Mitmacht 2024

„Mitmacht wirkt“

Wie geht strategische und effiziente demokratische Zusammenarbeit?

Andrew Holland
Teresa Torzicky
Sonja Schäffler
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Campus (Hauptbau)
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Programm Mitmacht
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Foto: Ornella Cacace

Wir alle sind hier, weil wir die Demokratie stärken und verteidigen wollen. Trotz gemeinsamer Ziele und Werte gelingt es uns oft nicht, koordiniert an einem Strang zu ziehen. Förderstrukturen und knappe Mittel erschweren die schnelle und ausreichende Mobilisierung von Ressourcen. Hinzu kommen Abhängigkeiten, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe erschweren. Ob als Geldgebende oder Geförderte: Im Panel geht es um die Frage, wie wir strategisch zusammenarbeiten und ins kollektive Wirken kommen können, um die Demokratie zu stärken. Wie schaffen wir strategische Allianzen und echte Mitmacht? Und natürlich müssen wir auch übers Geld reden: Wie geht schnelle und innovative Finanzierung für die Stärkung der Demokratie?

Moderiert von Nina Schnider.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Andrew Holland

Stiftung Mercator Schweiz

Teresa Torzicky

BID - Gemeinsam Bildung stärken

Sonja Schäffler

PHINEO

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„Zwischen Ohnmacht, Angst und Panik“

Was hindert uns eigentlich daran, gemeinsam die Demokratie zu retten?

Maximilian Hempt und Daniela Ingruber zeigen, was hinter diesen Emotionen steht, wie wir sichere Räume schaffen und dadurch demokratische Resilienz fördern können.

Mittwoch
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5.11.2025
16:00–17:30 Uhr
Vortrag
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Vortrag
Mittwoch
Was hindert uns eigentlich daran, gemeinsam die Demokratie zu retten?

Wut, Angst oder Ohnmacht prägen nicht nur unser persönliches Erleben, sondern auch die Stabilität unserer Demokratie. In Zeiten überlagernder Krisen wächst der Wunsch nach Sicherheit – und mit ihm die Gefahr gesellschaftlicher Spaltung. Der Therapeut Maximilian Hempt und die Demokratie- und Kriegsforscherin Daniela Ingruber zeigen uns Strategien, um Emotionen als politische Realität anzuerkennen, statt sie zu verdrängen, und kollektive Traumata bewusst zu bearbeiten, statt sie unbewusst weiterzutragen.

Sie zeigen, wie wir sichere Räume schaffen, in denen Austausch, Vertrauen und gemeinsame Reflexion möglich werden. Diese Räume sind keine Rückzugsorte, sondern Teil einer aktiven Strategie für demokratische Resilienz: Wer emotionale Prozesse versteht, kann Konflikte besser gestalten und solidarische Antworten auf Unsicherheit finden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Demokratiearbeit, Bildung oder gesellschaftliches Engagement traumainformiert und strategisch weiterdenken wollen.

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„Radikal Fühlen“

Emotionen als kollektive demokratische Kraft

Emotionen als demokratische Kraft: Lisa Jaspers und Clara Porák zeigen, wie Emotionen Demokratie, Aktivismus und Solidarität stärken und Wandel bewirken können.

Mittwoch
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1.10.2025
16:00–17:15 Uhr
Input
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Input
Mittwoch
Emotionen als kollektive demokratische Kraft

Gefühle sind politisch – doch in der Demokratiearbeit sind sie bislang eine ungenutzte Chance. Während autoritäre Bewegungen längst mit Emotionen arbeiten, wird ihre strategische Bedeutung in zivilgesellschaftlichen Kontexten häufig unterschätzt. Dabei sind Gefühle an sich schon eine politische Erfahrung. Gefühle geben Orientierung, stiften Solidarität und treiben Veränderungen an: Wut über Ungerechtigkeit, Trauer über Verluste, Hoffnung auf Veränderung oder Freude am kollektiven Handeln.  

Lisa Jaspers (Sozialunternehmerin und Mitautorin von Radical Transformation) beschäftigt sich seit Jahren mit der Rolle von Emotionen im Aktivismus. Sie zeigt, wie Gefühle Bewegungen für globale Gerechtigkeit prägen: wo sie Kraft geben, wo sie erschöpfen und wie sie bewusst genutzt werden können, um widerstandsfähig und handlungsfähig zu bleiben. Clara Porák (Journalistin bei andererseits) widmet sich in Alles fühlen dem fehlenden Raum für Emotionen in patriarchalen und kapitalistischen Gesellschaften und beleuchtet, wie emotionale Autonomie diese zu einer Ressource für Inklusion und Widerstand macht.

