Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Mark Eisenegger
Ich bin Professor für Public Sphere and Society am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IKMZ) der Universität Zürich sowie Direktor des fög, Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich. Alljährlich gibt das fög ein Jahrbuch Qualität der Medien und verschiedene Begleitstudien heraus (www.foeg.uzh.ch), 2025 mit einem Schwerpunkt zur News-Deprivation. Meine Arbeitsschwerpunkte sind: Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit und seine Implikationen für die demokratische Gesellschaft, Wandel der Medienqualität sowie Wandel der Organisationskommunikation.

Tonya Dinter
Moin, ich bin Tonya, Dipl. Kommunikationsdesignerin aus Hamburg und Gründerin von bureau neuland. Seit über 20 Jahren bewegt mich das Thema Demokratie privat, beruflich und insbesondere als Haltung. Ich bin langjähriges Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, habe eng mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik zusammengearbeitet und unterstütze den Verein KI für Demokratie mit meiner Expertise. Mein Fokus liegt an der Schnittstelle von Gestaltung, Story und KI: Ich möchte Formate und Tools entwickeln, die demokratische Teilhabe stärken, Verständigung fördern und Menschen befähigen, sich in digitalen Räumen sicher und wirkungsvoll zu bewegen.
„Ich brenne für Kommunikation, die nicht belehrt, sondern befähigt. Gemeinsam müssen wir jetzt demokratische Narrative sichtbar, teilbar und alltagstauglich machen, damit sie wieder Wirkung entfalten."

Uwe Fromm
Aus Stuttgart kommend, habe ich nach meinem Studium in Public Management in Baden-Württemberg und European Studies an der Universität Göteborg (Schweden) begonnen, als Junior Researcher am Institut für vergleichende Föderalismusforschung von Eurac Research in Bozen (Italien) zu arbeiten und bin dort in der Forschungsgruppe für Partizipation und Innovationen tätig. Auch im Bereich der Partizipation und Innovationen wird das Einbeziehen von KI in demokratische Prozesse zunehmend wichtig. Jedoch fehlt es hier noch an echten Erfahrungen und 'Best-Practice'-Beispielen. Dies zu ändern und Lösungen für diesen Bereich zu finden, motiviert mich, an diesem Thema zu arbeiten und auch von den Erfahrungen anderer zu lernen.

Aurélie Karadjov
Ich arbeite als Projektmanagerin bei Faktor D im Berliner Büro. Hier konzentriere ich mich besonders auf die strategische Weiterentwicklung unserer Veranstaltungsformate, die Programmplanung des Mitmacht Demokratiefestivals und den Aufbau unserer DACH-Community. Als Sozialwissenschaftlerin führte mich mein Weg von der kulturellen Vermittlungsarbeit hin zur politischen Bildung und Demokratieförderung. Beim Jacques Delors Centre, der Stiftung Mercator Deutschland und der Hertie-Stiftung arbeitete ich an der Schnittstelle von strategischer Kommunikation, Netzwerkaufbau und partizipativer Bildungsarbeit. Diese Erfahrungen setze ich bei Faktor D ein, um die Vernetzung demokratischer Akteur*innen im DACH-Raum gezielt mit zu stärken.
„Die komplexen Herausforderungen für unserer Demokratien lassen sich nicht mehr isoliert lösen – sie verlangen Mut zur Zusammenarbeit über Disziplinen, Kontexte und Grenzen hinweg.“

Dr. Martin Correll
Nach meiner Promotion in Politischer Theorie habe ich die Heilige Dreifaltigkeit des öffentlichen Diensts durchlaufen: Als Angestellter bei Kommune, Land und Bund wurden mir die Mechanismen und Wirkweisen der öffentlichen Verwaltung (manchmal zu) vertraut. Seit 2019 bin ich mit der Steuerung und Qualitätssicherung in der Projektförderung des Bundes befasst, erst im Integrationsbereich des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, jetzt beim Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ in der Bundeszentrale für politische Bildung. Politische Bildung betreibe ich auch im Nebenjob, wo ich als Universitätsdozent Lehramtsstudierende in die Geheimnisse der Politikwissenschaft einweihe.
„Die Demokratie braucht demokratisch gesinnte Menschen, immer schon und jetzt besonders. Und diese Menschen handeln nun mal nicht alleine, sondern gestalten gemeinsam den politischen Raum. Im Konsens und im Dissens, wohlwollend und kritisch – aber immer mit Respekt und Anerkennung für das Gegenüber."

Esther Theisen
Ein empathisches und inklusives Miteinander zu gestalten ist ein fortlaufender Lernprozess, in dem ich mich stetig bewege. Als Projektleitung bei Das NETTZ für toneshift arbeite ich daran, sichere Räume für Zusammenarbeit und gesellschaftliche Diskurse zu gestalten – Orte, an denen unterschiedliche Perspektiven gefördert werden. Ich habe in vielen Kontexten gearbeitet, doch diese zu vernetzen stand für mich immer im Zentrum. Mein Hintergrund in Antidiskriminierungsarbeit und der Politikwissenschaft zu sicherheitspolitischen Themen, prägen meine Arbeit. Ich glaube fest an unsere gemeinsame Menschlichkeit und dass wir darin die Veränderung finden, die wir brauchen.
„Die Lebensumstände unserer Mitmenschen verschlechtern sich fast täglich. Wir können uns nicht mehr nur auf uns selbst fokussieren. Nur wenn wir zusammenarbeiten und gemeinsam handeln, sorgen wir dafür, dass unsere Stimmen – und die der Menschen, die wir mittragen – sichtbar werden.“

Svetlana Aguilera
Als Generalistin und aktuell als Projektleiterin hatte ich drei grössere Aufgabenbereiche: Operatives Management, Beratung in strategischen und kulturellen Projekten sowie Change Management und Kommunikation. Dies basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Grundausbildung. In den letzten Jahren habe ich mich kontinuierlich weitergebildet, in agilen Methoden, Unternehmenskommunikation oder aktuell mit einem MAS Digital Business. Ich habe eine hohe Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Mein multikultureller Hintergrund als "Seconda" - in der Schweiz geboren und aufgewachsen, mit Wurzeln im ehemaligen Jugoslawien und familiären Verbindungen zum spanischen Sprachraum - hat meine Persönlichkeit und Arbeitsweise geprägt.

Christian Stiegler
Mit meiner Arbeit setze ich mich für eine verantwortungsvolle, ethische und nachhaltige technologische Zukunft ein. Als Professor für Medien an Universitäten in Großbritannien und Deutschland habe ich mehrere Bücher zu digitalen Medien und digitalen Kulturen veröffentlicht. Ich habe interdisziplinäre Forschungsprojekte geleitet und globale karitative Kampagnen initiiert, wie etwa #bravehood mit Künstler:innen wie Coldplay, Nick Cave und Kylie Minogue. In meiner Rolle als Direktor von Guiding Light, einer Organisation für den ethischen und nachhaltigen Einsatz von Technologien, stehe ich für die Demokratisierung von Technologien und einen offenen, inklusiven und diversen Zugang zu technologischer Bildung und digitalen Kompetenzen.

Caroline Strotmann
Mich fasziniert, wie Menschen Gemeinschaft gestalten und Veränderungen anstoßen. Geprägt haben mich das Theater, ein Freiwilligen Dienst in der Geflüchtetenhilfe und mein Studium der Kulturwissenschaften. Mit der Gründung von Campus Cosmopolis e.V. brachte ich diese Erfahrungen in Nachbarschaftsprojekte, ein Hausprojekt von und für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung sowie ein Projekt zu Klimagerechtigkeit ein. Bei House of Resources begleitete ich Initiativen bei der Vereinsgründung, dem Organisationsaufbau und der Fördermittelakquise. Seit 2022 arbeite ich als Projektleiterin, Projektmanagerin und Trainerin bei RADIKALE TÖCHTER. Mich motiviert die Überzeugung, dass Demokratie vom Mitmachen lebt. Von Menschen, die sich einmischen, mitgestalten und Verantwortung übernehmen.
„Demokratie lebt vom Mitmachen. Davon, dass Menschen sich einmischen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas bewegen."

