Demokratie-Playbook

„Die brennende Demokratie: Warum der Schlüssel in neuen Öffentlichkeiten liegt.”

Alexander Sängerlaub
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Foto: Getty Images/unsplash

Desinformation, schwindende Medienvielfalt und digitale Monopoleverändern die Öffentlichkeit als zentralen Ort demokratischer Meinungsbildung –auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Debatten verlagern sich infragmentierte Räume, Vertrauen geht verloren, und immer häufiger bestimmenalgorithmische Logiken, was sichtbar wird und was nicht. Die entscheidendeFrage lautet daher: Wie können wir Öffentlichkeiten so gestalten, dass siedemokratische Teilhabe ermöglichen, statt sie zu untergraben?

Die Antwort liegt in einem neuen Politikfeld: Öffentlichkeitspolitik.Sie verbindet Infrastruktur, Medien, Bildung, Technologie und Sicherheit, umÖffentlichkeit nicht nur zu erhalten, sondern aktiv zu gestalten. Doch wiesieht die Umsetzung konkret aus? Welche Akteur*innen treiben sie voran – undwas können wir voneinander lernen, wenn es darum geht, neue öffentliche Räumefür eine lebendige Demokratie zu schaffen?

Dazu sprechen Alex Sängerlaub (futur eins) über die Notwendigkeitkollektiver Antworten auf die Krise der Öffentlichkeit, Ricardo Ramacci (StiftungMercator Schweiz) zu Medienförderung als relevanten Hebel fürÖffentlichkeitspolitik und Julia Herrnböck (UNESCO, PlattformMedienvielfalt) über internationale Ökosysteme um Öffentlichkeit und Lehren fürEuropa und den DACH-Raum.

Gemeinsam loten wir aus, welche politischen, strukturellen undkulturellen Bedingungen nötig sind, um eine zukunftsfähige demokratischeInfrastruktur zu schaffen – und wo länderspezifische Hürden sowie gemeinsameChancen liegen.

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Alexander Sängerlaub

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„Die brennende Demokratie: Warum der Schlüssel in neuen Öffentlichkeiten liegt.”

Demokratie braucht Öffentlichkeit. Doch Plattformlogiken, Desinformation und Medienkrisen verändern sie grundlegend. Wie gestalten wir also neue öffentliche Räume? Über Öffentlichkeitspolitik und demokratische Infrastruktur im DACH-Raum.

Mittwoch
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22.4.2026
16:00-17:30 Uhr
Zur Veranstaltung
Mittwoch

Desinformation, schwindende Medienvielfalt und digitale Monopoleverändern die Öffentlichkeit als zentralen Ort demokratischer Meinungsbildung –auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Debatten verlagern sich infragmentierte Räume, Vertrauen geht verloren, und immer häufiger bestimmenalgorithmische Logiken, was sichtbar wird und was nicht. Die entscheidendeFrage lautet daher: Wie können wir Öffentlichkeiten so gestalten, dass siedemokratische Teilhabe ermöglichen, statt sie zu untergraben?

Die Antwort liegt in einem neuen Politikfeld: Öffentlichkeitspolitik.Sie verbindet Infrastruktur, Medien, Bildung, Technologie und Sicherheit, umÖffentlichkeit nicht nur zu erhalten, sondern aktiv zu gestalten. Doch wiesieht die Umsetzung konkret aus? Welche Akteur*innen treiben sie voran – undwas können wir voneinander lernen, wenn es darum geht, neue öffentliche Räumefür eine lebendige Demokratie zu schaffen?

Dazu sprechen Alex Sängerlaub (futur eins) über die Notwendigkeitkollektiver Antworten auf die Krise der Öffentlichkeit, Ricardo Ramacci (StiftungMercator Schweiz) zu Medienförderung als relevanten Hebel fürÖffentlichkeitspolitik und Julia Herrnböck (UNESCO, PlattformMedienvielfalt) über internationale Ökosysteme um Öffentlichkeit und Lehren fürEuropa und den DACH-Raum.

Gemeinsam loten wir aus, welche politischen, strukturellen undkulturellen Bedingungen nötig sind, um eine zukunftsfähige demokratischeInfrastruktur zu schaffen – und wo länderspezifische Hürden sowie gemeinsameChancen liegen.

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„Hauptsache zusammen. Und jetzt?“

Über Kollaboration als Haltung in Zeiten demokratischer Krisen

Zusammenarbeit klingt gut – ist aber anspruchsvoll. Wir sprechen darüber, was Kollaboration als Haltung wirklich ausmacht und was es braucht, damit sie funktioniert.

Mittwoch
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18.3.2026
16:00–17:15 Uhr
Input
Zur Veranstaltung
Input
Mittwoch
Über Kollaboration als Haltung in Zeiten demokratischer Krisen

Ob Demokratie unter Druck, Klimakrise oder soziale Spaltung: Die Herausforderungen unserer Zeit sind zu komplex, um sie allein oder nebeneinander zu bearbeiten. Hier ist Zusammenarbeit gefragt. Doch was unterscheidet echte Kollaboration von klassischer Kooperation? Und warum scheitert sie so oft, obwohl alle „eigentlich das Gleiche wollen“?

