Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Tobias Grütter
Ich arbeite im Detailhandel und mache nebenbei Musik – zwei Bereiche, in denen der Austausch mit Menschen im Mittelpunkt steht. Mich motiviert vor allem das gemeinsame Arbeiten und die Möglichkeit, Veränderung aktiv mitzugestalten. Mir ist es wichtig, dass Entscheidungen nicht einseitig getroffen werden, sondern auf Augenhöhe und im Dialog.

Jill Berger
Ich leite die Kommunikations- und Kampagnenarbeit von Zukunft Demokratie und arbeite in einem international vernetzten Kommunikationsnetzwerk an der Schnittstelle von Klima, Demokratie und gesellschaftlichem Wandel. Zuvor war ich unter anderem in Brüssel und Zürich im Bereich der strategischen politischen Kommunikation, Kampagnenführung und Public Affairs tätig. Meine thematischen Schwerpunkte sind zivilgesellschaftliche Resilienz und eine klimagerechte Transformation.
„Diskurse entstehen nicht von selbst. Man muss sie organisieren."

Alina Schütze
Ich setze mich als Beteiligungsexpertin für demokratische Teilhabe in gesellschaftlichen Transformationsprozessen ein. Mein Zugang zur Partizipation entstand über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – heute unterstütze ich Kommunen, Landesverwaltungen und Ministerien dabei, Beteiligung wirksam, inklusiv und strategisch zu gestalten. Besonders interessiert mich, wie digitale Werkzeuge mit analogen Formaten zusammenspielen können, um möglichst vielen Menschen eine Stimme zu geben. Bei Make.org arbeite ich außerdem an der Integration demokratischer KI in Partizipationsprozessen.
„In Zeiten großen Vertrauensverlusts in demokratische Institutionen müssen wir uns zusammentun, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gesellschaftliche Transformation lebt von wirksamer Teilhabe und Kooperation – online sowie offline."

Thanina Chikhoune
Nach meinem Bachelor in Soziologie absolvierte ich einen Master in Internationaler Entwicklung, in dem ich meinen Forschungsschwerpunkt auf dekoloniale Praxen legte. Seit 2023 arbeite ich in der Projektarbeit beim Verein ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, mit Fokus auf intersektionale Perspektiven. Meine Arbeit im Bereich Anti-Diskriminierung ermöglicht es mir, gesellschaftlichen Ohnmachtsgefühlen aktiv entgegenzuwirken.
„Im Kampf gegen antidemokratische Akteur*innen ist Zusammenhalt besonders wichtig. Sich zu vernetzen und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen, ist für mich essenziell, um ein respektvolles Miteinander zu fördern und gemeinsam an einer fairen Zukunft für alle zu arbeiten.“

Charlotte Brekeller
Ich bin Charlotte und arbeite für das One Planet Lab Schweiz. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir innerhalb planetarer Grenzen gut leben können.
Ein zentrales Ziel unserer Kommunikationsarbeit ist es, die Themen Suffizienz und Postwachstum gesellschaftlich stärker zu verankern.
Mich motiviert, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und Menschen für nachhaltige Lebensweisen zu begeistern, die nicht nur auf individuellem Verzicht beruhen, sondern auf strukturellem Wandel. Besonders wichtig ist mir dabei, kleine Organisationen und Projekte sichtbar zu machen, die mit innovativen Ansätzen zeigen, wie wir uns und unsere Systeme verändern können & wie dadurch ein gutes Leben für alle möglich wird.
„Ich setze mich für eine Kommunikation ein, die Zukunftsbilder schafft, ohne zu moralisieren und stattdessen Mut macht, gesellschaftlichen Wandel gemeinsam zu gestalten."

