Straßenaktionen gehören zum klassischen Repertoire politischer Kampagnenarbeit: Infostände, Unterschriftensammlungen, kreative Protestformen, Aktionsbilder und Gespräche auf dem Marktplatz. Doch welche Relevanz haben sie in einer zunehmend digitalen Öffentlichkeit noch?
In unserer Fishbowl diskutieren wir, welche Wirkung Initiativen und NGOs mit Straßenaktionen heute erzielen können: Sichtbarkeit, Mobilisierung, Vertrauensaufbau, Medienbilder, Engagement oder politische Zuspitzung?
Dabei fragen wir, wie Straßenaktionen zu echten Orten der Begegnung werden können – nicht nur Bühne für Botschaften, sondern Räume für Austausch, Beteiligung und gemeinsames Handeln. Außerdem schauen wir darauf, wie sich analoge Aktionen sinnvoll mit digitalen Kampagnen verbinden lassen: Was lässt sich online verlängern, übersetzen oder verstärken? Wo entstehen neue Zugänge und wo geht wiederrum etwas verloren?
Der Beitrag lädt Kampagnenmacher*innen, Aktivist*innen und Interessierte ein, Erfahrungen zu teilen, blinde Flecken zu benennen und gemeinsam Kriterien für wirksame Straßenaktionen im digitalen Zeitalter zu entwickeln.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
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Demokratische Öffentlichkeit neu denken: Wie kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk gesellschaftlich legitimiert und kontrolliert werden?
Ein Workshop zur Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe, Vertrauen und wirksame Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks demokratisch neu gestaltet werden können. Mit Karl-Jürgen Hanßmann von Mehr Demokratie e.V..
Dieser Workshop versteht sich ausdrücklich nicht als Anti-ÖRR-Format, sondern als konstruktive Suche nach neuen Formen demokratischer Öffentlichkeit:
• Wie kann gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden?
• Wie verhindert man institutionelle Selbstreferenz?
• Wie schafft man Vertrauen in öffentliche Medien?
• Welche Governance-Modelle könnten Polarisierung und Entfremdung entgegenwirken?
Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam mögliche Prinzipien, Chancen, Risiken, Pilotideen und Umsetzungsstrategien.
Ungewöhnliche Allianzen, die wirken: Wie Bündnisse unter Gegenwind stark werden
Anhand dreier Beispiele aus der Praxis zeigt dieser Workshop, wie wichtig es ist, unterschiedliche Partner*innen zu sammeln, um auch starkem Gegenwind standzuhalten. Mit Ann-Katrin Bohmüller und Maike Mehlis von Deutsche Umwelthilfe.
Wie bauen wir Bündnisse, die unter politischem Gegenwind wirklich tragen? In diesem Gute-Praxis-Workshop zeigen wir anhand von drei Beispielen aus der Praxis, was sich in der Zusammenarbeit mit Partner*innen bewährt hat: das wachsende #böllerciao-Bündnis, die Allianz, die sich gegen die Gasbohrungen vor Borkum formiert hat, sowie der Netzwerkansatz unseres Engagementpreises.
Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viele ähnliche Partner*innen zu sammeln, sondern deren Unterschiede stark zu machen: Wer bringt Reichweite, wer lokale Verankerung, wer Mobilisierung? Und wie gelingt Zusammenarbeit so, dass nicht nur Kleine von Großen profitieren, sondern alle etwas einbringen und etwas zurückbekommen?
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Perfect Match? Wie Demokratieprojekte und lokale Akteur*innen gute langfristige Partnerschaften aufbauen
Langfristige Beziehungen mit lokalen Akteur*innen sind essenziell für gelingende Kooperationen und lokale Wirksamkeit. Doch was braucht es dafür, und was macht die Zusammenarbeit kompliziert? Mit Juliane Baruck und Hannah Rüdiger von Hallo Bundestag.
Wirkung vor Ort – und das auch noch langfristig? Das wollen viele Demokratieprojekte.
Aber wie gelingen Kooperationen mit lokalen Akteur*innen, die über einzelne Veranstaltungen hinauswirken?
Lokale Wirkung und gute Kooperationen entstehen vor allem durch langfristige Beziehungen. Doch genau hier wird die Zusammenarbeit oft kompliziert: Unterschiedliche Erwartungen, begrenzte Ressourcen und fehlende Anschlussfähigkeit treffen aufeinander. In diesem Workshop denken wir gemeinsam darüber nach, wie gute Zusammenarbeit langfristig funktionieren kann.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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