Teil von Mission #1
Mobiles Wohnzimmer
Das „Mobile Wohnzimmer“ ist ein flexibler Begegnungsort im öffentlichen Raum. Mit Workshops, Gesprächen und Aktionen wird Demokratie erlebbar, sichtbar und niedrigschwellig gestaltbar.
Cursor

Foto: Samuel Becker
Der Jahresstart führte uns nach Bayern – zu einem Retreat mit einer vollen Agenda: Wir haben das letzte Jahr ausgewertet, Ideen für neue Angebote geschärft, einen Plan für das laufende Jahr skizziert, an internen Rollen gefeilt, unsere Werte diskutiert und unsere Themenschwerpunkte stärker konturiert. Mit Noa und Laura haben in diesem Jahr zudem zwei neue Kolleginnen die Teams in Deutschland und der Schweiz verstärkt.

Foto: Paul Mazurek

Foto: Samuel Becker
Im Frühjahr starteten wir den Call for Participation für unser erstes Mitmacht-Festival. Die Resonanz war groß: Über 60 Einreichungen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zeigten, wie viel Gestaltungslust da ist. Diese Vielfalt war der ideale Auftakt für die intensive Phase der Programmplanung. Im September kamen dann über einhundert Menschen zur ersten Ausgabe von Mitmacht, dem Festival für kollektive Strategien. Drei intensive Tage mit einem dichten Programm und vielen neuen Verbindungen.
Im Frühjahr fand unser erster Innovationsprozess „Generation Mitgestaltung“ seinen Abschluss: Über Monate hinweg haben 32 Akteur*innen aus dem DACH-Raum gemeinsam Projektideen entwickelt – vier davon wurden von ihnen mit Förderungen bedacht. Im August startete dann unser zweiter Innovationsprozess „STRG Depolarisierung“– diesmal zur Frage, wie KI den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken kann. Insgesamt acht Projektideen wurden fertig entwickelt, fünf davon durch die Teilnehmenden mit Fördersummen ausgestattet. Die Innovationsprozesse haben sich in unserem zweiten Jahr als Infrastruktur für eine neue Kooperationskultur bewährt.

Foto: Viviane Stucki
Projektideen wurden 2024 in unseren Innovationsprozessen entwickelt
Euro an Projekt-Fördergeldern wurden in diesem Jahr von uns zugesagt
Expert*innen haben sich in diesem Jahr für unsere Veranstaltungen angemeldet