Jonas Scheiner
Meinen künstlerischen Hintergrund verband ich in Wien mit dem Studium der Internationalen Entwicklung und einem Fokus auf die Frage, wie Kreativität und Aktivismus gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern können. Aus dieser Verbindung von Theorie und Praxis im interkulturellen Dialog entwickelte sich meine Arbeit in der Kulturentwicklung und -vermittlung. Ich leitete mehrere Kulturvereine und kuratierte sowie konzipierte zahlreiche Projekte und Festivals im Bereich interdisziplinärer Kunst. Heute koordiniere ich als Teil des Leitungsteams Österreichs größtes Jugendprojekt „Demokratie, was geht?“, das jungen Menschen Raum gibt, soziale Themen künstlerisch und kritisch zu erforschen und marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen.
„Demokratie gedeiht dort, wo Macht geteilt, Raum geöffnet und Stimmen gehört werden, die selten eine Bühne haben. Erst wenn Akteur*innen der Demokratie ihre Privilegien und ihre Hegemonie reflektieren und auflösen, können wir Strukturen dekolonisieren und Ressourcen gerecht verteilen.“

Oswald H. König Tafur
Ich bin Prozessbegleiter, Facilitator, Ko-Kreativer Kurator und Sozialanthropologe. Seit über zwölf Jahren gestalte ich Resonanz- und Lernräume an der Schnittstelle von gesellschaftlichem Wandel, kollektiver Kreativität und organisationaler Entwicklung. Mich motiviert die Frage, wie Menschen und Systeme in Zeiten von Komplexität, Konflikten und Krisen handlungsfähig bleiben können. In meiner Arbeit verbinde ich prozessorientierte Psychologie, Philosophie, embodied practice und experimentelle Formate.

Elmar Luger
Als Leiter der Jugendkoordination beim Amt der Stadt Dornbirn und Geschäftsführer der Dornbirner Jugendwerkstätten im Vorarlberg liegt mir die Jugend und deren politische und gesellschaftliche Mitarbeit am Herzen. Seit über 30 Jahren setze ich mich in dieser Rolle für mehr Mitbestimmung und Jugendfreundlichkeit in Dornbirn ein.
„Der Innovationsprozess ist eine gute Möglichkeit, sein eigenes Handeln und die eigenen Projekte mit nationalen und internationalen Fachleuten zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Netzwerke stärken das eigene Tun, ausgetauschtes Wissen und Erfahrungen stärken die Community und bringen einen weiter. Insgesamt ist der Innovationsprozess ein wichtiger Mosaikstein, der unsere Demokratie, die aktuell stark unter Druck ist, stärken soll.“

Christian Forster
Mein Name ist Christian Forster. Ich bin Sozialarbeiter, Lebens - & Sozialberater sowie Theaterpädagoge und zert. Biografiearbeiter. In meinem beruflichen Werdegang befasste ich mich sehr mit den Themen: Inklusion und Teilhabe, Arbeit - Gesundheit - berufliche Neuorientierung sowie Generationenbildung. Meine besondere Leidenschaft gehört dem "Generationen - Dialog". Damit meine ich "Intergenerationelles Lernen" ( miteinander lernen- voneinander Lernen - übereinander Lernen). Als Spielleiter einer Generationen Theatergruppe schaffe ich hier Raum für Dialog um die unterschiedlichen Lebenswelten und Herausforderungen darzustellen. Um dies darzustellen bedarf es Geschichten, Geschichten von Alt und Jung die gemeinsam etwas Erschaffen - Neues, Spannendes aber vor allem Gemeinschaft, Verständtnis und Solidarität. Mein Schwerpunkt ist somit nicht nur Vortragender sondern auch Brückenbauer zwischen den Generationen. Dies Kann in Unternehmen sein, in Gemeinden aber auch im Privaten. Mir liegt aber auch die Multiplikatorenschulungen sehr am Herzen.
„Geschichten bewegen - Bewegende Geschichten wir machen Sie gemeinsam sichtbar."

