Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Verena Ahne
Als Projektmanagerin für Redaktion und Community bei Faktor D arbeite ich von Wien aus an den Playbooks, die Menschen aus unseren Netzwerken gestalten, und gewinne neue Kontakte in Österreich, die mit uns gemeinsam lokale und internationale demokratiefördernde Kooperationen aufbauen und festigen möchten. Ich war schon immer fasziniert von der Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe – Ethnologie war dann auch mein Studienfach. Nach mehreren Jahren in Umwelt-NGOs bin ich zum Journalismus gekommen. Meine Begeisterung für unsere bunte Welt, für Fakten und große Zusammenhänge konnte und kann ich als freie Wissenschaftsjournalistin und Wissenschaftskommunikatorin ausleben. Mein Caring für unseren Planeten übersetze ich nun auch in demokratiepolitisches Wirken.
„Ich wünsche mir ein gutes Leben für alle – das für mich immer bedeutet: für alles Lebendige. Dafür brauchen wir menschliche Gemeinschaften, die achtsam und wertschätzend miteinander und mit ihrer (Um)Welt umgehen und enkeltaugliche Entscheidungen treffen. Die Basis für all das ist eine starke Demokratie."

Marcel Lemmer
Ich habe Soziologie in Frankfurt und Wien studiert. Aktuell bin ich Promotionsstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an der Goethe-Universität. Zu meinen Forschungsschwerpunkten gehört die Extremismusforschung und die Entwicklung von Staatlichkeit in nationalen und globalen Diskursen. Außerdem bin ich Mitglied des Bundesvorstands des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Gründer der Jungen Demokratiestiftung.
„'The Kids Are Alright' gilt schon lange nicht mehr. Unsere demokratische Gesellschaft muss die Jugend aktiv mit neuen Methoden einbinden.“

Jessica Almeida da Costa
Ich habe Politikwissenschaften, Soziologie und Human Security in Frankfurt am Main und Aarhus studiert und mich dabei besonders mit Antifeminismus und Intersektionalität im digitalen Raum beschäftigt. Bei CEOPS bin ich insbesondere für das Lehrgangsmodul zu Desinformationen und Hassrede im Netz, Social Media und die Akquise- und Vernetzungsarbeit zuständig. Besonders der gemeinsame Austausch mit anderen Engagierten und Initiativen bestärkt mich immer wieder darin, mich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen.
„Weil wir zusammen stärker sind.“

Céline Colombo
Ich leite seit 2023 die Koordinationsstelle Teilhabe beim Kanton Zürich. Die Koordinationsstelle fördert die politische möglichst vieler Menschen im Kanton Zürich. Vor meiner Tätigkeit in der kantonalen Verwaltung war sie Oberassistentin am Institut für Politikwissenschaft der Uni Zürich im Bereich Schweizer Politik und Doktorandin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Meine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Demokratie und demokratische Innovationen, politische Partizipation und politische Bildung, sowie Diversität und Inklusion.

Becci Pelvan
Ich bin seit Ende meines Masterstudiums in der Asylberatung, im Social Media Management und vor allem in der politischen Bildung für Erwachsene tätig. Ich habe Erfahrungen in der digitalen politischen Bildung gesammelt und durfte an innovativen Methoden mitbasteln. Meine thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Antifeminismus, Hate Speech, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit & extrem rechte Ideologien im Netz. Ich begeistere mich außerdem für innovative, interaktive Tools, Gamifizierung von Inhalten und für die demokratische Gestaltung digitaler Räume.
„Es ist mittlerweile kurz nach zwölf – höchste Zeit, Banden zu bilden."

