Mitmacht 2024

„Jugend Macht Kommune“

Alexander Grünwald
Anna Thiemann
tba
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Campus (Hauptbau)
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Programm Mitmacht
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Unser Baukastenhandbuch soll als Creative-Commons-Produkt kleine bis mittlere Kommunen im ländlichen Raum dabei unterstützen, selbständig maßgeschneiderte und nachhaltige Partizipationsprozesse mit und für Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren umzusetzen. Wir sind momentan mitten im Erstellungsprozess. In diesem Workshop stellen wir unseren weit fortgeschrittenen Work-in-Progress vor. Alle Teilnehmenden können den Baukasten direkt ausprobieren und uns Rückmeldungen geben, die uns helfen, das Produkt fertigzustellen. Ein Gewinn für alle Seiten. Das Projekt wurde im ersten Innovationsprozesses von Faktor D entwickelt.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Alexander Grünwald

gLAB - Public Sector Partner

Anna Thiemann

NÖJA

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Der unterschätzte Ort: Warum Demokratie Bibliotheken braucht

Wie Bibliotheken für demokratische Arbeit eingebunden werden können.

Bibliotheken sind öffentliche Räume, die Menschen zusammenbringen und genau deswegen bergen sie ungenutztes Potenzial für Demokratiearbeit. Dieser Workshop zeigt, wie das geändert werden kann. Mit Isabell Kolditz und Wouter Bernhardt von der Initiative Offene Gesellschaft e.V.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00 Uhr
Workshop
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Freitag
Wie Bibliotheken für demokratische Arbeit eingebunden werden können.

Wenn es um Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Begegnung geht, steht die Bibliothek selten ganz oben auf der Liste. Zu Unrecht.

Bibliotheken sind öffentliche Räume, die Menschen zusammenbringen, Wissen zugänglich machen und Austausch ermöglichen. Sie sind niedrigschwellig, werden von vielen Menschen als vertrauenswürdig wahrgenommen und sind oft genau dort präsent, wo andere demokratische Infrastrukturen fehlen. Trotzdem sind sie für viele Initiativen, Kampagnen und Veranstaltungsplanende selten die erste Wahl.  

Das wollen wir ändern! Anhand konkreter Praxisbeispiele erarbeiten wir, wie Bibliotheken für demokratische Arbeit eingebunden werden können. Der Workshop verbindet dabei Inspiration mit Handwerkszeug: Die Teilnehmenden lernen Bibliotheken als wirkungsvolle Verbündete kennen, entwickeln eigene Anwendungsideen und nehmen konkrete Ansätze für ihre zukünftigen Veranstaltungen, Beteiligungsformate und Aktionen mit.

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„Im Krisenstab“ Handlungsfähigkeit im Speed-Format

Wir müssen uns krisenfest machen. Aber obwohl wir viele sinnvolle Antworten sogar kennen, fällt es uns oft schwer, ins Handeln zu kommen.

In diesem Praxisworkshop bilden wir mehrere Krisenstäbe, die auf ein demokratiefeindliches Bedrohungsszenario reagieren müssen – und trainieren dabei unsere Handlungsfähigkeit. Mit Manuel Wischnewski vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V.

Freitag
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25.9.2026
14:45–15:0 Uhr
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Freitag
Wir müssen uns krisenfest machen. Aber obwohl wir viele sinnvolle Antworten sogar kennen, fällt es uns oft schwer, ins Handeln zu kommen.

Zivilgesellschaft und Staat müssen sich krisenfest machen. Schwierige, manchmal schier unmögliche Entscheidungen müssen in rasender Geschwindigkeit getroffen werden. Und obwohl wir viele sinnvolle Antworten sogar kennen, fällt es uns schwer, ins Handeln zu kommen.

In diesem Praxisworkshop bilden wir mehrere Krisenstäbe, die auf ein realistisches demokratiefeindliches Bedrohungsszenario reagieren müssen. Im konkreten Tun erfahren wir, wovon Handlungsfähigkeit in Drucksituationen abhängt – und was sie stärkt.

Anfang 2026 hat der Deutsche Volkshochschul-Verband das Projekt vhs: demokratiestark aufgelegt. Ein Ziel des Projekts ist es, die über 800 Volkshochschulen des Landes dabei zu unterstützen, ihre Resilienz gegenüber demokratiefeindlichen Kräften weiter auszubauen. So wappnet sich das größte Weiterbildungsnetzwerk Deutschlands strategisch für kommende Herausforderungen.