„Mich hat in diesem Jahr beindruckt, wie sehr sich unser noch junges Netzwerk verfestigt, wie intensiv sich Akteur*innen eingebracht haben. Faktor D wird immer mehr zu einem Anlaufpunkt für Menschen, die sich koordiniert und strategisch für die Demokratie stark machen wollen. Genau das, was es jetzt braucht.“
In diesem Jahr sind in unseren Innovationsprozessen fünfzehn Projektideen gemeinschaftlich entwickelt worden – von Teilnehmenden aus dem ganzen deutschsprachigen Demokratieraum. Neun davon wurden von ihnen zudem mit Fördergeldern bedacht.
Teil von Mission #1
Das „Mobile Wohnzimmer“ ist ein flexibler Begegnungsort im öffentlichen Raum. Mit Workshops, Gesprächen und Aktionen wird Demokratie erlebbar, sichtbar und niedrigschwellig gestaltbar.
Teil von Mission #2
„HawkEye“ ist eine KI-unterstützte Nachrichtenplattform zur Erkennung von feindbildaufbauender Begriffen und Stereotypen. In Zusammenarbeit mit der News-App Buzzard macht das Projekt Mechanismen der Polarisierung sichtbar und fördert so kritische Mediennutzung.
Teil von Mission #2
Medien managen, Meldungen auswählen, Meinungen bilden! Im Brettspiel „News Maker“ schlüpfen Spieler*innen in die Rolle der Chefredaktion und treffen mit Hilfe von KI-Entscheidungen, die den Weg zu einer fertigen Zeitungsausgabe prägen.
Teil von Mission #1
Die „YEP Academy“ ist ein Programm, das Jugendliche ermutigt, Beteiligung in ihren Gemeinden anzustoßen. In einer intensiven Workshop-Woche werden Wissen, Skills und Motivation vermittelt – als Grundlage für Projekte zum Thema mentale Gesundheit.
Teil von Mission #1
„RADAR“ ist ein Forschungsprojekt, das herausfinden möchte, wie präsent 360°-Jugendbeteiligung und Demokratiebildung im Alltag ist. Zuerst werden Interviews mit Jugendgremien und Kommunen geführt. Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts für eine große Umfrage im DACH-Raum.
Teil von Mission #2
Der Prototyp einer Web-App, die Formulierungshilfen erarbeitet, um Diskussionen konstruktiver zu führen. Eingebaute KI-Tools ermöglichen es, Argumente in kurzer Zeit besser zu verstehen und eigene klarer zu formulieren.
Teil von Mission #2
Ein Tool, das eine KI-gestützte Plattform nutzt, um Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Pandemie-Erfahrungen zu teilen und faktenbasiert über Covid-19 zu diskutieren. Die Plattform testet, wie Debattenkultur in Krisenzeiten gestärkt werden kann.
Teil von Mission #1
Dieser als Handbuch konzipierte Baukasten gibt kleinen und mittleren Gemeinden maßgeschneiderte und praxisorientierte Werkzeuge an die Hand, um Beteiligungsprojekte für Kinder- und Jugendliche flexibel und nachhaltig umzusetzen.
Teil von Mission #1
„Mutmacher*innen“ ist ein Workshop für FLINTA*-Personen, der einen safer space für Austausch, Vorbilder und politisches Empowerment schafft. Gemeinsam werden Wege erkundet, wie politische Teilhabe jenseits klassischer Strukturen möglich ist.
Teil von Mission #2
Ein Quiz, das Parlamentsdebatten spielbar macht. Nutzer*innen unterscheiden zwischen echten und gefälschten politischen Aussagen, ordnen Parteien und Debatten zu und erleben die Mechanismen demokratischer Entscheidungsfindung spielerisch.
Teil von Mission #2
Online-Diskussionen sind oft von Hass geprägt. „Connect and Debate” will das ändern. Das Matchmaking von KI-Tools und Plattformen soll eine konstruktive Gesprächskultur und die Stärkung von Demokratie fördern.
Teil von Mission #2
„ACT AI“ ist ein Kartenspiel und Toolkit zum KI-Gesetz „EU AI Act“. Spieler*innen diskutieren reale Alltagsszenarien, in denen KI zum Einsatz kommt – und reflektieren, was das Gesetz schützt, wo es greift und wie es unser Leben konkret beeinflusst.
Teil von Mission #2
Die App verbindet Nutzer*innen mit einem KI-Bot, der die Perspektive einer Person aus einer scheinbar gegensätzlichen Gesellschaftsgruppe einnimmt. Feindbilder werden abgebaut, indem der Austausch zwischen unterschiedlichen Menschen gefördert wird.
Teil von Mission #1
„Los jetzt“ macht die Erfahrungen junger Menschen aus gelosten Beteiligungsverfahren sichtbar. In partizipativen Workshops entwickeln Ex-Jugendbürger*innenräte Ideen, wie solche Formate in ihren Kommunen weitergetragen und gestärkt werden können.
Teil von Mission #1
Ein Argumentationstraining, das junge Menschen stärkt, ihre Interessen in Beteiligungsprozessen wirksam zu vertreten. Sie lernen, ihre Forderungen selbstbewusst nach außen zu tragen und mit Entscheider*innen zu kommunizieren.
Nach dem buchhalterischen Jahresabschluss veröffentlichen wir hier finale Informationen zur Herkunft und zur Verwendung der Mittel. Informationen für das Jahr 2024 werden ca. ab Sommer 2026 vorhanden sein.