Skalierungsprozess #2

„Demokratie-Guide für Bibliotheken im Praxistest: Einblicke, Austausch, Feedback“

Guide kennenlernen, Formate diskutieren, Feedback einbringen.

No items found.
tba
tba
via Zoom
via Zoom
Weitere Veranstaltungen

Foto: Valeria Nikitin / Unsplash

Bibliotheken sind weit mehr als Orte der Ausleihe. Sie sind offene Räume, in denen Menschen zusammenkommen, Informationen einordnen, Perspektiven austauschen und Teilhabe erleben können. Gerade deshalb haben Bibliotheken ein großes Potenzial für die Stärkung gelebter Demokratie.

‍

Der Demokratie-Guide für Bibliotheken macht dieses Potenzial sichtbar und praktisch nutzbar. Der Guide bündelt Wissen, Tipps und Formate über 40 Organisationen und 13 Autor*innen aus 5 Länder. Er unterstützt Bibliotheken dabei, ihre demokratische Rolle weiterzuentwickeln – konkret und umsetzbar.

‍

In dieser zweistündigen Online-Veranstaltung stellen wir die Beta-Version des Guides erstmals vor. Mit dabei sind mehrere Autor*innen sowie viele Organisationen, die eigene Formate und Perspektiven beigesteuert haben. Nach einer Einführung in den Guide öffnen wir den Raum für Austausch in Kleingruppen: Dort können Teilnehmende einzelne Themen, Formate und Fragen vertiefen, Erfahrungen teilen und Rückmeldungen einbringen.

‍

Besonders wichtig ist uns: Der Guide soll nicht am Schreibtisch entstehen, sondern gemeinsam mit jenen, die ihn später nutzen. Deshalb erhalten alle Teilnehmenden im Nachgang die Beta-Version als PDF. Bis Mitte Juli können sie Feedback geben, Hinweise ergänzen und mithelfen, den Guide noch hilfreicher zu machen. Soweit möglich, fließen diese Rückmeldungen in die finale Version ein.

‍

Der Event richtet sich an Bibliotheken sowie an Akteur*innen, die mit Bibliotheken zusammenarbeiten. Wer wissen möchte, wie Bibliotheken als demokratische Orte gestärkt werden können, welche Formate bereits funktionieren und worauf es in der Umsetzung ankommt, ist hier genau richtig.

‍

Der Bibliotheks-Guide wird von Faktor D in Partnerschaft mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), Berufsverband Information Bibliothek, Interbiblio, Bibliosuisse, Büchereiverband Österreich und Bibliomedia Deutschschweiz erstellt. Über 50 Autor:innen und Organisationen aus Bibliotheken, Wissenschaft und Zivilgesellschaft haben mit eigenen Beiträgen daran mitgewirkt.

‍

‍

Diese Veranstaltung teilen:

Achtung

Aufzeichnung

00:00

/

00:00

Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

No items found.

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

Aufzeichnung verfügbar

Die Autoritären sind gut organisiert. Wir jetzt auch.

Strategien gegen Angriffe rechtsextremer Akteur*innen auf NGOs und die Zivilgesellschaft.

NGOs geraten zunehmend ins Visier rechtsextremer Angriffe. Dieser Workshop zeigt, wie Organisationen souverän reagieren, Haltung zeigen und handlungsfähig bleiben. Mit Anne Isakowitsch und Lukas Jocher von der Amadeu Antonio Stiftung.

Freitag
,
25.9.2026
16:15–17.:30
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Freitag
Strategien gegen Angriffe rechtsextremer Akteur*innen auf NGOs und die Zivilgesellschaft.

NGOs werden immer mehr zur Zielscheibe von rechtsextremen Akteur*innen. Welche Strategien stecken dahinter, und wie können Organisationen reagieren, ohne sich einschüchtern zu lassen oder in die Rechtfertigungsfalle zu stolpern?

In den letzten Jahren werden Angriffe auf NGOs und gemeinnützige Organisationen immer strategischer geführt. Doxing, parlamentarische Anfragen oder gezielte Kampagnen haben ein klares Ziel: Sie versuchen die Zivilgesellschaft einzuschüchtern, zu delegitimieren und zu zermürben.

‍

Die Zivilgesellschaft ist aber nicht hilflos. Wer sich fürs Gemeinwohl einsetzt, sollte das tun können, ohne Angst vor Hass, Hetze oder persönlicher Bedrohung haben zu müssen.  

