Elected authoritarian leaders understand the power of stories. They use narratives to dominate public conversation and consolidate power through lies, distortion, fear, and division. Yet they also speak in simple, accessible language, creating a sense of belonging to engage overlooked communities. Identifying this helps us understand their appeal and how to counter it.
That's where the Anti-Authoritarian Toolkit comes in. It focuses on narrative strategies: six plays designed to help you present your messages, connect emotionally with people, and build resilient political movements. Each play offers tested approaches to capture attention, inspire action, and foster long-term engagement – not just moments of mobilization, but lasting communities of trust and participation.
In this workshop we show how to design messaging in real concerns, craft universal themes that unite diverse groups, and use humor and symbols to engage people. We also explore how to break through authoritarian shields – exposing corruption, betrayal, and the harm hidden behind false promises.
Throughout, we emphasize narratives that reflect people's lived experiences – showing how political change can improve the daily life of citizens. When messages mirror familiar and prevailing struggles and hopes, they become more authentic, mobilizing, and credible.
Our goal is to equip workshop participants with the tools to take control of public discourse and reshape our communities around values of unity, hope, and shared humanity. Because the stories we tell can turn the tide.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
[Cancelled] Demokratie erzählen ist kein Wohlfühlverein! Eine wütende Keynote
Demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Wir müssen anfangen, echte Geschichten zu erzählen: darüber, was wir füreinander in dieser Gesellschaft wollen.
Was wäre, wenn Demokratie nicht stirbt, weil sie angegriffen wird – sondern weil wir aufgehört haben, von ihr zu träumen? Weil wir vergessen haben, allen und jedem voller Stolz von ihr zu erzählen?
Während die AfD Menschen Antworten auf ihr Krisengefühl gibt, argumentieren und erklären wir Demokrat*innen ohne eine gemeinsame und klare Vision. Doch demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Ein echtes demokratisches Narrativ ist eine Antwort auf die Frage: Was wollen wir füreinander in dieser Gesellschaft? Bezahlbare Mieten? Eine funktionierende Schule? Das sind die Geschichten, die wir endlich erzählen müssen.
Diese Keynote ist eine Einladung – und gleichzeitig eine Forderung: Raus aus der Reaktion! Rein in die Erzählung!
Anschließend an die Keynote stellen Lara Buschmann und Laura Dederichs um 15:00 Uhr das von Faktor D entwickelte Kommunikations-Toolkit für gute Demokratiekommunikation vor, welches im Rahmen eines Skalierungsprozesses von Faktor D entstanden ist.
Wie organisiere ich eine deutschlandweite Bewegung? Eine Toolbox.
Die PRÜF-Bewegung mobilisiert bundesweit für ein AfD-Verbotsverfahren. Aber warum funktioniert die Kampagne so gut, und was können wir daraus lernen? Mit Gregor Hackmack von innn.it e.V..
Die PRÜF-Bewegung hat eine Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“ Dafür organisiert ein Kollektiv aus Aktivist*innen und Comedians regelmäßige PRÜF-Demos in den deutschen Landeshauptstädten. Begleitet wird die Bewegung durch eine entsprechende Petition auf innn.it und einem über innn.it organisierten Crowdfunding. Darüber sind bereits mehr als 600.000 EUR in Kleinspenden eingeworben worden.
Laura Lo Zito, Regisseurin, Autorin und PRÜF-Initiatorin, sowie Gregor Hackmack, Vorstand und Mitgründer von innn.it, teilen die Hacks und Erfolgsrezepte der Kampagne.
Bewegungsmacht durch Kampagnen. Drei neue Werkzeuge für Mobilisierung
Warum bewegen manche Kampagnen Menschen zum Handeln und andere nicht? Mit praxistauglichen Werkzeugen zu einer wirksamen Mobilisierung und Kommunikation.
Wir alle kennen das Gefühl: Die Kampagne ist durchdacht, die Botschaften stimmen, das Team gibt alles. Und trotzdem bewegt sich wenig. Menschen liken, aber sie kommen dann doch nicht zu Aktionen. Sie teilen, aber sie handeln nicht. Woran liegt das?
In diesem Workshop versuchen wir dieser Frage gemeinsam auf den Grund zu gehen. Wir sehen uns an, was Mobilisierung von Information unterscheidet, und warum manche Kampagnen Menschen wirklich in Bewegung bringen, während andere nur wenig Aufmerksamkeit gewinnen.
Dafür diskutieren wir konkrete Werkzeuge, die wir direkt auf unsere eigene Praxis anwenden: Mit dem Ökosystem-Mapping machen wir sichtbar, wer in unserem Themenfeld welche Rolle spielt, und wo strategische Lücken klaffen. Mit dem Verhaltensdesign prüfen wir, ob unsere Kommunikation auf Information oder auf Beziehung setzt, und was wir daran ändern können. Und mit einem Prebunking-Ansatz erarbeiten wir, wie wir unsere Communities gegen Desinformation stärken können, bevor sie zuschlägt.
Für jedes Werkzeug nehmen wir uns Zeit, teilen unsere Erfahrungen und Expertisen im Workshop. Dabei bleiben wir nicht theoretisch, sondern schaffen ein klares Bild unseres Kampagnenökosystems und entwickeln konkrete Ideen, die wir in unsere Kommunikation und Strategie umsetzen können.


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