Sonja Schäffler
Seit 15 Jahren bei Phineo habe ich zunächst als Analystin, später als Leitung der Skala-Initiative umfassende Erfahrungen im Bereich Wirkungs

Christian Pöltl-Dienst
Als Gründer von PolEdu, Vorstandsmitglied der Demokratiestiftung und Lektor an der Universität Wien engagiere ich mich für innovative Formate der politischen Bildung. Beruflich arbeite ich derzeit als Referent für politische Bildung und Medienbildung bei der Arbeiterkammer Wien und bringe meine Erfahrung aus Schule, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Projekten ein. Mein Schwerpunkt liegt auf Demokratie, Chancen-Fairness und gesellschaftlichem Dialog – getragen von der Motivation, junge Menschen zu stärken und Demokratie zukunftsfähig zu gestalten.
„In Zeiten wachsender Polarisierung ist es zentral, dass demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln. Nur durch abgestimmte Strategien können sie Desinformation wirksam begegnen, Teilhabe stärken und junge Menschen für Demokratie begeistern.“

Anna Durnová
Ich bin Professorin für Politische Soziologie an der Universität Wien und Faculty Fellow am Yale Center for Cultural Sociology. In meiner Forschung untersuche ich die Rolle von Emotionen in demokratischen Gesellschaften. Ich habe an mehreren internationalen Universitäten gelehrt und war Elise-Richter-Stipendiatin am Institut für Höhere Studien Wien. Derzeit koordiniere ich das Horizon-Europe-Projekt CIDAPE. Neben Fachpublikationen schreibe ich auch für ein breiteres Publikum – zuletzt ein Kinderbuch und ein Theaterstück. 2024 wurde ich mit dem Mattei Dogan Foundation Prize ausgezeichnet.
„Ich brenne für eine bessere Welt und eine menschenorientierte Sozialwissenschaft“

Caroline van Monsjou
Ich bin Caro, 18 Jahre alt und studiere momentan an der Uni Hohenheim Nachhaltiges Management. Seit Jahren begeistert mich alles rund um das Thema Partizipation und aktive Mitgestaltung. So bin ich unter anderen auf kommunaler Ebene als Sprecherin der Grünen Jugend Böblingen und nun auch als erstplatzierte Kandidatin für den Kreistag tätig, auf Landesebene für den Jugendlandtag Baden-Württemberg aber auch auf Bundesebene für die Urbane Liga (ein Beratungsgremium junger Stadtmacher*innen des Bundesbauministeriums).
„Gemeinsam Demokratie neu denken, nach innovativen Konzepten und Lösungen suchen, um der Gesellschaft (insbesondere jungen Menschen) eine Perspektive für gelebte Demokratie zu geben. Einen Raum für gemeinsames Handeln gegen die wachsenden antidemokratischen Strukturen zu schaffen. Die Rückbesinnung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Demokratie.“

Karla Wiegmann
Ich bin Karla und arbeite beim Movement Hub schwerpunktmäßig an der Frage, wie strategische Öffentlichkeitsarbeit gelingt. Ob bei Fridays for Future, Gasausbauprotesten oder bei der Organisierung von Mieter*innen. Ich brenne für die Konzeptionierung von Kampagnen, Social Media Kommunikation und vor allem für Geschichten, die uns bewegen. Durch die Begleitung vieler Projekte in der Öffentlichkeitsarbeit, wie beispielsweise WirFahrenZusammen, Widersetzen und Soziale Wärmewende, liegt mein Interesse vor allem an der Schnittstelle von Kommunikation und Organisierung.
„Demokratische Mehrheiten und Stabilität entstehen dort, wo Menschen erreicht werden, die von klassischen Beteiligungsformaten oft ausgeschlossen bleiben. Dafür braucht es Kommunikation und Organizing, die verbinden, aktivieren und zum gemeinsamen Handeln ermutigen.“

Karim El-Helaifi
Ich bin Vorstandsvorsitzender der neuen deutschen organisationen, einem postmigrantischen Netzwerk von über 200 Organisationen und Initiativen Schwarzer Menschen und People of Color in ganz Deutschland, die sich gegen Rassismus und für eine inklusive Gesellschaft, sowie Mitgründer der Vereine Schülerpaten Berlin und Schülerpaten Deutschland, die sich für Bildungsgerechtigkeit einsetzen. Darüber hinaus berate und trainiere ich Aktivist*innen und Organisationen in strategischer Kommunikation.
„Seit Jahren befinden wir uns politisch und gesellschaftlich in einem Prozess der Reautoritarisierung. Wir bewegen uns immer weiter weg von einer menschenrechtsbasierten pluralen Demokratie. Nur wenn wir anerkennen, dass wir uns näher an einem "Schon Wieder" befinden als an einem "Nie Wieder", können wir gemeinsame wirkungsvolle Strategien dagegen entwickeln.“