Walburga Fröhlich
Ich bin Co-Founder und CEO des Sozialunternehmens capito und habe Sozialarbeit und Sozialmanagement studiert. Mich beschäftigt, dass immer mehr Menschen in unserem Land immer weniger Teilhabe-Chancen für sich sehen. Ich bin davon überzeugt, dass eine verständliche, transparente Sprache ein Schlüssel für aktiv gelebte Demokratie ist. Nur, wenn wir uns verständigen können, können wir auch gemeinsam nach Lösungen suchen und gemeinsam gestalten.
Deshalb arbeite ich schon seit mehr als 20 Jahren mit meinem Team daran, Informationen leichter verständlich zu machen, bzw. Unternehmen und Behörden für besser verständliche Kommunikation zu unterstützen. KI ist für uns ein wichtiges Werkzeug, um breitenwirksam zu werden.
„Demokratie bedeutet für mich unser Gemeinwesen gemeinsam zu gestalten. Dazu gehören Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Entscheidungsmacht. Damit Menschen gute Entscheidungen für sich und für andere treffen können, müssen sie gut informiert sein und sich im Frieden mit sich selbst fühlen. Für mich ist Demokratie nicht etwas, das man "schützen" muss, sondern etwas, das man aktiv lebt und wofür ich mich gerne einsetzen will.“

Medea Fux
Als bunt_lieben Vorstand setze ich mich für selbstbestimmte Beziehungen ein, queere Vielfalt und Wissenschaftskommunikation zu Themen im Bereich Beziehungen und Sexualität. Ich bin verantwortlich fürs Fundraising und co-hoste unseren Podcast.
Ansonsten bin ich ausgebildete Systembiologin und arbeite als Projektleiterin an der Universität Zürich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis.
„Zwischenmenschliche Beziehungen sind die Grundlage von gesellschaftlichem Zusammenleben und Demokratie."

Ivo Nicholas Scherrer
Ivo interessiert sich für die Frage, wie wir als vielfältige Gesellschaft an Handlungsfähigkeit gewinnen können, um komplexe Probleme gemeinsam anpacken zu können. Beim Think-und-Do-Tank Pro Futuris ist er für die Entwicklung von Wirkungsstrategien und die Co-Leitung des Programms Pluralismus verantwortlich. Mit dem staatslabor begleitet er zudem Institutionen des öffentlichen Sektors bei der Entwicklung und Umsetzung von weitsichtigen Strategien. Ivo hat Wirtschaftspolitik und internationale Beziehungen an der Sciences Po Paris sowie an den Unis Sankt Gallen und Genf studiert. Ehrenamtlich ist Ivo im Vorstand der Klima-Innovationsallianz Meso tätig und engagiert sich im inter-religiösen Dialog.

Nora Kiefer
Ich bin Demokratieaktivistin, Dialogfan und (Zweck)Optimistin. Mit dem Civic-Tech-Startup Make.org nutze ich KI und digitale Technologien, um hunderttausende Menschen zu großen gesellschaftlichen Fragen online zu beteiligen, Konsens zu finden und der zunehmenden Polarisierung unserer Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Viele Jahre habe ich innovative Dialogformate zwischen afrikanischen Ländern und Deutschland initiiert und geleitet. Zuvor war ich einige Zeit in der Forschung tätig. Seit jeher setze ich mich für eine gerechtere Gesellschaft ein: mit jahrelangen Trainings für Jugendliche auf Hauptschulen; der Kreation von inklusiven Räumen, wie ein Welcome & Learning Centre für geflüchtete Menschen und Kunstprojekten mit obdachlosen Personen.
„Die Gesellschaft triftet immer weiter auseinander - in Deutschland, Europa und weltweit. Zunehmend misstrauen Menschen den Medien, ihren Institutionen und Politiker:innen. Fakten und Wahrheit wird immer mehr verhandelbar bzw. subjektiv. Daher müssen wir heute, mehr denn je, im Dialog bleiben, Konsens finden und uns auf unsere Gemeinsamkeiten konzentrieren - von denen gibt es mehr als viele glauben. Im Fokus sollte hier die Frage stehen: Worauf können wir uns als Gesellschaft einigen? Moderne Technologien ermöglichen uns mittlerweile Bürger:innen überall zu erreichen und es gibt viele Methodiken hier konstruktiv Gemeinsamkeiten zu finden und diese zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen. Lasst uns Technologie und AI für die Demokratie nutzen! #AI4Democracy“