Iz Paehr
Hi, ich bin Iz Paehr. Als Designer*in arbeite ich an Projekten, in denen Gestaltung, Programmierung und Fragestellungen nach Zugängen/Access zusammenkommen. Meine oft kollaborativen Arbeiten teile ich in Form von Ausstellungen, Games, Vorträgen und Workshops, zum Beispiel der Sonic Acts Biennale (NL), dem Kansas City Art Institute (US), dem CCCB (ES) und dem Künstlerhaus Bethanien (DE). Studiert habe ich bis 2017 Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Neue Medien an der Kunsthochschule Kassel. Am meisten freue ich mich im Projekt auf den interdisziplinären Austausch und die gemeinsame Ideenentwicklung.
„In einer Zeit vieler Krisen ist es wichtig, sich auf die Grundwerte demokratischen Handelns zu berufen und zu fragen, welche Ausschlüsse auch in Demokratien fortbestehen. Durch die Zusammenarbeit demokratischer Akteur*innen können wir daran etwas verändern.“

Eneas Prawdzic
Ich bin Theaterschaffender aus der Schweiz. Als Künstlerischer Leiter des Theater- und Gesellschaftsprojekts Proberaum Zukunft verantworte ich künstlerisch forschende Projekte, die potenziell zukünftige Ereignisse vorwegnehmen und sie im Hier und Heute erproben. Überzeugt von der „normativen Kraft des Faktischen" kreieren wir von PRZ täuschend echte Debattenräume, in denen sich Politiker*innen, Expert*innen sowie das Publikum in der Rolle des Souveräns wiederfinden und aufgefordert sind, zu handeln. Ich verstehe das Theater als Reflexions- und Möglichkeitsraum, in dem – wider die desillusionierende Gegenwart – erstrebenswerte Zukünfte erprobt werden können. Von 2019 bis 2025 arbeitete ich als Hausdramaturg am Theater Neumarkt in Zürich. Davor studierte ich Soziologie an der Universität Zürich und an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste und war als politischer Sekretär und Kampagnenleiter tätig. Meine jüngste Regiearbeit Violenza 2025 in Co-Regie mit Michiel Vandevelde und Pankaj Tiwari (Premiere beim steirischen herbst '25) wurde 2026 in Hamburg zu den Lessingtagen eingeladen und am Thalia Theater gezeigt. Die Salzburger Nachrichten beschrieben die Inszenierung über den weltweiten Rechtsrutsch als „ein starkes, phasenweise kaum erträgliches Mahnstück".
„Wenn die Parlamente zu Theatern werden, müssen die Theater zu Parlamenten werden."

Julia Weber
Ich arbeite seit mehr als 15 Jahren mit Leidenschaft im NGO Bereich in verschiedensten Menschenrechtsprojekten. Momentan beschäftigt mich Jugendpartizipation und Klimagerechtigkeit sehr stark.
„Ich möchte mit meiner täglichen Arbeit Stück für Stück einen Beitrag zu globaler Gerechtigkeit leisten.“

Cornelia Vonhof
Ich bin Professorin für Public Management und Bibliotheksmanagement an der Hochschule der Medien Stuttgart.

Pia Haertinger
Ich bin Mitbegründerin des Soziokratie Zentrum Augsburg und dessen Vorsitzende. Mein Anliegen ist es, mit Hilfe der Soziokratie in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen - von Familie, über Vereine und Unternehmen bis hin zur Kommunalpolitik gemeinsam auf Augenhöhe gute Entscheidungen zu treffen. Jede Stimme zählt, gute Argumente, nicht Mehrheiten sind wesentlich. Im Rahmen des 2-jährigen Erasmus Plus Projekts "SONEC" (www.sonec.org) habe ich gemeinsam mit Brandenstein als Pilotprojekt einen ersten SONEC (soziokratischen Nachbarschaftskreis) in einem Stadtteil in Augsburg mit Fördermitteln von Demokratie Leben! und in enger Zusammenarbeit mit dem dortigen Quartiersmanagement gestartet.
Aktuell sind wir dabei, weitere soziokratische Nachbarschaftskreise vor Ort zu initiieren - mit dem Ziel, eine gut vernetzte, lebendige, gemeinwohlorientierte Nachbarschaftsstruktur auf der Basis von Selbstorganisation und inklusivem, stärkenden Miteinander aufzubauen. Über einen gemeinsamen Lehrauftrag mit Maria Brandenstein an der HSA zu "Partizipation und Empowerment mit Hilfe der Soziokratie" vermittle ich Studierenden der Sozialen Arbeit das Instrument der Soziokratie und das Potenzial von inklusiven Nachbarschaften. Ebenso in meiner hauptberuflichen Tätigkeit bei einem sozialen Träger biete ich ein soziokratisches Gruppenprogramm zum Empowerment von jungen wohnunglosen Menschen an. Mein größter Wunsch/Traum: die Verwirklichung von Kinder- und Schüler*innenparlamente nach dem Vorbild von Indien hier bei uns!
„Es braucht mehr denn je eine offene, transparente Kommunikations- und Beteiligungskultur, um auf allen gesellschaftlichen Ebenen gemeinsam Lösungsansätze zur Überwindung der Spaltungstendenzen in unserer Gesellschaft zu finden. Ich möchte gemeinsam mit anderen Akteur*innen der Frage nachgehen, was die wesentlichen Hebel sind, um ein stärkendes, fairer Miteinander zu fördern und die durch Angst, Ohnmacht und Fehlinformationen bedrohte Demokratie zu stärken?“

