Mitmacht 2026

Build your own Richtlinie: Staatliche Förderung für demokratische Wirkung

Wie staatliche Förderprogramme demokratische Wirkung entfalten.

Dr. Martin Correll
Maria Pereira Robledo
tba
tba
SRH University Campus Berlin
SRH University Campus Berlin
No items found.

Foto Dr. Martin Correll: Bundesfoto / Kurc

Staatliche Förderung wirkt oft kompliziert: Formulare, Sachberichte, Verwendungsnachweise... Doch diese Strukturen machen sie stark. Sie sorgen für Transparenz, Planungssicherheit und demokratische Legitimation. Gerade wenn Demokratieförderung extremistischen Angriffen ausgesetzt ist, schützt eine funktionierende Bürokratie.

Aber wie entstehen Förderlinien, welche Spielräume hat die Behörde, und wie kann die Zivilgesellschaft mitwirken, damit Förderung wirkt?

In unserem Workshop am Beispiel des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ machen wir die Mechanik staatlicher Förderung transparent, zeigen Chancen und Grenzen auf und laden die Teilnehmenden ein, eigene Vorschläge zu entwickeln. So erfahren sie praktisch, wie Förderlinien entstehen und kreative Ideen innerhalb realistischer Vorgaben umgesetzt werden.  

Der Workshop ist ein Ort des Austauschs: Zivilgesellschaft und bpb lernen voneinander. Am Ende gehen alle mit neuen Projektideen, einem klaren Verständnis staatlicher Förderung und der Erkenntnis, dass Fördermechanismen Werkzeuge sind, um Demokratie lebendig zu gestalten. Spaß am Ausprobieren ist nicht ausgeschlossen – trotz Bürokratie.

Diese Veranstaltung teilen:

Achtung

Aufzeichnung

00:00

/

00:00

Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Dr. Martin Correll

Bundeszentrale für politische Bildung

Maria Pereira Robledo

Bundeszentrale für politische Bildung

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

Aufzeichnung verfügbar

Angry Twitter Bird & entblößte Justitia: Wie Bilder Politik bewegen

Drei Kampagnen zeigen, worum es bei digitaler Gewalt wirklich geht.

Bilder bewegen, was Fakten nicht schaffen. Aber wie übersetzt man komplexe Themen in Emotionen? Und was macht ein Bild politisch so wirksam, dass Elon Musk persönlich reagiert?

Donnerstag
,
24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Drei Kampagnen zeigen, worum es bei digitaler Gewalt wirklich geht.

„See you in court, Elon." – Mit einem Angry Twitter Bird zum Prozessauftakt wegen Antisemitismus auf Twitter/X schafften wir es bis in den Guardian, und Elon Musk reagierte höchstpersönlich.

Bilder bewegen, was Fakten nicht schaffen – und dieser Workshop zeigt, wie. Am Beispiel von drei Kampagnen: Ein böser Twitter-Vogel, der internationale Aufmerksamkeit auf eine Klage gegen einen Tech-Konzern lenkte. Eine Abrissbirne vor dem Bundestag, die zeigte, wie digitale Gewalt unsere Demokratie bedroht und gleichzeitig trockene Studienzahlen spürbar machte. Und eine entblößte, verpixelte Justitia-Statue, die aufzeigte, worum es bei digitaler Gewalt wirklich geht: Würde, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.

Drei Themen, drei Formate, drei Strategien und ein gemeinsames Ziel: Bilder schaffen, die hängen bleiben und Druck erzeugen, wo er gebraucht wird.

Im Workshop diskutieren wir: Was macht ein Bild politisch wirksam? Wie übersetzt man komplexe Themen in Emotionen, ohne zu vereinfachen? Und wie können wir diese Strategien gemeinsam weiterdenken?

Aufzeichnung verfügbar

Pause

Zeit für Erholung

Donnerstag
,
24.9.2026
11:15–11:45
Zur Veranstaltung
Donnerstag
Zeit für Erholung
Aufzeichnung verfügbar

Sprechen & Zuhören über alles, was die Wahlergebnisse in uns auslösen

Ein geschützer Raum für Austausch, Reflexion und Emotionen.

Die Wahlen sind vorbeiund wir alle haben viele Gedanken und Gefühle, die geteilt werden wollen. Dieser Workshop öffnet den Raum dafür.

Donnerstag
,
24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Ein geschützer Raum für Austausch, Reflexion und Emotionen.

Wahlen wirken nach. Wenige Tage nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin laden wir zu einem besonderen Gesprächsraum im Format Sprechen & Zuhören ein.

Hier geht es nicht um Strategien und nicht ums Argumentieren, sondern ums Erleben. Jede Person hat gleich viel Zeit. Der Fokus liegt auf den eigenen Empfindungen. Ob Trauer, Angst, Wut, Ohnmacht und Erschöpfung oder Zuversicht und Erleichterung: Alles hat Platz. Ein geschützter Raum zum Teilen, Zuhören und Durchatmen.

Aufzeichnung verfügbar

Allzeitorte: Räume für das Miteinander schaffen

Wie Alltagsorte zu Räumen der Begegnung werden.

Das Programm Allzeitorte bringt Freizeit- oder Alltagsorte, Soziokultur und politische Bildung zusammen – für Räume echter Begegnung und gelebten Miteinanders.

Donnerstag
,
24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Wie Alltagsorte zu Räumen der Begegnung werden.

Das Miteinander lebt von Begegnung. Dafür braucht es Orte, an denen Begegnungen möglich sind – und gemeinsame Ideen, die Menschen über die zufällige, flüchtige Begegnung hinaus in Verbindung bringen: Allzeitorte.

"Gemeinsam mehr bewegen" bringt Trios aus Freizeit- oder Alltagsort, Soziokultur und politischer Bildung zusammen, um genau das zu schaffen. An einem Ort, an dem sich Menschen alltäglich aufhalten, finden unterschiedliche Menschen durch Fragen, die sie persönlich umtreiben, und durch Angebote für alle ins gemeinsame Handeln und gestalten so zusammen ihren Ort des demokratischen Miteinanders.

Im Workshop setzen wir uns damit auseinander, wie alltägliche Orte zu Räumen der Begegnung werden, was es dafür braucht, und welche Stärken Soziokultur und politische Bildung gerade in der aufsuchenden Arbeit mitbringen.  

"Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen" ist ein Förderprogramm des Bundesverbands Soziokultur e.V. und der Robert Bosch Stiftung GmbH.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

No items found.
Dr. Martin Correll
Maria Pereira Robledo