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„Radikal Fühlen“

Emotionen als kollektive demokratische Kraft

Lisa Jaspers
Clara Porák
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Fotos: Stefan Fürtbauer / Viktoria Kämpfer

Gefühle sind politisch – doch in der Demokratiearbeit sind sie bislang eine ungenutzte Chance. Während autoritäre Bewegungen längst mit Emotionen arbeiten, wird ihre strategische Bedeutung in zivilgesellschaftlichen Kontexten häufig unterschätzt. Dabei sind Gefühle an sich schon eine politische Erfahrung. Gefühle geben Orientierung, stiften Solidarität und treiben Veränderungen an: Wut über Ungerechtigkeit, Trauer über Verluste, Hoffnung auf Veränderung oder Freude am kollektiven Handeln.  

Lisa Jaspers (Sozialunternehmerin und Mitautorin von Radical Transformation) beschäftigt sich seit Jahren mit der Rolle von Emotionen im Aktivismus. Sie zeigt, wie Gefühle Bewegungen für globale Gerechtigkeit prägen: wo sie Kraft geben, wo sie erschöpfen und wie sie bewusst genutzt werden können, um widerstandsfähig und handlungsfähig zu bleiben. Clara Porák (Journalistin bei andererseits) widmet sich in Alles fühlen dem fehlenden Raum für Emotionen in patriarchalen und kapitalistischen Gesellschaften und beleuchtet, wie emotionale Autonomie diese zu einer Ressource für Inklusion und Widerstand macht.

Ein Impuls für alle, die Demokratiearbeit, Engagement oder Organisationen gestalten und ihr Handeln um eine oft übersehene Dimension erweitern wollen: die politische Kraft der Gefühle.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Magazinbeitrag von Lisa Jaspers

Um Gefühle wie Angst und Scham zu vermeiden, ist die Unternehmerin, Aktivistin und Autorin Lisa Jaspers lange einer Vermeidungsstrategie gefolgt. Jetzt weiß sie: Kritik ist nicht das Ende, sondern ein Anfang. Lies den Beitrag hier.

Speaker*innen

Lisa Jaspers

Unlearn Business Lab

Clara Porák

andererseits

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Wie kannst du die Beziehung zu Unterstützer*innen vertiefen?

Eure Unterstützer*innen sind zentral für gute Kampagnenarbeit.

In einer schnelllebigen Aufmerksamkeitsökonomie fragt der Workshop, wie Organisationen echte Beziehungen zu Unterstützer*innen aufbauen und ihre Stimmen hörbar machen können.

Donnerstag
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24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Eure Unterstützer*innen sind zentral für gute Kampagnenarbeit.

Wir leben in Zeiten von Reels, walled gardens und einem schnelllebigen News Cycle. Aufmerksamkeit wird in Sekunden gemessen und als zentrale Währung gehandelt. Entsprechend richten sich Budgets und Kommunikationsstrategien zunehmend auf diese kurzen Momente aus.

Dabei gerät ein zentraler Teil von Kampagnenarbeit oft in den Hintergrund: die Beziehung zu Unterstützer*innen. Genau diese Menschen sind es jedoch, deren Stimmen wir als Organisationen hörbar machen müssen.

Aber wie kann das in der Praxis gelingen? In diesem Workshop lernst du, aufbauend auf vielen Jahren Erfahrung, wie Organisationen stärker auf ihre Unterstützer*innen eingehen können und durch kreative Mitmach-Formate nachhaltige Bindung aufbauen. Unter dem Schlagwort Supporter Journeys beschäftigen sich Organisationen mit einer Team-übergreifenden Planung, bei der Unterstützer*innen im Mittelpunkt stehen.

Neben konkreten Konzepten entwickeln wir gemeinsam Ideen für deine Organisation: Wie kannst du Beziehungen vertiefen, und was kannst du deinen Unterstützer*innen im Gegenzug zurückgeben?

Aufzeichnung verfügbar

Tagesauftakt

Der Start in den Tag

Donnerstag
,
24.9.2026
09:30–10:00
Zur Veranstaltung
Donnerstag
Der Start in den Tag
Aufzeichnung verfügbar

Ankommen!

Herzlich Willkommen!

Donnerstag
,
24.9.2026
09:00–09:30
Zur Veranstaltung
Donnerstag
Herzlich Willkommen!
Aufzeichnung verfügbar

Die Macht, die wir haben - Wie demokratische Gestaltungskraft entsteht

Der Auftaktabend von Mitmacht 2026 x reCampaign

Vielleicht ist es Zeit, andere Fragen zu stellen. Im demokratischen Feld fehlt es weder an Wissen noch an Engagement. Entscheidend wird, ob aus vielen guten Ansätzen mehr gemeinsame Handlungsfähigkeit entsteht.

Mittwoch
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23.9.2026
18:00–22:00
Panel
Zur Veranstaltung
Panel
Mittwoch
Der Auftaktabend von Mitmacht 2026 x reCampaign

Zum Auftakt von Mitmacht richten wir den Blick auf die Machtfrage – im Gespräch, im Erleben und in persönlichen Geschichten. Gemeinsam mit dem Business Council for Democracy fragen wir, wie demokratische Macht entsteht. In einer Intervention übertragen Radikale Töchter diese Frage anschließend in die kollektive Erfahrung und trainieren unseren Mutmuskel. Als Abschluss und vor allem Inspiration erzählen vier Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen die Geschichte von dem Moment, in dem für sie aus Mut Handlung und aus Handlung Wirkung entstanden ist.

Ein Abend über die Kunst, demokratische Macht zu organisieren.

Vor Ort gibt es Fingerfood.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Lisa Jaspers
Clara Porák
Portrait: Lisa Jaspers
Portrait Clara Porák