
In diesem Jahr startet der Hub für demokratische Kultur (Arbeitstitel) – eine trinationale Plattform, die Vernetzung, Kooperation und gemeinsames strategisches Wirken im deutschsprachigen Raum befördert. Die Vision: Eine partizipative Demokratie, in der alle immer mitgestalten können. In dieser Veranstaltung stellen wir unsere Ideen vor.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Von Begegnung bis Protest, von digitalem Campaigning bis zum Vor-Ort-Organizing: Wie bündeln wir wirksam unsere Kräfte und Strategien?
Von Begegnung bis Protest: Wie können demokratische Akteur*innen ihre Strategien verbinden, voneinander lernen und gemeinsam mehr Wirkung für eine resiliente Demokratie erzielen? Mit Kira Hoffmann von openPetition gGmbH.
Viele Menschen setzen enorme Ressourcen - Zeit, Wissen und Geld - für eine resiliente Demokratie ein. Doch angesichts der aktuellen Herausforderungen reicht ein Nebeneinander nicht mehr aus: Wie entfalten wir mit unseren demokratischen Innovationen gemeinsam spürbar mehr Wirkung?
Wenn dich diese Frage auch bewegt, bist du hier genau richtig. Gemeinsam blicken wir darauf, was eine bessere demokratische Zukunft von uns fordert und welche Praktiken wir jetzt dringend brauchen.Unser Ansatz: Radikale Ehrlichkeit. Woran scheitern wir bisher? Was lernen wir aus Fehlern und Erfolgen? Und wie können scheinbar gegensätzliche Strategien im Zusammenspiel ihr volles Potenzial entfalten?
Genau das haben wir dieses Jahr beim Move Democracy Camp erprobt. In diesem Experimentierraum kamen Demokratie-Praktiker:innen aus ganz Deutschland zusammen - Menschen, die Begegnung ermöglichen, Protest organisieren, Community Organizing betreiben, Kampagnen organisieren und Beteiligung vor Ort oder digital gestalten. Aus unseren Learnings und dem intensiven Austausch über Organisationsgrenzen hinweg sind bereits konkrete Ideen und Synergieprojekte entstanden.
Beim Mitmacht-Festival öffnen wir die Türen: Wir teilen unsere Ergebnisse und arbeiten anschließend ko-kreativ an den entstandenen Ansätzen weiter.
Freu dich auf spannende Einblicke und konkrete Projekte, darunter:
- Strategien für eine Demokratie der Würde und die Umverteilung von Macht.
- Eine geplante Netflix-Doku-Serie, die berührende Geschichten von Demokratie-Held:innen, ihrem Scheitern und ihrer Begeisterung erzählt.
- Ein fortlaufender Experimentierraum, um von unterschiedlichen Demokratie-Praktiken zu lernen, Wirkungslogiken zu analysieren und Train-the-Trainer-Angebote zu schaffen.
Nur wer gehört wird, fühlt sich zugehörig
Ein Workshop darüber, wie „Zuhören Berlin“ öffentliche Zuhörräume schafft, welche Art von Begegnung diese ermöglichen, und wie sie demokratische Teilhabe fördern. Mit Stephanie Puls und Marlen Nebelng von Zuhören Berlin.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von selbst. Viele Menschen fühlen sich übergangen, missverstanden oder nicht mehr wirklich angesprochen – nicht mehr gehört. Gleichzeitig fehlen Orte, an denen echte Begegnung mit Menschen unterschiedlichster Perspektiven möglich ist – ganz ohne Bewertung, ohne Unterbrechung und ohne unmittelbare Gegenposition.
Mit „Zuhören Berlin“ schaffen wir öffentliche Zuhörräume: in Bibliotheken, im Stadtraum und überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen. Der Beitrag zeigt, wie Zuhören als demokratische Praxis konkret gestaltet und erfahrbar gemacht werden kann, und welche Wirkung echte Aufmerksamkeit auf Verbindung, Vertrauen und Beteiligung hat.
Im Workshop teilen wir Erfahrungen aus öffentlichen Zuhörformaten, sprechen über Herausforderungen und laden die Teilnehmenden ein, selbst Methoden des Zuhörens zu erproben. Gemeinsam erkunden wir, wie niedrigschwellige Räume für Begegnung entstehen können – und warum Zuhören eine gesellschaftliche Schlüsselkompetenz für die Zukunft ist.
Kopf aus, Demokratie an!
Raus aus gewohnten Denkmustern: In kurzen 1:1-Coachings entstehen mit kreativen Methoden neue Perspektiven, Ideen und Impulse für demokratisches Handeln.
In den Kopf-aus-Coaching-Sessions von Ideenschmiedin Christiane Gutzmann kannst Du im 1:1-Setting mit ungewöhnlichen Kreativmethoden und ordentlich Augenzwinkern eine von Dir mitgebrachte Frage, Herausforderung oder Überzeugung, die Dich persönlich oder rund um die Mitmacht und Demokratie beschäftigt, auf untypische Art angehen.
Mit Fantasie, Kreativität, Witz, Körper, Bewegung und klarem Post-it Verbot entstehen neue Blickwinkel, unerwartete Aha-Momente oder absurde Ideen zur Veränderung. Vielleicht schmunzelst Du auch einfach nur irritiert. Alles fine, Hauptsache raus aus´m Kopf!
Du hast keine konkrete Herausforderung, aber willst trotzdem eine Kopf-aus-Coaching-Sessions erleben? Komm vorbei, wir finden schon was, was wir zusammen umdenken können.
Session: ca. 10-20 min
Walk-in Zeiten: 11.45-13.15 Uhr / 14.45-16 Uhr / 16.15-17.30 Uhr
Selbstgestaltete Freiräume: Mikro-Partizipation & Makro-Wirkung
Wie entsteht Teilhabe ohne formale Zugänge? Anhand eines Praxisbeispiels zeigt dieser Workshop, wie Mikro-Partizipation Menschen stärkt und gesellschaftliche Mitgestaltung ermöglicht. Alberta Sinani und Kathrin Braun vom Verein Fremde werden Freunde.
Wie entsteht Partizipation dort, wo formale Zugänge fehlen? Und was passiert, wenn Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte beginnen, ihre eigenen Räume zu gestalten?
Unser Austauschformat setzt an der Mikro‑Ebene von Teilhabe an. Anhand eines konkreten Fallbeispiels aus unserer Praxis zeigen wir, wie Menschen sich im Alltag organisieren, Nachbarschaften mitgestalten und eigene Begegnungs‑ und Handlungsräume schaffen: Räume, in denen sie ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und Selbstwirksamkeit erfahren. Was klein beginnt (eine Idee, ein Ort, eine Initiative) entfaltet dabei oft eine größere Wirkung: Mikro‑Partizipation wird zur Grundlage für ermächtigte, politische und gesellschaftliche Teilhabe auf Makro‑Ebene.
Unser Format lädt zum Austausch ein: Welche Räume und welche „Ermöglicher*innen” braucht Beteiligung? Welche Rollen nehmen Organisationen ein? Und wie können diese Akteur*innen selbst Vertrauen innerhalb von Communities aufbauen und dort Mikro-Prozesse ermöglichen, die nachhaltig zu mehr Partizipation einladen und befähigen?


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