Mitmacht 2026

Featured Event I Wann gelingen Demokratiereformen?

Vorstellung der Studie „Demokratiereformen in der Berliner Republik“ durch Das Progressive Zentrum.

No items found.
tba
tba
No items found.
No items found.

Hinweis: Dieses Event ist ein Event von Das Progressive Zentrum und findet nicht auf dem Mitmacht 2026 x reCampaign-Gelände statt. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorab für das Event anmelden. Eine Teilnahme ist erst nach Bestätigung der Anmeldung garantiert.

Gerade in Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft unter Druck steht, wollen wir nicht isoliert agieren, sondern Netzwerke stärken und gegenseitig Sichtbarkeit schaffen. Deshalb verbinden wir Mitmacht 2026 x reCampaign mit dem Event „Wann gelingen Demokratiereformen?" von Das Progressive Zentrum. Uns ist wichtig, dass alle Teilnehmenden genau den Input bekommen, der für ihre Arbeit relevant ist, und wir ermutigen deswegen diejenigen, die mit dem Thema zu tun haben, sich für die Veranstaltung vorab anzumelden.


Im von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt Demokratiereformen in der Berliner Republik hat Das Progressive Zentrum untersucht, warum nur wenige Vorhaben für Demokratiereformen in Deutschland umgesetzt werden oder die erhoffte Wirkung erzielen. Beispiele dafür sind die wiederholten Reformen des Bundestagswahlrechts und die ausbleibende Institutionalisierung von Bürgerräten auf Bundesebene.

In ihrem Projekt hat Das Progressive Zentrum untersucht, warum das so ist – und was Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft daraus für künftige Reformvorhaben lernen können. Die abschließenden Erkenntnisse wurden in der Studie Praxishandbuch Demokratiereformen gebündelt. Die Studie werden Dr. Andreas Oldenbourg und Carl Schüppel am 24. September 2026 ab 17:30 Uhr der Öffentlichkeit vorstellen.

Anschließend folgt eine Diskussion unter anderem mit:

  • Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages a. D.
  • Dr. Irene Mihalic, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Prof. Dr. Florian Grotz, Professor für Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und Projektleitung

Hier geht es zur Anmeldung.

Diese Veranstaltung teilen:

Achtung

Aufzeichnung

00:00

/

00:00

Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

No items found.

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

Aufzeichnung verfügbar

Ankommen!

Herzlich Willkommen!

Donnerstag
,
24.9.2026
09:00–09:30
Zur Veranstaltung
Donnerstag
Herzlich Willkommen!
Aufzeichnung verfügbar

Der Auftaktabend von Mitmacht 2026 x reCampaign

Die Macht, die wir haben. Wie demokratische Gestaltungskraft entsteht.

Vielleicht ist es Zeit, andere Fragen zu stellen. Im demokratischen Feld fehlt es weder an Wissen noch an Engagement. Entscheidend wird, ob aus vielen guten Ansätzen mehr gemeinsame Handlungsfähigkeit entsteht.

Mittwoch
,
23.9.2026
18:00–22:00
Panel
Zur Veranstaltung
Panel
Mittwoch
Die Macht, die wir haben. Wie demokratische Gestaltungskraft entsteht.

Zum Auftakt von Mitmacht richten wir den Blick auf die Machtfrage – im Gespräch, im Erleben und in persönlichen Geschichten. Ausgangspunkt ist eine Beobachtung, die viele teilen: Erschöpfung, Fragmentierung und das Gefühl, permanent in der Defensive zu sein während autoritäre Kräfte strategisch, emotional und organisiert auftreten. Wir möchten deshalb den Fokus darauf legen, was uns Zuversicht gibt, welche Macht jede*r von uns bereits hat und wie daraus gemeinsame Handlungsmacht wird.  

MdB Lars Castellucci setzt zu Beginn des Abends einen politischen Impuls über Zuversicht als politische Ressource und die Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können.

Anschließend geht es für uns alle raus aus dem Zuhörmodus: Radikale Töchter bringen uns mit einem politischen Speed-Dating miteinander ins Gespräch. Denn Mitmacht beginnt nicht erst im Workshop am nächsten Morgen. Es beginnt direkt dort, wo Menschen einander begegnen, Energie entsteht und aus „man müsste mal“ ein „lass uns machen“ wird.

Demokratische Macht heißt dementsprechend auch, dass wir die Wirklichkeit mitgestalten können und das kann sehr unterschiedlich aussehen. Jolanda Spiess, Büsra Sayed und Josef Adugna, drei Personen aus drei unterschiedlichen Bereichen, erzählen in je sieben Minuten von persönlichen Momenten des Wirksamwerdens: Was gab den Ausschlag? Wodurch wurde plötzlich etwas möglich? Und wann war klar: Hier bewegt sich wirklich etwas?

Nach den Erzählungen schaut Susanne Nasr vom Business Council for Democracy in einer Austauschrunde mit den drei Beitragenden nochmal genauer hin und fragt: Welche Hebel, Ressourcen und Beziehungen haben für sie den Unterschied gemacht? Und wie können wir daraus kollektive Strategien entwickeln, mit denen wir gemeinsam mehr bewegen?  

Zum Abschluss des Abends sind wir alle nochmal gefragt. Gemeinsam mit den Radikalen Töchtern werden wir lernen, dass Mut ein Muskel ist, den wir trainieren können und, wie das geht. Für einen gemeinsamen, mutigen Einstieg ins Festival.


Dazwischen und danach gilt: Leute kennenlernen, weiterreden, essen, lachen, Ideen spinnen und vielleicht schon die ersten gemeinsamen Pläne schmieden. Denn Mitmacht ist Arbeitsraum, Begegnungsraum und Fest zugleich.