Inga Gertmann
Bei More in Common arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis: In Trainings, Vorträgen oder mit Publikationen und Arbeitsmaterialien unterstützen wir unsere Partner aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Medien bei der praktischen Anwendung unserer Gesellschaftsforschung. Dabei begeistert mich die Bandbreite der gesellschaftlichen Themen sowie die zukunftsgerichtete Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen und Institutionen. Zuvor habe ich als Beraterin für die öffentliche Verwaltung sowie für die Organisation Teach First Deutschland mit Jugendlichen an einer Schule in herausforderndem Umfeld gearbeitet.
„Viele Menschen wollen in der Demokratie leben, fühlen sich aber nicht gut vertreten. Sie wünschen sich mehr Mitgestaltung. Demokratische Akteur*innen müssen das ernst nehmen und Zukunftsbilder entwerfen, die Menschen binden und Vertrauen in Gesellschaft stärken.“

Iz Paehr
Hi, mein Name ist Iz! Meine künstlerisch-gestalterischen Arbeiten berühren Themen wie Zugänglichkeit und den Tastsinn. Es geht mir darum, strukturellen Ableismus zu verunsichern und entlang der Wissenspraktiken behinderter Menschen neue Anordnungen von Werten, Erfahrungen und Begehren zu erfinden.
„Wer darf mitmachen und wer hat Macht? Das sind Fragen, die wir uns als Gesellschaft stellen müssen."

Björn Kunter
Ich leite das Projekt “LOVE-Storm: Gemeinsam gegen Hass im Netz” und ist für die strategische Entwicklung zuständig. Ich engagiere mich seit den neunziger Jahren als Trainer für Zivilcourage und gewaltfreie Bewegungen weltweit. Unter anderem entwickelte ich das Konzept der “Aktiv gegen Rechts”-Großtrainings und förderte als Geschäftsführer des Bund für Soziale Verteidigung (2005-2013) die Verbreitung des No Blame Approach gegen Mobbing. Ich bin der kreative Kopf hinter LOVE-Storm und entwickelte das Projekt vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen als Betroffener.
„Demoratie ist - Wenn sich alle sicher fühlen und niemand ausgegrenzt wird.“

Konstanze Mohr
Als Jurastudentin, Mitarbeiterin des Demokratie-Forschungsinstituts ZDA, ehemalige Teilnehmerin eines Bürger*innenrates und Projektmitarbeitende bei Pro Futuris – dem Think + Do Tank der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft – beschäftige ich mich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema Demokratie. Besonders am Herzen liegt mir, dass sich jede Person in der Bevölkerung als aktive*r Gestalter*in unserer Zukunft erleben kann. Ich erhoffe mir, dass so der Wille, die Kraft und die Zuversicht wachsen, gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten.
„Vielfältige Perspektiven und Stimmen einzubeziehen, hilft uns, nicht nur breit abgestützte, sondern auch bessere Lösungen zu finden. Es kann daher nur in unserem Interesse liegen, eine lebendige, inklusive und vielfältige Demokratie gemeinsam zu fördern.“

