Mitmacht 2026

Mehr Beteiligung asap

Caro Hammoutene
Linda Simon
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SRH University Campus Berlin
SRH University Campus Berlin
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Foto Caro: Paul Mazurek
Foto Linda: Hannah Mayr

Das Problem bei Beteiligung ist nicht, dass es an Know-how fehlt, sondern dass gute Beteiligung noch zu wenig eingefordert, vorausgesetzt und strukturell abgesichert wird.

In dieser Strategie-Session überlegen wir gemeinsam strategisch, was relevant ist, um unsere Demokratien durch mehr Beteiligung aufs nächste Level zu bringen.
Gemeinsam mit Caro Hammoutene, Co-Geschäftsführerin von KOMMA – Gemeinsam Medienvielfalt gestalten, und Linda Simon, Geschäftsführerin YEP – Stimme der Jugend, schauen wir uns dafür sowohl die Methoden selbst als auch mögliche Wege der Institutionalisierung an.

Wie können wir gemeinsame Ziele effizienter und effektiver erreichen? Wo lohnt es sich, Allianzen zu schmieden? Wo sind wir bereits Pionier*innen und können einander unterstützen? Und welche Good Practices gibt es für Institutionalisierung?  

Diese Strategierunde richtet sich an Menschen, die in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema Beteiligung konkret zu tun haben.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Caro Hammoutene

KOMMA - Gemeinsam Medienvielfalt gestalten

Linda Simon

YEP - Stimme der Jugend

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Nur wer gehört wird, fühlt sich zugehörig

Zuhören als demokratische Praxis

Ein Workshop darüber, wie „Zuhören Berlin“ öffentliche Zuhörräume schafft, welche Art von Begegnung diese ermöglichen, und wie sie demokratische Teilhabe fördern. Mit Stephanie Puls und Marlen Nebelng von Zuhören Berlin.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Workshop
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Workshop
Freitag
Zuhören als demokratische Praxis

Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von selbst. Viele Menschen fühlen sich übergangen, missverstanden oder nicht mehr wirklich angesprochen – nicht mehr gehört. Gleichzeitig fehlen Orte, an denen echte Begegnung mit Menschen unterschiedlichster Perspektiven möglich ist – ganz ohne Bewertung, ohne Unterbrechung und ohne unmittelbare Gegenposition.

Mit „Zuhören Berlin“ schaffen wir öffentliche Zuhörräume: in Bibliotheken, im Stadtraum und überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen. Der Beitrag zeigt, wie Zuhören als demokratische Praxis konkret gestaltet und erfahrbar gemacht werden kann, und welche Wirkung echte Aufmerksamkeit auf Verbindung, Vertrauen und Beteiligung hat.

Im Workshop teilen wir Erfahrungen aus öffentlichen Zuhörformaten, sprechen über Herausforderungen und laden die Teilnehmenden ein, selbst Methoden des Zuhörens zu erproben. Gemeinsam erkunden wir, wie niedrigschwellige Räume für Begegnung entstehen können – und warum Zuhören eine gesellschaftliche Schlüsselkompetenz für die Zukunft ist.

Aufzeichnung verfügbar

Kopf aus, Demokratie an!

Kreative Kurz-Coachings zum Neu- und Umdenken

Raus aus gewohnten Denkmustern: In kurzen 1:1-Coachings entstehen mit kreativen Methoden neue Perspektiven, Ideen und Impulse für demokratisches Handeln.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Kunst & Kultur
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Kunst & Kultur
Freitag
Kreative Kurz-Coachings zum Neu- und Umdenken

In den Kopf-aus-Coaching-Sessions von Ideenschmiedin Christiane Gutzmann kannst Du im 1:1-Setting mit ungewöhnlichen Kreativmethoden und ordentlich Augenzwinkern eine von Dir mitgebrachte Frage, Herausforderung oder Überzeugung, die Dich persönlich oder rund um die Mitmacht und Demokratie beschäftigt, auf untypische Art angehen. 

Mit Fantasie, Kreativität, Witz, Körper, Bewegung und klarem Post-it Verbot entstehen neue Blickwinkel, unerwartete Aha-Momente oder absurde Ideen zur Veränderung. Vielleicht schmunzelst Du auch einfach nur irritiert. Alles fine, Hauptsache raus aus´m Kopf!