Aufzeichnung verfügbar

Herzlich willkommen bei Mitmacht 2026!

Gemeinsamer Start ins Festival!

Soft-Opening mit Kaffee, Snacks und Kennenlernen.

Mittwoch
,
23.9.2026
15:00–17:30
Networking
Zur Veranstaltung
Networking
Mittwoch
Gemeinsamer Start ins Festival!

Gemeinsam starten wir ins Mitmacht 2026 x reCampaign Festival: mit Radioballett, einer Reise in die Glorreichen 2030er, einem Kartenspiel zu ACT AI, der Installation @wefightfirewithfire und der Mini-Ting. Das Soft Opening lässt euch Raum, einander kennenzulernen, euch auszutauschen und eure Vorfreude auf das, was folgt, noch ein bisschen größer werden zu lassen. Wir empfehlen allen, die es einrichten können, unbedingt schon beim Soft Opening dabei zu sein.

Radioballett

Mithilfe von Funkkopfhörern werden die Teilnehmer*innen Teil einer Geschichte, die sie durch eingeflochtene Handlungsanweisungen selbst zum Leben erwecken, und eignen sich so performativ den öffentlichen Raum an. In Gruppen aufgeteilt, erleben sie über unterschiedliche Kanäle eine geteilte, aber gleichzeitig unterschiedlich erzählte Geschichte.

Die Glorreichen 2030er

Diese Reise nimmt euch mit in eine gerechtere, nachhaltigere und glücklichere Gesellschaft, in der ihr durch das Teilen eurer Visionen und Utopien den Weg in eine erstrebenswerte Zukunft mitgestalten könnt. Für einen Tag entsteht ein Ort, an dem alles möglich ist – vor allem eine lebendige Teilnahme an der Gesellschaft.

ACT AI

ACT AI ist ein Kartenspiel und Toolkit zum EU AI Act, mit dem Spieler*innen anhand realer Alltagsszenarien reflektieren, was das Gesetz schützt, wo es greift und wie es unser Leben konkret beeinflusst. Im Playtest probiert ihr das Spiel gemeinsam aus, lernt so die Grundstruktur des Gesetzes kennen und tauscht euch anschließend darüber aus.

Mini-Ting

Mini-Ting ist ein Vertrauensexperiment in Echtzeit: Ab 2 EUR kann jede und jeder in einen offenen Geldtopf einzahlen. Wer Bedarf hat, entnimmt bis zu 250 EUR pro Person und Tag – ohne Jury, ohne Begründung. Nur mit einer Notiz, wofür. So wird sichtbar, ob Vertrauen von Mensch zu Mensch trägt, und wofür Menschen Geld wirklich brauchen.

Fight Fire With Fire (@wefightfirewithfire)

Ein Jahr lang hat medialepfade.org auf TikTok mit den Mechanismen gespielt, die auch rechtsextreme Akteur*innen für Reichweite nutzen, um sie offenzulegen und für demokratische Kommunikation umzudeuten. Die begehbare Installation macht dieses Experiment als räumliche For-You-Page erfahrbar und stellt die Frage: Kann man Feuer wirklich mit Feuer bekämpfen?

Aufzeichnung verfügbar

„Vom Leerraum zum Dialograum“

Ob in der Stadt oder auf dem Land: Dritte Orte eröffnen Dialogräume für unsere Gesellschaft.

Wie werden aus Leerständen lebendige Orte? Anne Kruse und Pascal Biedermann zeigen, was sie lokal verankert, offen und wirtschaftlich tragfähig macht.

Mittwoch
,
9.9.2026
16:00-17:15
Zur Veranstaltung
Mittwoch
Ob in der Stadt oder auf dem Land: Dritte Orte eröffnen Dialogräume für unsere Gesellschaft.

Wo Menschen einander begegnen, entsteht Dialog. Auf guten Gesprächen basiert unsere Demokratie, daher brauchen wir mehr davon. Doch vielerorts fehlt es neben Arbeit und Familie an niederschwelligen Treffpunkten, sogenannten Dritten Orten. Gleichzeitig gibt es viele Gebäude, die leer stehen und auf eine Umnutzung warten. Was braucht es, damit daraus Dritte Orte werden, die im lokalen Leben verwurzelt sind, unterschiedliche Menschen zusammenbringen und langfristig bestehen?


Anne Kruse arbeitet beim Netzwerk Zukunftsorte an Vernetzung, Kommunikation und Wirkungsmessung. Sie bringt Erfahrung mit partizipativen Prozessen und der gemeinwohlorientierten Belebung von Leerstand auf dem Land mit. Pascal Biedermann entwickelt und leitet mit «unterdessen» und der Kantensprung AG neue Nutzungen für alte Räume. Das Gundeldinger Feld in Basel zeigt, wie sich ein ehemaliges Industrieareal schrittweise in einen vielfältigen Ort verwandeln kann. Bemerkenswert ist auch die langfristige Perspektive: Pascal Biedermann übertrug zusammen mit den anderen Gründer*innen die Nutzniessung ihrer Anteile an eine Stiftung, sodass die Erträge heute gemeinnützigen Projekten zugutekommen. Wirtschaftlicher Erfolg ist hier kein Selbstzweck, sondern dient dem gesellschaftlichen Anspruch des Ortes.


Gemeinsam erkunden wir, was Dritte Orte lebendig macht, wie sie sich lokal verankern lassen, zu tragfähigen Geschäftsmodellen werden und dabei gleichzeitig ihren offenen Charakter sichern. Zudem geben wir Einblick in das entstehende Faktor D Playbook Dritte Orte.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

No items found.
No items found.
No items found.
No items found.