Stefanie Ismaili-Rohleder
Ich habe Politikwissenschaften, Romanistik und Europarecht/Völkerrecht an der Uni Bonn studiert. Sowohl davor als auch danach habe ich für verschiedene Tageszeitungen gearbeitet, war eine Zeit lang beim Suhrkamp Verlag tätig und habe im Anschluss daran beim Fonds Soziokultur und der Kulturpolitschen Gesellschaft in verschiedensten Projekten gearbeitet. Seit 2014 bin ich im europäischen Kontext aktiv und arbeite auch seitdem für die Kontaktstelle CERV (bzw. im Vorgängerprogramm für die Kontaktstelle EfBB).
„Nie wieder" ist jetzt - und braucht auch ein bisschen Geld!“

Vera Hangs
Ich arbeite seit 2025 bei aula und bin Projektleiterin bei Zukunft D. Dort bin ich Teil der Arbeitsgruppe "Formate der digitalen Partizipation", die sich mit Fragen von Demokratie und Beteiligung im digitalen Raum beschäftigt. In meiner Arbeit befasse ich mich damit, wie digitale Formate demokratische Prozesse stärken und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen können.
„Es gibt so viele engagierte Akteur*innen mit starken Projekten. Wenn wir unsere Ansätze zusammenbringen, entsteht echte Wirkung."

Pauline Uhrmeister
In den letzten Jahren durfte ich tief in die Welt der (deliberativen) Bürger*innenbeteiligung eintauchen, viel lernen, mit umsetzen, u.a. im Modellprojekt LOSLAND sowie im Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit, wo ich mich aktuell mit der Skalierung demokratischer Innovationen beschäftige. Mich begeistert, wie solche, insbesondere losbasierte, Formate Menschen zusammenbringen, empowern und Lernräume schaffen – nicht nur für Teilnehmer*innen, sondern auch für Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Demokratiepraxis. Die Frage, wie wir gemeinsam, wertschätzend und reflektiert aus unseren Erfahrungen und auch Herausforderungen und Scheitern lernen, bringe ich in meine Mitarbeit in die Demokrative bei openPetition ein.
„Lernen geht besser zu zweit – und am besten zu vielen. Gerade jetzt braucht es Räume, in denen wir ehrlich zusammenkommen, aus Erfahrungen und Fehlern lernen und überlegen, wie wir wirkungsvoll zusammenarbeiten."

Julia Schiller-Günter
Nach dem Abitur Erfahrungen als Kulturmanagerin, vor allem für Tanzkompanien und Stiftungen (Berlin, Toronto und New York). Anschliessend Grundstudium Kunstgeschichte (Berlin), Master of Arts Policy and Management (Freiburg und London). Kommunikationsberaterin mit Schwerpunkt Corporate Social Responsibility und Sponsoring sowie politische Interessensvertretung.
„Menschen zusammenbringen. Brücken bauen. Bühnen bereiten. Konflikte schlichten."

Marlen Nebelung
Ich bin Marlen Nebelung, Psychologin, Gesundheitswissenschaftlerin und Mitgründerin von "Zuhören Berlin - gehört dazu". Beruflich begleite ich Menschen, Teams und Organisationen in gesunder, nachhaltiger Führung, Kooperation und Entwicklung; ehrenamtlich schaffe ich mit Pop-up-Zuhöraktionen Räume, in denen Menschen ohne Bewertung, Erwartung und Unterbrechung gehört werden. Mich bewegt, wie Zuhören Vertrauen, Selbstwirksamkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt – und damit eine demokratische Kultur im Alltag erfahrbar macht und stärkt. Unser Impuls lädt ein, Zuhören als zivilgesellschaftliche Praxis neu zu entdecken.
„Demokratie wächst dort, wo Menschen sich gehört fühlen, Spannungen aushalten lernen – und gemeinsam erleben: Wir können etwas bewegen."

