darf ich jetzt das, was für mich das wichtigste Produkt ist, an die Zielgruppe bringen: die Demokratie. Seit 2022 arbeite ich im Newsroom des Parlaments und bereite parlamentarische Prozesse, das politische System und die Geschichte des Hauses für Social Media auf.
„Wir arbeiten alle am selben Ziel: Demokratie stärken. Damit das gelingt, müssen wir voneinander lernen und uns besser vernetzen – denn Demokratie lebt von Austausch.“

Nina-Kathrin Wienkoop
Ich bin promovierte Politikwissenschaftlerin und Ethnologin. Als Vorstandsmitglied am Institut für Protest- und Bewegungsforschung und assoziiert am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung beschäftige ich mich intensiv mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Zuvor leitete ich dort ein Forschungsprojekt zu Jugend und Engagement. Derzeit bin ich Co-Leiterin der Ideen.Werk.Stadt in Hamburg, wo ich mich mit Fragen der Transformation und Innovation in der Verwaltung auseinandersetze. Zudem publiziere, berate, forsche und lehre ich zu Themen wie Jugend und Engagement, Protest, soziale Bewegungen, Demokratiebildung und Gen Z.

Birger Strahl
Ich bin Kommunikationsexperte, Trainer, Coach und Apotheker. Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich damit, wie und warum Menschen handeln, was sie motiviert, Neues auszuprobieren und wie Wissenstransfer gelingt. Mein besonderer Fokus liegt heute aus dem systemisch-narrative Ansatz: Welche Erkenntnisse stecken in den Erfahrungen und Geschichten von Menschen? Wie lassen sie sich sichtbar machen und welche Chancen entstehen daraus im sozialen Kontext? Ich verstehe mich dabei als Unconsultant: Ich bringe nicht die Lösung, sondern schaffe den Raum, in dem Lösungen entstehen können.
„Kraft und Wirksamkeit entstehen durch Gemeinschaft.“

Julia Weber
Ich arbeite seit mehr als 15 Jahren mit Leidenschaft im NGO Bereich in verschiedensten Menschenrechtsprojekten. Momentan beschäftigt mich Jugendpartizipation und Klimagerechtigkeit sehr stark.
„Ich möchte mit meiner täglichen Arbeit Stück für Stück einen Beitrag zu globaler Gerechtigkeit leisten.“

Gregor Dehmel
Ich war Ratsherr der Landeshauptstadt Hannover und weil ich von meinem Platz im Ratssaal aus die glücklichen Gesichter der Kinder auf der Besuchertribüne sehen konnte, wenn sie nach einer Stunde die Ratssitzung verlassen durften, hatte ich 2006 zusammen mit meiner Frau die Idee zu Politik zum Anfassen e.V. Für meinen Verein entwickele ich mit meinem 40köpfigen Team spannende neue Bildungs- und Beteiligungs-Programme, die von Hannover aus bundesweit Lust auf Demokratie machen. Obwohl ich die engen Grenzen im Denken und Handeln in Bezug auf Digitalisierung und Beteiligung auf kommunaler Ebene ganz praktisch auslote, seit ich 2018 die wunderbare Schnapsidee verwirklichte, eine digitale Beteiligungs-App anzubieten, arbeite ich immer weiter an neuen (digitalen) Projekten.
„Ein Schritt geht immer noch. Bist Du erschöpft, mach es erschöpft. Es nutzt ja nichts: Irgendjemand muss die tollen Projekte ja auf den Weg bringen. Wenn nicht die Zivilgesellschaft, wer macht es dann?“

Jessica Almeida da Costa
Ich habe Politikwissenschaften, Soziologie und Human Security in Frankfurt am Main und Aarhus studiert und mich dabei besonders mit Antifeminismus und Intersektionalität im digitalen Raum beschäftigt. Bei CEOPS bin ich insbesondere für das Lehrgangsmodul zu Desinformationen und Hassrede im Netz, Social Media und die Akquise- und Vernetzungsarbeit zuständig. Besonders der gemeinsame Austausch mit anderen Engagierten und Initiativen bestärkt mich immer wieder darin, mich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen.
„Weil wir zusammen stärker sind.“

