Wie entsteht Partizipation dort, wo formale Zugänge fehlen? Und was passiert, wenn Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte beginnen, ihre eigenen Räume zu gestalten?
Unser Austauschformat setzt an der Mikro‑Ebene von Teilhabe an. Anhand eines konkreten Fallbeispiels aus unserer Praxis zeigen wir, wie Menschen sich im Alltag organisieren, Nachbarschaften mitgestalten und eigene Begegnungs‑ und Handlungsräume schaffen: Räume, in denen sie ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und Selbstwirksamkeit erfahren. Was klein beginnt (eine Idee, ein Ort, eine Initiative) entfaltet dabei oft eine größere Wirkung: Mikro‑Partizipation wird zur Grundlage für ermächtigte, politische und gesellschaftliche Teilhabe auf Makro‑Ebene.
Unser Format lädt zum Austausch ein: Welche Räume und welche „Ermöglicher*innen” braucht Beteiligung? Welche Rollen nehmen Organisationen ein? Und wie können diese Akteur*innen selbst Vertrauen innerhalb von Communities aufbauen und dort Mikro-Prozesse ermöglichen, die nachhaltig zu mehr Partizipation einladen und befähigen?
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Gestalten vor Ort - wie gestalte ich einen Aufbruch?
Eine gemeinsame Diskussion darüber, welche Politikansätze im ländlichen Raum funktionieren und wie wir dies gemeinsam weiterdenken können.
Luca Piwodda ist ehrenamtlicher Bürgermeister in seiner Heimatstadt Gartz (Oder) im Nordosten Brandenburgs. Er startet viele neue Beteiligungsmodelle wie Bürgersprechstunden, Kaffeeklatsch oder digitale Wochenberichte sowie seine eigene Partei, die Partei des Fortschritts (PdF). Damit gestaltet er eine Blaupause für neue Politikansätze, gerade für den ländlichen Raum.
In seinem Workshop spricht er darüber, wie Gestaltung vor Ort heute funktionieren kann und wie man einen Aufbruch gestaltet. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird diskutiert, reflektiert und daraus werden neue Ideen entwickelt.
(K)ein Gegen-Playbook? Solidarische Netzwerke verteidigen zivilgesellschaftliche Handlungsräume
Wie rechtsautoritäre Strategien zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume einschränken, und was solidarische Netzwerke ihnen entgegensetzen können.
Das rechtsautoritäre Playbook ist aus vielen anderen Ländern bekannt und sehr wirksam: Durch Diffamierung, Defunding, Desinformation und Delegitimierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sorgen Populist*innen von Rechtsaußen dafür, dass die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Organisationen, vor allem jene mit klarer politischer Haltung, immer stärker eingeschränkt werden.
In dieser Fishbowl werfen wir einen Blick auf die zugrunde liegenden Dynamiken und analysieren, welche Strategien wir diesem abgekarteten Spiel wirksam entgegensetzen können. Betroffene zivilgesellschaftliche Perspektiven treffen auf wissenschaftliche und juristische Einordnung aus dem deutschsprachigen Raum.
Das Format lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Fragen und Ansätze direkt in das Gespräch einzubringen. Ziel ist eine lokale und globale Einordnung der Entwicklungen sowie die Erarbeitung erster Handlungsansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Dabei behalten wir aktuelle politische Ereignisse im Blick, analysieren Erfolge und Rückschläge der vergangenen Jahre und überlegen gemeinsam, wie wir noch besser voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.
Die Fishbowl findet in Partnerschaft mit der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung" statt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit




