Skalierungsprozess #2

Der Demokratieguide für Bibliotheken

Vorstellung des Guides und seiner Begleitangebote

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Design: Erich Brechbühl

Der neue Demokratieguide bietet Bibliotheken konkrete Anregungen, Formate und Orientierung, um ihre Rolle als Orte der Demokratie weiterzuentwickeln.

Bei der Veranstaltung stellen wir den Guide erstmals ausführlich vor: Wie ist er entstanden? Was enthält er? Und wie lässt er sich in der eigenen Bibliothek nutzen? Ausgewählte Formate werden in Kleingruppen näher vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Darüber hinaus geben wir einen Überblick über weiterführende Begleitangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen, Austausch und Vernetzung. Die Teilnehmenden lernen den Guide umfassend kennen und erhalten konkrete Ideen, wie sie ihn in ihrer Bibliothek einsetzen und in ihren Netzwerken bekannt machen können.

Der Demokratie-Guide für Bibliotheken wurde von Faktor D gemeinsam mit dem Deutschen Bibliotheksverband, Bibliosuisse, Bibliomedia, dem Berufsverband Information Bibliothek, dem Büchereiverband Österreichs und Interbiblio entwickelt. Er vereint Beiträge von 14 Autor*innen sowie Erfahrungen und Beispiele von fast 40 Organisationen und Bibliotheken. Darüber hinaus brachten zahlreiche Expert*innen und Praxispartner*innen ihr Wissen in den Entwicklungsprozess ein.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

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Von Begegnung bis Protest, von digitalem Campaigning bis zum Vor-Ort-Organizing: Wie bündeln wir wirksam unsere Kräfte und Strategien?

Wie Demokratiepraktiken gemeinsam mehr Wirkung entfalten können.

Von Begegnung bis Protest: Wie können demokratische Akteur*innen ihre Strategien verbinden, voneinander lernen und gemeinsam mehr Wirkung für eine resiliente Demokratie erzielen? Mit Kira Hoffmann von openPetition gGmbH.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Workshop
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Workshop
Freitag
Wie Demokratiepraktiken gemeinsam mehr Wirkung entfalten können.

Viele Menschen setzen enorme Ressourcen - Zeit, Wissen und Geld - für eine resiliente Demokratie ein. Doch angesichts der aktuellen Herausforderungen reicht ein Nebeneinander nicht mehr aus: Wie entfalten wir mit unseren demokratischen Innovationen gemeinsam spürbar mehr Wirkung?

Wenn dich diese Frage auch bewegt, bist du hier genau richtig. Gemeinsam blicken wir darauf, was eine bessere demokratische Zukunft von uns fordert und welche Praktiken wir jetzt dringend brauchen.Unser Ansatz: Radikale Ehrlichkeit. Woran scheitern wir bisher? Was lernen wir aus Fehlern und Erfolgen? Und wie können scheinbar gegensätzliche Strategien im Zusammenspiel ihr volles Potenzial entfalten?

Genau das haben wir dieses Jahr beim Move Democracy Camp erprobt. In diesem Experimentierraum kamen Demokratie-Praktiker:innen aus ganz Deutschland zusammen - Menschen, die Begegnung ermöglichen, Protest organisieren, Community Organizing betreiben, Kampagnen organisieren und Beteiligung vor Ort oder digital gestalten. Aus unseren Learnings und dem intensiven Austausch über Organisationsgrenzen hinweg sind bereits konkrete Ideen und Synergieprojekte entstanden.

Beim Mitmacht-Festival öffnen wir die Türen: Wir teilen unsere Ergebnisse und arbeiten anschließend ko-kreativ an den entstandenen Ansätzen weiter.

Freu dich auf spannende Einblicke und konkrete Projekte, darunter:

  • Strategien für eine Demokratie der Würde und die Umverteilung von Macht.
  • Eine geplante Netflix-Doku-Serie, die berührende Geschichten von Demokratie-Held:innen, ihrem Scheitern und ihrer Begeisterung erzählt.
  • Ein fortlaufender Experimentierraum, um von unterschiedlichen Demokratie-Praktiken zu lernen, Wirkungslogiken zu analysieren und Train-the-Trainer-Angebote zu schaffen.
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Nur wer gehört wird, fühlt sich zugehörig

Zuhören als demokratische Praxis

Ein Workshop darüber, wie „Zuhören Berlin“ öffentliche Zuhörräume schafft, welche Art von Begegnung diese ermöglichen, und wie sie demokratische Teilhabe fördern. Mit Stephanie Puls und Marlen Nebelng von Zuhören Berlin.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Workshop
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Workshop
Freitag
Zuhören als demokratische Praxis

Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von selbst. Viele Menschen fühlen sich übergangen, missverstanden oder nicht mehr wirklich angesprochen – nicht mehr gehört. Gleichzeitig fehlen Orte, an denen echte Begegnung mit Menschen unterschiedlichster Perspektiven möglich ist – ganz ohne Bewertung, ohne Unterbrechung und ohne unmittelbare Gegenposition.