Daniel Binswanger
Ich bin seit vielen Jahren im Journalismus tätig – zunächst als Paris-Korrespondent, später als Redakteur und politischer Kolumnist für DAS MAGAZIN. 2017 wurde ich Teil des Gründungsteams der Republik, einem unabhängigen, werbefreien Online-Magazin. Ich initiierte das Republik-Feuilletons und leitete es ab Herbst 2018. Seit 2023 bin ich für die Gesamtleitung der Republik mitverantwortlich.In meiner wöchentlichen Kolumne befasse ich mich mit Fragen der politischen Gegenwart – etwa den volkswirtschaftlichen Voraussetzungen für sozialen Ausgleich, dem weltweiten Demokratieabbau, Politik in der Globalisierung, der Spannung zwischen Identitätspolitik und Universalismus sowie dem politischen Kampf um die Zukunft des Planeten.
„Wir leben in einer Epoche, in der sämtliche Grundwerte, auf denen der liberale, demokratische Verfassungsstaat beruht, zur Disposition gestellt zu werden scheinen. Sie müssen einer nüchternen Kritik unterzogen und mit aller Entschlossenheit verteidigt werden.“

Tizian Rupp
Ich habe Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst und Internationale Beziehung an der Central European University studiert. Dieses Interesse an Text (aber nicht nur Text) und Politik ist es auch, was meine Arbeit als Redakteur bei der Gewerkschaft GPA antreibt. Davor war ich beim STANDARD tätig.
„Gerechtigkeit, die gesehen, gespürt und gelebt werden kann!"

Daniela Epple
„Durch kollektive Intelligenz (neue) Ideen entwickeln und die Teilhabemöglichkeiten von Jugendlichen auf kommunaler Ebene nachhaltig stärken.“

Paolo Marioni
Ich bringe Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln, die wirklich zählen.Ich bin Co-Founder von Expedition Zukunft, einem Impact-Startup, das Politik neu denkt, indem es Zusammenarbeit über Parteien- und Sektorengrenzen hinweg stärkt.Ich brenne dafür, Systeme neu zu denken, Prozesse zu gestalten, die Zusammenarbeit fördern, und mutige Ideen in konkrete Wirkung zu verwandeln.

Christina Purrer
Ich bin Christina Purrer und arbeite als Projektmanagerin bei der Hil-Foundation in Wien. Die Stiftung ermöglicht jungen Menschen, an der Vergabe philanthropischer Unterstützungsgelder teilzuhaben. Ich leite die Programme Mädchenbeirat und Bubenbeirat, in denen junge Beirät*innen jährlich über die Verteilung von 50.000 € an gendersensible, partizipative Jugendprojekte entscheiden. Seit 2022 bringe ich meine Erfahrungen aus der partizipativen Arbeit mit Jugendlichen auch bei der Sinnbildungsstiftung ein, wo ich als Programmleiterin der Youth Experts tätig bin. Diesen Jugendbeirat habe ich erfolgreich mitaufgebaut – er berät die Stiftung in Bildungsfragen und wirkt an der Vergabe von Fördermitteln mit.
„Es ist mir ein großes Anliegen, dass Menschen, die selten gehört werden, eine Stimme bekommen und an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen teilhaben können. Mädchen und jungen Frauen wird in unserer Gesellschaft leider immer noch zu wenig zugetraut. Ich freue mich, dass ich mit meiner Arbeit dazu beitragen kann, Mädchen in ihrer Selbstbestimmung zu stärken.“

Andrina Schmid
Mit der KV-Ausbildung bei der NZZ hat alles angefangen. Seitdem bin ich nicht mehr losgekommen von der Faszination für Journalismus und die Medienwelt. Wo informieren wir uns? Wie erzählt man eine gute Geschichte? Was wird in Zukunft aus dem Journalismus? Diese und weitere Fragen haben mich dazu bewegt Kommunikation und Journalismus an der ZHAW zu studieren. Während meines Studiums bin ich dann, wegen eines LinkedIn-Posts, bei UseTheNews gelandet mit der grossen Frage: Wie motiviert man Menschen wieder mehr Nachrichten zu lesen? Und da bin ich immer noch. Seit Oktober, jetzt auch mit einem Bachelor-Diplom.