‍

In dieser Session stellen wir einen Leitfaden vor, der hilft, besser auf Angriffe zu reagieren. Wir teilen unser Erfahrungswissen zu typischen Angriffsstrategien, zeigen konkrete Gegenmaßnahmen und geben Tipps für die Kommunikation: Wann reagieren und wann nicht? Wie Haltung zeigen, ohne sich zu rechtfertigen? Wie handlungsfähig bleiben, ohne den Konflikt zu eskalieren?

‍

Gemeinsam mit dem Publikum diskutieren wir, wie Organisationen sich vorbereiten können, solidarisch reagieren und Angriffe als das benennen, was sie sind: Angriffe auf demokratische Infrastruktur.

Aufzeichnung verfügbar

Der Angriff läuft: Mit offensivem Handlungsnarrativ zum Erfolg

Bedrohungen kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen.

Aus Ohnmacht in die Handlungsfähigkeit kommen: Dieser Workshop zeigt anhand der Kampagne „Der Angriff läuft“, welche Narrative mobilisieren, und wie wichtig Reaktionsfähigkeit ist. Mit Annika Lipke und Felix Bähr von CORRECTIV.

Freitag
,
25.9.2026
16:15–17:00
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Freitag
Bedrohungen kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen.

Gesellschaftliche Bedrohungen erzeugen oft Ohnmacht. Viele Organisationen reagieren darauf defensiv, vorsichtig oder zu langsam. In diesem Workshop zeigen wir anhand der CORRECTIV-Herbstkampagne „Der Angriff läuft“, wie sich Bedrohung kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen lässt: mit klarer Haltung, offensivem Narrativ und agilen Kampagnenstrukturen.

‍

Wir geben einen ehrlichen Einblick in die Entwicklung der Kampagne – von der narrativen Zuspitzung über interne Abstimmungsprozesse bis hin zu schnellem, inhouse organisiertem Campaigning unter Zeitdruck. Gemeinsam analysieren wir, welche Narrative mobilisieren, wo Organisationen sich selbst ausbremsen und welche Strukturen schnelle Reaktionsfähigkeit ermöglichen.

‍

In einer Arbeitsphase übertragen die Teilnehmenden zentrale Ansätze direkt auf eigene Themen oder Kampagnen: Welche Bedrohung oder Herausforderung soll kommunikativ gedreht werden? Welche Narrative schaffen Handlung statt Ohnmacht? Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam reflektiert und weitergedacht.

Aufzeichnung verfügbar

Nach dem Bürger*innenrat: Was bleibt?

Wie die Beteiligung junger Menschen nach dem Bürger*innenrat weitergehen kann.

In deliberativen Beteiligungsformaten entsteht demokratische Energie. Dieser Workshop fragt, wie junge Menschen auch nach Ende solcher Prozesse wirksam beteiligt bleiben können. Mit Konstanze Mohr und Che Wagner von Pro Futuris.

Freitag
,
25.9.2026
16:15–17:30
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Freitag
Wie die Beteiligung junger Menschen nach dem Bürger*innenrat weitergehen kann.

Was passiert mit dem Engagement von jungen Menschen, nachdem sie an einem Bürger*innenrat oder einem anderen deliberativen Beteiligungsformat teilgenommen haben? Oft endet ihre Rolle bereits mit der Übergabe von Empfehlungen – obwohl gerade dann viel demokratische Energie und Motivation vorhanden sind.

In diesem Workshop bringen wir Perspektiven aus mehreren Formaten zusammen: Assemble Now! von Pro Futuris und CRIN, Alumni des Bürger*innenrats Bildung und Lernen der Montag Stiftung Denkwerkstatt sowie das Wissen junger Menschen aus weiteren deliberativen Prozessen wie der European Young Citizens’ Assembly on Pollinators.

‍

Gemeinsam fragen wir: Welche Erfahrungen machen junge Menschen in solchen Formaten? Was brauchen sie, um danach weiterwirken zu können? Und wie können Organisationen, Verwaltungen und Stiftungen Alumni nicht nur als Testimonials, sondern als Mitgestalter*innen demokratischer Praxis langfristig einbinden?

Aufzeichnung verfügbar

Zeit zum Durchatmen!

Zeit durchzuatmen

Freitag
,
25.9.2026
16:00–16:15
Zur Veranstaltung
Freitag
Zeit durchzuatmen

Eine Veranstaltung in Kooperation mit