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„Was zieht? Gute Praxis für demokratische Kommunikation in 7 Minuten“

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Foto: Unsplash

Während autoritäre Bewegungen strategisch, einfach und emotional kommunizieren, bleiben demokratische Inhalte oft komplex, reaktiv und fragmentiert. Das kostet Reichweite, Anschlussfähigkeit und Wirkung.

 

In unserem Open Call für ein kommunikatives Toolkit für die Demokratie haben sich rund 150 Menschen beworben. Die Resonanz macht deutlich: Im Netzwerk steckt weit mehr Wissen, Erfahrung und kommunikatives Handwerk, als ein einzelner Prozess abbilden kann. Dieses Wissen wollen wir sichtbar und für viele zugänglich machen.

 

Die Idee ist einfach: Kommunikationsprofis, Kreative und Strateg*innen aus dem Netzwerk teilen ihre Erfahrungen kompakt und auf den Punkt. 7 Minuten für ein zentrales Learning, 3 Minuten für Austausch und Feedback. Hier kommen Menschen zusammen, die wirkungsvolle Inhalte und Narrative durch Sprache und multimediale Formate entwickeln – und solche, die sich inspirieren lassen und konkretes Handwerkszeug für ihre eigene Arbeit mitnehmen möchten.

 

Die Veranstaltung macht erprobte Ansätze sichtbar, zeigt, was funktioniert, beschleunigt gemeinsames Lernen und verbindet Praxis mit strategischer Weiterentwicklung. Denn je mehr Menschen ihr Wissen teilen und sich verbinden, desto wirkungsvoller können wir demokratische Narrative zurück in den öffentlichen Diskurs bringen.

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„Bibliotheken als demokratische Orte“

Warum Bibliotheken und Zivilgesellschaft gemeinsame Sache machen sollten

Bibliotheken sind unschätzbar wichtige öffentliche Orte. Daher müssen wir sie als starke demokratische Partnerinnen vor Ort endlich stärker einbinden, fordern Judith Galka (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt) und Karlheinz Boss (KUS Netzwerk Österreich).

Mittwoch
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11.6.2025
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch
Warum Bibliotheken und Zivilgesellschaft gemeinsame Sache machen sollten

In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Spannungen gewinnen Räume für politische Bildung und demokratische Auseinandersetzungen an Bedeutung. Bibliotheken sind mehr als nur Wissensspeicher – sie fördern kritische Auseinandersetzungen, den gesellschaftlichen Austausch und bieten in Städten oft einen der wenigen konsumfreien Begegnungsräume. Auf dem Land sind sie häufig die letzten öffentlich zugänglichen Orte.

Judith Galka, ehemalige Programmleiterin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, und Karlheinz Boss vom KUS-Netzwerk aus Österreich, rufen dazu auf, Bibliotheken als demokratische Partnerinnen vor Ort stärker einzubinden und die immensen Kooperationspotentiale zu nutzen. Insbesondere lokale Demokratieprojekte sollten jetzt die Kraft von Bibliotheken als offene, partizipative und reichweitenstarke Demokratieräume ernst nehmen und für ihre Arbeit nutzen. Gemeinsam blicken wir auf konkrete Anknüpfungspunkte und Erfolgsgeschichten.

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„Lasst es raus“

Warum es eine neue demokratische Emotionskultur gegen Populismus braucht

Immer schön sachlich bleiben? Keine so gute Strategie gegen Populismus, findet Johannes Hillje. Der Politik- und Kommunikationsberater fordert eine „neue demokratische Emotionskultur.“

Mittwoch
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23.4.2025
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch
Warum es eine neue demokratische Emotionskultur gegen Populismus braucht

Wir befinden uns in polarisierten, krisengeprägten Zeiten. Diskursräume sind zunehmend emotional aufgeladen, eine hitzige Debatte jagt die nächste. Nachvollziehbar, denn Politik und politische Aushandlungen sind unmittelbar mit Gefühlen verbunden. Es geht um Überzeugungen, um Werte und den Wunsch nach Veränderung. Und antidemokratische Kräfte beherrschen diese emotionale Klaviatur perfekt: Sie schüren Ängste, fachen Wut an und locken mit gefühligen Hoffnungsbotschaften. Unter den demokratischen Akteur*innen gilt das Emotionale dagegen oft als unseriös.

Dabei ist das nüchtern Technokratische vielleicht keine so erfolgversprechende Strategie gegen spaltende Rhetorik des Populismus – findet zumindest Johannes Hillje. Der Politik- und Kommunikationsberater hat mit seinem neuen Buch „Mehr Emotionen wagen“ gerade ein Plädoyer dafür vorgelegt, dass wir selbst erlernen sollten, Gefühle und Demokratie zusammenzudenken und zu nutzen. Es braucht nicht weniger als eine „neue demokratische Emotionskultur.“ Johannes Hillje schreibt Bücher und kommentiert als Experte regelmäßig zu politischen Themen in Print und Fernsehen, u.a. für Der Spiegel, die tagesthemen und The Guardian.

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„Völlig losgelöst“

Das Projekt „Los jetzt!“ organisiert Workshops, in denen ehemalige Teilnehmende von Jugend-Bürger*innenräten aus der Praxis berichten. So wollen sie andere für losbasierte Beteiligungsformate begeistern.

Mittwoch
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12.3.2025
16:00–17:15 Uhr
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Erfahrungen teilen und andere begeistern: Das wollen die Macher*innen von „LOS jetzt“ erreichen.Im Projekt erarbeiten ehemalige jugendliche Bürger*innenräte kreative Ansätze, wie Entscheidungsträger*innen (z.B. Kommunalpolitiker*innen, Behördenmitglieder) für losbasierte Beteiligungsformate begeistert werden können. Dafür entwickeln sie beispielweise ein Bürger*innenrats-Planspiel.Im Rahmen dieser Veranstaltung laden wir Interessierte herzlich ein, gemeinsam über Ansätze für den breiten und vermehrten Einsatz von Bürger*innenräten zu diskutieren. Ein kurzer Input der Organisatoren sowie Erfahrungsberichte zweier Teilnehmenden dienen uns dabei als Grundlage.Das Projekt “LOS jetzt” ist im ersten Innovationsprozess von Faktor D entstanden und wird von Pro Futuris, dem Think+Do Tank der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft und von Mehr Demokratie e.V. in Deutschland geleitet.

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„Jugend gestaltet Zukunft“

Wir stellen die „Academy“ vor: Das High-Impact-Programm unterstützt Jugendliche aus dem DACH-Raum dabei, Partizipation für andere Jugendliche zugänglich zu machen.

Mittwoch
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5.3.2025
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch

„It’s about us, don’t do it without us.“ – Wie kann Jugendbeteiligung zum gelebten Recht für alle werden? In dieser Veranstaltung stellen wir die YEP Academy vor, ein High-Impact-Programm, das Jugendliche aus dem DACH-Raum dabei unterstützt, Partizipation für andere Jugendliche zugänglich zu machen. Ziel ist es, Demokratiebildung und Beteiligungskompetenz zu stärken und jungen Menschen die Werkzeuge an die Hand zu geben, um Beteiligung auch für andere Jugendliche zu ermöglichen. So wird Jugendbeteiligung vom Privileg der Wenigen zum Recht für alle. Neben Einblicken in das Programm möchten wir mit den Teilnehmenden erforschen, welche erfolgreichen Strategien der Jugendbeteiligung sich daraus ableiten lassen und wie man diese in die breite Anwendung bringen kann. Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche, an Multiplikator*innen sowie an alle, die sich für innovative Beteiligungsprozesse interessieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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