Sophie Walker
Alle vier Jahre durfte ich in einem anderen Kulturkreis aufwachsen: In der Schweiz, Deutschland, Ägypten, Indonesien, und in den Niederlanden lernte ich einerseits den Wert von interkultureller Kollaboration kennen, und andererseits demokratische Werte zu schätzen. Studiert habe ich Game Design im BSc und MA. Seit 2019 setze ich mich im PROJEKT CH+ dafür ein, dass sich Digital Natives in der Schweiz mit Freude am demokratischen System beteiligen. Mit dem Entwicklungsstudio Mira LUX Creations arbeite ich an Lernspielen und anderen Konzeptem im Bereich spielerische Vermittlung.
„Demokratie lebt von Kollaboration und überlegtem, lösungsorientiertem Handeln. Um der gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken ist es wichtig, dass verbindende und aufbauende Initiativen sichtbar sind.“

Antje Scheidler
Bei der Robert Bosch Stiftung verantworte ich als Teamleiterin die Themen Demokratie und Ungleichheit im Fördergebiet Globale Fragen. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Demokratiekompetenzen und innovative Formate der Bürgerbeteiligung sowie die umfassende Teilhabe von Menschen, die von Ungleichheiten betroffen sind.
„Auch wenn die Sorge um unsere Demokratie gerade allerorten spür- und hörbar ist, mich stimmt die Zivilgesellschaft optimistisch. Über viele Jahre gewachsen, mit Leidenschaft, Expertise und Kreativität bei der Sache! Sie wirkt auch wie ein Magnet, wenn es darum geht, Menschen Wege ins Engagement aufzuzeigen und sie einzubeziehen.“

Hannan Salamat
Ich bin Kulturwissenschaftlerin und kuratiere transnationale Räume an der Schnittstelle von Kunst, Politik und postmigrantischer Gesellschaft. 2016 habe ich in München das Festival ausARTen gegründet, 2022 folgte das Transalpine Festival zwischen Wien, Zürich und München, das künstlerische Allianzen über Grenzen hinweg stärkt. Seit 2019 leite ich beim Züricher Institut für interreligiösen Dialog Projekte zu Pluralität, Erinnerungskultur und demokratischer Teilhabe. Zudem habe ich das Format not_your_bubble entwickelt. Ich bin im Vorstand des INES – Institut Neue Schweiz sowie von DialoguePerspectives e.V. und Mitglied der Coalition for Pluralistic Public Discourse in Berlin.
„Demokratien stehen vor globalen Krisen, autoritären Bewegungen und gesellschaftlicher Polarisierung. Jetzt ist koordinierte Zusammenarbeit zentral. Gemeinsames Handeln stärkt Resilienz, schützt Vielfalt und eröffnet Perspektiven für eine postmigrantische Gesellschaft.“

Pascal Nufer
Seit rund 25 Jahren arbeite ich im Journalismus, über 15 Jahre davon berichtete ich aus Asien als Korrespondent für diverse Medien wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) oder die Deutsche Welle (DW) mit Stationen in Bangkok und Shanghai. Seit 2020 lebe ich wieder in der Schweiz, arbeite als freischaffender Journalist, Autor, Referent, Reiseleiter und doziere am Institut für Angewandte Medienwissenschaften der ZHAW praktischen Journalismus. In einem Teilzeitmandat betreue ich bei der SRG Projekte zur Förderung der Nachrichtenkompetenz. In meiner Freizeit engagiere ich mich für den Erhalt eines innovativen Bioladens in unserem Quartier in Winterthur.
„Wahre Worte wirken, unwahre leider auch. Im Zeitalter von Desinformation braucht's einen starken Journalismus und eine Gesellschaft, die dessen Wert für die Demokratie erkennt. Wer den Journalismus stärkt, stärkt die Demokratie."

Stefano Pedrazzi
Ich bin Vollblut-Wissenschafler mit Herz und Verstand, einem Auge auf digitalen Kommunikationsprozessen und einem Ohr für soziale Anliegen. Auf der Basis meiner Forschung entwickle ich – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – eine Handvoll Empfehlungen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen. Ich beteilige mich an Debatten – mit Leib und Seele.
„Um die Welt zu retten, war der Zeichentrick-Held „Captain Planet“ auf die Kraft seiner fünf Freunde, die Erde, Feuer, Wind, Wasser und Liebe beisteuerten, angewiesen. Um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, benötigen auch wir ein starkes Netzwerk engagierter, kreativer und mutiger Köpfe aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.“

Clara Porák
Ich lebe in Wien und arbeite für „andererseits“, ein preisgekröntes Magazin für Behinderung und Gesellschaft, bei dem Journalist:innen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten. Ich habe Bildungswissenschaften, Germanistik und Internationale Entwicklung studiert und als Journalistin für Medien wie SZ, Die Zeit oder den Falter gearbeitet. Als Aktivistin bin ich in der queer-feministischen Bewegung engagiert.
„Ich glaube, dass wir bessere Systeme verdienen und dass wir die nur gemeinsam aufbauen können. Dafür versuche ich mich jeden Tag einzusetzen."