Maike Mehlis
Die aktuellen Zeiten verlangen mehr denn je, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern jeden Tag aufs Neue kollektiv für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen. Auch wenn der Gegenwind mitunter heftig ist. Im Kampagnenteam der Deutschen Umwelthilfe arbeiten wir tagtäglich daran, Menschen fürs Mitmachen zu begeistern und dadurch Veränderung möglich zu machen. Mich treibt die Überzeugung an, dass Selbstwirksamkeit der Schlüssel für gesellschaftlichen Wandel ist und wir Herausforderungen am besten begegnen, indem wir uns organisieren, einmischen und gemeinsam laut werden. Let's go!
„Gerade jetzt braucht es starke Bündnisse. Wer Demokratie, Klima und Natur schützen will, gewinnt nicht allein. Veränderung entsteht, wenn viele ihre Kräfte bündeln, voneinander lernen und gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft einstehen. Auch starker Gegenwind verliert an Wucht, wenn viele ihn gemeinsam tragen."

Tobias Zucali
Ich bin Designer, Softwareentwickler und Trainer. Meine Interessen und beruflichen Tätigkeitsfelder liegen an der Schnittstelle von Menschen, Design und Technologie. Die Leidenschaft, die optimale Lösung zu finden, zieht sich durch alle meine Aktivitäten, egal, ob es sich um Prozesse, Formate, Software, Räume oder Handwerk handelt. 2023 habe ich gemeinsam mit Martin Hochreiter mkrz lab, unsere Tu- und Denkwerkstatt gegründet. Dort gestalten wir Formate, in denen „Making“ als Werkzeug für Kreativität, Zusammenarbeit und Innovation erlebbar wird.
„Gemeinsame positive Zukunftserzählungen zu entwickeln ist entscheidend. Sie schaffen die Grundlage für Bewegung und Initiative in diese Richtungen.“

Nadia Sophie Westerwald
„Ich hoffe auf eine diverse und intersektionale Gruppe von Teilnehmer*innen, die kreative Lösungen zur Stärkung der politischen Teilhabe von Mädchen* im DACH-Raum entwickelt. Ich freue mich darauf, die Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus in den Innovationsprozess einzubringen.“

Jessy James LaFleur
Ich bin Jessy James LaFleur, Gründerin der einzigartigen "Spoken Word Akademie", die europaweit demokratische Poesieprojekte für junge Erwachsene umsetzt. In Deutschland konzentriere ich mich dabei gezielt auf den Osten, um aktiv gegen den wachsenden Rechtsruck vorzugehen. Zu meinen Tätigkeiten gehört auch die Initiierung des Kollektivs "Lost Poetas" für Mädchen und junge Frauen aus dem sorbischen Siedlungsgebiet.
„Empowerment bedeutet junge Frauen* zu ermächtigen und nicht unsere eigenen Ansichten wie einen Stempel aufzudrücken.“

Oswald H. König Tafur
Ich bin Prozessbegleiter, Facilitator, Ko-Kreativer Kurator und Sozialanthropologe. Seit über zwölf Jahren gestalte ich Resonanz- und Lernräume an der Schnittstelle von gesellschaftlichem Wandel, kollektiver Kreativität und organisationaler Entwicklung. Mich motiviert die Frage, wie Menschen und Systeme in Zeiten von Komplexität, Konflikten und Krisen handlungsfähig bleiben können. In meiner Arbeit verbinde ich prozessorientierte Psychologie, Philosophie, embodied practice und experimentelle Formate.

Andrea Bandelow
Ich habe mich in den letzten zehn Jahren intensiv der Förderung der direkten Demokratie und der Zivilgesellschaft gewidmet, während ich gleichzeitig meine Tätigkeit als Pianistin und Klavierstimmerin fortführte. Ich habe klassisches Klavier mit Schwerpunkt Bühnenpädagogik studiert, bin Mitgründerin der ReiseUni, des Verbands freier Bildungsalternativen und des Bachelor of Being sowie Campaignerin bei ABSTIMMUNG21 e.V. und ausgebildete Klavierstimmerin. Ich möchte die Welt durch musikalische Bühnenprojekte, Wahrnehmungsschulung, Cross Bubble Networking und konstruktive Impulse zu einem besseren Ort machen und dabei vor allem mehr Authentizität und Transparenz in Politik und Alltag bringen.
„Es fehlt nicht an Wissen, sondern an starken geistig-emotionalen Grundgerüsten."

