Mitmacht 2025

„Digitale Resilienz braucht Vielfalt“

Wie FLINTA* in der Zivilgesellschaft KI für sich nutzen können

Stephanie Kowitz-Hams
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Education Lab (EL4)
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Programm Mitmacht
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Foto: Mark Bollhorst

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt – auch in der Zivilgesellschaft. Studien, die Männer und Frauen vergleichen, zeigen deutliche Unterschiede: Männer nutzen KI-Tools häufiger, schulen sich aktiver weiter und bringen sich stärker in strategische Diskussionen ein. Frauen dagegen äußern oftmals ethische Bedenken oder fühlen sich nicht ausreichend kompetent. Gerade im gemeinnützigen Sektor, in dem der Frauenanteil besonders hoch ist, droht so ein doppelter „Digital Gap” – zwischen Männern und Frauen sowie zwischen Profit- und Non-Profit-Sektor.Gleichzeitig ist klar: FLINTA* sind insgesamt in der Nutzung und Mitgestaltung dieser Technologien unterrepräsentiert. Genau hier setzt der Workshop an: Er richtet sich an FLINTA* aus gemeinnützigen Organisationen, die KI gezielt und verantwortungsvoll einsetzen wollen. Ziel ist es, dass ihr in eure digitale Selbstermächtigung stärkt und konkrete Wege kennenlernt, wie KI zur Professionalisierung und für eine nachhaltige Nutzung in der Zivilgesellschaft beitragen kann – durch strategische Impulse, Praxisbeispiele und kollegialen Austausch.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Stephanie Kowitz-Hams

Stiftung Bürgermut

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Ungewöhnliche Allianzen, die wirken: Wie Bündnisse unter Gegenwind stark werden

Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Anhand dreier Beispiele aus der Praxis zeigt dieser Workshop, wie wichtig es ist, unterschiedliche Partner*innen zu sammeln, um auch starkem Gegenwind standzuhalten. Mit Ann-Katrin Bohmüller und Maike Mehlis von Deutsche Umwelthilfe.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:15
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Wie bauen wir Bündnisse, die unter politischem Gegenwind wirklich tragen? In diesem Gute-Praxis-Workshop zeigen wir anhand von drei Beispielen aus der Praxis, was sich in der Zusammenarbeit mit Partner*innen bewährt hat: das wachsende #böllerciao-Bündnis, die Allianz, die sich gegen die Gasbohrungen vor Borkum formiert hat, sowie der Netzwerkansatz unseres Engagementpreises.

Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viele ähnliche Partner*innen zu sammeln, sondern deren Unterschiede stark zu machen: Wer bringt Reichweite, wer lokale Verankerung, wer Mobilisierung? Und wie gelingt Zusammenarbeit so, dass nicht nur Kleine von Großen profitieren, sondern alle etwas einbringen und etwas zurückbekommen?

Die Teilnehmenden arbeiten mit einem einfachen Bündnis-Canvas und entwickeln direkt im Workshop eine erste Skizze für ihre eigene Allianz – konkret, übertragbar und mit einem nächsten Schritt für die Praxis.

Aufzeichnung verfügbar

Perfect Match? Wie Demokratieprojekte und lokale Akteur*innen gute langfristige Partnerschaften aufbauen

Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Langfristige Beziehungen mit lokalen Akteur*innen sind essenziell für gelingende Kooperationen und lokale Wirksamkeit. Doch was braucht es dafür, und was macht die Zusammenarbeit kompliziert? Mit Juliane Baruck und Hannah Rüdiger von Hallo Bundestag.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Wirkung vor Ort – und das auch noch langfristig? Das wollen viele Demokratieprojekte.
Aber wie gelingen Kooperationen mit lokalen Akteur*innen, die über einzelne Veranstaltungen hinauswirken?

Lokale Wirkung und gute Kooperationen entstehen vor allem durch langfristige Beziehungen. Doch genau hier wird die Zusammenarbeit oft kompliziert: Unterschiedliche Erwartungen, begrenzte Ressourcen und fehlende Anschlussfähigkeit treffen aufeinander. In diesem Workshop denken wir gemeinsam darüber nach, wie gute Zusammenarbeit langfristig funktionieren kann.

Aufzeichnung verfügbar

Zeit zum Durchatmen!

Zeit durchzuatmen

Freitag
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24.9.2026
15:15–15:30
Zur Veranstaltung
Freitag
Zeit durchzuatmen
Aufzeichnung verfügbar

Demokratie erzählen ist kein Wohlfühlverein! Eine wütende Keynote

Warum es höchste Zeit ist für eine gemeinsame demokratische Vision.

Demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Wir müssen anfangen, echte Geschichten zu erzählen: darüber, was wir füreinander in dieser Gesellschaft wollen.

Donnerstag
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24.9.2026
14:30–15:15
Keynote
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Keynote
Donnerstag
Warum es höchste Zeit ist für eine gemeinsame demokratische Vision.

Was wäre, wenn Demokratie nicht stirbt, weil sie angegriffen wird – sondern weil wir aufgehört haben, von ihr zu träumen? Weil wir vergessen haben, allen und jedem voller Stolz von ihr zu erzählen?  

Während die AfD Menschen Antworten auf ihr Krisengefühl gibt, argumentieren und erklären wir Demokrat*innen ohne eine gemeinsame und klare Vision. Doch demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Ein echtes demokratisches Narrativ ist eine Antwort auf die Frage: Was wollen wir füreinander in dieser Gesellschaft? Bezahlbare Mieten? Eine funktionierende Schule? Das sind die Geschichten, die wir endlich erzählen müssen.  

Diese Keynote ist eine Einladung – und gleichzeitig eine Forderung: Raus aus der Reaktion! Rein in die Erzählung!

Anschließend an die Keynote stellen Lara Buschmann und Laura Dederichs um 15:00 Uhr das von Faktor D entwickelte Kommunikations-Toolkit für gute Demokratiekommunikation vor, welches im Rahmen eines Skalierungsprozesses von Faktor D entstanden ist.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Stephanie Kowitz-Hams
Portrait Stephanie Dr. Kowitz-Hams