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„Lasst es raus“

Warum es eine neue demokratische Emotionskultur gegen Populismus braucht

Johannes Hillje
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Foto: Jacob Blut

Wir befinden uns in polarisierten, krisengeprägten Zeiten. Diskursräume sind zunehmend emotional aufgeladen, eine hitzige Debatte jagt die nächste. Nachvollziehbar, denn Politik und politische Aushandlungen sind unmittelbar mit Gefühlen verbunden. Es geht um Überzeugungen, um Werte und den Wunsch nach Veränderung. Und antidemokratische Kräfte beherrschen diese emotionale Klaviatur perfekt: Sie schüren Ängste, fachen Wut an und locken mit gefühligen Hoffnungsbotschaften. Unter den demokratischen Akteur*innen gilt das Emotionale dagegen oft als unseriös.

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Dabei ist das nüchtern Technokratische vielleicht keine so erfolgversprechende Strategie gegen spaltende Rhetorik des Populismus – findet zumindest Johannes Hillje. Der Politik- und Kommunikationsberater hat mit seinem neuen Buch „Mehr Emotionen wagen“ gerade ein Plädoyer dafür vorgelegt, dass wir selbst erlernen sollten, Gefühle und Demokratie zusammenzudenken und zu nutzen. Es braucht nicht weniger als eine „neue demokratische Emotionskultur.“ Johannes Hillje schreibt Bücher und kommentiert als Experte regelmäßig zu politischen Themen in Print und Fernsehen, u.a. für Der Spiegel, die tagesthemen und The Guardian.

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Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Magazinbeitrag von Johannes Hillje

Man sollte den Feinden der Demokratie nicht die Emotionsdominanz überlassen, sagt der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje. Hier kannst du den Artikel lesen.

Speaker*innen

Johannes Hillje

Johannes Hillje Politikberatung

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Pause

Zeit für Erholung

Freitag
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25.9.2026
11:15–11:45
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Treffpunkt Demokratie

Dritte Orte, Dialog und der neue Demokratie-Guide für Bibliotheken

Live-Launch eines neuen Demokratie-Guides, Impulse aus zehn Jahren Dialogarbeit und ein Ausblick auf die Allianz Dritte Orte.

Freitag
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25.9.2026
10:30–11:15 Uhr
Diskussion
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Dritte Orte, Dialog und der neue Demokratie-Guide für Bibliotheken

Ob Bibliothek, Nachbarschaftstreff oder Kulturort: Dritte Orte sind Räume, in denen Demokratie im Alltag stattfindet - dort, wo Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven ins Gespräch kommen. Wie das gelingen und gestärkt werden kann, zeigt dieser Programmpunkt in drei Schritten.

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Auftakt: Interaktiver Dialog
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Journalist und Dialogexperte Kai Schächtele öffnet mit Erfahrungen aus zehn Jahren Arbeit an gesellschaftlichen Verständigungsprozessen - warum Fakten allein selten reichen und welche Fehler er gemacht hat. Die Teilnehmenden sind dabei nicht nur Publikum, sondern selbst gefragt: eigene Erfahrungen und Fragen fließen aktiv ins Gespräch ein.
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Launch: Der Demokratie Guide für Bibliotheken
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Kathrin Hartmann (Deutscher Bibliotheksverband), Judith Galka (Stadtbibliothek Spandau) und Marc Steinemann (Faktor D) stellen live das neue Handbuch „Treffpunkt Demokratie" vor - mit Praxisbeispielen und Methoden, wie Bibliotheken Dialog ermöglichen und demokratische Teilhabe stärken.  
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Ausblick: Allianz Dritte Orte
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Ein Blick auf die Allianz Dritte Orte und das entstehende Playbook Dritte Orte: Wie lassen sich Bibliotheken, Kulturorte und Nachbarschaftstreffs als demokratische Orte stärken - und wie gelingt das gemeinsam?

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Wer schreibt die Regeln? KI, Macht und Demokratie

Wer über KI entscheidet, entscheidet mit darüber, wie demokratische Öffentlichkeit und politische Teilhabe künftig aussehen.

Freitag
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25.9.2026
09:30–10:30
Panel
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Freitag

Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln der Demokratie. Doch wer schreibt diese neuen Regeln, und wer profitiert davon?

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In diesem Panel diskutieren Laura Dornheim, Max Senges und Markus Beckedahl, wo KI demokratische Teilhabe stärkt, und wo sie sie gefährdet. Welche Formen politischer Beteiligung entstehen? Wem gehört die digitale Infrastruktur? Und: Wie kann die Zivilgesellschaft KI aktiv mitgestalten, statt ihr nur zuzusehen?

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Gemeinsam mit dem Publikum geht es um die Frage, welche KI wir für eine demokratische Gesellschaft brauchen, und wer die Macht hat, sie zu gestalten.

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Das Panel findet in Partnerschaft mit Change.org statt.

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Tagesauftakt

Der Start in den Tag

Freitag
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25.9.2026
09:15–09:30
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Der Start in den Tag

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