Gesellschaftliche Bedrohungen erzeugen oft Ohnmacht. Viele Organisationen reagieren darauf defensiv, vorsichtig oder zu langsam. In diesem Workshop zeigen wir anhand der CORRECTIV-Herbstkampagne „Der Angriff läuft“, wie sich Bedrohung kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen lässt: mit klarer Haltung, offensivem Narrativ und agilen Kampagnenstrukturen.
Wir geben einen ehrlichen Einblick in die Entwicklung der Kampagne – von der narrativen Zuspitzung über interne Abstimmungsprozesse bis hin zu schnellem, inhouse organisiertem Campaigning unter Zeitdruck. Gemeinsam analysieren wir, welche Narrative mobilisieren, wo Organisationen sich selbst ausbremsen und welche Strukturen schnelle Reaktionsfähigkeit ermöglichen.
In einer Arbeitsphase übertragen die Teilnehmenden zentrale Ansätze direkt auf eigene Themen oder Kampagnen: Welche Bedrohung oder Herausforderung soll kommunikativ gedreht werden? Welche Narrative schaffen Handlung statt Ohnmacht? Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam reflektiert und weitergedacht.
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