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„Lasst es raus“

Warum es eine neue demokratische Emotionskultur gegen Populismus braucht

Johannes Hillje
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Foto: Jacob Blut

Wir befinden uns in polarisierten, krisengeprägten Zeiten. Diskursräume sind zunehmend emotional aufgeladen, eine hitzige Debatte jagt die nächste. Nachvollziehbar, denn Politik und politische Aushandlungen sind unmittelbar mit Gefühlen verbunden. Es geht um Überzeugungen, um Werte und den Wunsch nach Veränderung. Und antidemokratische Kräfte beherrschen diese emotionale Klaviatur perfekt: Sie schüren Ängste, fachen Wut an und locken mit gefühligen Hoffnungsbotschaften. Unter den demokratischen Akteur*innen gilt das Emotionale dagegen oft als unseriös.

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Dabei ist das nüchtern Technokratische vielleicht keine so erfolgversprechende Strategie gegen spaltende Rhetorik des Populismus – findet zumindest Johannes Hillje. Der Politik- und Kommunikationsberater hat mit seinem neuen Buch „Mehr Emotionen wagen“ gerade ein Plädoyer dafür vorgelegt, dass wir selbst erlernen sollten, Gefühle und Demokratie zusammenzudenken und zu nutzen. Es braucht nicht weniger als eine „neue demokratische Emotionskultur.“ Johannes Hillje schreibt Bücher und kommentiert als Experte regelmäßig zu politischen Themen in Print und Fernsehen, u.a. für Der Spiegel, die tagesthemen und The Guardian.

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Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Magazinbeitrag von Johannes Hillje

Man sollte den Feinden der Demokratie nicht die Emotionsdominanz überlassen, sagt der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje. Hier kannst du den Artikel lesen.

Speaker*innen

Johannes Hillje

Johannes Hillje Politikberatung

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

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Demokratische Öffentlichkeit neu denken: Wie kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk gesellschaftlich legitimiert und kontrolliert werden?

Auf der Suche nach neuen Formen demokratischer Öffentlichkeit.

Ein Workshop zur Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe, Vertrauen und wirksame Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks demokratisch neu gestaltet werden können. Mit Karl-Jürgen Hanßmann von Mehr Demokratie e.V..

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Auf der Suche nach neuen Formen demokratischer Öffentlichkeit.

Dieser Workshop versteht sich ausdrücklich nicht als Anti-ÖRR-Format, sondern als konstruktive Suche nach neuen Formen demokratischer Öffentlichkeit:

• Wie kann gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden?

• Wie verhindert man institutionelle Selbstreferenz?

• Wie schafft man Vertrauen in öffentliche Medien?

• Welche Governance-Modelle könnten Polarisierung und Entfremdung entgegenwirken?

Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam mögliche Prinzipien, Chancen, Risiken, Pilotideen und Umsetzungsstrategien.

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Ungewöhnliche Allianzen, die wirken: Wie Bündnisse unter Gegenwind stark werden

Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Anhand dreier Beispiele aus der Praxis zeigt dieser Workshop, wie wichtig es ist, unterschiedliche Partner*innen zu sammeln, um auch starkem Gegenwind standzuhalten. Mit Ann-Katrin Bohmüller und Maike Mehlis von Deutsche Umwelthilfe.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:15
Workshop
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Donnerstag
Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Wie bauen wir Bündnisse, die unter politischem Gegenwind wirklich tragen? In diesem Gute-Praxis-Workshop zeigen wir anhand von drei Beispielen aus der Praxis, was sich in der Zusammenarbeit mit Partner*innen bewährt hat: das wachsende #böllerciao-Bündnis, die Allianz, die sich gegen die Gasbohrungen vor Borkum formiert hat, sowie der Netzwerkansatz unseres Engagementpreises.

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Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viele ähnliche Partner*innen zu sammeln, sondern deren Unterschiede stark zu machen: Wer bringt Reichweite, wer lokale Verankerung, wer Mobilisierung? Und wie gelingt Zusammenarbeit so, dass nicht nur Kleine von Großen profitieren, sondern alle etwas einbringen und etwas zurückbekommen?

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Die Teilnehmenden arbeiten mit einem einfachen Bündnis-Canvas und entwickeln direkt im Workshop eine erste Skizze für ihre eigene Allianz – konkret, übertragbar und mit einem nächsten Schritt für die Praxis.

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Perfect Match? Wie Demokratieprojekte und lokale Akteur*innen gute langfristige Partnerschaften aufbauen

Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Langfristige Beziehungen mit lokalen Akteur*innen sind essenziell für gelingende Kooperationen und lokale Wirksamkeit. Doch was braucht es dafür, und was macht die Zusammenarbeit kompliziert? Mit Juliane Baruck und Hannah Rüdiger von Hallo Bundestag.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Wirkung vor Ort – und das auch noch langfristig? Das wollen viele Demokratieprojekte.
Aber wie gelingen Kooperationen mit lokalen Akteur*innen, die über einzelne Veranstaltungen hinauswirken?

Lokale Wirkung und gute Kooperationen entstehen vor allem durch langfristige Beziehungen. Doch genau hier wird die Zusammenarbeit oft kompliziert: Unterschiedliche Erwartungen, begrenzte Ressourcen und fehlende Anschlussfähigkeit treffen aufeinander. In diesem Workshop denken wir gemeinsam darüber nach, wie gute Zusammenarbeit langfristig funktionieren kann.

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Zeit zum Durchatmen!

Zeit durchzuatmen

Freitag
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24.9.2026
15:15–15:30
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Freitag
Zeit durchzuatmen

Eine Veranstaltung in Kooperation mit