Barbara Djassi
Kommunikation und Freiheit sind die großen Themen in meinem beruflichen Wirken der letzten Jahre. Ich brenne dafür, dass wir uns von Strukturen und Mustern befreien, die Verteilungsgerechtigkeit und einen gesunden Umgang mit unseren planetaren Ressourcen verhindern. Ich versuche Menschen dafür zu begeistern, die Gesellschaft zu gestalten und dafür zu kämpfen, dass das möglich ist und bleibt. Ich bin im Augenblick vor allem aktiv für Kleiner Fünf und betterplace lab und mache außerdem Filme.
„Eine resiliente Demokratie kann es nur geben, wenn sie von innen permanent gestärkt, mit Leben gefüllt und reflektiert wird. Es braucht einen starken Zusammenhalt unter den vielen unterschiedlichen Akteur:innen aus allen Bereichen der Gesellschaft, damit die von innen und aussen bedrohte Demokratie erhalten bleibt und sich erneuern kann.“

Ioannis Theocharis
Durch mein Studium der Biomedizintechnik habe ich ein tiefes Verständnis für dynamische Prozesse, Rückkopplungsschleifen und Schwellenwerte in Systemen entwickelt. Ich war in der Lage, eine probabilistische Perspektive auf Phänomene anzuwenden und erkannte, dass Schwellenwerte einen qualitativen Unterschied in der Art und Weise machen können, wie sich Systeme reproduzieren. Während der Wirtschaftskrise in Griechenland habe ich versucht, meine Ingenieursperspektive anzuwenden, um die Situation zu verstehen. Ich merkte jedoch schnell, dass das Paradigma, das ich benutzte, mich nicht vollständig darauf vorbereitete, sozio-technische Wirtschaftssysteme zu verstehen. Diese Erkenntnis führte mich zu einem weiterführenden Studium der Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten ökologische und politische Ökonomie, wo ich lernte, die Grenzen von Win-Win-Erzählungen zu erkennen. Ich erkannte auch, dass strukturelle Perspektiven allein nicht ausreichen, um Demokratien zu verstehen. In der nächsten Phase meiner akademischen Laufbahn in den Sozialwissenschaften wandte ich transdisziplinäre Ansätze an und nutzte Methoden der Zukunftsforschung, um die mentalen Infrastrukturen von Individuen zu untersuchen, die die Pfadabhängigkeit von Systemen aufrechterhalten.
„Die Ergebnisse der Europawahlen zeigen, dass sehr viele Menschen nicht bereit sind zu akzeptieren, dass wir uns in einer multiplen Krise befinden und sich der autoritären Stabilisierung des Status quo zuwenden. Der Status quo kann aber nicht mehr garantiert werden, weil er Teil des Problems ist. Wenn es uns nicht gelingt, widerständige, transformative und emanzipatorische Mehrheiten zu bilden, werden wir in die Spirale der autoritären Paranoia geraten.“

Sabrina Ropp
Ich arbeite für eine Zukunft, in der Politik zugänglich ist und positive Veränderungen möglich macht. Nach über zehn Jahren im politischen Feld – von der EU-Interessenvertretung bis zur Kommunikations- und Stakeholderarbeit – weiß ich, wie viel Kraft in mutigen Ideen, starken Beziehungen und klaren Strategien steckt. Als politische Wirksamkeitsberaterin und Politcoach begleite ich Menschen und Organisationen, die gesellschaftlich gestalten wollen, und unterstütze sie dabei, ihre Themen selbstbewusst, wirkungsvoll und mit ungewöhnlichen Allianzen voranzubringen. Mich treibt an, zu zeigen, wie viel Macht in jedem einzelnen Beitrag steckt und wie Veränderung gemeinsam leichter und machbar wird.
„Ich brenne dafür Politik greifbar zu machen - wir alle (Einzelpersonen, Organisationen etc) können unsere politischen Herzensthemen vorantreiben und neue Realitäten schaffen! Wenn wir wissen welche politischen Ebenen, welche politischen Wirkungsmöglichkeiten zu welchem Zeitpunkt gegeben sind und welche (ungewöhnlichen) Allianzen uns stärken - können wir die Zukunft positiv für uns alle verändern!“

