Mitmacht 2026

Wer schreibt die Regeln? KI, Macht und Demokratie

Markus Beckendahl
Dr. Laura Dornheim
Max Senges
tba
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SRH University Campus Berlin
SRH University Campus Berlin
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Foto: suna films

Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln der Demokratie. Doch wer schreibt diese neuen Regeln, und wer profitiert davon?

In diesem Panel diskutieren Laura Dornheim, Max Senges und Markus Beckedahl, wo KI demokratische Teilhabe stärkt, und wo sie sie gefährdet. Welche Formen politischer Beteiligung entstehen? Wem gehört die digitale Infrastruktur? Und: Wie kann die Zivilgesellschaft KI aktiv mitgestalten, statt ihr nur zuzusehen?

Gemeinsam mit dem Publikum geht es um die Frage, welche KI wir für eine demokratische Gesellschaft brauchen, und wer die Macht hat, sie zu gestalten.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Markus Beckendahl

Zentrum für Digitalrechte und Demokratie | re:publica

Dr. Laura Dornheim

Max Senges

UdK/IEB & Rulemapping

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

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Wie organisiere ich eine deutschlandweite Bewegung? Eine Toolbox.

Hacks und Erfolgsrezepte der PRÜF-Kampagne.

Die PRÜF-Bewegung mobilisiert bundesweit für ein AfD-Verbotsverfahren. Aber warum funktioniert die Kampagne so gut, und was können wir daraus lernen?

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Donnerstag
Hacks und Erfolgsrezepte der PRÜF-Kampagne.

Die PRÜF-Bewegung hat eine Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“ Dafür organisiert ein Kollektiv aus Aktivist*innen und Comedians regelmäßige PRÜF-Demos in den deutschen Landeshauptstädten. Begleitet wird die Bewegung durch eine entsprechende Petition auf innn.it und einem über innn.it organisierten Crowdfunding. Darüber sind bereits mehr als 600.000 EUR in Kleinspenden eingeworben worden.

Laura Le Zito, Schauspielerin und PRÜF-Initiatorin, sowie Gregor Hackmack, Vorstand und Mitgründer von innn.it, teilen die Hacks und Erfolgsrezepte der Kampagne.

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Bewegungsmacht durch Kampagnen. Drei neue Werkzeuge für Mobilisierung

Menschen wirksam mobilisieren statt nur Aufmerksamkeit erzeugen.

Warum bewegen manche Kampagnen Menschen zum Handeln und andere nicht? Mit praxistauglichen Werkzeugen zu einer wirksamen Mobilisierung und Kommunikation.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Menschen wirksam mobilisieren statt nur Aufmerksamkeit erzeugen.

Wir alle kennen das Gefühl: Die Kampagne ist durchdacht, die Botschaften stimmen, das Team gibt alles. Und trotzdem bewegt sich wenig. Menschen liken, aber sie kommen dann doch nicht zu Aktionen. Sie teilen, aber sie handeln nicht. Woran liegt das?

In diesem Workshop versuchen wir dieser Frage gemeinsam auf den Grund zu gehen. Wir sehen uns an, was Mobilisierung von Information unterscheidet, und warum manche Kampagnen Menschen wirklich in Bewegung bringen, während andere nur wenig Aufmerksamkeit gewinnen.  

Dafür diskutieren wir konkrete Werkzeuge, die wir direkt auf unsere eigene Praxis anwenden: Mit dem Ökosystem-Mapping machen wir sichtbar, wer in unserem Themenfeld welche Rolle spielt, und wo strategische Lücken klaffen. Mit dem Verhaltensdesign prüfen wir, ob unsere Kommunikation auf Information oder auf Beziehung setzt, und was wir daran ändern können. Und mit einem Prebunking-Ansatz erarbeiten wir, wie wir unsere Communities gegen Desinformation stärken können, bevor sie zuschlägt.

Für jedes Werkzeug nehmen wir uns Zeit, teilen unsere Erfahrungen und Expertisen im Workshop. Dabei bleiben wir nicht theoretisch, sondern schaffen ein klares Bild unseres Kampagnenökosystems und entwickeln konkrete Ideen, die wir in unsere Kommunikation und Strategie umsetzen können.

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Wenn die Parlamente zu Theatern werden, müssen die Theater zu Parlamenten werden

Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Wie können wir politische Zukunftsszenarien heute erproben? Dieser Workshop nutzt Theater als Experimentierraum für demokratische Debatten und gemeinsames Handeln.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–12:30
Workshop
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Donnerstag
Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Klimawandelbedingte Extremwetterereignisse im Jahr 2037, eine post-nationalstaatliche Welt der Konzerne im Jahr 2071 oder die Gründung der „International Democratic Alliance" im Jahr 2027: Wie kann man mit der Kunst des „Als-ob" und dem Theater-Werkzeugkasten Räume schaffen, in denen die Herausforderungen von morgen bereits heute wirksam erprobt werden können?

Das Theater- und Gesellschaftsprojekt Proberaum Zukunft inszeniert seit 2017 Räume mit Politiker*innen, Expert*innen und der Öffentlichkeit, in denen die Zukunft nicht nur erdacht, sondern real erprobt wird.

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Von Protest zu Prozess: Beteiligung trotz Gegenwind

Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft.

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck. Wie können Bottom-up-Initiativen und etablierte Prozesse zu tragfähigen Kooperationen verbunden werden?

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Donnerstag
Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft.

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck: Budgets sinken, Prozesse verlieren an Verbindlichkeit, und vielerorts fehlt das politische Momentum, um Beteiligung nachhaltig zu verankern. Gleichzeitig entstehen neue digitale und hybride Beteiligungsformate aus der Zivilgesellschaft heraus: schnell, mobilisierend und nah an gesellschaftlichen Debatten.

Doch wie lassen sich Reichweite und Dynamik solcher Bottom-up-Initiativen mit der Legitimität institutioneller Prozesse verbinden? Und welche Allianzen und Narrative braucht es, um Beteiligung trotz schwindender politischer Unterstützung weiterzuentwickeln?

Dieser Workshop bringt Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Civic Tech zusammen und stellt Praxisbeispiele hybrider Beteiligung vor, darunter von Make.org, aula und Liquid Democracy. Die vorgestellten Projekterfahrungen zu Methodik, Zielgruppen, Outreach etc. sowie ein interaktives Rollenspiel erkunden, wie tragfähige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen entstehen können.

Gemeinsam diskutieren wir kollektive Strategien für eine resiliente, inklusive und stärker vernetzte Beteiligung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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