Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Frank Jödicke
Nach einem Studium der Bildenden Kunst und Philosophie in Wien und London, arbeite ich seit circa 15 Jahren journalistisch und aktivistisch. Seit knapp zehn Jahren bin ich Chefredakteur des Magazins skug. Dort versuchen wir verschiedene Akteur*innen aus Kunst, Musik, Wissenschaft und Aktivismus zusammenzuführen. Im Onlinemagazin erscheinen auf skug.at nahezu täglich Beiträge zu Kunst und (kultur-)politischen Fragen. In unseren Salon skug laden wir regelmäßig zu Paneldiskussionen.
„Tech-Bros arbeiten an anti-humanistischen Technologien, in denen die Gedanken und Ideen menschlicher Individuen nichts mehr zählen, weil Algorithmen und Bots die medialen Räume fluten. Dagegen sollten wir gemeinsam aufstehen und jetzt für eine freie und demokratische Gesellschaft kämpfen.“

Lisa Praeg
Meine erste soziokratische Wahl in einem Verein 2015 hat mich sehr geprägt, da ich dadurch erstmals die Kraft der partizipativer Lösungsfindung erleben durfte. In den letzten 8 Jahren habe ich sowohl Unternehmen als auch Schulen in Transformationsprozessen mit Schwerpunkt auf Beteiligung begleitet. Um vor allem in Schulen Türen für MitMacht zu öffnen, habe ich 2017 die Idee der soziokratischen Klassensprecherwahl entwickelt (www.levelupdemocracy.com). Ich bin überzeugt, dass gelebtes partizipatives Leadership, persönliche Entwicklung und Kollaborationskultur für eine gerechte Machtverteilung und Mitverantwortung wesentlich sind.
„Damit wir das Tempo und die Qualität des sozialen und demokratischen Fortschritt an die rasante Entwicklung im technischen, digitalen Bereich angleichen, wenn nicht sogar übertrumpfen können!“

Lorenzo Ramani
In meiner bisherigen beruflichen und akademischen Laufbahn hatte ich die Gelegenheit, mit einer Vielzahl von Menschen mit den unterschiedlichsten sozioökonomischen und kulturellen Hintergründen zusammenzuarbeiten und habe viel von, mit und durch sie gelernt. Als in den Tiroler Alpen aufgewachsener Austro-Kroate zweiter Generation habe ich am eigenen Leib erfahren, wie viel Bildung allgemein und speziell in Österreich systemisch vererbt wird. Ich interessiere mich leidenschaftlich für Bildung und Soziales und möchte diese Bereiche positiv mitgestalten. Nicht nur für die heutige Jugend, sondern hoffentlich auch für kommende Generationen.
„Als Mitglied vom Teach-for-All-Netzwerk sowie als Teilnehmer vom Love-Politics-Ausbildungsprogramm erlebe ich tagtäglich, mit welchen Herausforderungen sich junge Menschen im DACH-Raum konfrontiert sehen. Vom Innovationsprozess erwarte ich mir deshalb einen organisch entwickelten Lösungsansatz, welcher über Normen und Ländergrenzen hinweg Veränderung bewirkt.“

Winfried Kneip

Aurel Eschmann
Ich habe Regionalstudien Asien/Afrika sowie Global Studies in Berlin, Hangzhou, Pretoria und Neu-Delhi studiert, später arbeitete ich bei der Rosa-Luxemburg Stiftung im Asienreferat. Ich beschäftige mich seit langem mit der Intersektion von Autoritarismus und Neoliberalismus, besonders mit Fokus auf Indien und China. Durch diese Arbeit habe ich einen speziellen Blick auf antiautoritäre Gegenstrategien entwickelt, der mich zum Projekt Beyond Molotovs führte.
„Die politischen Eliten sind nicht in der Lage die Krisen unserer Zeit zu lösen, sei es der Klimawandel oder Ungleichheit. Wir brauchen einen demokratischen Neuanfang, der mit mutiger Politik glaubhaft auch bei den Reichsten und Mächtigsten ansetzt, sonst droht uns der Faschismus.“