Katja Meier
Als gebürtige Sächsin haben mich die politischen Herausforderungen in Ostdeutschland früh geprägt und mir gezeigt, wie wichtig starke demokratische Strukturen und Beteiligung sind. Ich war mehrere Jahre als Justiz- und Demokratieministerin tätig. In dieser Zeit habe ich Bürger*innenräte auf den Weg gebracht, neue Beteiligungsformate gestärkt und Räume für Austausch geschaffen – besonders in ländlichen Regionen Sachsens. Heute bin ich wieder Abgeordnete im Sächsischen Landtag. Mein Einsatz für eine lebendige Demokratie geht weiter, aktuell mit einem Gesetzentwurf, der verbindliche Bürgerbeteiligung möglich machen soll.
„Nur durch gemeinsames Handeln, eine klare Haltung und abgestimmte Strategien können demokratische Akteur*innen wirksam auf aktuelle Herausforderungen reagieren und unsere Gesellschaft gegen autoritäre Tendenzen verteidigen.“

Konstanze Mohr
Als Jurastudentin, Mitarbeiterin des Demokratie-Forschungsinstituts ZDA, ehemalige Teilnehmerin eines Bürger*innenrates und Projektmitarbeitende bei Pro Futuris – dem Think + Do Tank der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft – beschäftige ich mich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema Demokratie. Besonders am Herzen liegt mir, dass sich jede Person in der Bevölkerung als aktive*r Gestalter*in unserer Zukunft erleben kann. Ich erhoffe mir, dass so der Wille, die Kraft und die Zuversicht wachsen, gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten.
„Vielfältige Perspektiven und Stimmen einzubeziehen, hilft uns, nicht nur breit abgestützte, sondern auch bessere Lösungen zu finden. Es kann daher nur in unserem Interesse liegen, eine lebendige, inklusive und vielfältige Demokratie gemeinsam zu fördern.“

Iz Paehr
Hi, ich bin Iz Paehr. Als Designer*in arbeite ich an Projekten, in denen Gestaltung, Programmierung und Fragestellungen nach Zugängen/Access zusammenkommen. Meine oft kollaborativen Arbeiten teile ich in Form von Ausstellungen, Games, Vorträgen und Workshops, zum Beispiel der Sonic Acts Biennale (NL), dem Kansas City Art Institute (US), dem CCCB (ES) und dem Künstlerhaus Bethanien (DE). Studiert habe ich bis 2017 Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Neue Medien an der Kunsthochschule Kassel. Am meisten freue ich mich im Projekt auf den interdisziplinären Austausch und die gemeinsame Ideenentwicklung.
„In einer Zeit vieler Krisen ist es wichtig, sich auf die Grundwerte demokratischen Handelns zu berufen und zu fragen, welche Ausschlüsse auch in Demokratien fortbestehen. Durch die Zusammenarbeit demokratischer Akteur*innen können wir daran etwas verändern.“

Jan Renner
Ich bin Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie Bayern und beschäftige mich in meiner Arbeit mit dem Ausbau von demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten für alle. Ganz konkret berate ich Initiativen in Bayern dabei, ihrem kommunalpolitischen Anliegen Gehör zu finden. Ob mehr Dialoge durch losbasierte Bürgerräte oder direktdemokratische Bürgerentscheide: Beteiligung ist vielfältig, muss aber auch von allen Seiten gelebt werden, damit sie funktioniert. Besonders im Bereich der Jugendbeteiligung ist hier noch Luft nach oben. Darum arbeite ich im Projekt „LOS jetzt!“ daran, Kinder- und Jugendbürgerräte in der DACH-Region zu fördern.
„Demokratie funktioniert nur zusammen. Trotz unterschiedlicher Ansatzpunkte ist es darum wichtig, dass sich verschiedenste Akteure auf gemeinsame Ziele verständigen. Denn die Bedrohungen der Demokratie halten Einzug in unsere Gesellschaft.“