Lukas Rudrof
Ich bin Lukas Rudrof, Freelance-Webdesigner und Webflow-Experte aus Nürnberg. Meine Wurzeln liegen in der Ausbildung zum Mediengestalter Digital & Print, über die ich den Weg ins Webdesign fand. Seit 2020 bin ich selbständig und entwickle Websites für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups – mit Fokus auf Design, Performance und SEO. Mit über zehn Jahren digitaler Projekterfahrung begleite ich meine Kunden von der Idee bis zum Launch und darüber hinaus.
„Ich glaube, dass gutes Design Wissen zugänglich macht – deshalb arbeite ich täglich daran, Kreativität und klare Kommunikation in Websites zu verbinden, die wirklich verstanden werden."

Carlo Kosok
Seit sechs Jahren arbeite ich bei KickIn! und engagiere ich mich für einen Fußball, der für alle offen ist und in dem Mitbestimmung gelebt wird. Als Experte für Inklusion, Diversität und digitale Barrierefreiheit setze ich mich dafür ein, dass Menschen gleichberechtigt teilhaben können - auch im digitalen Raum.
Fußball und seine Fankultur sind wichtige gesellschaftliche Räume, in denen Menschen zusammenkommen, Verantwortung übernehmen und demokratische Werte wie Teilhabe, Respekt und Solidarität erfahren.
Seit fünf Jahren bin ich zudem ehrenamtlicher Vorsitzender eines Sportvereins. Vereine sind Orte gelebter Demokratie: Hier wird diskutiert, entschieden und gemeinsam gestaltet. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern stoßen wir regelmäßig Kampagnen und Aktionen zu Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt an.
„Chancengerechtigkeit bedeutet für mich: Zugang zu Informationen und die Möglichkeit, gehört zu werden und mitzugestalten."

Teresa Pfützner
Ich bin Teresa Pfützner, Social-Media-Beraterin und Video-Trainerin. Ich habe die Videoredaktion im Social-Media-Team des Deutschen Bundestages geleitet und von 2022 bis Mitte 2025 die Social-Media-Kanäle des Parlaments mit aufgebaut.
Ich bin gelernte Journalistin: Nach meinem Masterabschluss in International Area Studies habe ich die Axel-Springer-Akademie in Berlin absolviert. Danach habe ich erst als Nachrichtenredakteurin bei WELT gearbeitet und später im Social-Media-Team der Tagesschau. Nach meiner Zeit beim Deutschen Bundestag habe ich mich als Beraterin selbstständig gemacht. Heute zeige ich Organisationen, Institutionen und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, wie sie mit Videos auf Social Media sichtbar und erfolgreich werden.
„Ich brenne dafür, Social Media nicht nur zu kritisieren, sondern zu zeigen, wie es besser geht. Wenn wir ernst nehmen, was Menschen auf Instagram und TikTok wirklich suchen und konsumieren wollen, ist Social Media keine Gefahr für die Demokratie - sondern eine riesige Chance. Für Aufklärung, Beteiligung und echten Dialog. Und genau das müssen wir jetzt gemeinsam anpacken: Wir müssen demokratische Inhalte in Content verwandeln, der Reichweite bekommt."

Melanie Gömmel
Ich arbeite seit über 15 Jahren als Kommunikationsprofi und Medienstrategin, vor allem für große NGOs. Dabei habe ich immer öfter gemerkt, wie sehr sich ihre Kommunikation verengt hat: Gemeinnützigkeit, Förderlogiken und politische Angriffe zwingen viele Organisationen zu Vorsicht, selbst dann, wenn die Lage eigentlich Zuspitzung bräuchte. Gleichzeitig organisieren politische Gegner Aufmerksamkeit laut, emotional und strategisch. Für mich war das der Punkt, den Pfad bewusst zu wechseln. Heute arbeite ich bei The Goodforces, einem diskursiven Akteur, der genau die Lücke füllt, die NGOs nicht schließen können: zuspitzen, Frames verschieben und Medienlogiken nutzen – damit progressive Inhalte wieder durchdringen.
„Mich treibt an, dass progressive Politik wieder Menschen erreicht – nicht nur ihre eigene Bubble."

