Gemeinsam starten wir ins Mitmacht 2026 x reCampaign Festival: mit Radioballett, einer Reise in die Glorreichen 2030er, einem Kartenspiel zu ACT AI, der Installation @wefightfirewithfire und der Mini-Ting. Das Soft Opening lässt euch Raum, einander kennenzulernen, euch auszutauschen und eure Vorfreude auf das, was folgt, noch ein bisschen größer werden zu lassen. Wir empfehlen allen, die es einrichten können, unbedingt schon beim Soft Opening dabei zu sein.
Radioballett
Mithilfe von Funkkopfhörern werden die Teilnehmer*innen Teil einer Geschichte, die sie durch eingeflochtene Handlungsanweisungen selbst zum Leben erwecken, und eignen sich so performativ den öffentlichen Raum an. In Gruppen aufgeteilt, erleben sie über unterschiedliche Kanäle eine geteilte, aber gleichzeitig unterschiedlich erzählte Geschichte.
Die Glorreichen 2030er
Diese Reise nimmt euch mit in eine gerechtere, nachhaltigere und glücklichere Gesellschaft, in der ihr durch das Teilen eurer Visionen und Utopien den Weg in eine erstrebenswerte Zukunft mitgestalten könnt. Für einen Tag entsteht ein Ort, an dem alles möglich ist – vor allem eine lebendige Teilnahme an der Gesellschaft.
ACT AI
ACT AI ist ein Kartenspiel und Toolkit zum EU AI Act, mit dem Spieler*innen anhand realer Alltagsszenarien reflektieren, was das Gesetz schützt, wo es greift und wie es unser Leben konkret beeinflusst. Im Playtest probiert ihr das Spiel gemeinsam aus, lernt so die Grundstruktur des Gesetzes kennen und tauscht euch anschließend darüber aus.
Mini-Ting
Mini-Ting ist ein Vertrauensexperiment in Echtzeit: Ab 2 EUR kann jede und jeder in einen offenen Geldtopf einzahlen. Wer Bedarf hat, entnimmt bis zu 250 EUR pro Person und Tag – ohne Jury, ohne Begründung. Nur mit einer Notiz, wofür. So wird sichtbar, ob Vertrauen von Mensch zu Mensch trägt, und wofür Menschen Geld wirklich brauchen.
Fight Fire With Fire (@wefightfirewithfire)
Ein Jahr lang hat medialepfade.org auf TikTok mit den Mechanismen gespielt, die auch rechtsextreme Akteur*innen für Reichweite nutzen, um sie offenzulegen und für demokratische Kommunikation umzudeuten. Die begehbare Installation macht dieses Experiment als räumliche For-You-Page erfahrbar und stellt die Frage: Kann man Feuer wirklich mit Feuer bekämpfen?
Achtung
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Zum Nachlesen
Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Demokratische Öffentlichkeit neu denken: Wie kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk gesellschaftlich legitimiert und kontrolliert werden?
Ein Workshop zur Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe, Vertrauen und wirksame Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks demokratisch neu gestaltet werden können. Mit Karl-Jürgen Hanßmann von Mehr Demokratie e.V..
Dieser Workshop versteht sich ausdrücklich nicht als Anti-ÖRR-Format, sondern als konstruktive Suche nach neuen Formen demokratischer Öffentlichkeit:
• Wie kann gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden?
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• Wie schafft man Vertrauen in öffentliche Medien?
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Ungewöhnliche Allianzen, die wirken: Wie Bündnisse unter Gegenwind stark werden
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Wie bauen wir Bündnisse, die unter politischem Gegenwind wirklich tragen? In diesem Gute-Praxis-Workshop zeigen wir anhand von drei Beispielen aus der Praxis, was sich in der Zusammenarbeit mit Partner*innen bewährt hat: das wachsende #böllerciao-Bündnis, die Allianz, die sich gegen die Gasbohrungen vor Borkum formiert hat, sowie der Netzwerkansatz unseres Engagementpreises.
Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viele ähnliche Partner*innen zu sammeln, sondern deren Unterschiede stark zu machen: Wer bringt Reichweite, wer lokale Verankerung, wer Mobilisierung? Und wie gelingt Zusammenarbeit so, dass nicht nur Kleine von Großen profitieren, sondern alle etwas einbringen und etwas zurückbekommen?
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Perfect Match? Wie Demokratieprojekte und lokale Akteur*innen gute langfristige Partnerschaften aufbauen
Langfristige Beziehungen mit lokalen Akteur*innen sind essenziell für gelingende Kooperationen und lokale Wirksamkeit. Doch was braucht es dafür, und was macht die Zusammenarbeit kompliziert? Mit Juliane Baruck und Hannah Rüdiger von Hallo Bundestag.
Wirkung vor Ort – und das auch noch langfristig? Das wollen viele Demokratieprojekte.
Aber wie gelingen Kooperationen mit lokalen Akteur*innen, die über einzelne Veranstaltungen hinauswirken?
Lokale Wirkung und gute Kooperationen entstehen vor allem durch langfristige Beziehungen. Doch genau hier wird die Zusammenarbeit oft kompliziert: Unterschiedliche Erwartungen, begrenzte Ressourcen und fehlende Anschlussfähigkeit treffen aufeinander. In diesem Workshop denken wir gemeinsam darüber nach, wie gute Zusammenarbeit langfristig funktionieren kann.

















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