Florian Engel
Als Co-Founder der Mobilisierungsagentur More Onion durfte ich Non-Profit-Organisationen in ganz Europa bei ihren Kampagnen unter die Arme greifen. Mit dabei waren Analysen für Wikimedia Deutschland, Kreativkonzepte für Oxfam, Transformationsprozesse für eine internationale Menschenrechtsorganisation und die Mobilisierungsplattform für den Europäischen Gewerkschaftsbund. Seit 2013 beschäftige ich mich als Product Owner und User Experience Designer von Impact Stack intensiv mit der Rolle von Technologie im Campaigning.
„Gesellschaftliche Transformation und Gerechtigkeit sind die relevantesten Themen unserer Zeit.“

Franz Knoppe
Ich gründete 2011 die Künstlergruppe „Grass Lifter“ in Zwickau. 2016 leitete ich das preisgekrönte Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn” in Chemnitz und Zwickau und konzipierte das Programm „Neue unentdeckte Narrative”, das ich bis 2020 begleitete. Seit 2020 stärke ich in der sächsischen Staatsregierung Demokratieentwicklung im ländlichen Raum und setzte mich für das erste NSU-Dokumentationszentrum ein, das 2025 in Chemnitz eröffnet wurde.
„Mitmacht bedeutet mit Macht diejenigen mit Macht zu fokussieren!"

Kathrin Braun
Ich bin Projektmanagerin und Forscherin beim Verein Fremde werden Freunde in Wien. Dort beschäftigen wir uns mit den Themen Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Fluchtgeschichte. Meine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der politischen Partizipation von Menschen mit Fluchtgeschichte und der Einbeziehung marginalisierter Gruppen in demokratische Prozesse. Damit beschäftige ich mich sowohl wissenschaftlich als auch angewandt, um Teilhabe für alle zu ermöglichen.
„Viele Menschen sind von Mitgestaltung ausgeschlossen, für sie müssen wir neue Räume öffnen und gemeinsam an einer diversen Demokratie arbeiten!"

Ilka Haederle
Ich bin Germanistin und Literaturwissenschaftlerin. Seit 2023 arbeite ich in der Stadtbibliothek Spandau, davor war ich im Goethe-Institut Barcelona und Instituto Cervantes Berlin tätig. Sprache(n), Kommunikation und kultureller Austausch haben mich seit jeher fasziniert. Seit 2015 arbeite ich auch als Autorin, Übersetzerin und Trainerin mit Einfacher Sprache. In der Bibliothek biete ich Führungen für gering literalisierte Menschen und Deutschlerner*innen an. Unsere Demokratie-Tafel ist ein niedrigschwelliges Mitmach-Angebot, das wir vor Wahlen oder zu anderen Anlässen im Eingangsbereich aufstellen. Damit zeigen wir: Deine Meinung ist uns wichtig.
„Bibliotheken sind ein offener Ort für Menschen unterschiedlichen Alters, sozialer und kultureller Herkunft. So stelle ich mir demokratisches Miteinander vor: Laut, widersprüchlich, streitbar und lebendig."

Hansi Voigt
Ich bin Journalist und Medienunternehmer aus der Schweiz, war lange Chefredaktor und habe verschiedene Medien gegründet, wie zum Beispiel Watson.ch. 2019 habe ich das Basler community-getragene Lokalmedium Bajour konzipiert und mitgegründet. Gleichzeitig habe ich die Stiftung We.Publish gestartet, die sich über eine gemeinsame Austausch- und Medien-Infrastruktur zum Ökosystem redaktioneller und publizistischer Medien entwickelt hat. Unabhängiger Journalismus ist kein Geschäft mehr - wir brauchen ihn trotzdem. Medien sind demokratische Infrastruktur – sie gehören nicht in die Hand weniger Konzerne, Geldgeber und Plattformen, sondern in die der Zivilgesellschaft.
„Unabhängiger Journalismus ist kein Geschäft mehr - wir brauchen ihn trotzdem."

