Mitmacht 2026

Strategien gegen Klima-Desinformation und Diskursverschleppung

Verschleppungsstrategien erkennen und wirksame Gegenstrategien entwickeln.

Anna Pixer
tba
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SRH University Campus Berlin
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Foto: Johanna Wendlinger

Klima-Desinformation und gezielte Diskursverschleppung sind keine Zufälle. Sie folgen einem Plan.

Begriffe und Narrative, die Klimaschutzmaßnahmen blockieren oder von der Agenda drängen, folgen verschiedenen Strategien und wandern von Blockierer*innen in Mainstream-Medien. Während Klimawandelleugnung seltener wird, wird jetzt mehr über Verantwortungsabgabe, den Verweis auf Scheinlösungen oder negative Narrative politisch Einfluss ausgeübt. Progressive Klimapolitik leidet darunter – in Deutschland, Österreich und der EU. Die Muster sind ähnlich, die Wirkung messbar.  

Das KONTEXT-Institut analysiert diese Entwicklungen in Österreich seit 2023 jährlich. Die aktuellen Diskursanalysedaten zeigen: Wer die Mechanismen kennt, kann sie durchbrechen.  

In diesem Workshop stellen wir Verschleppungsstrategien vor und werfen einen Blick auf die Verteilung der Diskursmacht im (österreichischen) Klimadiskurs. Daraus leiten wir Gegenstrategien ab und erarbeiten ein strategisches Instrument für Zivilgesellschaft, Medien und politische Akteur*innen, das aus der Analyse realer Diskursdynamiken abgeleitet ist. Kein Defensiv-Reflex, sondern eine Offensivstrategie: Wie kann Verschleppung entkräftet werden? Welche Kommunikationsstrategien funktionieren nachweislich? Und wie können wir sie gemeinsam stärken?  

Gemeinsam entwickeln wir im Workshop konkrete Ansätze weiter: raus aus der Defensive, rein in einen konstruktiven Klimadiskurs. Dabei sammeln und diskutieren wir positive Gegenbeispiele aus der Praxis der unterschiedlichen Workshop-Teilnehmenden: Initiativen und Narrative, die wirken. Denn gegen Desinformation hilft vor allem eines: eine starke, abgestimmte Gemeinschaft, die gemeinsam die Erzählung zurückgewinnt.

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Donnerstag
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24.9.2026
18:00–19:00
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(K)ein Gegen-Playbook? Solidarische Netzwerke verteidigen zivilgesellschaftliche Handlungsräume

Was wir rechtsautoritären Strategien entgegensetzen können.

Wie rechtsautoritäre Strategien zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume einschränken, und was solidarische Netzwerke ihnen entgegensetzen können.

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24.9.2026
15:30 – 16:45 Uhr
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Was wir rechtsautoritären Strategien entgegensetzen können.

Das rechtsautoritäre Playbook ist aus vielen anderen Ländern bekannt und sehr wirksam: Durch Diffamierung, Defunding, Desinformation und Delegitimierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sorgen Populist*innen von Rechtsaußen dafür, dass die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Organisationen, vor allem jene mit klarer politischer Haltung, immer stärker eingeschränkt werden.  

In dieser Fishbowl werfen wir einen Blick auf die zugrunde liegenden Dynamiken und analysieren, welche Strategien wir diesem abgekarteten Spiel wirksam entgegensetzen können. Betroffene zivilgesellschaftliche Perspektiven treffen auf wissenschaftliche und juristische Einordnung aus dem deutschsprachigen Raum.

Das Format lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Fragen und Ansätze direkt in das Gespräch einzubringen. Ziel ist eine lokale und globale Einordnung der Entwicklungen sowie die Erarbeitung erster Handlungsansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Dabei behalten wir aktuelle politische Ereignisse im Blick, analysieren Erfolge und Rückschläge der vergangenen Jahre und überlegen gemeinsam, wie wir noch besser voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.

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Anschlussfähig kommunizieren: ein Toolkit für Demokrat*innen

Das Handwerkszeug für Geschichten, die wir gleich morgen erzählen wollen

Statt Debatten zu gewinnen, geht es darum, die eigene Zielgruppe zu kennen und zu erreichen. Faktor D teilt Erkenntnisse aus dem Kommunikations-Toolkit für Demokrat*innen.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
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Donnerstag
Das Handwerkszeug für Geschichten, die wir gleich morgen erzählen wollen

In einer Zeit, in der autoritäre Bewegungen strategisch gut aufgestellt sind, arbeiten Demokrat*innen oft defensiv, empört oder erklärend. Doch in der Kommunikationsarbeit geht es nicht darum, Debatten zu gewinnen, sondern seine Zielgruppe zu kennen und tatsächlich zu erreichen.

Wir teilen Erkenntnisse aus dem aktuell entstehenden Kommunikations-Toolkit von Faktor D und wenden sie mit den Teilnehmenden direkt auf eigene Themen an. Was sind die anschlussfähigen Geschichten, die wir gleich morgen über die Demokratie erzählen wollen?

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Demokratie im digitalen Raum: spielen, träumen, reflektieren

Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen ihn?

Mit einem Würfelspiel erkunden die Teilnehmenden digitale Räume, entwickeln Geschichten über Demokratie und reflektieren Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen ihn?

Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen den digitalen Raum? In diesem Workshop nähern wir uns dieser Frage spielerisch.

Mit dem Würfelspiel Demodice schreiben die Teilnehmenden in Kleingruppen digitale Märchen mit Herausforderungen, guten und bösen Kräften und einem Ausweg. Was zunächst leicht klingt, führt ins Herz politischer Bildung: Im Debriefing übertragen wir die Geschichten auf die Realität und fragen, was demokratische Handlungsfähigkeit im digitalen Kontext bedeutet.

Der Workshop zeigt, wie spielbasiertes Lernen auch komplexe demokratiepolitische Fragen zugänglich macht, und lädt ein, die Methode auf die eigene Praxis zu übertragen. Er richtet sich an alle, die Ansätze für Demokratiebildung im digitalen Raum suchen.

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