Mitmacht 2026

Der Angriff läuft: Mit offensivem Handlungsnarrativ zum Erfolg

Bedrohungen kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen.

Annika Lipke
Felix Bähr
tba
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Cube 1.06
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Foto: Organisation Correctiv

Gesellschaftliche Bedrohungen erzeugen oft Ohnmacht. Viele Organisationen reagieren darauf defensiv, vorsichtig oder zu langsam. In diesem Workshop zeigen wir anhand der CORRECTIV-Herbstkampagne „Der Angriff läuft“, wie sich Bedrohung kommunikativ in kollektive Handlungsfähigkeit übersetzen lässt: mit klarer Haltung, offensivem Narrativ und agilen Kampagnenstrukturen.

Wir geben einen ehrlichen Einblick in die Entwicklung der Kampagne – von der narrativen Zuspitzung über interne Abstimmungsprozesse bis hin zu schnellem, inhouse organisiertem Campaigning unter Zeitdruck. Gemeinsam analysieren wir, welche Narrative mobilisieren, wo Organisationen sich selbst ausbremsen und welche Strukturen schnelle Reaktionsfähigkeit ermöglichen.

In einer Arbeitsphase übertragen die Teilnehmenden zentrale Ansätze direkt auf eigene Themen oder Kampagnen: Welche Bedrohung oder Herausforderung soll kommunikativ gedreht werden? Welche Narrative schaffen Handlung statt Ohnmacht? Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam reflektiert und weitergedacht.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Annika Lipke

CORRECTIV

Felix Bähr

CORRECTIV e.V.

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Mehr Beteiligung – Jetzt!

Strategische Überlegungen, um Beteiligung aufs nächste Level zu bringen

Lasst uns gemeinsam strategisch überlegen, was relevant ist, um unsere Demokratien durch mehr Beteiligung aufs nächste Level zu bringen. Sowohl was Methoden selbst, als auch mögliche Wege der Institutionalisierung betrifft. Mit Caro Hammoutene von KOMMA und Linda Simon von YEP.

Freitag
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25.9.2026
11:45–13:15 Uhr
Strategierunde
Zur Veranstaltung
Strategierunde
Freitag
Strategische Überlegungen, um Beteiligung aufs nächste Level zu bringen

Es gibt viel Wissen über Beteiligung. Das Problem ist nicht fehlendes Know-how, sondern dass gute Beteiligung noch zu wenig eingefordert, vorausgesetzt und strukturell abgesichert wird.  

Lasst uns gemeinsam strategisch überlegen, was relevant ist, um unsere Demokratien durch mehr Beteiligung aufs nächste Level zu bringen. Sowohl was Methoden selbst als auch mögliche Wege der Institutionalisierung betrifft.  

Wie können wir gemeinsame Ziele effizienter und effektiver erreichen? Wo lohnt es sich, Allianzen zu schmieden? Wo sind wir bereits Pionier*innen und können einander unterstützen? Und welche Good Practices gibt es für Institutionalisierung?  

Wir bieten Raum zum Austausch und Vernetzen – für die gemeinsamen Strategien von morgen.

Diese Strategierunde richtet sich insbesondere an Menschen, die in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema konkret zu tun haben.

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Die Wahlen sind entschieden. Und jetzt?

Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Was die Landtagswahlen in Ostdeutschland für demokratische Kultur und Zivilgesellschaft vor Ort bedeuten, und welche Fragen daraus für demokratische Kräfte im gesamten deutschsprachigen Raum entstehen.

Freitag
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25.9.2026
11:45–13:00
Panel
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Panel
Freitag
Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sind entschieden. Doch was bedeuten die neuen politischen Kräfteverhältnisse für die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft vor Ort und darüber hinaus?

In diesem Panel diskutiert Christine Bohmann, Chefredakteurin des MDR, gemeinsam mit Vertreter*innen aus politischer Bildung, Wahlforschung und einer lokalen Initiative, welche Veränderungen sich abzeichnen und was jetzt strategisch wichtig wird.

Wie lassen sich demokratische Handlungsspielräume sichern, gesellschaftlicher Zusammenhalt stärken und demokratische Institutionen auch in schwierigen Zeiten resilient halten? Und welche Erfahrungen aus Ostdeutschland sind auch für demokratische Kräfte in Österreich, der Schweiz und anderen Teilen Deutschlands relevant?

Neben Julia Reuschenbach und Christin Bohmann ist auch Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, vor Ort. Weitere Speaker*innen veröffentlichen wir im Laufe der kommenden Wochen.

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Mini-Ting: ein Vertrauensexperiment mit Geld

Geben ist leicht. Nehmen ist die eigentliche Kunst.

Ein Vertrauensexperiment zu Geld, Bedarf und demokratischer Teilhabe.

Freitag
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25.9.2026
11:15–17:30
Kunst & Kultur
Zur Veranstaltung
Kunst & Kultur
Freitag
Geben ist leicht. Nehmen ist die eigentliche Kunst.

Mini-Ting ist eine Installation und ein Vertrauensexperiment in Echtzeit.

Ein offener Geldtopf mitten im Festivalgeschehen: Ab 2 EUR kann jede und jeder mitmachen. Wer Bedarf oder Lust hat, nimmt heraus, was er oder sie braucht. Bis 250 EUR pro Person und Tag – keine Jury, keine Begründung. Nur eine Notiz, wofür.

Diese Notizen sind ein Teil des Experiments. Sie zeigen, ob Vertrauen trägt, und wofür Menschen Geld brauchen.

Was hier sichtbar wird, ist auch eine demokratische Frage: Wem trauen wir zu, Geld sinnvoll zu verwenden? Wer entscheidet, was Bedarf ist? Was passiert, wenn Umverteilung nicht über Institutionen, sondern von Mensch zu Mensch läuft?

Aus früheren Durchläufen wissen wir: Es entstehen Momente der Irritation, der Überraschung, manchmal gibt es Tränen. Wir vertrauen dem Geld oft stärker als unseren Mitmenschen. Mini-Ting dreht das spielerisch um.

Es gibt zwei Modi:

Selbsterklärend: Die Installation steht offen zugänglich, mit Spielregeln und einer Box für Wünsche und Rückmeldungen.

Betreut: Wir sind vor Ort, geben Anstoß, beobachten und kommen mit den Mitmachenden ins Gespräch.

Aufzeichnung verfügbar

@wefightfirewithfire – Eine begehbare For-You-Page über rechte Strategien auf TikTok

Rechtsextreme Strategien auf TikTok erkennen, verstehen und gemeinsam hinterfragen.

Eine begehbare For-You-Page macht rechtsextreme Strategien auf TikTok sichtbar und lädt dazu ein, digitale Radikalisierung besser zu verstehen und gemeinsam Gegenstrategien zu entwickeln.

Freitag
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25.9.2026
11:15–17:30
Kunst & Kultur
Zur Veranstaltung
Kunst & Kultur
Freitag
Rechtsextreme Strategien auf TikTok erkennen, verstehen und gemeinsam hinterfragen.

Fight Fire With Fire (@wefightfirewithfire) ist ein TikTok-Experiment von medialepfade.org.

Ein Jahr lang haben wir durch die strategische Verwendung von Hooks, Sounds und erzählerischen Brüchen mit den Logiken der Plattform gespielt. Das sind dieselben Mechanismen, mit denen auch rechtsextreme Online-Akteur*innen Reichweite erzielen. Wir setzen sie ein, um sie offenzulegen und für demokratische Kommunikation umzudeuten.

Die begehbare Installation übersetzt dieses Experiment in einen erfahrbaren Raum. Besucher*innen treten in eine räumliche For-You-Page ein, in der die Grenzen zwischen Original und demokratischem Gegenimpuls wahrnehmbar werden. Offene Stationen machen die Projektarbeit, redaktionelle Prozesse und Herausforderungen nachvollziehbar. An einer Reflexionswand sammeln sich über die Festivaltage hinweg die Eindrücke der Besucher*innen.

In zwei moderierten Gesprächen dekonstruieren wir gemeinsam einzelne Videos und sprechen über mögliche Adaptionen für die eigene Kommunikationsarbeit. Die offene Frage, die wir mitbringen: Kann man Feuer wirklich mit Feuer bekämpfen?

Moderierter Slot: Freitag, 12:30 - 13:00 Uhr

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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