Konstanze Mohr
Als Jurastudentin, Mitarbeiterin des Demokratie-Forschungsinstituts ZDA, ehemalige Teilnehmerin eines Bürger*innenrates und Projektmitarbeitende bei Pro Futuris – dem Think + Do Tank der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft – beschäftige ich mich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema Demokratie. Besonders am Herzen liegt mir, dass sich jede Person in der Bevölkerung als aktive*r Gestalter*in unserer Zukunft erleben kann. Ich erhoffe mir, dass so der Wille, die Kraft und die Zuversicht wachsen, gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten.
„Vielfältige Perspektiven und Stimmen einzubeziehen, hilft uns, nicht nur breit abgestützte, sondern auch bessere Lösungen zu finden. Es kann daher nur in unserem Interesse liegen, eine lebendige, inklusive und vielfältige Demokratie gemeinsam zu fördern.“

Nora Kiefer
Ich bin Demokratieaktivistin, Dialogfan und (Zweck)Optimistin. Mit dem Civic-Tech-Startup Make.org nutze ich KI und digitale Technologien, um hunderttausende Menschen zu großen gesellschaftlichen Fragen online zu beteiligen, Konsens zu finden und der zunehmenden Polarisierung unserer Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Viele Jahre habe ich innovative Dialogformate zwischen afrikanischen Ländern und Deutschland initiiert und geleitet. Zuvor war ich einige Zeit in der Forschung tätig. Seit jeher setze ich mich für eine gerechtere Gesellschaft ein: mit jahrelangen Trainings für Jugendliche auf Hauptschulen; der Kreation von inklusiven Räumen, wie ein Welcome & Learning Centre für geflüchtete Menschen und Kunstprojekten mit obdachlosen Personen.
„Die Gesellschaft triftet immer weiter auseinander - in Deutschland, Europa und weltweit. Zunehmend misstrauen Menschen den Medien, ihren Institutionen und Politiker:innen. Fakten und Wahrheit wird immer mehr verhandelbar bzw. subjektiv. Daher müssen wir heute, mehr denn je, im Dialog bleiben, Konsens finden und uns auf unsere Gemeinsamkeiten konzentrieren - von denen gibt es mehr als viele glauben. Im Fokus sollte hier die Frage stehen: Worauf können wir uns als Gesellschaft einigen? Moderne Technologien ermöglichen uns mittlerweile Bürger:innen überall zu erreichen und es gibt viele Methodiken hier konstruktiv Gemeinsamkeiten zu finden und diese zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen. Lasst uns Technologie und AI für die Demokratie nutzen! #AI4Democracy“

Katja Jäger
Ich habe mich der Mitgestaltung von Demokratie in einer digitalen Welt verschrieben. Im betterplace lab habe ich verschiedene Kompetenzbildungsprogramme verantwortet, zu Desinformation geforscht und zuletzt als Geschäftsführerin gewirkt. Als Aufsichtsrätin der wechange eG begleite ich Good Tech-Lösungen, bei AI4Democracy lotet sie Potentiale von Künstlicher Intelligenz für die Demokratie aus.
„Die Welt ist zu komplex, als dass wir Herausforderungen im Silo lösen können, wir brauchen vernetztes Denken und Wirken. Echte Kollaboration bedeutet für mich, sich selbst und die institutionelle Agenda zu reflektieren und Wirkungsallianzen zu schmieden, die der Sache dienen.“
Alexander Kesselring

Leon Erlenhorst
Ich habe Philosophie, Volkswirtschaftslehrer und Internationale Beziehungen studiert. Seit meinerUni-Zeit beschäftige ich mich mit neueren Funktionsbedingungen von Propaganda–insbesondere mit den Wechselwirkungen zwischen sozialen Netzwerken undPropaganda. Neben dem Studium habe ich bei verschiedenen Unternehmens- undPolitikberatungen gearbeitet. 2024 habe ich zusammen mit Arndt Freytag vonLoringhoven das Buch "Putins Angriff auf Deutschland - Propaganda,Desinformation, Cyberattacken" veröffentlicht. Heute arbeite ich alsStrategy Lead bei Media Force und entwickle strategische Leitlinien, um dendemokratischen Diskurs im digitalen Raum zu stärken.
„Die hierarchische Organisation der Rechtsextremen ist ein Vorteil, dem wir robuste Infrastruktur entgegensetzen müssen.“