Aus dieser konkreten Projektpraxis heraus ist der Workshop entwickelt worden. Er richtet sich an alle, die die Themen Resilienz und Handlungsfähigkeit in der Strategie und Praxis ihrer Organisation verankern wollen.

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Gemeinsam den Angriffen auf die Zivilgesellschaft etwas entgegensetzen

Strategien gegen die Delegitimierung der Zivilgesellschaft.

In diesem Workshop lernen Teilnehmende, wie ZGOs eigene Inhalte weiter und effektiver verbreiten und dadurch ein positives Bild der Zivilgesellschaft in die Gesellschaft tragen können. Mit Sascha Nicke von der Maecenata Stiftung.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
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Strategien gegen die Delegitimierung der Zivilgesellschaft.

Die Zivilgesellschaft bildet die demokratische Infrastruktur einer Gesellschaft, im DACH-Raum genauso wie in anderen europäischen Staaten und darüber hinaus. Sie steht gegenwärtig jedoch massiv unter Druck: vor allem, weil sie Angriffen und Einschüchterungen von antidemokratischen Akteur*innen ausgesetzt und seit Beginn des Jahres 2025 mit einer Delegitimierungskampagne konfrontiert ist. Diese hat durch die Übernahme falscher Vorwürfe aus dem rechtsextremen Spektrum durch demokratische Akteur*innen eine neue gesamtgesellschaftliche Dimension erreicht.

Das Hauptziel des Workshops ist es, Strategien zu entwickeln, wie ZGOs eigene Inhalte über ihre Bubble hinweg verbreiten und damit eigene Narrative sowie ein positives Bild von der Zivilgesellschaft in die Gesellschaft tragen können.

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Von Begegnung bis Protest, von digitalem Campaigning bis zum Vor-Ort-Organizing: Wie bündeln wir wirksam unsere Kräfte und Strategien?

Wie Demokratiepraktiken gemeinsam mehr Wirkung entfalten können.

Von Begegnung bis Protest: Wie können demokratische Akteur*innen ihre Strategien verbinden, voneinander lernen und gemeinsam mehr Wirkung für eine resiliente Demokratie erzielen? Mit Kira Hoffmann von openPetition gGmbH.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
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Wie Demokratiepraktiken gemeinsam mehr Wirkung entfalten können.

Viele Menschen setzen enorme Ressourcen – Zeit, Wissen und Geld – für eine resiliente Demokratie ein. Doch angesichts der aktuellen Herausforderungen reicht ein Nebeneinander nicht mehr aus. Wir müssen uns ernsthaft fragen: Wie entfalten wir mit unseren demokratischen Innovationen gemeinsam mehr Wirkung? Was will die bessere demokratische Zukunft von uns – uznd welche Praktiken braucht es jetzt in welcher Form?  

Dafür haben wir mit der Demokrative von openPetition dieses Jahr einen Experimentierraum mit Demokratie-Praktikerinnen und -Praktikern aus ganz Deutschland geschaffen. Im Move Democracy Camp haben wir Menschen zusammengebracht, die Begegnungsformate umsetzen, Protest ermöglichen, Community Organizing betreiben, Kampagnen organisieren und Beteiligung vor Ort und digital gestalten – bottom-up und top-down.

In diesem Labor haben wir radikal ehrlich gefragt: Woran scheitern wir bisher? Was lernen wir aus Fehlern und Erfolgen? Und wie können auch scheinbar gegensätzliche Strategien und Praktiken im Zusammenspiel ihr Potenzial noch stärker entfalten?

Beim Mitmacht-Festival öffnen wir die Türen und berichten direkt von den Ergebnissen, harten Learnings und ersten konkreten Synergieprojekten aus unserem Experimentierraum.  In Kleingruppen widmen wir uns den brennenden Fragen, die aus unserem Labor hervorgegangen sind: Welches Format braucht es jetzt, das unterschiedlichste Demokratiepraktiken für neue Schlagkraft zusammenbringt? Wie bauen wir eine gemeinsame Bibliothek der Praxis, statt das Rad immer wieder neu zu erfinden? Wie sehen solidarische Finanzierungsstrukturen abseits von Wettbewerbslogiken und wie sieht gelebte Solidarität zwischen unseren Ansätzen konkret aus?

Diskutiert mit uns die Learnings, denkt Kooperationen für euren Bereich weiter und bringt sie direkt selbstorganisiert in die Umsetzung!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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