Felix Dietsch
Ich bin Felix Dietsch von POSITIF STUDIO und habe mich auf nachhaltige, soziale und partizipative Architektur sowie maßstabsübergreifende, interdisziplinäre Designprojekte und System Design spezialisiert. Die Arbeit im Kollektiv mit Integration aller Projektbeteiligten ist Basis meiner Arbeit – gemeinsame Visionen und kombinierte Fähigkeiten führen zu zukunftsfähigen, belastbaren und qualitativ hochwertigen Ergebnissen. Als externer Lehrbeauftragter lehre ich Industrial Design und System Design an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin und stehe den Programmen des Goethe Institut als Coach, Berater und Speaker zur Seite. Ausserdem organisiere ich in meiner Rolle als aktives Mitglied des SUSTAINABLE DESIGN CENTER u.a. Talk-Formate und Bildungsprojekte und setze mich so für die Sozial-Ökologische Transformation von Industrie und Gesellschaft ein.
„Als Spatial Designer setze ich mich für die zukunftsfähige Gestaltung unserer gebauten Lebensräume ein. Partizipation und Teilhabe sind dabei ein Schlüssel für soziale, ökologische und finanzielle Nachhaltigkeit. Ich freue mich auf die länderübergreifende Zusammenarbeit mit kreativen Köpfen – nur gemeinsam lassen sich wichtige gesellschaftliche Visionen in die Realität umsetzen.“

Amani Abuzahra
Ich bin promovierte Philosophin, Autorin und Trainerin mit Schwerpunkt auf Anerkennung, Diversität und gesellschaftlicher Polarisierung. Ich verfüge über langjährige Erfahrung in Wissenschaft, Lehre, öffentlicher Kommunikation und Erwachsenenbildung. Zuletzt habe ich die Monografie „Von der k. u. k. Monarchie bis zum Islamgesetz 2015" (Herder) sowie „Ein Ort namens Wut" (K&S) veröffentlicht und bin Mitherausgeberin des Sammelbandes Muslimische Zukünfte (transcript). Ich arbeite an der Übersetzung komplexer gesellschaftlicher Fragen in verständliche, wirksame Narrative.
„ “If you are not angry, you are not paying attention.” - Wenn wir angesichts der aktuellen Entwicklungen nicht wütend sind, haben wir nicht genau hingeschaut. Die entscheidende Frage ist, was wir gemeinsam daraus machen und wie wir diese Energie in demokratische Handlungskraft übersetzen."

Nina Schnider
Ich bin bei Faktor D als Geschäftsführerin in Wien tätig und Mitgründerin von Demokratie21 sowie relevant.news. Mein Ziel ist es, Demokratie widerstandsfähiger und zukunftsfähiger zu machen, indem ich Menschen zusammenbringe, die nicht nur Probleme benennen, sondern gemeinsam Lösungen entwickeln und verbreiten. Mit relevant.news habe ich Österreichs erste Plattform für lösungsorientierten Journalismus mitbegründet. Als Moderatorin und Sprecherin gestalte ich den öffentlichen Diskurs aktiv mit und vernetze politische, journalistische und zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Demokratie lebt von Dialog, Teilhabe und dem Mut, neue und alte Wege zu gehen.
„Allein geht vieles. Gemeinsam geht mehr. Faktor D verbindet Menschen, die ihr Wissen teilen und gemeinsam Strategien für eine starke Demokratie entwickeln. Alles ist möglich – wenn wir zusammenarbeiten.“

Barbara Djassi
Kommunikation und Freiheit sind die großen Themen in meinem beruflichen Wirken der letzten Jahre. Ich brenne dafür, dass wir uns von Strukturen und Mustern befreien, die Verteilungsgerechtigkeit und einen gesunden Umgang mit unseren planetaren Ressourcen verhindern. Ich versuche Menschen dafür zu begeistern, die Gesellschaft zu gestalten und dafür zu kämpfen, dass das möglich ist und bleibt. Ich bin im Augenblick vor allem aktiv für Kleiner Fünf und betterplace lab und mache außerdem Filme.
„Eine resiliente Demokratie kann es nur geben, wenn sie von innen permanent gestärkt, mit Leben gefüllt und reflektiert wird. Es braucht einen starken Zusammenhalt unter den vielen unterschiedlichen Akteur:innen aus allen Bereichen der Gesellschaft, damit die von innen und aussen bedrohte Demokratie erhalten bleibt und sich erneuern kann.“

Konstantinos Gkantinas
Ich komme ursprünglich aus Griechenland, lebe aber inzwischen seit über zwanzig Jahren in Berlin. Aktuell bin ich bei Amaro Drom e.V., einer interkulturellen Jugendselbstorganisation von Roma und Nicht-Roma, als Bildungsreferent tätig und setzte mich für eine gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe von Rom*nja und Sinti*zze in unserer Gesellschaft ein.
„Ich bin sehr gespannt auf die Vernetzung und den Austausch und freue mich sehr, Teil des Innovationsprozess zu sein.“
Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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