Ein Impuls für alle, die Demokratiearbeit, Engagement oder Organisationen gestalten und ihr Handeln um eine oft übersehene Dimension erweitern wollen: die politische Kraft der Gefühle.

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„Drucksache Bibliothek“

Wie Bibliotheken mit (politischer) Einflussnahme umgehen

Ob Proteste, politische Einflussnahme oder subtile Einschüchterung: Bibliotheken bleiben von gesellschaftlichen Spannungen nicht unberührt. Welche Formen diese Angriffe annehmen – und welche Strategien dagegen helfen – darüber sprechen Hanna Carlsson, Matthias Müller und Felix Hüppi.

Mittwoch
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6.8.2025
16:00–17:15 Uhr
Input
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Input
Mittwoch
Wie Bibliotheken mit (politischer) Einflussnahme umgehen

Politische Einflussnahme auf Bibliotheken nimmt zu – mal lautstark, mal subtil. Wie sich diese Entwicklungen in der Praxis zeigen und was dagegen hilft, zeigen drei Perspektiven aus Wissenschaft, Beratung und Praxis:


Hanna Carlsson eröffnet mit Erkenntnissen aus einer dreijährigen Studie zur politischen Einflussnahme auf Bibliotheken in Schweden. Matthias Müller von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin stellt zentrale Strategien und einen praktischen Leitfaden für den Umgang mit Angriffen vor. Felix Hüppi, Leiter der Pestalozzi-Bibliotheken Zürich, berichtet von konkretem politischem Druck, medialen Angriffen und Protesten – und davon, wie es gelang, Haltung zu bewahren.


Der Beitrag von Hanna Carlsson aus Schweden wird als Gastbeitrag auf Englisch gehalten, alle weiteren Programmpunkte finden auf Deutsch statt. Wenn Englisch gesprochen wird, werden deutsche Untertitel eingeblendet. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpublikum und Interessierte aus dem Bibliothekswesen, der Kulturpolitik, Zivilgesellschaft und Verwaltung.

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„Community zum Ausleihen"

Wie wir mit wenig Ressourcen mehr Miteinander schaffen

Ob die Schwarze Kinderbibliothek in Bremen oder die Kantonsbibliothek Zug – wir zeigen Good Practices, wie Bibliotheken mit wenig Ressourcen Räume für Begegnung, Teilhabe und gesellschaftliches Miteinander schaffen.

Mittwoch
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2.7.2025
16:00–17:15 Uhr
Input
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Input
Mittwoch
Wie wir mit wenig Ressourcen mehr Miteinander schaffen

Wie lassen sich Räume für die Community schaffen und halten – auch ohne große Ressourcen? Und wie können Nutzer*innen aktiv einbezogen werden? Wir stellen Good Practices vor, die zeigen, wie Bibliotheken im DACH-Raum mit überschaubarem Aufwand zu lebendigen Räumen für Begegnung und Kooperation werden können. Bibliotheken sind ein Ort für Gemeinschaft, Beteiligung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Fokus stehen Projekte, in denen Bibliotheken Teilhabe ermöglichen und marginalisierte Gruppen sichtbar machen.

Sheeko Ismail initiiert 2022 die Schwarze Kinderbibliothek Deutschlands. Mit über 1.000 Büchern stellt die Bibliothek Schwarze Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt und schafft mit empowernden Angebote einen Safe(r) Space für Bildung und Begegnung. Jasmin Leuze leitet die Schweizer Kantonsbibliothek Zug und macht sie zu einem Ort gelebter Demokratie. Mit einem partizipativen Modell zeigt sie, wie durch Community-orientierte Gestaltung ein inklusiver Ort entstehen kann.

Die Veranstaltung richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen, kommunale Akteur*innen, Bibliotheksmitarbeitende und alle, die Orte der Begegnung demokratisch gestalten wollen. Teilnehmende erhalten konkrete Impulse, neue Perspektiven und erprobte Handlungsansätze – zum Mitnehmen, Nachmachen und Weiterdenken.
Die Veranstaltung ist Teil der dritten Mission von Faktor D zum Thema Bibliotheken und Demokratie.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Sonja Schäffler
Portrait Andrew Holland
Portrait Teresa Torzicky
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