Yussi Pick
Ich konzipiere seit 2011 wertebasierte Kommunikationsstrategien, unterstütze zivilgesellschaftliche Organisationen und demokratische Institutionen in Kommunkationsfragen. Davor und dazwischen war ich immer wieder in den USA tätig - unter anderem im HQ der Clinton Kampagne im Wahlkampf gegen Donald Trump. Schon dort hat mich beschäftigt, wie sich Propaganda verbreitet und bekämpfen lässt.
„Die Frage, wie uns unser demokratisches System erhalten bleibt, wir es aber so verändern, dass es wieder besser für die Mehrheit der Menschen funktioniert, ist für mich die Frage des Jahrzehnts - wenn wir überhaupt noch ein ganzes haben."

Paolo Marioni
Ich bringe Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln, die wirklich zählen.Ich bin Co-Founder von Expedition Zukunft, einem Impact-Startup, das Politik neu denkt, indem es Zusammenarbeit über Parteien- und Sektorengrenzen hinweg stärkt.Ich brenne dafür, Systeme neu zu denken, Prozesse zu gestalten, die Zusammenarbeit fördern, und mutige Ideen in konkrete Wirkung zu verwandeln.
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Lucie Donadille
Ich bin Teil des diesjährigen Faktor-D Teams und für die Festival Produktion zuständig. Ich koordiniere die Gewerke wie Catering, Location, Unterkünfte, Technik und Mobiliarsbedarf, erstelle und Monitore Abläufe, Unterstütze bei der Programmplanung und der Teilnemenden Journey und gestalte die Raumplanung, Raumplanung und Umsetzung vor Ort.
„Strukturierte Arbeitsweisen, Teamwork und sorgfältige Planung die dafür sorgen, dass alle Puzzelteile ineinander greifen, und dazu beitragen ein Erlebnis und einen Ort zu schaffen, in dem Menschen zusammenkommen und gemeinsam wirken."

Rikola Lüttgenau
Seit 1992 arbeite ich in der Gedenkstätte Buchewnald. Seitdem begleitet mich die Auseinandersetzung mit Rechtsextremist:innen. Und seit 2015 mit deren parlamentarischem Arm.
„Viele menschen glauben, sie könnten ein "unpolitisches" Leben führen. Doch die Achtung der Menschenrechte durchzieht überall unseren Alltag.“

Katharina Wyss-Schley
Als Brückenbauerin und Mentorin, Achtsamkeitscoach und Designerin im Bildungsfeld begleite ich den Kulturwandel. Ein ganzheitlicher Ansatz in der gesamten Bildungskette liegt mir am Herzen. Die SDGs, IDGs, Gesundheitsprävention sowie die Positive Psychologie stehen im Fokus. Meine Motivation: Die Verkörperung vom ICH zum WIR, vom EGO zum ECO – für eine zukunftsfähige Gesellschaft, für das Aufblühen und Wohlergehen vom Menschen und unserem Planeten Erde.
„Demokratiebildung ist in der gesamten Bildungskette systemisch dringlichst zu stärken. Dafür stehe ich.“

Florian Wagner
Ich habe Agrarwissenschaften und Ökonomie studiert, einige Jahre in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und in der ökonomischen Forschung zur Wärmewende gearbeitet. Für die Demokratie und die ökologische Transformation setze ich mich auf verschiedene Weise ein. Meine Hoffnung liegt in der Möglichkeit der Verständigung, die ich immer wieder erlebe und auch selbst schon geschaffen habe.
„Ich finde es sehr wichtig, dass wir unseren Glauben an die Demokratie verbreiten und bei möglichst vielen Menschen ein Vertrauen stiften in die Möglichkeit der Verständigung zwischen widersprüchlichen Überzeugungen.“

Charlotte Freihse
Für das Programm „Digitalisierung und Gemeinwohl“ der Bertelsmann Stiftung forsche, schreibe und spreche ich über den Zustand und die Zukunft der digitalisierten Öffentlichkeit. Mein Schwerpunkt liegt darauf, konkrete Gestaltungsvorschläge für Social-Media-Plattformen zu entwickeln und Handlungsideen im Umgang mit Desinformation für verschiedene Akteur*innen zu formulieren. Zuvor war ich als freie Mitarbeiterin beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) tätig und unterstützte als Forschungsassistentin das EU-Projekt „NETHATE“ zum Thema digitale Hassrede.
„In unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass demokratische Akteur*innen ihre Kräfte bündeln. Wenn Strategien aufeinander abgestimmt und gemeinsam verfolgt werden, entsteht nicht nur mehr Wirkung – es wächst auch die Resilienz gegenüber destruktiven Kräften. Denn Zusammenarbeit ist auch Zusammenhalt.“

