Mitmacht 2024

„Raus aus der politischen Ohnmacht!“

Kathrin Braun
Tobias Spöri
tba
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Campus (Neubau)
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Programm Mitmacht
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Gemeinsam identifizieren wir, was Menschen mit Migrationsgeschichte davon abhält, sich aktiv politisch zu beteiligen. Und wir erarbeiten Methoden und praxisnahe Lösungen, um marginalisierter Gruppen in demokratische Prozesse einzubeziehen. Gemeinsam überwinden wir Grenzen und entwerfen kollektive Strategien, die alle mitnehmen – auch jene, die sonst ausgegrenzt sind.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Kathrin Braun

Fremde werden Freunde

Tobias Spöri

dpart (DE) und Universität Wien (AT)

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Wenn zwei sich streiten, freut sich die AfD?

Wie demokratische Parteien zusammenfinden können. Ein Erfahrungsbericht eines neuen überparteilichen Austauschformats.

Gute Politik braucht belastbare Beziehungen zwischen Menschen, die Verantwortung tragen – auch über die bisher üblichen politischen Lager hinweg. Genau daran arbeiten die Zukunftsdialoge. Mit Cora Mantel und Lena Bickel von Brand New Bundestag.

Donnerstag
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24.9.2026
10:00–10:45 Uhr
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wie demokratische Parteien zusammenfinden können. Ein Erfahrungsbericht eines neuen überparteilichen Austauschformats.

Wie können demokratische Parteien zusammenfinden, um eine AfD-Regierungsbeteiligung zu verhindern und wie kann das Vertrauen dafür gelegt werden? In diesem Workshop bringen wir einen Erfahrungsbericht eines neuen Ansatzes sowie unsere eigenen strategischen Erkenntnisse zu überparteilichen Austauschformaten mit.

Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnten die politischen Mehrheiten grundlegend verändern. Wenn klassische Koalitionen nicht mehr möglich sind, braucht es neue Formen der Zusammenarbeit – bis hin zu tolerierten Minderheitsregierungen. Doch inhaltliche Differenzen, Unvereinbarkeitsbeschlüsse und tiefes gegenseitiges Misstrauen machen solche Lösungen schwer.

Gute Politik braucht deshalb mehr als starke Positionen: Sie braucht belastbare Beziehungen zwischen Menschen, die Verantwortung tragen – auch über die bisher üblichen politischen Lager hinweg. Genau daran arbeiten wir mit den Zukunftsdialogen. Weit vor den Wahlen haben wir in mehreren Formaten politische Entscheidungsträger*innen demokratischer Parteien in geschützten, überparteilichen Räumen zusammengebracht.

In unserem Workshop wollen wir unsere Erfahrungen aus diesem Projekt teilen und mit Euch gemeinsam diskutieren: Was braucht es, damit sich Parteilogik für einen Moment zurückstellen lässt? Wie kann Vertrauen auch über Parteigrenzen hinweg geschaffen werden? Und welche Möglichkeiten gibt es, diese Ideen für zukünftige Wahlen weiterzuentwickeln?

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Sprechen & Zuhören über alles, was die Wahlergebnisse in uns auslösen

Ein geschützer Raum für Austausch, Reflexion und Emotionen.

Die Wahlen sind vorbeiund wir alle haben viele Gedanken und Gefühle, die geteilt werden wollen. Dieser Workshop öffnet den Raum dafür. Mit Kai Schächtele von Mehr Demokratie!

Donnerstag
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24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Ein geschützer Raum für Austausch, Reflexion und Emotionen.

Wahlen wirken nach. Wenige Tage nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin laden wir zu einem besonderen Gesprächsraum im Format Sprechen & Zuhören ein.

Hier geht es nicht um Strategien und nicht ums Argumentieren, sondern ums Erleben. Jede Person hat gleich viel Zeit. Der Fokus liegt auf den eigenen Empfindungen. Ob Trauer, Angst, Wut, Ohnmacht und Erschöpfung oder Zuversicht und Erleichterung: Alles hat Platz. Ein geschützter Raum zum Teilen, Zuhören und Durchatmen.

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Allzeitorte: Räume für das Miteinander schaffen

Wie Alltagsorte zu Räumen der Begegnung werden.

Das Programm Allzeitorte bringt Freizeit- oder Alltagsorte, Soziokultur und politische Bildung zusammen – für Räume echter Begegnung und gelebten Miteinanders. Mit Barbara Bichler und Kristina Rahe von Bundesverband Soziokultur e.V.

Donnerstag
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24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wie Alltagsorte zu Räumen der Begegnung werden.

Das Miteinander lebt von Begegnung. Dafür braucht es Orte, an denen Begegnungen möglich sind – und gemeinsame Ideen, die Menschen über die zufällige, flüchtige Begegnung hinaus in Verbindung bringen: Allzeitorte.

"Gemeinsam mehr bewegen" bringt Trios aus Freizeit- oder Alltagsort, Soziokultur und politischer Bildung zusammen, um genau das zu schaffen. An einem Ort, an dem sich Menschen alltäglich aufhalten, finden unterschiedliche Menschen durch Fragen, die sie persönlich umtreiben, und durch Angebote für alle ins gemeinsame Handeln und gestalten so zusammen ihren Ort des demokratischen Miteinanders.

Im Workshop setzen wir uns damit auseinander, wie alltägliche Orte zu Räumen der Begegnung werden, was es dafür braucht, und welche Stärken Soziokultur und politische Bildung gerade in der aufsuchenden Arbeit mitbringen.  

"Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen" ist ein Förderprogramm des Bundesverbands Soziokultur e.V. und der Robert Bosch Stiftung GmbH.

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Mini-Ting: ein Vertrauensexperiment mit Geld

Geben ist leicht. Nehmen ist die eigentliche Kunst.

Ein Vertrauensexperiment zu Geld, Bedarf und demokratischer Teilhabe.

Donnerstag
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24.9.2026
10:00–18:15
Kunst & Kultur
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Kunst & Kultur
Donnerstag
Geben ist leicht. Nehmen ist die eigentliche Kunst.

Mini-Ting ist eine Installation und ein Vertrauensexperiment in Echtzeit.

Ein offener Geldtopf mitten im Festivalgeschehen: Ab 2 EUR kann jede und jeder mitmachen. Wer Bedarf oder Lust hat, nimmt heraus, was er oder sie braucht. Bis 250 EUR pro Person und Tag – keine Jury, keine Begründung. Nur eine Notiz, wofür.

Diese Notizen sind ein Teil des Experiments. Sie zeigen, ob Vertrauen trägt, und wofür Menschen Geld brauchen.

Was hier sichtbar wird, ist auch eine demokratische Frage: Wem trauen wir zu, Geld sinnvoll zu verwenden? Wer entscheidet, was Bedarf ist? Was passiert, wenn Umverteilung nicht über Institutionen, sondern von Mensch zu Mensch läuft?

Aus früheren Durchläufen wissen wir: Es entstehen Momente der Irritation, der Überraschung, manchmal gibt es Tränen. Wir vertrauen dem Geld oft stärker als unseren Mitmenschen. Mini-Ting dreht das spielerisch um.

Es gibt zwei Modi:

Selbsterklärend: Die Installation steht offen zugänglich, mit Spielregeln und einer Box für Wünsche und Rückmeldungen.

Betreut: Wir sind vor Ort, geben Anstoß, beobachten und kommen mit den Mitmachenden ins Gespräch.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Kathrin Braun
Tobias Spöri
Portrait Kathrin Braun
Portrait Tobias Spöri