Konstanze Mohr
Als Jurastudentin, Mitarbeiterin des Demokratie-Forschungsinstituts ZDA, ehemalige Teilnehmerin eines Bürger*innenrates und Projektmitarbeitende bei Pro Futuris – dem Think + Do Tank der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft – beschäftige ich mich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema Demokratie. Besonders am Herzen liegt mir, dass sich jede Person in der Bevölkerung als aktive*r Gestalter*in unserer Zukunft erleben kann. Ich erhoffe mir, dass so der Wille, die Kraft und die Zuversicht wachsen, gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten.
„Vielfältige Perspektiven und Stimmen einzubeziehen, hilft uns, nicht nur breit abgestützte, sondern auch bessere Lösungen zu finden. Es kann daher nur in unserem Interesse liegen, eine lebendige, inklusive und vielfältige Demokratie gemeinsam zu fördern.“

Jessica De Bernardini
„Ich hoffe, dass die kollektive Intelligenz, die vielfältigen Blickwinkel und die innovative Aufwallung dazu führen, dass andere, kreative und pragmatische Ideen entstehen. Ich hoffe, dass diese Ideen es jungen Menschen ermöglichen werden, ihre Rechte wahrzunehmen, sich für das Gemeinwohl zu begeistern und sich auf kommunaler Ebene zu engagieren.“

Rainer Faus
Ich bin Co-Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der pollytix strategic research gmbh. Als Experte für strategische Wahl- und Meinungsforschung beschäftige ich mich seit 20 Jahren mit öffentlicher Meinung, davon die letzten 15 Jahre in Deutschland.
Durch die zielgruppenspezifische Erforschung der öffentlichen Meinung für Kunden aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft habe ich ein tiefes Verständnis dafür, wie die Bevölkerung zu gesellschaftlichen Themen tickt und wie man in diesen Kontexten sinnvoll kommuniziert und agiert.
Daneben bin ich zivilgesellschaftlich in vielerlei Bereichen unterwegs, unter anderem im Vorstand von 'Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde sowie im Präsidium' und im Präsidium von 'Futur Eins - Think & Do Tank für die demokratische Öffentlichkeit'.

Matthias Müller
Ich arbeite seit 2007 als Berater bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR). In meiner Beratung unterstütze und schule ich Bibliotheken, Museen, Gedenkstätten, Kunst- und Kulturbetriebe, Parteien, Verwaltungen, Religionsgemeinschaften, Verbände, Unternehmen, Gewerkschaften sowie engagierte Gruppen und Einzelpersonen im Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Verschwörungserzählungen. Auf Basis unserer Beratungspraxis gibt die MBR regelmäßig Publikationen heraus, um Akteur_innen vor Ort bei der Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen zu unterstützen und ihnen Impulse für eigene Handlungsstrategien zu geben. 2023 erschien die Handreichung „Alles nur leere Worte? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Bibliotheken“.
„Bibliotheken sind kein wertfreier Ort. Sie stehen in der langen Tradition der Aufklärung, der Begegnung und des Dialogs – und schaffen damit einen öffentlichen Raum, der die pluralistische Gesellschaft mitprägt und der geschützt werden muss. Diese Rolle verlangt, dass sich Bibliotheken ihres Selbstanspruchs vergewissern und sich in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Polarisierung klar demokratisch verorten.“

Katharina Jeschke
Als Kulturmanagerin bewege ich mich seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kultur, Medien, Impact und Innovation – ob als Generalsekretärin des IMZ – International Music + Media Centre oder als Start-up-Gründerin von Content.Agent, einer Demokratisierungsplattform für den Filmlizenzhandel. Heute liegt mein Fokus auf Strategie, internationale Zusammenarbeit und Social Impact durch Kunst und Kultur. Besonders wichtig sind für mich Dialog, Diversität und Demokratie. Mit der Initiative „Runde & Eckige Tische“ schaffen wir Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven auf Augenhöhe zusammenkommen, erzählt und gehört werden – und so Schritt für Schritt gesellschaftliche Spaltungen überwunden werden können.
„In Zeiten wachsender Polarisierung stärkt gemeinsames Handeln demokratischer Akteur*innen Vertrauen, Sichtbarkeit und Wirkung. Durch abgestimmte Strategien entsteht mehr Schlagkraft, um Demokratie resilient, vielfältig und zukunftsfähig zu gestalten.”