In dieser Online-Veranstaltung sprechen Isabel Gahren und Josefa Kny über Kollaboration als Haltung. Dabei geht es um mehr als nur eine bloße Aufgabenverteilung. Es geht darum, Wissen, Ressourcen und Perspektiven verschiedener Menschen, Organisationen und Netzwerke so zu verbinden, dass wirklich Neues entsteht – Bewegungen und Lösungen, die mehr sind als die Summe ihrer Teile.

Auf Basis langjähriger Erfahrungen hat das betterplace lab einen Leitfaden für gelingende Kollaboration entwickelt. Er zeigt, welche Bedingungen Zusammenarbeit wirklich wirksam machen – und wo typische Fallstricke liegen.

Gemeinsam erforschen wir, welche Herausforderungen euch in der Zusammenarbeit rund um Demokratiethemen begegnen und wie wir mit ihnen besser umgehen können.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Demokratie nicht allein retten wollen – sondern gemeinsam, strategisch und mit einem realistischen Blick auf das, was Zusammenarbeit heute braucht.

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„Was zieht? Gute Praxis für demokratische Kommunikation in 7 Minuten“

Demokratische Kommunikation wirkt dann, wenn sie verständlich ist, emotional anschlussfähig bleibt und Menschen tatsächlich erreicht. Diese Veranstaltung macht konkretes Wissen und erprobte Ansätze von Expert*innen in je 7 Minuten sichtbar und für andere direkt anwendbar.

Dienstag
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3.3.2026
16:00–18:00 Uhr
Zur Veranstaltung
Dienstag

Während autoritäre Bewegungen strategisch, einfach und emotional kommunizieren, bleiben demokratische Inhalte oft komplex, reaktiv und fragmentiert. Das kostet Reichweite, Anschlussfähigkeit und Wirkung.

 

In unserem Open Call für ein kommunikatives Toolkit für die Demokratie haben sich rund 150 Menschen beworben. Die Resonanz macht deutlich: Im Netzwerk steckt weit mehr Wissen, Erfahrung und kommunikatives Handwerk, als ein einzelner Prozess abbilden kann. Dieses Wissen wollen wir sichtbar und für viele zugänglich machen.

 

Die Idee ist einfach: Kommunikationsprofis, Kreative und Strateg*innen aus dem Netzwerk teilen ihre Erfahrungen kompakt und auf den Punkt. 7 Minuten für ein zentrales Learning, 3 Minuten für Austausch und Feedback. Hier kommen Menschen zusammen, die wirkungsvolle Inhalte und Narrative durch Sprache und multimediale Formate entwickeln – und solche, die sich inspirieren lassen und konkretes Handwerkszeug für ihre eigene Arbeit mitnehmen möchten.

 

Die Veranstaltung macht erprobte Ansätze sichtbar, zeigt, was funktioniert, beschleunigt gemeinsames Lernen und verbindet Praxis mit strategischer Weiterentwicklung. Denn je mehr Menschen ihr Wissen teilen und sich verbinden, desto wirkungsvoller können wir demokratische Narrative zurück in den öffentlichen Diskurs bringen.

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„Macht der Emotionen – zwischen Freude und Flow“

Wenn Motivation ansteckt (und Flow nicht nur im Yoga passiert)

Gefühle bewegen Politik – doch nicht jedes gute Gefühl bedeutet Gutes. Dr. Josef Merk und Elena Allendörfer zeigen, wie Emotionen wirken, täuschen und verbinden können.

Mittwoch
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21.1.2026
16:00–17:30 Uhr
Vortrag
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Vortrag
Mittwoch
Wenn Motivation ansteckt (und Flow nicht nur im Yoga passiert)

Gefühle sind überall – in Wahlkämpfen, in Protesten, in den sozialen Medien. Sie treiben uns an, bringen uns zusammen oder gegeneinander auf. Doch was passiert, wenn wir sie nicht nur spüren, sondern wirklich verstehen wollen?

In der Online-Veranstaltung „Macht der Emotionen – zwischen Freude und Flow“ geht es darum, wie Gefühle in Demokratie und Engagement wirken – und warum sie oft widersprüchlich sind. Freude, Stolz oder Macht können Menschen verbinden, aber auch blenden. Wie erkennen wir, wann Emotionen uns tragen – und wann sie uns verführen?

Der Psychologe Dr. Josef Merk erklärt, was in uns passiert, wenn Gefühle motivieren – und warum sich auch trügerische Emotionen „richtig“ anfühlen können. Er zeigt, wie wir unsere inneren Reaktionen besser wahrnehmen, einordnen und nutzen können, ohne uns von ihnen treiben zu lassen. Elena Allendörfer, Leitung Kampagnen und Strategin für gesellschaftliches Engagement, bringt die Perspektive aus der Praxis ein: Wie lassen sich Emotionen in Bewegung übersetzen, ohne sie auszubeuten? Wie kann Begeisterung nachhaltig wirken und Menschen für etwas gewinnen? Sie zeigt, wie positive Energie in gemeinsames Handeln übersetzt werden kann – ohne Manipulation, mit Haltung und Humor.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Menschen bewegen wollen: in der Bildungsarbeit, im Campaigning, in Organisationen oder Initiativen. Sie lädt dazu ein, Emotionen nicht zu fürchten – sondern als kluge, lebendige Kraft für Demokratie zu entdecken.

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