Demokratie braucht Journalismus. Aber sie braucht keinen Journalismus, der nur seine eigene Krise beschreibt.
Plattformen kontrollieren Aufmerksamkeit, Geschäftsmodelle brechen weg, Vertrauen sinkt. Gleichzeitig entstehen längst neue Ansätze: näher am Publikum, zugänglicher, konstruktiver – und mutiger in der Frage, für wen Journalismus eigentlich da ist.
Dieses Panel schaut deshalb nicht nostalgisch zurück, sondern nach vorn: Was macht Journalismus heute gesellschaftlich wirksam? Welche neuen Formen funktionieren bereits? Und was braucht es, damit aus Information Orientierung und aus Öffentlichkeit wieder demokratische Gestaltungskraft entsteht?
Die Zukunft des Journalismus entscheidet sich nicht nur in Redaktionen. Sie entscheidet sich auch in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft - überall dort, wo Regeln gesetzt, Geld verteilt und demokratische Informationsräume gestaltet werden.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Wer schreibt die Regeln? KI, Macht und Demokratie
Wer über KI entscheidet, entscheidet mit darüber, wie demokratische Öffentlichkeit und politische Teilhabe künftig aussehen.
Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln der Demokratie. Doch wer schreibt diese neuen Regeln, und wer profitiert davon?
In diesem Panel diskutieren Laura Dornheim, Max Senges und Markus Beckedahl, wo KI demokratische Teilhabe stärkt, und wo sie sie gefährdet. Welche Formen politischer Beteiligung entstehen? Wem gehört die digitale Infrastruktur? Und: Wie kann die Zivilgesellschaft KI aktiv mitgestalten, statt ihr nur zuzusehen?
Gemeinsam mit dem Publikum geht es um die Frage, welche KI wir für eine demokratische Gesellschaft brauchen, und wer die Macht hat, sie zu gestalten.
Das Panel findet in Partnerschaft mit Change.org statt.