Lou Huber-Eustachi
Ich bin ursprünglich durch meine Arbeit als Videografin in der politischen Medienbildung angekommen. Ich suche gerne nach Brüchen in Strukturen und Prozessen, produziere dabei manchmal auch selbst welche und finde es außerdem oft schwierig, beim Scrollen den Absprung zu schaffen. Mich beschäftigen Fragen rund um Solidarität und Verantwortung auf verschiedenen Ebenen und ich liebs, wenn ab und zu ein Meme genau ins Schwarze trifft. Send Memes.
„Rechte Akteur*innen nutzen Plattformmechanismen gezielt und vernetzt. Um dieser autoritären Mobilisierung wirksam entgegenzutreten, braucht es Bündnisse, echten Austausch und abgestimmte Strategien."

Alexander Grünwald
Ich bin Projektmanager, Berater und Dozent mit über 15 Jahren Erfahrung im öffentlichen Sektor in Österreich und Deutschland. Mein Fokus liegt auf Organisationsentwicklung, Innovation und Partizipation. Als Referent für strategisches Performance-Management und Verwaltungsinnovation sowie Mitbegründer des ersten Innovationslabors für den öffentlichen Sektor in Österreich durfte ich viele sektorübergreifende und wirksame Projekte umsetzen. 2021 habe ich gLAB-Consulting gegründet, um öffentliche Institutionen und ihre Partner bei Veränderungsprozessen zu unterstützen. Besonders wichtig ist mir, neue Ideen voranzutreiben, Beteiligung zu stärken und Wissen weiterzugeben - sei es in Projekten, Workshops oder an Bildungseinrichtungen.
„Gemeinsame Strategien sind entscheidend, um demokratische Werte mit Leben zu erfüllen, der zunehmenden Spaltung in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken und die wachsenden Bedrohungen für unsere Freiheit und Demokratie entschlossen abzuwehren.“

Luisa Schmidt
Ich arbeite bei „Das NETTZ“ einer Vernetzungsstelle gegen Hate Speech und verantworte den Bereich „Forschung und Wirkung”. Meine Schwerpunkte sind digitale politische Bildung und zivilgesellschaftliche Interventionen gegen Hass im Netz und Desinformation. Gemeinsam mit anderen Organisationen arbeite ich daran, wie Projekte möglichst wirksam werden und wie sich ihre Wirkung für andere sichtbar und nachvollziehbar machen lässt. So kann das Internet zu einem respektvollen und sicheren Ort für alle werden.
„Veränderung braucht Kollaboration. Gemeinsam können wir uns gegen Angriffe von Rechtsextremen behaupten und ihnen Visionen für ein faires demokratisches Miteinander entgegensetzen – online und offline.“

Amelie Zimmermann
Seit 2023 leite ich das Bucerius LAB der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS. Dort entwickle ich Projekte, die die Nachrichten- und Informationskompetenz fördern: Dialogformate, Ausstellungen, Bildungsprogramme - wie die Hands-on-Ausstellung "Aktionslabor Redaktionelle Gesellschaft". Ich bin Staats- und Medienwissenschaftlerin und habe zur Fakt- und Fiktionsforschung promoviert. Meinungen, Fakten und Narrative interessieren mich und es treibt mich an, die weiten Begriffe „Desinformation“ und „Medienkompetenz“ mit greifbaren Inhalten zu füllen, um Orientierung zu ermöglichen. Denn nur wer in einer Demokratie informiert ist, ist auch handlungsfähig.

Kaija Strack
Ich mache gerade meinen Master in Wirtschaftskommunikation. Davor habe ich mich in meinem Bachelor in Kommunikationsdesign bereits mit der Befähigung zu digitaler Zivilcourage junger Menschen beschäftigt und entsprechende Workshops entwickelt. Jetzt arbeite ich seit 2025 für das Projekt „Fight Fire With Fire“ bei mediale pfade als Content Creatorin zur Prävention von Online-Radikalisierung.
„Antidemokratische Bewegungen stimmen ihre Strategien längst aufeinander ab und werden immer stärker. Wir müssen viele sein und zusammenstehen, um dem etwas entgegenzusetzen."

