Skalierungsprozess #2

Der Demokratieguide für Bibliotheken

Vorstellung des Guides und seiner Begleitangebote

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Design: Erich Brechbühl

Der neue Demokratieguide bietet Bibliotheken konkrete Anregungen, Formate und Orientierung, um ihre Rolle als Orte der Demokratie weiterzuentwickeln.

Bei der Veranstaltung stellen wir den Guide erstmals ausführlich vor: Wie ist er entstanden? Was enthält er? Und wie lässt er sich in der eigenen Bibliothek nutzen? Ausgewählte Formate werden in Kleingruppen näher vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Darüber hinaus geben wir einen Überblick über weiterführende Begleitangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen, Austausch und Vernetzung. Die Teilnehmenden lernen den Guide umfassend kennen und erhalten konkrete Ideen, wie sie ihn in ihrer Bibliothek einsetzen und in ihren Netzwerken bekannt machen können.

Der Demokratie-Guide für Bibliotheken wurde von Faktor D gemeinsam mit dem Deutschen Bibliotheksverband, Bibliosuisse, Bibliomedia, dem Berufsverband Information Bibliothek, dem Büchereiverband Österreichs und Interbiblio entwickelt. Er vereint Beiträge von 14 Autor*innen sowie Erfahrungen und Beispiele von fast 40 Organisationen und Bibliotheken. Darüber hinaus brachten zahlreiche Expert*innen und Praxispartner*innen ihr Wissen in den Entwicklungsprozess ein.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

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„Jugend und Protest“

Diese Veranstaltung beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf Protestbewegungen junger Menschen und deren Potenzial zur Stärkung der Demokratien und der gesellschaftlichen Teilhabe im deutschsprachigen Raum.

Mittwoch
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10.4.2024
13:00–14:15 Uhr
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Mittwoch

Welche Formen von Protest machen sich junge Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu eigen? Welche Chancen bieten Protestbewegungen für die Demokratien und die gesellschaftliche Teilhabe? Und wo liegen die Grenzen ihrer Legitimität?In dieser Veranstaltung werden unterschiedliche Perspektiven auf Protest junger Menschen beleuchtet. Zu Gast sind Noomi Anyanwu des anti-rassistischen Volksbegehrens Black Voices in Österreich, die Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop aus Deutschland und Sara Boy von Milchjugend, der queeren Jugendorganisation aus der Schweiz.Im Anschluss an die Vorstellung folgt eine Q&A-Session, um in einen Austausch über die Rolle des Protests für die Stärkung der Demokratie im DACH-Raum zu kommen und offene Fragen zu diskutieren. Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachexpert*innen sowie an interessierte Demokratieakteur*innen und bietet die Gelegenheit, verschiedene Blickwinkel aus drei Ländern kennenzulernen.

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„Neue Stimmen“

Flucht, Migration, Teilhabe und Demokratie?

Geflüchtete und Migrant*innen stoßen oft auf Hürden bei politischer Teilhabe. Doch starke Demokratien brauchen alle Stimmen. Wie schaffen wir echte Inklusion?

Dienstag
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6.4.2024
13:00–14:15 Uhr
Zur Veranstaltung
Dienstag
Flucht, Migration, Teilhabe und Demokratie?

Ist das demokratisch? Geflüchtete und migrierte Menschen müssen oft große Hürden überwinden, um sich politisch zu beteiligen und sind von manchen Prozessen sogar gänzlich ausgeschlossen. Dabei hängt eine starke Demokratie von der Beteiligung aller ab. Wie kommen wir zu einer Gesellschaft, in der alle Stimmen gehört und gezählt werden? Und was könnten kollektive Strategien sein, die zu mehr Vielfalt und Beteiligung führen? Unsere Speakerinnen geben Antworten und freuen sich auf eine anschließende Diskussion mit allen Interessierten. Sanaz Azimipour – Aktivistin, Autorin und die Mitinitiatorin der Wahlrechtskampagne Nicht Ohne Uns 14 Prozent aus Deutschland – verrät, wie sie versuchen, mit der Kampagne Druck auf Politik auszuüben. Kathrin Braun und Zahra Hashimi von Fremde werden Freunde teilen wichtige Erkenntnisse aus ihrer neuen Studie zur politischen Beteiligung von Menschen mit Fluchtgeschichte. Laila Knotek, Projektleiterin der Migrant*innensession vom Verein Mitstimme in der Schweiz, erzählt, wie es gelingen kann, Personen ohne Stimm- und Wahlrecht die Teilnahme am politischen Geschehen zu ermöglichen.

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„Wahlrecht ab 16?“

Wahlrecht schon ab 16 Jahren? Was in Österreich längst Realität ist, wird in Deutschland und der Schweiz noch diskutiert und gilt – wenn überhaupt – nur regional. Die Expertinnen Vanessa Bieri, Tamara Ehs und Sonja Straßner teilen ihre Perspektiven.

Dienstag
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12.3.2024
13:00–14:00 Uhr
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Dienstag

Sollten junge Menschen schon ab 16 Jahren wählen dürfen? Diese Frage wird im DACH-Raum bisher unterschiedlich beantwortet. So besteht das aktive Wahlrecht ab 16 in ganz Österreich schon seit 2007, während es in Deutschland von Bundesland zu Bundesland anders gehandhabt wird. In der Schweiz wird das Thema auf nationaler und kantonaler Ebene diskutiert, wobei ein Kanton das Wahlalter bereits herabgesetzt hat.Vanessa Bieri (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände, Schweiz), Tamara Ehs (Demokratieberatung Ehs & Fils, Österreich) und Sonja Straßner (Landesjugendring Baden-Württemberg, Deutschland) berichten aus ihrer jeweiligen Perspektive über dieses wichtige Thema. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den Austausch zu kommen.

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„Jugendteilhabe in der Praxis“

Alle sprechen davon, dass sich Jugendliche stärker beteiligen sollen – aber wie? Die Förderplattformen Catapult und Jugend entscheidet zeigen, wie es konkret gehen kann. Ein Blick in die Praxis.

Dienstag
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27.2.2024
13:00–14:00 Uhr
Zur Veranstaltung
Dienstag

In dieser Veranstaltung stellen wir innovative Praxisansätze zur Jugendteilhabe aus dem DACH-Raum vor. Wir freuen uns, Catapult (Schweiz) und Jugend entscheidet (Deutschland) dabeizuhaben. Sie zeigen auf unterschiedliche Weise, wie strukturelle Veränderungen die Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nachhaltig verbessern.Im Anschluss an diese Vorstellung folgt eine Q&A-Session, um in einen Austausch über die verschiedenen Ansätze zu kommen und offene Fragen zu klären. Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachexpert*innen und die interessierte Öffentlichkeit und bietet die Gelegenheit, innovative Methoden zur Stärkung der Jugendteilhabe im deutschsprachigen Raum kennenzulernen.

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