Alina Schütze
Ich setze mich als Beteiligungsexpertin für demokratische Teilhabe in gesellschaftlichen Transformationsprozessen ein. Mein Zugang zur Partizipation entstand über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – heute unterstütze ich Kommunen, Landesverwaltungen und Ministerien dabei, Beteiligung wirksam, inklusiv und strategisch zu gestalten. Besonders interessiert mich, wie digitale Werkzeuge mit analogen Formaten zusammenspielen können, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Bei Make.org arbeite ich außerdem an der Integration demokratischer KI in Partizipationsprozessen.
„In Zeiten großen Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen müssen wir uns zusammentun, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gesellschaftliche Transformation lebt von wirksamer Teilhabe und Kooperation – online sowie offline.“

Henrike Arlt
Ich gestalte Lernräume mit und für Menschen in der öffentlichen Verwaltung, in denen Zukunft gemeinsam erfahrbar wird. Mich interessiert, wie wir das rationale Denken öffentlicher Institutionen mit transformativem Gestaltungswillen verbinden – ohne die Anschlussfähigkeit an den Arbeitsalltag zu verlieren. Als Lerndesignerin entwickle ich Formate, die Reflexion, Handlungssicherheit und demokratische Teilhabe stärken. Verwaltung ist für mich zentrale Infrastruktur – sie bildet die Brücke zwischen Staat und Gesellschaft, dort, wo Teilhabe konkret wird. Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen neue Routinen erproben, ihre Rollen hinterfragen und Verwaltung als lebendigen Teil demokratischer Gesellschaft erleben.
„Demokratie ist kein Zustand, sondern ein Übungsfeld – gerade in der Verwaltung. Sie zeigt sich im Alltag, wo Entscheidungen getroffen, Routinen hinterfragt und Widerspruch geäußert werden. Dafür brauchen wir Räume, die Irritationen aushalten und neue Handlungsmöglichkeiten erproben.“

Lisa-Marie Gotsche
Ich komme aus/lebe in Wien und mache ganz wörtlich "was mit Medien". Das heisst: ich arbeite als selbstständige Regisseurin, Cutterin und Medienpädagogin im Video- und Dokubereich. Die Palette reicht von Online über Fernsehen bis hin zu aktiver Medienarbeit, wo nichts veröffentlicht werden muss. Für den Wiener Digitalverlag Hashtag produziere ich Video-Langformate mit jungen, engagierten Journalist:innen, so wie dieses Jahr die Youtube-Doku "Reclaim - Der Kampf um die Demokratie auf TikTok".
„Es ist wichtig, nicht wegzuscrollen. Auf TikTok gewinnen emotionale Botschaften, der Wahrheitsgehalt ist dabei Nebensache. Für den Journalismus bedeutet das eine enorme Herausforderung.“

Adrian Strazza
Ich liebe die Diversität, weil ich immer wieder davon profitiert habe. Bin Theaterpädagoge, Radiopädagoge, Geschäftsentwickler, Vater und noch viel mehr…

Elisabeth Mayerhofer
„Demokratie lebt nicht davon, dass sie konsumiert wird, sondern durch einen Mix aus Mitgestaltung und durch Repräsentation. Ich bin gespannt darauf, mehr darüber zu lernen, wo im 21. Jahrhundert aus Sicht junger Menschen mehr Mitgestaltung (und neue Mitgestaltungsformate) gefragt sind und wo Repräsentation (weiterhin?) passen könnte.„

Hannah Zacher
Ich arbeite im Überschneidungsbereich von Partizipation, Grundbildung und politischer Bildung. Ich möchte mithelfen, dass ALLE ihr Umfeld, ihren Lebensraum, ihre Gesellschaft, ihre politischen Systeme mitgestalten können. Dazu habe ich mit und für junge Menschen Teilhabemöglichkeiten auf der europäischen wie auf der lokalen Ebene organisiert. In Berlin arbeite ich nun daran, dass mehr Menschen sich in lokale Beteiligungsverfahren einbringen können. Mit dem Projekt "Leicht gemacht" habe ich meinen Fokus auf die Zielgruppe gering literalisierte Erwachsene verlagert.
„Um Demokratie zu stärken, sollten wir gemeinsam konstruktiv kritisch an ihr arbeiten. Das funktioniert meiner Ansicht nach am besten, wenn wir uns gegenseitig bestärken und im Wohlfühlen dazulernen können.“