Mit „Zuhören Berlin“ schaffen wir öffentliche Zuhörräume: in Bibliotheken, im Stadtraum und überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen. Der Beitrag zeigt, wie Zuhören als demokratische Praxis konkret gestaltet und erfahrbar gemacht werden kann, und welche Wirkung echte Aufmerksamkeit auf Verbindung, Vertrauen und Beteiligung hat.

Im Workshop teilen wir Erfahrungen aus öffentlichen Zuhörformaten, sprechen über Herausforderungen und laden die Teilnehmenden ein, selbst Methoden des Zuhörens zu erproben. Gemeinsam erkunden wir, wie niedrigschwellige Räume für Begegnung entstehen können – und warum Zuhören eine gesellschaftliche Schlüsselkompetenz für die Zukunft ist.

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Kopf aus, Demokratie an!

Kreative Kurz-Coachings zum Neu- und Umdenken

Raus aus gewohnten Denkmustern: In kurzen 1:1-Coachings entstehen mit kreativen Methoden neue Perspektiven, Ideen und Impulse für demokratisches Handeln.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Kunst & Kultur
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Kunst & Kultur
Freitag
Kreative Kurz-Coachings zum Neu- und Umdenken

In den Kopf-aus-Coaching-Sessions von Ideenschmiedin Christiane Gutzmann kannst Du im 1:1-Setting mit ungewöhnlichen Kreativmethoden und ordentlich Augenzwinkern eine von Dir mitgebrachte Frage, Herausforderung oder Überzeugung, die Dich persönlich oder rund um die Mitmacht und Demokratie beschäftigt, auf untypische Art angehen. 

Mit Fantasie, Kreativität, Witz, Körper, Bewegung und klarem Post-it Verbot entstehen neue Blickwinkel, unerwartete Aha-Momente oder absurde Ideen zur Veränderung. Vielleicht schmunzelst Du auch einfach nur irritiert. Alles fine, Hauptsache raus aus´m Kopf!

Du hast keine konkrete Herausforderung, aber willst trotzdem eine Kopf-aus-Coaching-Sessions erleben? Komm vorbei, wir finden schon was, was wir zusammen umdenken können.

Session: ca. 10-20 min
Walk-in Zeiten: 11.45-13.15 Uhr / 14.45-16 Uhr / 16.15-17.30 Uhr

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Selbstgestaltete Freiräume: Mikro-Partizipation & Makro-Wirkung

Mikro-Partizipation als Ausgangspunkt für gesellschaftliche Teilhabe.

Wie entsteht Teilhabe ohne formale Zugänge? Anhand eines Praxisbeispiels zeigt dieser Workshop, wie Mikro-Partizipation Menschen stärkt und gesellschaftliche Mitgestaltung ermöglicht. Alberta Sinani und Kathrin Braun vom Verein Fremde werden Freunde.

Freitag
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25.9.2026
14:45–15:30
Fishbowl
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Fishbowl
Freitag
Mikro-Partizipation als Ausgangspunkt für gesellschaftliche Teilhabe.

Wie entsteht Partizipation dort, wo formale Zugänge fehlen? Und was passiert, wenn Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte beginnen, ihre eigenen Räume zu gestalten?  

Unser Austauschformat setzt an der Mikro‑Ebene von Teilhabe an. Anhand eines konkreten Fallbeispiels aus unserer Praxis zeigen wir, wie Menschen sich im Alltag organisieren, Nachbarschaften mitgestalten und eigene Begegnungs‑ und Handlungsräume schaffen: Räume, in denen sie ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und Selbstwirksamkeit erfahren. Was klein beginnt (eine Idee, ein Ort, eine Initiative) entfaltet dabei oft eine größere Wirkung: Mikro‑Partizipation wird zur Grundlage für ermächtigte, politische und gesellschaftliche Teilhabe auf Makro‑Ebene.  

Unser Format lädt zum Austausch ein: Welche Räume und welche „Ermöglicher*innen” braucht Beteiligung? Welche Rollen nehmen Organisationen ein? Und wie können diese Akteur*innen selbst Vertrauen innerhalb von Communities aufbauen und dort Mikro-Prozesse ermöglichen, die nachhaltig zu mehr Partizipation einladen und befähigen?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit