Mitmacht 2026

Mini-Ting: ein Vertrauensexperiment mit Geld

Geben ist leicht. Nehmen ist die eigentliche Kunst.

Silvan Groher
Ralph Moser
tba
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SRH University Campus Berlin
SRH University Campus Berlin
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Foto Ralph: CALL ME SWAMI MOODAY I Foto Silvan: RØNYA

Mini-Ting ist eine Installation und ein Vertrauensexperiment in Echtzeit.

Ein offener Geldtopf mitten im Festivalgeschehen: Ab 2 EUR kann jede und jeder mitmachen. Wer Bedarf oder Lust hat, nimmt heraus, was er oder sie braucht. Bis 250 EUR pro Person und Tag – keine Jury, keine Begründung. Nur eine Notiz, wofür.

Diese Notizen sind ein Teil des Experiments. Sie zeigen, ob Vertrauen trägt, und wofür Menschen Geld brauchen.

Was hier sichtbar wird, ist auch eine demokratische Frage: Wem trauen wir zu, Geld sinnvoll zu verwenden? Wer entscheidet, was Bedarf ist? Was passiert, wenn Umverteilung nicht über Institutionen, sondern von Mensch zu Mensch läuft?

Aus früheren Durchläufen wissen wir: Es entstehen Momente der Irritation, der Überraschung, manchmal gibt es Tränen. Wir vertrauen dem Geld oft stärker als unseren Mitmenschen. Mini-Ting dreht das spielerisch um.

Es gibt zwei Modi:

Selbsterklärend: Die Installation steht offen zugänglich, mit Spielregeln und einer Box für Wünsche und Rückmeldungen.

Betreut: Wir sind vor Ort, geben Anstoß, beobachten und kommen mit den Mitmachenden ins Gespräch.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Silvan Groher

Ting | Verein Grundeinkommen

Ralph Moser

Ting | Verein Grundeinkommen

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Zeit durchzuatmen

Freitag
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25.9.2026
16:45–17:15
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Von der Entwicklung zur Skalierung – Was Demokratieprojekte erfolgreich macht

Vom Pilotprojekt zum bundesweiten Erfolgsformat für Dritte Orte

Dieser Workshop zeigt anhand des Aktionslabors, wie aus einer guten Idee ein skalierbares Demokratieprojekt für viele Dritte Orte wird.

Freitag
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25.9.2026
16:15–17:30
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Vom Pilotprojekt zum bundesweiten Erfolgsformat für Dritte Orte

Wie gelingt es, eine gute Projektidee in unterschiedliche Regionen, Kontexte und Zielgruppen zu tragen? Anhand des „Aktionslabors Redaktionelle Gesellschaft", einer Hands-on-Ausstellung für Informations- und Nachrichtenkompetenz, gibt Dr. Amelie Zimmermann Einblicke in die unterschiedlichen Phasen eines Demokratieprojekts an mehr als 50 Ausstellungsorten: von der Idee und Konzeption über die Zusammenarbeit mit Partner:innen bis hin zur erfolgreichen Skalierung in mehrere Bundesländer. Gemeinsam werden die zentralen Erfolgsfaktoren identifiziert: klare Zieldefinition, passende Partnerstrukturen, wirksame Zielgruppenansprache und lernende Projektentwicklung. Der Workshop richtet sich an alle, die Beteiligungs-, Demokratie- oder Kulturprojekte entwickeln und nachhaltig an Dritten Orten verankern möchten.

Leitfrage: Wie wird aus einem erfolgreichen Pilotprojekt ein skalierbares Format, das auch an unterschiedlichen Dritten Orten Wirkung entfaltet?

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Strategien gegen Klima-Desinformation und Diskursverschleppung

Verschleppungsstrategien erkennen und wirksame Gegenstrategien entwickeln

Klimadesinformation folgt Strategien. Aber wie erkennt man Verschleppungsmuster und wie können Zivilgesellschaft, Medien und Politik wirksam reagieren?

Freitag
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25.9.2026
16:15–17:30
Workshop
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Freitag
Verschleppungsstrategien erkennen und wirksame Gegenstrategien entwickeln

Klima-Desinformation und gezielte Diskursverschleppung sind keine Zufälle, sie folgen einem Plan. Begriffe und Narrative, die Klimaschutzmaßnahmen blockieren oder von der Agenda drängen, folgen verschiedenen Strategien und wandern von Blockierer*innen in Mainstream-Medien. Während Klimawandelleugnung seltener wird, wird durch Verantwortungsabgabe, den Verweis auf Scheinlösungen oder negative Narrative politisch Einfluss ausgeübt. Progressive Klimapolitik leidet darunter – in Deutschland, Österreich und der EU: Die Muster sind ähnlich, die Wirkung messbar.  

Das KONTEXT-Institut analysiert diese Entwicklungen in Österreich seit 2023 jährlich. Die aktuellen Diskursanalysedaten zeigen: Wer die Mechanismen kennt, kann sie durchbrechen.  

In diesem Workshop stellen wir Verschleppungsstrategien vor und werfen einen Blick auf die Verteilung der Diskursmacht im (österreichischen) Klimadiskurs. Daraus leiten wir Gegenstrategien ab und erarbeiten ein strategisches Instrument für Zivilgesellschaft, Medien und politische Akteure, das aus der Analyse realer Diskursdynamiken abgeleitet ist. Kein Defensiv-Reflex, sondern eine Offensivstrategie: Wie kann Verschleppung entkräftet werden? Welche Kommunikationsstrategien funktionieren nachweislich? Und wie können wir sie gemeinsam stärken?  

Gemeinsam entwickeln wir im Workshop konkrete Ansätze weiter: raus aus der Defensive, rein in einen konstruktiven Klimadiskurs. Dabei sammeln und diskutieren wir positive Gegenbeispiele aus der Praxis der unterschiedlichen Workshop-Teilnehmenden: Initiativen und Narrative, die wirken. Denn gegen Desinformation hilft vor allem eines: eine starke, abgestimmte Gemeinschaft, die gemeinsam die Erzählung zurückgewinnt.

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Spielerisch demokratischen Austausch an Begegnungsorten ermöglichen

Methoden für demokratischen Austausch an Dritten Orten.

Eine Einführung in ästhetische und raumbezogene Materialien, die Interaktion zu politischen Themen im öffentlichen Raum ermöglichen.

Freitag
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25.9.2026
16:15–17:30
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Methoden für demokratischen Austausch an Dritten Orten.

Das zunehmende Interesse an Dritten Orten basiert unter anderem auf der Idee, dass sie als demokratische Aushandlungsorte gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und der zunehmenden Vereinzelung entgegenwirken. Doch um dieses Potenzial zu entfalten, müssen Menschen dort tatsächlich in tieferen Austausch miteinander kommen. Das gestaltet sich in der Realität oft schwieriger als es klingt.

Die JoDDiD hat es sich zur Aufgabe gemacht, ästhetische und raumbezogene Materialien zu entwickeln, die genau diesem Zweck dienen: Interaktion zu politischen Themen im öffentlichen Raum zu initiieren.

Im Beitrag können nach einem kurzen Input einige der kostenlos verfügbaren Materialien kennengelernt, ausprobiert und anschließend diskutiert werden. Mit dabei sind unter anderem die Positionierungsteppiche und das Politische Speeddating. Im letzten Teil des Beitrags besteht darüber hinaus die Möglichkeit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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