Julia Niederberger
Ich arbeite für engage.ch vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente. Wir fördern das politische Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei verwenden wir einfache, alltägliche Kommunikationsmittel. Im Zentrum des Angebots steht unsere Onlineplattform www.engage.ch, auf der Anliegen und Ideen zu lokalen, regionalen und nationalen Themen einfach eingebracht werden können. Ich freue mich, diese Erfahrungen teilen zu dürfen.
„Durch den länderübergreifenden Erfahrungsaustausch und dem darin geteilten Wissen erhoffe ich mir eine große Ansammlung an neuen Ideen, um zielgruppengerechte Lösungen zu entwickeln für die Teilhabe junger Menschen auf kommunaler Ebene. Der Innovationsprozess soll uns erlauben die unterschiedlichen Bedürfnisse junger Menschen besser zu verstehen und die Teilhabe effektiv zu fördern.“

Artan Islamaj
Als migrantisierte Person in der Schweiz, sind mir Blindflecken und Leerstellen innerhalb unserer Demokratien und demokratischen Institutionen stets aufgefallen. Bei Operation Libero gehen wir genau diese Leerstellen an, denn wir stehen für eine offene und fortschrittliche, liberale und gerechte Gesellschaft, in der sich jeder Mensch frei entfalten kann und gleich an Würde und Rechten ist.
„Zu Zeiten, in denen Demokratien - global gesehen - durch anti-demokratische Kräfte, wie Rechtspopulisten und Autokraten, immer mehr in Bedrängnis geraten, ist es an uns nicht nur diese Angriffe abzuwehren sondern auch Lücken in unseren Demokratien zu füllen. Bestes Beispiel dazu: Unsere Demokratie-Initiative, die einem Viertel der ständigen Bevölkerung in der Schweiz einen erleichterten Zugang zur Einbürgerung ermöglichen will.“

Hanna Carlsson
Ich bin außerordentliche Professorin an der Linnaeus-Universität in Schweden und koordiniere den LIS-Masterstudiengang. Ich interessiere mich für Bibliotheken als wichtige demokratische Räume und untersuche, wie sie Inklusion, Lese- und Medienkompetenz fördern. In meiner Lehre lege ich den Schwerpunkt auf Kulturpolitik, Medienkompetenz und Leseförderung und bereite die Studierenden darauf vor, sich in der komplexen Informationslandschaft von heute zurechtzufinden. In der Forschung untersuche ich die sich verändernde Rolle von Bibliotheken bei der Förderung von Demokratie, kritischem Denken und öffentlichem Engagement und betone ihre Bedeutung, die weit über das reine Buch hinausgeht.
„Mein Ziel ist es zu zeigen, warum Bibliotheken wichtig sind– nicht nur als Orte für Bücher, sondern als wichtige demokratischeInstitutionen, die das Lernen, die Alphabetisierung und das öffentlicheEngagement in einer zunehmend komplexen Welt unterstützen.“

Lena Maria Bichler
Ich arbeite als Projektmanagerin im Magistrat Linz in der Abteilung für Wirtschaft, Innovation, Klimaschutz und EU und lege dabei einen besonderen Fokus auf Innovation und Partizipation. Zu meinen Aufgaben gehören Projekten wie das Ideenwochenende „Linz hACkT“, DJ-Contests am Hauptplatz oder Demokratie-Workshops mit Schulklassen im Alten Rathaus. Außerdem betreue ich den PopUp Stores am Hauptplatz. Als Schnittstelle zwischen der Stadt Linz und den Coding Communities fördere ich den Austausch und unterstütze die Umsetzung kreativer Ideen, die zu einem zukunftsorientierten Linz beitragen.
„Abstimmungen sind essenziell, um unterrepräsentierte Gruppen sichtbar zu machen und Teilhabe für jene zu schaffen, die bislang wenig Gehör finden. So wird Vielfalt gestärkt und Chancengleichheit gefördert.“

