Mitmacht 2026

(K)ein Gegen-Playbook? Solidarische Netzwerke verteidigen zivilgesellschaftliche Handlungsräume

Was wir rechtsautoritären Strategien entgegensetzen können.

Dr. Rupert Graf Strachwitz
Luise Bublitz
Marie Wachinger
Stephanie Handtmann
tba
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SRH University Campus Berlin
SRH University Campus Berlin
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Foto: suna films

Das rechtsautoritäre Playbook ist aus vielen anderen Ländern bekannt und sehr wirksam: Durch Diffamierung, Defunding, Desinformation und Delegitimierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sorgen Populist*innen von Rechtsaußen dafür, dass die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Organisationen, vor allem jene mit klarer politischer Haltung, immer stärker eingeschränkt werden.  

In dieser Fishbowl werfen wir einen Blick auf die zugrunde liegenden Dynamiken und analysieren, welche Strategien wir diesem abgekarteten Spiel wirksam entgegensetzen können. Betroffene zivilgesellschaftliche Perspektiven treffen auf wissenschaftliche und juristische Einordnung aus dem deutschsprachigen Raum.

Das Format lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Fragen und Ansätze direkt in das Gespräch einzubringen. Ziel ist eine lokale und globale Einordnung der Entwicklungen sowie die Erarbeitung erster Handlungsansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Dabei behalten wir aktuelle politische Ereignisse im Blick, analysieren Erfolge und Rückschläge der vergangenen Jahre und überlegen gemeinsam, wie wir noch besser voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.

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Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Dr. Rupert Graf Strachwitz

Maecenata Stiftung

Luise Bublitz

Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF)

Marie Wachinger

Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung"

Stephanie Handtmann

Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung"

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

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Wie organisiere ich eine deutschlandweite Bewegung? Eine Toolbox.

Hacks und Erfolgsrezepte der PRÜF-Kampagne.

Die PRÜF-Bewegung mobilisiert bundesweit für ein AfD-Verbotsverfahren. Aber warum funktioniert die Kampagne so gut, und was können wir daraus lernen?

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Hacks und Erfolgsrezepte der PRÜF-Kampagne.

Die PRÜF-Bewegung hat eine Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“ Dafür organisiert ein Kollektiv aus Aktivist*innen und Comedians regelmäßige PRÜF-Demos in den deutschen Landeshauptstädten. Begleitet wird die Bewegung durch eine entsprechende Petition auf innn.it und einem über innn.it organisierten Crowdfunding. Darüber sind bereits mehr als 600.000 EUR in Kleinspenden eingeworben worden.

Laura Le Zito, Schauspielerin und PRÜF-Initiatorin, sowie Gregor Hackmack, Vorstand und Mitgründer von innn.it, teilen die Hacks und Erfolgsrezepte der Kampagne.

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Bewegungsmacht durch Kampagnen. Drei neue Werkzeuge für Mobilisierung

Menschen wirksam mobilisieren statt nur Aufmerksamkeit erzeugen.

Warum bewegen manche Kampagnen Menschen zum Handeln und andere nicht? Mit praxistauglichen Werkzeugen zu einer wirksamen Mobilisierung und Kommunikation.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Menschen wirksam mobilisieren statt nur Aufmerksamkeit erzeugen.

Wir alle kennen das Gefühl: Die Kampagne ist durchdacht, die Botschaften stimmen, das Team gibt alles. Und trotzdem bewegt sich wenig. Menschen liken, aber sie kommen dann doch nicht zu Aktionen. Sie teilen, aber sie handeln nicht. Woran liegt das?

In diesem Workshop versuchen wir dieser Frage gemeinsam auf den Grund zu gehen. Wir sehen uns an, was Mobilisierung von Information unterscheidet, und warum manche Kampagnen Menschen wirklich in Bewegung bringen, während andere nur wenig Aufmerksamkeit gewinnen.  

Dafür diskutieren wir konkrete Werkzeuge, die wir direkt auf unsere eigene Praxis anwenden: Mit dem Ökosystem-Mapping machen wir sichtbar, wer in unserem Themenfeld welche Rolle spielt, und wo strategische Lücken klaffen. Mit dem Verhaltensdesign prüfen wir, ob unsere Kommunikation auf Information oder auf Beziehung setzt, und was wir daran ändern können. Und mit einem Prebunking-Ansatz erarbeiten wir, wie wir unsere Communities gegen Desinformation stärken können, bevor sie zuschlägt.

Für jedes Werkzeug nehmen wir uns Zeit, teilen unsere Erfahrungen und Expertisen im Workshop. Dabei bleiben wir nicht theoretisch, sondern schaffen ein klares Bild unseres Kampagnenökosystems und entwickeln konkrete Ideen, die wir in unsere Kommunikation und Strategie umsetzen können.

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Wenn die Parlamente zu Theatern werden, müssen die Theater zu Parlamenten werden

Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Wie können wir politische Zukunftsszenarien heute erproben? Dieser Workshop nutzt Theater als Experimentierraum für demokratische Debatten und gemeinsames Handeln.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–12:30
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Klimawandelbedingte Extremwetterereignisse im Jahr 2037, eine post-nationalstaatliche Welt der Konzerne im Jahr 2071 oder die Gründung der „International Democratic Alliance" im Jahr 2027: Wie kann man mit der Kunst des „Als-ob" und dem Theater-Werkzeugkasten Räume schaffen, in denen die Herausforderungen von morgen bereits heute wirksam erprobt werden können?

Das Theater- und Gesellschaftsprojekt Proberaum Zukunft inszeniert seit 2017 Räume mit Politiker*innen, Expert*innen und der Öffentlichkeit, in denen die Zukunft nicht nur erdacht, sondern real erprobt wird.

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Von Protest zu Prozess: Beteiligung trotz Gegenwind

Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft.

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck. Wie können Bottom-up-Initiativen und etablierte Prozesse zu tragfähigen Kooperationen verbunden werden?

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Donnerstag
Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft.

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck: Budgets sinken, Prozesse verlieren an Verbindlichkeit, und vielerorts fehlt das politische Momentum, um Beteiligung nachhaltig zu verankern. Gleichzeitig entstehen neue digitale und hybride Beteiligungsformate aus der Zivilgesellschaft heraus: schnell, mobilisierend und nah an gesellschaftlichen Debatten.

Doch wie lassen sich Reichweite und Dynamik solcher Bottom-up-Initiativen mit der Legitimität institutioneller Prozesse verbinden? Und welche Allianzen und Narrative braucht es, um Beteiligung trotz schwindender politischer Unterstützung weiterzuentwickeln?

Dieser Workshop bringt Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Civic Tech zusammen und stellt Praxisbeispiele hybrider Beteiligung vor, darunter von Make.org, aula und Liquid Democracy. Die vorgestellten Projekterfahrungen zu Methodik, Zielgruppen, Outreach etc. sowie ein interaktives Rollenspiel erkunden, wie tragfähige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen entstehen können.

Gemeinsam diskutieren wir kollektive Strategien für eine resiliente, inklusive und stärker vernetzte Beteiligung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Luise Bublitz
Marie Wachinger
Stephanie Handtmann