Teresa Becher
Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen SPD-Abgeordneten und beschäftige mich täglich mit politischer Kommunikation, insbesondere auf Social Media. Als Sozial- und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratietheorien und Protestforschung lege ich großen Wert auf strategische und zielgerichtete Kommunikation. Durch meine Forschung zum digitalen Autoritarismus habe ich ein starkes Bewusstsein für gezielt verbreitete, spaltende Narrative entwickelt. Als Mitglied des Think Tanks Polis180 und Mitarbeiterin diverser NGOs habe ich diverse Kampagnen mitgestaltet, insbesondere aus der Perspektive junger Menschen. Meine Aktivismus-Erfahrung hilft mir, kommunikative Strategien so zu denken, dass sie praktisch umsetzbar sind.
„Demokratische Gesellschaften fallen auseinander – das ist gefährlich, weil Demokratie weit mehr ist als ihre Institutionen. Mit zukunftsorientierter, verbindender Kommunikation können wir mehr Verständigung ermöglichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken."

Maurice Lanz
Ich war Investment Banker, also auf der bösen Seite, wie ich irgendwann merkte. Gutes Geld aber wenig Wirkung. Deswegen habe ich den Anzug gewechselt: Statt Unternehmen zu verkaufen, baue ich jetzt Plural, eine Civic-Tech-Plattform aus der Schweiz, die direkte Demokratie für alle zugänglicher macht. Ich glaube, dass demokratische Rechte nicht nur auf dem Papier stehen dürfen. Menschen sollen sie wirklich wahrnehmen können. Die Werkzeuge, die es dafür braucht, bauen wir.

Marie Wachinger
Ich bin geschäftsführende Vorständin der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung", die politische Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft verteidigt, und war zuvor als Geschäftsführerin in einem Verein im Bereich Globales Lernen tätig. Davor arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hertie School und an der Freien Universität Berlin. Dort promovierte ich im Fach Politische Theorie zum Solidaritätsbegriff.
„Zusammen zu handeln sorgt für Hoffnung und Gemeinschaft – und ist wirksam gegen den erstarkenden Rechtsextremismus und Antidemokrat*innen."

Karin Schröder
Ich bin Sozialarbeiterin sowie seit langem vielfältig ehrenamtlich engagiert, u.a. als Kommunalpolitikerin - aktuell parteiübergreifend in mehreren Initiativen in Dortmund. Ich sehe mich als politische Sozialarbeiterin bzw. soziale Politikerin. Beruflich wie ehrenamtlich habe ich mich immer eingesetzt für niedrigschwellige Informationen und zielgruppenspezifische Teilhabe, sodass alle unsere Demokratie mitgestalten können. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist m.E. eine gute Daseinsvorsorge in allen Lebensbereichen, für deren Wiederbelebung ich mich seit langem einsetze. Seit 2018 engagiere ich mich in Dortmund für eine ethische Wirtschaftspolitik entlang der gesamten Lieferkette nach dem Modell der Gemeinwohlökonomie (GWÖ).
„Ich kämpfe für eine repräsentative Demokratie durch den systematischen Einsatz von Bürgerräten nach dem Beispiel des permanenten Bürgerdialogs in Ostbelgien. Eine weitere Herzensangelegenheit ist ein gesellschaftspolitischer Paradigmenwechsel in der Definition - und letztlich in der materiellen Bewertung - von gesellschaftspolitisch notwendiger Arbeit, beruflich wie ehrenamtlich erbracht.“

Kübra Gümüşay
Ich bin Autorin des Bestsellers „Sprache & Sein“ sowie Initiatorin zahlreicher preisgekrönter Kampagnen und Vereine. Ich bin Fellow am The New Institute in Hamburg und Moderatorin der Gesprächsreihe „Utopia Talks“ am Thalia Theater. Aktuell erforsche ich alternative Zukünfte, reale Utopien und die Politik der Imaginationen.
„Wir dürfen den Glauben an eine friedlichere und gerechtere Welt nicht verlieren.“

Ian Banerjee
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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