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Wie können wir Kinder und Jugendliche aktiv in die Gestaltung ihrer Gemeinde einbinden? Jugend Macht Gemeinde hat es geschafft. Zum ersten Mal präsentiert das von Faktor D finanzierte Projekt seinen fertig erarbeiteten Baukasten – ein praxisorientiertes Handbuch, das kleinen und mittleren Gemeinden maßgeschneiderte Werkzeuge bietet, um Beteiligungsprojekte flexibel und nachhaltig umzusetzen. Das Thema: Wie schaffen wir gute Kinder- und Jugendbeteiligung. Und welche Bedeutung hat sie für die Zukunft unserer Gemeinden?Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Vorstellung des Baukastens, ein Gespräch mit Jugendlichen über ihre Perspektiven auf Teilhabe und eine Diskussion zu den Herausforderungen der Jugendbeteiligung, insbesondere im ländlichen Raum. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Jugendbeteiligung engagieren: Gemeindevertreter*innen, Ehrenamtliche und Fachleute der Kinder- und Jugendarbeit. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur wertvolle Einblicke in die Inhalte des Baukastens – also konkrete Tools und Inspiration für ihre eigenen Beteiligungsprojekte –, sondern auch gleich die Einschätzung von den Jugendlichen selbst.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Gestalten vor Ort - wie gestalte ich einen Aufbruch?
Eine gemeinsame Diskussion darüber, welche Politikansätze im ländlichen Raum funktionieren und wie wir dies gemeinsam weiterdenken können.
Luca Piwodda ist ehrenamtlicher Bürgermeister in seiner Heimatstadt Gartz (Oder) im Nordosten Brandenburgs. Er startet viele neue Beteiligungsmodelle wie Bürgersprechstunden, Kaffeeklatsch oder digitale Wochenberichte sowie seine eigene Partei, die Partei des Fortschritts (PdF). Damit gestaltet er eine Blaupause für neue Politikansätze, gerade für den ländlichen Raum.
In seinem Workshop spricht er darüber, wie Gestaltung vor Ort heute funktionieren kann und wie man einen Aufbruch gestaltet. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird diskutiert, reflektiert und daraus werden neue Ideen entwickelt.
(K)ein Gegen-Playbook? Solidarische Netzwerke verteidigen zivilgesellschaftliche Handlungsräume
Wie rechtsautoritäre Strategien zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume einschränken, und was solidarische Netzwerke ihnen entgegensetzen können.
Das rechtsautoritäre Playbook ist aus vielen anderen Ländern bekannt und sehr wirksam: Durch Diffamierung, Defunding, Desinformation und Delegitimierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sorgen Populist*innen von Rechtsaußen dafür, dass die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Organisationen, vor allem jene mit klarer politischer Haltung, immer stärker eingeschränkt werden.
In dieser Fishbowl werfen wir einen Blick auf die zugrunde liegenden Dynamiken und analysieren, welche Strategien wir diesem abgekarteten Spiel wirksam entgegensetzen können. Betroffene zivilgesellschaftliche Perspektiven treffen auf wissenschaftliche und juristische Einordnung aus dem deutschsprachigen Raum.
Das Format lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Fragen und Ansätze direkt in das Gespräch einzubringen. Ziel ist eine lokale und globale Einordnung der Entwicklungen sowie die Erarbeitung erster Handlungsansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Dabei behalten wir aktuelle politische Ereignisse im Blick, analysieren Erfolge und Rückschläge der vergangenen Jahre und überlegen gemeinsam, wie wir noch besser voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.
Die Fishbowl findet in Partnerschaft mit der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung" statt.




