Mitmacht 2026

Die Autoritären sind gut organisiert. Wir jetzt auch.

Strategien gegen Angriffe rechtsextremer Akteur*innen auf NGOs und die Zivilgesellschaft.

Jill Berger
Anne Isakowitsch
tba
tba
SRH University Campus Berlin
SRH University Campus Berlin
No items found.

NGOs werden immer mehr zur Zielscheibe von rechtsextremen Akteur*innen. Welche Strategien stecken dahinter, und wie können Organisationen reagieren, ohne sich einschüchtern zu lassen oder in die Rechtfertigungsfalle zu stolpern?

In den letzten Jahren werden Angriffe auf NGOs und gemeinnützige Organisationen immer strategischer geführt. Doxing, parlamentarische Anfragen oder gezielte Kampagnen haben ein klares Ziel: Sie versuchen die Zivilgesellschaft einzuschüchtern, zu delegitimieren und zu zermürben.

Die Zivilgesellschaft ist aber nicht hilflos. Wer sich fürs Gemeinwohl einsetzt, sollte das tun können, ohne Angst vor Hass, Hetze oder persönlicher Bedrohung haben zu müssen.  

In dieser Session stellen wir einen Leitfaden vor, der hilft, besser auf Angriffe zu reagieren. Wir teilen unser Erfahrungswissen zu typischen Angriffsstrategien, zeigen konkrete Gegenmaßnahmen und geben Tipps für die Kommunikation: Wann reagieren und wann nicht? Wie Haltung zeigen, ohne sich zu rechtfertigen? Wie handlungsfähig bleiben, ohne den Konflikt zu eskalieren?

Gemeinsam mit dem Publikum diskutieren wir, wie Organisationen sich vorbereiten können, solidarisch reagieren und Angriffe als das benennen, was sie sind: Angriffe auf demokratische Infrastruktur.

Diese Veranstaltung teilen:

Achtung

Aufzeichnung

00:00

/

00:00

Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Jill Berger

Zukunft Demokratie

Anne Isakowitsch

Amadeu Antonio Stiftung

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

Aufzeichnung verfügbar

Abendessen

Zeit durchzuatmen

Donnerstag
,
24.9.2026
18:00–19:00
Zur Veranstaltung
Donnerstag
Zeit durchzuatmen
Aufzeichnung verfügbar

(K)ein Gegen-Playbook? Solidarische Netzwerke verteidigen zivilgesellschaftliche Handlungsräume

Was wir rechtsautoritären Strategien entgegensetzen können.

Wie rechtsautoritäre Strategien zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume einschränken, und was solidarische Netzwerke ihnen entgegensetzen können.

Donnerstag
,
24.9.2026
15:30 – 16:45 Uhr
Panel
Zur Veranstaltung
Panel
Donnerstag
Was wir rechtsautoritären Strategien entgegensetzen können.

Das rechtsautoritäre Playbook ist aus vielen anderen Ländern bekannt und sehr wirksam: Durch Diffamierung, Defunding, Desinformation und Delegitimierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sorgen Populist*innen von Rechtsaußen dafür, dass die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Organisationen, vor allem jene mit klarer politischer Haltung, immer stärker eingeschränkt werden.  

In dieser Fishbowl werfen wir einen Blick auf die zugrunde liegenden Dynamiken und analysieren, welche Strategien wir diesem abgekarteten Spiel wirksam entgegensetzen können. Betroffene zivilgesellschaftliche Perspektiven treffen auf wissenschaftliche und juristische Einordnung aus dem deutschsprachigen Raum.

Das Format lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Fragen und Ansätze direkt in das Gespräch einzubringen. Ziel ist eine lokale und globale Einordnung der Entwicklungen sowie die Erarbeitung erster Handlungsansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Dabei behalten wir aktuelle politische Ereignisse im Blick, analysieren Erfolge und Rückschläge der vergangenen Jahre und überlegen gemeinsam, wie wir noch besser voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.

Aufzeichnung verfügbar

Anschlussfähig kommunizieren: ein Toolkit für Demokrat*innen

Das Handwerkszeug für Geschichten, die wir gleich morgen erzählen wollen

Statt Debatten zu gewinnen, geht es darum, die eigene Zielgruppe zu kennen und zu erreichen. Faktor D teilt Erkenntnisse aus dem Kommunikations-Toolkit für Demokrat*innen.

Donnerstag
,
24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Das Handwerkszeug für Geschichten, die wir gleich morgen erzählen wollen

In einer Zeit, in der autoritäre Bewegungen strategisch gut aufgestellt sind, arbeiten Demokrat*innen oft defensiv, empört oder erklärend. Doch in der Kommunikationsarbeit geht es nicht darum, Debatten zu gewinnen, sondern seine Zielgruppe zu kennen und tatsächlich zu erreichen.

Wir teilen Erkenntnisse aus dem aktuell entstehenden Kommunikations-Toolkit von Faktor D und wenden sie mit den Teilnehmenden direkt auf eigene Themen an. Was sind die anschlussfähigen Geschichten, die wir gleich morgen über die Demokratie erzählen wollen?

Aufzeichnung verfügbar

Demokratie im digitalen Raum: spielen, träumen, reflektieren

Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen ihn?

Mit einem Würfelspiel erkunden die Teilnehmenden digitale Räume, entwickeln Geschichten über Demokratie und reflektieren Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten.

Donnerstag
,
24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen ihn?

Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen den digitalen Raum? In diesem Workshop nähern wir uns dieser Frage spielerisch.

Mit dem Würfelspiel Demodice schreiben die Teilnehmenden in Kleingruppen digitale Märchen mit Herausforderungen, guten und bösen Kräften und einem Ausweg. Was zunächst leicht klingt, führt ins Herz politischer Bildung: Im Debriefing übertragen wir die Geschichten auf die Realität und fragen, was demokratische Handlungsfähigkeit im digitalen Kontext bedeutet.

Der Workshop zeigt, wie spielbasiertes Lernen auch komplexe demokratiepolitische Fragen zugänglich macht, und lädt ein, die Methode auf die eigene Praxis zu übertragen. Er richtet sich an alle, die Ansätze für Demokratiebildung im digitalen Raum suchen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

No items found.
Jill Berger
Anne Isakowitsch