Der Demokratieguide für Bibliotheken
Vorstellung des Guides und seiner Begleitangebote

Design: Erich Brechbühl
Der neue Demokratieguide bietet Bibliotheken konkrete Anregungen, Formate und Orientierung, um ihre Rolle als Orte der Demokratie weiterzuentwickeln.
Bei der Veranstaltung stellen wir den Guide erstmals ausführlich vor: Wie ist er entstanden? Was enthält er? Und wie lässt er sich in der eigenen Bibliothek nutzen? Ausgewählte Formate werden in Kleingruppen näher vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Darüber hinaus geben wir einen Überblick über weiterführende Begleitangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen, Austausch und Vernetzung. Die Teilnehmenden lernen den Guide umfassend kennen und erhalten konkrete Ideen, wie sie ihn in ihrer Bibliothek einsetzen und in ihren Netzwerken bekannt machen können.
Der Demokratie-Guide für Bibliotheken wurde von Faktor D gemeinsam mit dem Deutschen Bibliotheksverband, Bibliosuisse, Bibliomedia, dem Berufsverband Information Bibliothek, dem Büchereiverband Österreichs und Interbiblio entwickelt. Er vereint Beiträge von 14 Autor*innen sowie Erfahrungen und Beispiele von fast 40 Organisationen und Bibliotheken. Darüber hinaus brachten zahlreiche Expert*innen und Praxispartner*innen ihr Wissen in den Entwicklungsprozess ein.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Gestalten vor Ort - wie gestalte ich einen Aufbruch?
Eine gemeinsame Diskussion darüber, welche Politikansätze im ländlichen Raum funktionieren und wie wir dies gemeinsam weiterdenken können.
Luca Piwodda ist ehrenamtlicher Bürgermeister in seiner Heimatstadt Gartz (Oder) im Nordosten Brandenburgs. Er startet viele neue Beteiligungsmodelle wie Bürgersprechstunden, Kaffeeklatsch oder digitale Wochenberichte sowie seine eigene Partei, die Partei des Fortschritts (PdF). Damit gestaltet er eine Blaupause für neue Politikansätze, gerade für den ländlichen Raum.
In seinem Workshop spricht er darüber, wie Gestaltung vor Ort heute funktionieren kann und wie man einen Aufbruch gestaltet. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird diskutiert, reflektiert und daraus werden neue Ideen entwickelt.
(K)ein Gegen-Playbook? Solidarische Netzwerke verteidigen zivilgesellschaftliche Handlungsräume
Wie rechtsautoritäre Strategien zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume einschränken, und was solidarische Netzwerke ihnen entgegensetzen können.
Das rechtsautoritäre Playbook ist aus vielen anderen Ländern bekannt und sehr wirksam: Durch Diffamierung, Defunding, Desinformation und Delegitimierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sorgen Populist*innen von Rechtsaußen dafür, dass die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Organisationen, vor allem jene mit klarer politischer Haltung, immer stärker eingeschränkt werden.
In dieser Fishbowl werfen wir einen Blick auf die zugrunde liegenden Dynamiken und analysieren, welche Strategien wir diesem abgekarteten Spiel wirksam entgegensetzen können. Betroffene zivilgesellschaftliche Perspektiven treffen auf wissenschaftliche und juristische Einordnung aus dem deutschsprachigen Raum.
Das Format lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Fragen und Ansätze direkt in das Gespräch einzubringen. Ziel ist eine lokale und globale Einordnung der Entwicklungen sowie die Erarbeitung erster Handlungsansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Dabei behalten wir aktuelle politische Ereignisse im Blick, analysieren Erfolge und Rückschläge der vergangenen Jahre und überlegen gemeinsam, wie wir noch besser voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.
Die Fishbowl findet in Partnerschaft mit der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung" statt.