Alexander Grünwald
Ich bin Projektmanager, Berater und Dozent mit über 15 Jahren Erfahrung im öffentlichen Sektor in Österreich und Deutschland. Mein Fokus liegt auf Organisationsentwicklung, Innovation und Partizipation. Als Referent für strategisches Performance-Management und Verwaltungsinnovation sowie Mitbegründer des ersten Innovationslabors für den öffentlichen Sektor in Österreich durfte ich viele sektorübergreifende und wirksame Projekte umsetzen. 2021 habe ich gLAB-Consulting gegründet, um öffentliche Institutionen und ihre Partner bei Veränderungsprozessen zu unterstützen. Besonders wichtig ist mir, neue Ideen voranzutreiben, Beteiligung zu stärken und Wissen weiterzugeben - sei es in Projekten, Workshops oder an Bildungseinrichtungen.
„Gemeinsame Strategien sind entscheidend, um demokratische Werte mit Leben zu erfüllen, der zunehmenden Spaltung in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken und die wachsenden Bedrohungen für unsere Freiheit und Demokratie entschlossen abzuwehren.“

Claudia Röder
Ich arbeite für Movetia, die Schweizer Agentur für Austausch und Mobilität im Bildungsbereich. Mit den Förderprogrammen für die Jugendarbeit unterstützen wir grenzüberschreitende Projekte, z.B. Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen oder Empowerment von und für Jugendliche.
„Als Schweizer Agentur für Austausch und Mobilität unterstützen wir Jugendbeteiligungsprojekte durch grenzüberschreitende Projektförderung, sei es für Fachpersonen-Ausbildungen oder partizipative Jugendprojekte. Im Innovationsprozess freuen wir uns auf die Vernetzung mit europäischen Partner*innen und bieten gerne Informationen für interessierte Schweizer Organisationen!“

Fiona Schärer
Ich arbeite als Junior-Projektleiterin bei Pro Futuris in den Bereichen Teilhabe und neue Narrative, unter anderem in den Projekten «Los jetzt» und «Unternehmen für Demokratie». Dabei interessiert mich, wie Losverfahren genutzt werden können, um Teilhabe zu stärken, und welche Verantwortung verschiedenste Akteur*innen für unsere Demokratie tragen. Mein Studium der Sozialanthropologie und Sozialwissenschaften mit Fokus auf postkoloniale Perspektiven, Migration und Repräsentation prägt meinen Blick darauf, wie gesellschaftliche Erzählungen entstehen, sich widerspiegeln und einander teils auch widersprechen. Zuvor war ich in der Kulturvermittlung und im Video-Journalismus tätig – stets mit dem Ziel, unterschiedlichen Perspektiven zuzuhören und vielfältige Lebensrealitäten sichtbar zu machen.
„Neue Narrative und deliberative Formate sollen dazu beitragen, dass unterschiedliche Stimmen Gehör finden und Teilhabe für möglichst viele Menschen erfahrbar wird.“

Max Senges
Ich bin diplomierter Wirtschaftsinformatiker (Technische Hochschule Wildau), promovierter Philosoph (UOC Barcelona) und seit 2024 Gastprofessor für Lebenskunst & Entrepreneurship an der UdK Berlin. Nach der Gründung zweier EdTech-Startups und einer elfjährigen Tätigkeit bei Google, habe ich die zwei 42 Software-Entwicklerhochschulen, die ohne Professoren oder Trainer operieren, als CEO aufgebaut. Als Direktor des UdK An-Institut of Electronic Business bringe ich Expertise und Talente aus der Wissenschaft in die Praxis. Als Direktor Law as Code bei Rulemapping entwickele ich Offene Standards und ein Open Innovation Ökosystem.
„Wir sollten KI einstetzen, um unsere menschlichen Potentiale und die Potentiale unserer Gemeinschaft voll zu entfalten."

