In diesem Workshop untersuchen die Teilnehmenden, wie Demokratie und Embodiment zusammenwirken, um menschliche Verbindungen und sozialen Wandel anzustoßen.
Unser Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Demokratie nicht nur ein politisches System ist, sondern auch ein Rahmen, der körperlich erlebt werden kann. Die Art und Weise, wie wir fühlen, stehen, atmen, sprechen, zuhören und reagieren, prägt unser Denken und Handeln in der Welt – und wie wir andere im täglichen Leben wahrnehmen und mit ihnen interagieren.
Eine kurze theoretische Einführung aus Politikwissenschaft, Sozialpsychologie und Embodiment-Forschung bietet den Rahmen. Der Schwerpunkt des Workshops liegt jedoch auf dem eigenen Erleben.
Die Teilnehmenden lernen, wie emotionale Reaktionen im Körper entstehen und die politische Wahrnehmung und das eigene Handeln beeinflussen. Gemeinsam werden wir untersuchen, wie sich verschiedene emotionale Zustände körperlich manifestieren – zum Beispiel Ohnmacht oder Einsamkeit –, und wie sie in Energie, Klarheit und Absicht umgewandelt werden können.
Durch Übungen, Selbstreflexionen und Perspektivwechsel werden die Teilnehmenden unmittelbar erfahren, dass sie nicht nur Beobachter*innen des politischen Lebens sind, sondern aktive Mitgestalter*innen, die sich in Resonanz mit sich selbst, anderen und der Welt bewegen. Als Ergebnis erleben sie ihre eigene innere Stärke, ihren Gestaltungsraum, ihre (kollektive) Handlungsmacht sowie das Gefühl von Verantwortung und Verbundenheit, das weit über den Raum des Workshops hinausreicht.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
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Gestalten vor Ort - wie gestalte ich einen Aufbruch?
Eine gemeinsame Diskussion darüber, welche Politikansätze im ländlichen Raum funktionieren und wie wir dies gemeinsam weiterdenken können.
Luca Piwodda ist ehrenamtlicher Bürgermeister in seiner Heimatstadt Gartz (Oder) im Nordosten Brandenburgs. Er startet viele neue Beteiligungsmodelle wie Bürgersprechstunden, Kaffeeklatsch oder digitale Wochenberichte sowie seine eigene Partei, die Partei des Fortschritts (PdF). Damit gestaltet er eine Blaupause für neue Politikansätze, gerade für den ländlichen Raum.
In seinem Workshop spricht er darüber, wie Gestaltung vor Ort heute funktionieren kann und wie man einen Aufbruch gestaltet. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird diskutiert, reflektiert und daraus werden neue Ideen entwickelt.
(K)ein Gegen-Playbook? Solidarische Netzwerke verteidigen zivilgesellschaftliche Handlungsräume
Wie rechtsautoritäre Strategien zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume einschränken, und was solidarische Netzwerke ihnen entgegensetzen können.
Das rechtsautoritäre Playbook ist aus vielen anderen Ländern bekannt und sehr wirksam: Durch Diffamierung, Defunding, Desinformation und Delegitimierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sorgen Populist*innen von Rechtsaußen dafür, dass die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Organisationen, vor allem jene mit klarer politischer Haltung, immer stärker eingeschränkt werden.
In dieser Fishbowl werfen wir einen Blick auf die zugrunde liegenden Dynamiken und analysieren, welche Strategien wir diesem abgekarteten Spiel wirksam entgegensetzen können. Betroffene zivilgesellschaftliche Perspektiven treffen auf wissenschaftliche und juristische Einordnung aus dem deutschsprachigen Raum.
Das Format lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Fragen und Ansätze direkt in das Gespräch einzubringen. Ziel ist eine lokale und globale Einordnung der Entwicklungen sowie die Erarbeitung erster Handlungsansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Dabei behalten wir aktuelle politische Ereignisse im Blick, analysieren Erfolge und Rückschläge der vergangenen Jahre und überlegen gemeinsam, wie wir noch besser voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.
Die Fishbowl findet in Partnerschaft mit der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung" statt.
Anschlussfähig kommunizieren: ein Toolkit für Demokrat*innen
Statt Debatten zu gewinnen, geht es darum, die eigene Zielgruppe zu kennen und zu erreichen. Faktor D teilt Erkenntnisse aus dem Kommunikations-Toolkit für Demokrat*innen.
In einer Zeit, in der autoritäre Bewegungen strategisch gut aufgestellt sind, arbeiten Demokrat*innen oft defensiv, empört oder erklärend. Doch in der Kommunikationsarbeit geht es nicht darum, Debatten zu gewinnen, sondern seine Zielgruppe zu kennen und tatsächlich zu erreichen.
Wir teilen Erkenntnisse aus dem aktuell entstehenden Kommunikations-Toolkit von Faktor D und wenden sie mit den Teilnehmenden direkt auf eigene Themen an. Was sind die anschlussfähigen Geschichten, die wir gleich morgen über die Demokratie erzählen wollen?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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