Stephanie Kowitz-Hams
Ich bin promovierte Historikerin, Netzwerkerin und Corporate Influencerin. Nach Stationen in der historisch-politischen Bildung und über zwölf Jahren in der MINT-Bildung – unter anderem bei der Körber-Stiftung und als Leiterin der MINT-Vernetzungsstelle Deutschland – bringe ich vielfältige Erfahrungen mit. Seit März 2025 bin ich geschäftsführende Vorständin der Stiftung Bürgermut und engagiere mich für das Wachstum gemeinnütziger Organisationen und die Verbreitung sozialer Innovationen. Auf LinkedIn teile ich regelmäßig Einblicke in meine Arbeit und in die Themen, die mich bewegen.
„Demokratie lebt von der radikalen Idee, Macht immer wieder neu zu verteilen.“

Inga Karten
Ich arbeite seit 20 Jahren als Lobbyistin und Politikberaterin. In dieser Rolle berate ich vor allem Unternehmen dazu, wie sie ihre Interessen wirkungsvoll gegenüber der Politik vertreten können. Dazu gehört die Analyse politischer Prozesse und die Entwicklung von Strategien zur politischen Positionierung. Dieses Wissen und diese Expertise möchte ich auch gemeinwohlorientierten Organisationen zugänglich machen. Daher gründe ich gerade mit meiner Gründungspartnerin Rebecca-Paulina Prausner Lobby for Impact.
Nach Stationen in Brüssel, Washington D.C. und London arbeite und lebe ich seit vergangenem Jahr mit meiner Familie wieder in Berlin.
„Lobbying ist integraler Bestandteil von Demokratie. Es müssen aber alle Akteure die Chance haben, gehört zu werden. Das erfordert Wissen zu politischen Prozessen und Strategien. Dieses Wissen vermittelt Lobby for Impact gemeinwohlorientierten Organisationen – zur Stärkung demokratischer Vielfalt."

Tshin Ilya Chardayre
Seit jeher für Klimagerechtigkeit und soziale Innovation engagiert, bin ich mit verschiedenen Kollektiven, die für demokratische Anteilnahme agieren, in Frankreich und der DACH-Region aktiv. Als Moderatorin bin ich sowohl in Institutionen, Jugendarbeit und Organisationen tätig. Durch unterschiedliche Workshopformate, Debatten und Aktionen im öffentlichen Raum bringe ich Passanten, Geschäftsführer*innen, Beamte oder Jugendliche zu überschneidenden Gesellschaftsthemen wie Ernährung, Mobilität, Zugang zu Natur ins Gespräch. Dabei liegt mein Fokus darauf, gemeinsam erstrebenswerte Zukunftsvisionen zu gestalten, wofür die Glorreichen 2030er das perfekte Mittel sind.
In den vergangenen drei Jahren habe ich Projekte für demokratische Bildung und Klimagerechtigkeit koordiniert, sowohl bei collective b - Keimling (AT), CliMates - Seeding for Future, Global Education Agora (FR, SI, CH, IT) als auch bei Fluctations - Tides of Learning (FR, HU). Weiters unterstütze ich tatkräftig freiwillig Kampagnen zum Zugang zum Recht, zu wählen (Victoires Populaires) und habe 2026 die Bürger*innenlisten-Initiative in Frankreich begleitet (Angoulême Collectif, Grenoble Collectif).
„Um eine nachhaltige, demokratische und inklusive Zukunft zu gestalten, brauchen wir kollektive Räume für radikales Träumen. Durch gemeinsame Vorstellungskraft können wir ambitioniertes gemeinsames Handeln katalysieren."

Paula-Charlotte Y. Matlach
Ich forsche seit 2018 zu digitalen Infrastrukturen und Politik. Dabei konzentriert sich meine Arbeit insbesondere auf die Rolle von technologischen Entwicklungen und Plattformarchitekturen in der Verbreitung von Desinformation und extremistischen Ideologien.
Neben meiner Tätigkeit beim ISD in Berlin arbeite ich an einer Promotion zu der Schnittstelle von geschlechtsspezifischer Gewalt und Technologie.

Gerhard Schuster
Ich bin seit über 25 Jahren für Ideen zur Weiterentwicklung und Stärkung der Demokratie aktiv. Gemeinsam mit Fragen, was ein freies Kultur- und Geistesleben bedeutet und wie konkrete solidarische Ansätze für die Wirtschaft und das Geld aussehen können, geht es mir um ein neues gesellschaftliches Gesamtbild. Ich bin Vorstandsmitglied des Vereins IG-EuroVision in Wien und des Internationalen Kulturzentrums Achberg e.V., einer zivilgesellschaftlichen Werkstatt und Wiege der modernen deutschen Demokratiebewegung. Mit dem Projekt European Public Sphere moderiere ich vielfältige Kuppelgespräche zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft im ökologischen Jahrhundert.
„Sind gemeinsame Strategien überhaupt so naheliegend? Was wären die Bedingungen dafür, dass solchermaßen gefasste Strategien dann auch ein wirkliches, also erwünschtes Ziel erreichen? Anfangen könnten wir mit tiefem Interesse an den Gedanken, Ideen und Initiativen anderer und mit einem großzügigen Unterstützen, da wo wir Gemeinsamkeit erleben.“

Jutta Jerlich
Ich erwecke leidenschaftlich gern Ideen zum Leben. Als Expertin für kreatives Denken und kollaborative Lernräume schaffe ich Umgebungen, in denen Menschen Neues wagen und mutig denken. Feedback beschreibt meine Herangehensweise als unkonventionell, empathisch und inspirierend. Für mich gibt es keine Misserfolge – nur Erkenntnisse aus Experimenten. Diese Haltung prägt meine Arbeit als Lektorin an der TU Wien, Start-up-Mentorin und Experience Designerin. Nachhaltigkeit verstehe ich menschlich: als Lernen, Wachsen und Mut zum Ausprobieren. Mit Erfahrung aus drei Jahrzehnten und Zusammenarbeit mit Menschen aus über 30 Ländern nutze ich Vielfalt als Quelle für Innovation und Wandel.
„In einer Welt, die sich ständig verändert, wird Zusammenarbeit zur Voraussetzung – der Alleingang hat ausgedient. Wo Menschen gemeinsam experimentieren, Denkmuster hinterfragen und aus (un)erwarteten Ergebnissen lernen, entsteht Neues.“

Sonja Straßner
Ich bin Referentin der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg. Ich bin beim LJR BW angestellt und arbeite in Stuttgart. Mein Arbeitsschwerpunkt ist die Qualifizierung von Fachkräften und jungen Menschen im Bereich Kinder- und Jugendbeteiligung. Seit Frühjahr 2023 hat die SKJB das Thema Kommunalwahlen in Baden-Württemberg dazu bekommen, welche von mir und meinen Kolleg*innen Sandy Wolf und Karoline Gollmer betreut wird. Das Konzipieren von Workshops für Erstwähler*innen und das Qualifizieren von Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit sowie von jungen Teamer*innen und das Erstellen von Arbeitsmaterialien liegt hauptverantwortlich in meinen Händen.
In meiner ehrenamtlichen Arbeit im Sportverein und in der Jugendarbeit habe ich bereits früh wertvolle Erfahrungen mit Mitgestaltung, Mitentscheidung und Beteiligung erfahren können. Dabei habe ich erlebt, wie erfüllend und sinnhaft Mitbestimmung sein kann. Dies habe ich nach meiner Sportwissenschafts-, BWL- und Pädagogik-Studiums bei meiner Tätigkeit im Vereins- und Verbandbereich einfließen lassen und an junge Menschen weitergegeben. Die Wichtigkeit des Themas hat mich schließlich dazu gebracht mich intensiv der Kinder- und Jugendbeteiligung zuzuwenden und Teil des Servicestellenteams zu werden, zu dem ich seit Mai 2023 zähle.
„Junge Menschen haben ein vielfach verankertes Recht auf Beteiligung. Für die nachhaltige Umsetzung und strukturelle Verankerung dieses Rechts möchte ich mich einsetzten. Mit der Änderung des passiven und aktiven Wahlrechts in Baden-Württemberg im Jahr 2023, gilt es nun das Wahlrecht besonders in den Blick zu nehmen.“
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
Stimmen aus dem Netzwerk

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker

Foto: Samuel Becker




























































