Du hast keine konkrete Herausforderung, aber willst trotzdem eine Kopf-aus-Coaching-Sessions erleben? Komm vorbei, wir finden schon was, was wir zusammen umdenken können.

Session: ca. 10-20 min

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Selbstgestaltete Freiräume: Mikro-Partizipation & Makro-Wirkung

Mikro-Partizipation als Ausgangspunkt für gesellschaftliche Teilhabe.

Wie entsteht Teilhabe ohne formale Zugänge? Anhand eines Praxisbeispiels zeigt dieser Workshop, wie Mikro-Partizipation Menschen stärkt und gesellschaftliche Mitgestaltung ermöglicht. Alberta Sinani und Kathrin Braun vom Verein Fremde werden Freunde.

Freitag
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25.9.2026
14:45–15:30
Fishbowl
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Fishbowl
Freitag
Mikro-Partizipation als Ausgangspunkt für gesellschaftliche Teilhabe.

Wie entsteht Partizipation dort, wo formale Zugänge fehlen? Und was passiert, wenn Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte beginnen, ihre eigenen Räume zu gestalten?  

Unser Austauschformat setzt an der Mikro‑Ebene von Teilhabe an. Anhand eines konkreten Fallbeispiels aus unserer Praxis zeigen wir, wie Menschen sich im Alltag organisieren, Nachbarschaften mitgestalten und eigene Begegnungs‑ und Handlungsräume schaffen: Räume, in denen sie ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und Selbstwirksamkeit erfahren. Was klein beginnt (eine Idee, ein Ort, eine Initiative) entfaltet dabei oft eine größere Wirkung: Mikro‑Partizipation wird zur Grundlage für ermächtigte, politische und gesellschaftliche Teilhabe auf Makro‑Ebene.  

Unser Format lädt zum Austausch ein: Welche Räume und welche „Ermöglicher*innen” braucht Beteiligung? Welche Rollen nehmen Organisationen ein? Und wie können diese Akteur*innen selbst Vertrauen innerhalb von Communities aufbauen und dort Mikro-Prozesse ermöglichen, die nachhaltig zu mehr Partizipation einladen und befähigen?

Aufzeichnung verfügbar

Scheinwerfer an! Interessen wirksam in Politik und Verwaltung vertreten

Praktische Einblicke in gelingende Interessenvertretung

Der Workshop zeigt praxisnah, wie strategische Interessenvertretung gelingt – von der richtigen Ansprache über Timing bis zu klaren Botschaften für Politik und Verwaltung. Mit Franz Knoppe vom Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Workshop
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Workshop
Freitag
Praktische Einblicke in gelingende Interessenvertretung

Gute Anliegen brauchen Gehör – in Politik, Verwaltung und bei Entscheidungsträger*innen. Wie gelingt strategische Interessenvertretung, ohne sich zu verzetteln?

Der Workshop gibt Einblicke in eine gelingende Interessenvertretung. Böse Zungen sprechen von Lobbyismus, schmeichelnde Stimmen von Public Affairs. Gemeint ist die strategische Kommunikation und Beziehungsarbeit von Unternehmen, Verbänden oder NGOs mit politischen Entscheidungsträger*innen, Behörden und der Gesellschaft. Neben praktischen Insights, die in keinem Handbuch stehen, teilt Franz Knoppe persönliche Berichte gelungener und misslungener politischer Kommunikation.  

Die Teilnehmenden bekommen Antworten auf Fragen wie: Wie bereitet ihr Gespräche mit Politik und Verwaltung klug vor? Wie formuliert ihr klare Forderungen und holt Politik und Verwaltung ins Boot?

Die Teilnehmenden lernen den Policy Cycle und seine Phasen kennen. Anhand konkreter Beispiele werden verschiedene Interventionsmöglichkeiten, von „umarmenden“ (z.B. Grußworten) bis zu „angreifenden“ Formaten (z.B. Kunstaktionen), sowie geeignete Adressat*innen und Zeitpunkte zur Erreichung von Entscheidungsträger*innen vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf den entscheidenden Do’s und Don'ts im Umgang mit Politik und Verwaltung. Der Workshop gliedert sich in einen einstündigen Vortrag und anschließende Fragen sowie Diskussion.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Caro Hammoutene
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Portrait Caro Hammoutene
Portrait Linda Simon