Daniela Ekl
Als VerBiLDnerin glaube ich an die verbindende Kraft von Bildern. Am Papier werden Ideen zu Geschichten, die wir gemeinsam vorantragen und verWiRKlichen können. Mit Graphic Recording, Flipchart-Workshops und Strategie-Bildern bringe ich komplexe Themen mit dem Stift auf den Punkt. Für eine klare Vision und gemeinsame Ziele. Meine Lieblingsprojekte zu Demokratie und Teilhabe, die ich bisher verBiLDend begleitet habe: Guter Rat für Rückverteilung, Bürger*innenrat für Demokratie und Medien, Illustration der Handlungsfelder der Wiener Demokratie-Strategie. Als studierte Journalistin geht es mir um die Kunst der Kommunikation – und darum, Inhalte so zu verpacken, dass sie verstanden und erinnert werden.
„Wir müssen Räume öffnen, in denen Menschen wieder aufeinander zugehen, wo alle teilhaben können und wo bunte Meinungen nebeneinander ausgebreitet werden dürfen, um behutsam ein neues Miteinander daraus zu weben.“

Judith Galka
Ich bin erfahrene Programmleiterin, Organisationsentwicklerin und Führungskraft mit Expertise im Aufbau und der Leitung interdisziplinärer Projekte im Kultur-, Bildungs- und Engagementbereich. Ich arbeite gern in und an Veränderungsprozessen und verändere mich auch selbst immer mal wieder! Derzeit bin ich stellv. Fachbereichsleitung der Stadtbibliothek Spandau. Zuvor war ich als Leitung des Deutschen Engagementpreis in der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und als Programmleitung bei der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) tätig. Zu meinen Kompetenzen gehören Kreativität, situative und kooperative Führung, schnelle Auffassungsgabe und gute Vermittlung. Ich bin eine leidenschaftliche Ermöglicherin von Wissensaustausch, Teilhabe an Gesellschaft und glaube an die Macht des lebenslangen Lernens, an die Demokratie und die Vielfalt in der Gesellschaft - trotz aller Widrigkeiten und Konflikte!
„Mich begeistert es immer wieder, wenn Menschen sich begegnen,sich zuhören, mit einer offenen Haltung neue Perspektiven kennen- wie überhauptvoneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und füreinander oder füretwas eintreten.“

Florian Schmidt
Ich leite seit 2020 als Verification Officer die Faktencheck-Abteilung der APA - Austria Presse Agentur. Dort werden Falschbehauptungen sowie manipulierte Bilder und Videos überführt. Darüber hinaus lehre ich, wie man mit digitalen Recherchetechniken und OSINT-Werkzeugen (Open Source Intelligence) umgeht, etwa bei der FH Wien der WKW, der FH Hagenberg, der FH Joanneum, der FH Wiener Neustadt, der FH St. Pölten, der Tiroler Journalistik Akademie und in der Lehrer*innenfortbildung.
„Demokratie kann nur gelingen, wenn man Bürgerinnen und Bürger mit den notwendigen Werkzeugen ausstattet, um selbst partizipieren zu können.“

Esther Theisen
Ein empathisches und inklusives Miteinander zu gestalten ist ein fortlaufender Lernprozess, in dem ich mich stetig bewege. Als Projektleitung bei Das NETTZ für toneshift arbeite ich daran, sichere Räume für Zusammenarbeit und gesellschaftliche Diskurse zu gestalten – Orte, an denen unterschiedliche Perspektiven gefördert werden. Ich habe in vielen Kontexten gearbeitet, doch diese zu vernetzen stand für mich immer im Zentrum. Mein Hintergrund in Antidiskriminierungsarbeit und der Politikwissenschaft zu sicherheitspolitischen Themen, prägen meine Arbeit. Ich glaube fest an unsere gemeinsame Menschlichkeit und dass wir darin die Veränderung finden, die wir brauchen.
„Die Lebensumstände unserer Mitmenschen verschlechtern sich fast täglich. Wir können uns nicht mehr nur auf uns selbst fokussieren. Nur wenn wir zusammenarbeiten und gemeinsam handeln, sorgen wir dafür, dass unsere Stimmen – und die der Menschen, die wir mittragen – sichtbar werden.“

Stefano Pedrazzi
Ich bin Vollblut-Wissenschafler mit Herz und Verstand, einem Auge auf digitalen Kommunikationsprozessen und einem Ohr für soziale Anliegen. Auf der Basis meiner Forschung entwickle ich – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – eine Handvoll Empfehlungen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen. Ich beteilige mich an Debatten – mit Leib und Seele.
„Um die Welt zu retten, war der Zeichentrick-Held „Captain Planet“ auf die Kraft seiner fünf Freunde, die Erde, Feuer, Wind, Wasser und Liebe beisteuerten, angewiesen. Um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, benötigen auch wir ein starkes Netzwerk engagierter, kreativer und mutiger Köpfe aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.“

