Online-Veranstaltungen

„Hauptsache zusammen. Und jetzt?“

Über Kollaboration als Haltung in Zeiten demokratischer Krisen

Isabel Gahren
Josefa Kny
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Foto: Kein Credit/ Nils Hasenau

Ob Demokratie unter Druck, Klimakrise oder soziale Spaltung: Die Herausforderungen unserer Zeit sind zu komplex, um sie allein oder nebeneinander zu bearbeiten. Hier ist Zusammenarbeit gefragt. Doch was unterscheidet echte Kollaboration von klassischer Kooperation? Und warum scheitert sie so oft, obwohl alle „eigentlich das Gleiche wollen“?

In dieser Online-Veranstaltung sprechen Isabel Gahren und Josefa Kny über Kollaboration als Haltung. Dabei geht es um mehr als nur eine bloße Aufgabenverteilung. Es geht darum, Wissen, Ressourcen und Perspektiven verschiedener Menschen, Organisationen und Netzwerke so zu verbinden, dass wirklich Neues entsteht – Bewegungen und Lösungen, die mehr sind als die Summe ihrer Teile.

Auf Basis langjähriger Erfahrungen hat das betterplace lab einen Leitfaden für gelingende Kollaboration entwickelt. Er zeigt, welche Bedingungen Zusammenarbeit wirklich wirksam machen – und wo typische Fallstricke liegen.

Gemeinsam erforschen wir, welche Herausforderungen euch in der Zusammenarbeit rund um Demokratiethemen begegnen und wie wir mit ihnen besser umgehen können.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Demokratie nicht allein retten wollen – sondern gemeinsam, strategisch und mit einem realistischen Blick auf das, was Zusammenarbeit heute braucht.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Isabel Gahren

betterplace lab

Josefa Kny

betterplace lab

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Ungewöhnliche Allianzen, die wirken: Wie Bündnisse unter Gegenwind stark werden

Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Anhand dreier Beispiele aus der Praxis zeigt dieser Workshop, wie wichtig es ist, unterschiedliche Partner*innen zu sammeln, um auch starkem Gegenwind standzuhalten. Mit Ann-Katrin Bohmüller und Maike Mehlis von Deutsche Umwelthilfe.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:15
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Wie bauen wir Bündnisse, die unter politischem Gegenwind wirklich tragen? In diesem Gute-Praxis-Workshop zeigen wir anhand von drei Beispielen aus der Praxis, was sich in der Zusammenarbeit mit Partner*innen bewährt hat: das wachsende #böllerciao-Bündnis, die Allianz, die sich gegen die Gasbohrungen vor Borkum formiert hat, sowie der Netzwerkansatz unseres Engagementpreises.

Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viele ähnliche Partner*innen zu sammeln, sondern deren Unterschiede stark zu machen: Wer bringt Reichweite, wer lokale Verankerung, wer Mobilisierung? Und wie gelingt Zusammenarbeit so, dass nicht nur Kleine von Großen profitieren, sondern alle etwas einbringen und etwas zurückbekommen?

Die Teilnehmenden arbeiten mit einem einfachen Bündnis-Canvas und entwickeln direkt im Workshop eine erste Skizze für ihre eigene Allianz – konkret, übertragbar und mit einem nächsten Schritt für die Praxis.

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Perfect Match? Wie Demokratieprojekte und lokale Akteur*innen gute langfristige Partnerschaften aufbauen

Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Langfristige Beziehungen mit lokalen Akteur*innen sind essenziell für gelingende Kooperationen und lokale Wirksamkeit. Doch was braucht es dafür, und was macht die Zusammenarbeit kompliziert? Mit Juliane Baruck und Hannah Rüdiger von Hallo Bundestag.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Wirkung vor Ort – und das auch noch langfristig? Das wollen viele Demokratieprojekte.
Aber wie gelingen Kooperationen mit lokalen Akteur*innen, die über einzelne Veranstaltungen hinauswirken?

Lokale Wirkung und gute Kooperationen entstehen vor allem durch langfristige Beziehungen. Doch genau hier wird die Zusammenarbeit oft kompliziert: Unterschiedliche Erwartungen, begrenzte Ressourcen und fehlende Anschlussfähigkeit treffen aufeinander. In diesem Workshop denken wir gemeinsam darüber nach, wie gute Zusammenarbeit langfristig funktionieren kann.

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Zeit zum Durchatmen!

Zeit durchzuatmen

Freitag
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24.9.2026
15:15–15:30
Zur Veranstaltung
Freitag
Zeit durchzuatmen
Aufzeichnung verfügbar

Demokratie erzählen ist kein Wohlfühlverein! Eine wütende Keynote

Warum es höchste Zeit ist für eine gemeinsame demokratische Vision.

Demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Wir müssen anfangen, echte Geschichten zu erzählen: darüber, was wir füreinander in dieser Gesellschaft wollen.

Donnerstag
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24.9.2026
14:30–15:15
Keynote
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Keynote
Donnerstag
Warum es höchste Zeit ist für eine gemeinsame demokratische Vision.

Was wäre, wenn Demokratie nicht stirbt, weil sie angegriffen wird – sondern weil wir aufgehört haben, von ihr zu träumen? Weil wir vergessen haben, allen und jedem voller Stolz von ihr zu erzählen?  

Während die AfD Menschen Antworten auf ihr Krisengefühl gibt, argumentieren und erklären wir Demokrat*innen ohne eine gemeinsame und klare Vision. Doch demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Ein echtes demokratisches Narrativ ist eine Antwort auf die Frage: Was wollen wir füreinander in dieser Gesellschaft? Bezahlbare Mieten? Eine funktionierende Schule? Das sind die Geschichten, die wir endlich erzählen müssen.  

Diese Keynote ist eine Einladung – und gleichzeitig eine Forderung: Raus aus der Reaktion! Rein in die Erzählung!

Anschließend an die Keynote stellen Lara Buschmann und Laura Dederichs um 15:00 Uhr das von Faktor D entwickelte Kommunikations-Toolkit für gute Demokratiekommunikation vor, welches im Rahmen eines Skalierungsprozesses von Faktor D entstanden ist.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Isabel Gahren
Josefa Kny
Porträt: Isabel Gahren
Porträt: Josefa Kny