Joël Pregger
Als Visionär und Macher bewege ich mich seit vielen Jahren in lernreichen Pionier- und Stabilisierungsphasen von Projekten. Aus leidenschaftlicher Überzeugung gestalte und moderiere ich Prozesse, fördere den Austausch zwischen Organisationen und Projekten, erschaffe gemeinsame physische und digitale Förder- und Experimentierplattformen. Ich wünsche mir eines Tages in einem Think und Do-Thank zu arbeiten, dass sich für mutige, solidarische und demokratische Projekte stark macht. Als nächstes möchte ich mich weiter im Bereich «partizipative Fördermittelvergabe» vertiefen.
„Ich setze mich dafür ein, dass junge Menschen in ihren Bedürfnissen und Anliegen ernst genommen werden, dass sie Vertrauensvorschüsse erhalten, damit sie ihre Lebenswelten mitgestalten können. Unsere Gesellschaft und unsere Umgebung ist auf eine Stimmenvielfalt angewiesen, damit sich möglichst gesund weiterentwickeln kann.“

Johanna Mensen
Ich konzipiere und workshoppe im Radikale Töchter Universum seit 2021 und habe ein Faible für gute Ideen, Texte und Dackel. Mit dem analytischen Blick einer Anthropologin, der Stressresistenz einer ehemaligen Artist Managerin und dem Gespür einer leidenschaftlichen Radio-Host bringe ich Menschen und Ideen zusammen. Als Kind einer (Aktions)Künstlerin habe ich das Credo „Macht kommt von Machen" quasi mit der Muttermilch aufgesogen und freue mich heute umso mehr, die frohe Botschaft der Aktionskunst in allen Ecken der Republik verkünden zu können – unbeirrt von ICE-Verspätungen und stets begleitet von guter Musik.

Dario Wellinger
Ich arbeite als Dozent und Projektleiter am Zentrum für Verwaltungsmanagement in Forschung, Dienstleistung und Lehre. Meine Forschungsschwerpunkte liegen auf Miliz- und Freiwilligentätigkeit, Nachwuchsförderung sowie der Kommunikation öffentlicher Organisationen. Seit meiner Jugend bin ich politisch aktiv und kenne aus erster Hand die Herausforderungen, junge Menschen für ein Engagement zu gewinnen. Mein Wunsch ist es, dass die Wertschätzung für lokales politisches Engagement wieder zunimmt, damit sich mehr Menschen vorstellen können, sich vor Ort einzubringen.

Frank Jödicke
Nach einem Studium der Bildenden Kunst und Philosophie in Wien und London, arbeite ich seit circa 15 Jahren journalistisch und aktivistisch. Seit knapp zehn Jahren bin ich Chefredakteur des Magazins skug. Dort versuchen wir verschiedene Akteur*innen aus Kunst, Musik, Wissenschaft und Aktivismus zusammenzuführen. Im Onlinemagazin erscheinen auf skug.at nahezu täglich Beiträge zu Kunst und (kultur-)politischen Fragen. In unseren Salon skug laden wir regelmäßig zu Paneldiskussionen.
„Tech-Bros arbeiten an anti-humanistischen Technologien, in denen die Gedanken und Ideen menschlicher Individuen nichts mehr zählen, weil Algorithmen und Bots die medialen Räume fluten. Dagegen sollten wir gemeinsam aufstehen und jetzt für eine freie und demokratische Gesellschaft kämpfen.“

Josef Adugna
Ich bin Musik- und Digitalstratege mit über neun Jahren Expertise im Aufbau, der Optimierung und der Steuerung von Partner-Ökosystemen. In meiner aktuellen Rolle kümmere ich mich um die strategische Ausrichtung unseres Partnerships Teams bei Sony Music, wobei ich im Schwerpunkt nach unseren Partnern von Morgen suche und eine sinnvolle Integration von AI in unsere Arbeitsabläufe erschließe. Dabei stehen skalierbare Lösungen, die kreative und wirtschaftliche Ziele verbinden im Vordergrund. Über verschiedene Stationen im Musik- und Medienumfeld, führte mich mein Weg über das Studium an der Popakademie Mannheim schließlich zu Sony Music.
„Echte Begegnungen und der Austausch mit Menschen sind die zentrale Antriebskraft für Veränderung. Die größte Energie entsteht dort, wo wir gemeinsam neue Ideen entwickeln, voneinander lernen und Herausforderungen gemeinsam lösen."
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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