Caroline van Monsjou
Ich bin Caro, 18 Jahre alt und studiere momentan an der Uni Hohenheim Nachhaltiges Management. Seit Jahren begeistert mich alles rund um das Thema Partizipation und aktive Mitgestaltung. So bin ich unter anderen auf kommunaler Ebene als Sprecherin der Grünen Jugend Böblingen und nun auch als erstplatzierte Kandidatin für den Kreistag tätig, auf Landesebene für den Jugendlandtag Baden-Württemberg aber auch auf Bundesebene für die Urbane Liga (ein Beratungsgremium junger Stadtmacher*innen des Bundesbauministeriums).
„Gemeinsam Demokratie neu denken, nach innovativen Konzepten und Lösungen suchen, um der Gesellschaft (insbesondere jungen Menschen) eine Perspektive für gelebte Demokratie zu geben. Einen Raum für gemeinsames Handeln gegen die wachsenden antidemokratischen Strukturen zu schaffen. Die Rückbesinnung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Demokratie.“

Linda Simon
Mit wissenschaftlichen Hintergrund im Bereich Internationale Entwicklung und Sozialwirtschaft waren meine beruflichen Stationen meist an der Schnittstelle zwischen Politik und Zivilgesellschaft. Die Aktivierung und Potentialentfaltung von jungen Menschen stand dabei meist Mittelpunkt meines beruflichen Wirkens. Nach meinem Engagement in der Bildungspolitik, Interessensvertretung von Menschen mit Behinderungen und im Tierschutz, setze ich mich nun seit 3,5 Jahren als Geschäftsführerin von YEP dafür ein, dass junge Menschen in Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft Gehör finden.
„Wir müssen jungen Menschen das Gefühl geben, dass sie etwas verändern können und ihre Stimme zählt. Das stärkt nicht nur ihre eigene Selbstwirksamkeit, sondern auch unsere Demokratie.“

Luisa Schmidt
Ich arbeite bei „Das NETTZ“ einer Vernetzungsstelle gegen Hate Speech und verantworte den Bereich „Forschung und Wirkung”. Meine Schwerpunkte sind digitale politische Bildung und zivilgesellschaftliche Interventionen gegen Hass im Netz und Desinformation. Gemeinsam mit anderen Organisationen arbeite ich daran, wie Projekte möglichst wirksam werden und wie sich ihre Wirkung für andere sichtbar und nachvollziehbar machen lässt. So kann das Internet zu einem respektvollen und sicheren Ort für alle werden.
„Veränderung braucht Kollaboration. Gemeinsam können wir uns gegen Angriffe von Rechtsextremen behaupten und ihnen Visionen für ein faires demokratisches Miteinander entgegensetzen – online und offline.“

Nina Schnider
Ich bin bei Faktor D als Geschäftsführerin in Wien tätig und Mitgründerin von Demokratie21 sowie relevant.news. Mein Ziel ist es, Demokratie widerstandsfähiger und zukunftsfähiger zu machen, indem ich Menschen zusammenbringe, die nicht nur Probleme benennen, sondern gemeinsam Lösungen entwickeln und verbreiten. Mit relevant.news habe ich Österreichs erste Plattform für lösungsorientierten Journalismus mitbegründet. Als Moderatorin und Sprecherin gestalte ich den öffentlichen Diskurs aktiv mit und vernetze politische, journalistische und zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Demokratie lebt von Dialog, Teilhabe und dem Mut, neue und alte Wege zu gehen.
„Allein geht vieles. Gemeinsam geht mehr. Faktor D verbindet Menschen, die ihr Wissen teilen und gemeinsam Strategien für eine starke Demokratie entwickeln. Alles ist möglich – wenn wir zusammenarbeiten.“

Michael Jennewein
Ich komme aus Innsbruck in Tirol und bin am Rand der Stadt in einem kleinen Dorf aufgewachsen – gewissermaßen zwischen zwei Welten. Dieses „Zwischen-den-Welten“ zieht sich bis heute durch mein Leben: Zuerst im Studium zwischen Philosophie und Wirtschaft, später zwischen NGO und Politik sowie Wissenschaft und Verwaltung. Heute arbeite ich in der Welt der Think Tanks – zwischen Politik und Wissenschaft. Zunächst beim Momentum Institut, nun bei der Friedrich-Ebert-Stiftung im Projekt „Demokratie der Zukunft“. Ich verstehe mich als Brückenbauer und möchte das Verständnis zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft stärken – denn nur gemeinsam lassen sich die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen.
„In Zeiten, in denen Demokratien durch autoritäre Regierungen ins Wanken geraten, dürfen demokratische Kräfte nicht länger nebeneinanderher arbeiten. Es braucht Mut zur Zusammenarbeit, strategisches Denken und gemeinsames Handeln – damit wir nicht nur Widerstand leisten, sondern wieder Hoffnung stiften.”

Teresa Torzicky
Ich bin seit über 10 Jahren im Bildungsbereich in Österreich mit Schwerpunkt Innovation und Chancengerechtigkeit tätig. Die wichtigsten Stationen dabei waren meine Tätigkeit als Lehrerin, als Gründerin eines Inkubationsprogramms für Bildungsinnovationen sowie die Leitung der Geschäftsstelle der staatlichen Innovationsstiftung für Bildung. Aktuell darf ich das Entstehen der zivilgesellschaftlichen Initiative "BID - Gemeinsam Bildung stärken" begleiten.
„Bildung und Demokratie in einem Land gehen Hand in Hand und die Vernachlässigung des Bildungssystems eines Landes hat daher langfristig auch negative Auswirkungen auf die Demokratie. Konsensual erarbeitete und langfristig ausgerichtete Bildungsstrategien sind daher eine Notwendigkeit, um auch das Funktionieren des Bildungssystems zu gewährleisten und damit auch demokratische Prozesse zu sichern.“

Caro Hammoutene
Ich bin Projektmanagerin bei Faktor D in Wien, wo ich auch technische Mathematik und Biomedical Engineering studiert habe. Als Mitgründerin von zwei Vereinen, die Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bauen, habe ich meine Leidenschaft für sozial-politisches Engagement und Partizipation entdeckt. Das hat mich zu meinem weiteren Studium in Ökonomie, Imagination und Zukunftsgestaltung geführt. Vor Faktor D war ich u.a. bei der Ludwig Boltzmann Gesellschaft für das Fortbildungsprogramm zu Partizipation in Forschung zuständig. Weiters habe ich zwei Bürger*innenräte mitumgesetzt. Ich schätze an Faktor D, dass wir Raum schenken, halten und facilitaten, um gemeinsam Zukunft zu gestalten.
„Die Zukunft entsteht nicht von allein – sie wächst mit jedem achtsamen Schritt, den wir gemeinsam gehen.“

Manuel Grebenjak
Ich bin Mitbegründer von radius und unterstütze Organisationen aus sozialen Bewegungen und Aktivist:innen in Bereichen wie Kommunikation, Kampagnen und Strategiefindung. Ich selbst war und bin vor allem in der Klimabewegung aktiv und habe bei verschiedenen NGOs gearbeitet, in Österreich und Spanien sowie auf internationaler Ebene. Studiert habe ich Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien sowie Politische Ökologie in Barcelona. Im Jahr 2024 habe ich das Buch “Kipppunkte: Strategien im Ökosystem der Klimabewegung” herausgegeben, das sich mit Entwicklung, Stand und Zukunft der Klimabewegung im deutschsprachigen Raum beschäftigt und an dem 70 Personen aus der Bewegung mitgearbeitet haben.
„Echter sozialer Wandel kommt immer von unten und genau diese Veränderung von unten möchte ich mit meiner Arbeit unterstützen.“

Clara Porák
Ich lebe in Wien und arbeite für „andererseits“, ein preisgekröntes Magazin für Behinderung und Gesellschaft, bei dem Journalist:innen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten. Ich habe Bildungswissenschaften, Germanistik und Internationale Entwicklung studiert und als Journalistin für Medien wie SZ, Die Zeit oder den Falter gearbeitet. Als Aktivistin bin ich in der queer-feministischen Bewegung engagiert.
„Ich glaube, dass wir bessere Systeme verdienen und dass wir die nur gemeinsam aufbauen können. Dafür versuche ich mich jeden Tag einzusetzen."
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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