Mitmacht 2025

„Resilient durch Rollenwechsel“

Wie ein Planspiel unsere Führungskräfte wachgerüttelt hat

Johanna Bär
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Education Lab (EL5)
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Programm Mitmacht
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Foto: Vivian Werk

Demokratie stärken? Klingt gut – aber wie konkret? In einem Planspiel erlebten Bibliotheks-Führungskräfte, wie sich antidemokratischer Druck anfühlt – und wie sie in herausfordernden Situationen reagieren. Die Erfahrung hat gezeigt, welche Handlungsspielräume bereits da sind und was es braucht, um in Zukunft besser aufgestellt zu sein. Spoiler: Das Spiel hat gewirkt. Aus dem Planspiel entwickelten sich konkrete Schritte – intern wie extern. Dazu zählen Investitionen in die Deeskalationskompetenz der Mitarbeitenden über ein gemeinsames Verständnis von Demokratiestärkung im Verbund – mit klaren Werten und Handlungsfeldern, bis hin zur aktiven Beteiligung an Aktionstagen.

Am Beispiel der Berliner Bibliotheken zeigt sich, wie öffentliche Institutionen auch unter Druck handlungsfähig bleiben – und welche Impulse auch für andere hilfreich sein können. Diese lassen sich schließlich in einen Mini-Fahrplan für die eigene Praxis übersetzen.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Johanna Bär

(Stiftung) Zentral- und Landesbibliothek Berlin

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„Wahlrecht ab 16?“

Wahlrecht schon ab 16 Jahren? Was in Österreich längst Realität ist, wird in Deutschland und der Schweiz noch diskutiert und gilt – wenn überhaupt – nur regional. Die Expertinnen Vanessa Bieri, Tamara Ehs und Sonja Straßner teilen ihre Perspektiven.

Dienstag
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12.3.2024
13:00–14:00 Uhr
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Dienstag

Sollten junge Menschen schon ab 16 Jahren wählen dürfen? Diese Frage wird im DACH-Raum bisher unterschiedlich beantwortet. So besteht das aktive Wahlrecht ab 16 in ganz Österreich schon seit 2007, während es in Deutschland von Bundesland zu Bundesland anders gehandhabt wird. In der Schweiz wird das Thema auf nationaler und kantonaler Ebene diskutiert, wobei ein Kanton das Wahlalter bereits herabgesetzt hat.Vanessa Bieri (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände, Schweiz), Tamara Ehs (Demokratieberatung Ehs & Fils, Österreich) und Sonja Straßner (Landesjugendring Baden-Württemberg, Deutschland) berichten aus ihrer jeweiligen Perspektive über dieses wichtige Thema. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den Austausch zu kommen.

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„Jugendteilhabe in der Praxis“

Alle sprechen davon, dass sich Jugendliche stärker beteiligen sollen – aber wie? Die Förderplattformen Catapult und Jugend entscheidet zeigen, wie es konkret gehen kann. Ein Blick in die Praxis.

Dienstag
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27.2.2024
13:00–14:00 Uhr
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Dienstag

In dieser Veranstaltung stellen wir innovative Praxisansätze zur Jugendteilhabe aus dem DACH-Raum vor. Wir freuen uns, Catapult (Schweiz) und Jugend entscheidet (Deutschland) dabeizuhaben. Sie zeigen auf unterschiedliche Weise, wie strukturelle Veränderungen die Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nachhaltig verbessern.Im Anschluss an diese Vorstellung folgt eine Q&A-Session, um in einen Austausch über die verschiedenen Ansätze zu kommen und offene Fragen zu klären. Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachexpert*innen und die interessierte Öffentlichkeit und bietet die Gelegenheit, innovative Methoden zur Stärkung der Jugendteilhabe im deutschsprachigen Raum kennenzulernen.

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„Perspektiven der Jugend“

Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir auf die zukünftigen Generationen hören. Wir sprechen mit Mit Elena Brehm, Ainhoa Martinelli und Paul Seidel über Jugendpartizipation, ihre Hürden und ihre Stärken.

Dienstag
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13.2.2024
13:00–14:00 Uhr
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Dienstag

„Nichts über uns, ohne uns!“ Das zentrale Prinzip der UN-Behindertenrechtskonvention ist mittlerweile auch Leitprinzip für gute Jugendpartizipation. Und das zu Recht. Denn nur Jugendliche selbst wissen, was es gerade bedarf, um als Teil der Gesamtgesellschaft wahrgenommen, respektiert und geachtet zu werden. Die Perspektiven der Jugend in den Blick zu nehmen und ihnen eine Stimme zu geben, bedeutet auf die Zukunft zu hören. Wie also ist es möglich, gute Jugendpartizipation zu gestalten? Was sind die Herausforderungen? Was sind Gelingensfaktoren? Darüber sprechen drei Jugendliche aus dem DACH-Raum. Danach gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und von der Jugend zu lernen.

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„Mädchen*-Power“

Die Stimmen von Mädchen sollen mehr Gehör bekommen – aber wie und wieso überhaupt? Welche Hürden und Potentiale es bei der Beteiligung von Mädchen gibt, darüber sprechen Jessy James LaFleur, Christina Purrer, Barbara Wülser.

Dienstag
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23.1.2024
13:00–14:00 Uhr
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Dienstag

“Who run the World? Girls!” singt Beyoncé. Aber wie nur? Mädchen* und Frauen* sind in unserer Gesellschaft noch immer stark benachteiligt. Wenn wir dies ändern wollen, müssen wir früh ansetzen und Mädchen* bei ihrer gesellschaftlichen Teilhabe unterstützen. Drei Speakerinnen stellen Initiativen aus dem DACH-Raum vor, die den Fokus genau darauf legen. Sie tragen dazu bei, dass junge Mädchen* Politik mitgestalten, über die Vergabe von Geldern entscheiden und eine lautere Stimme bekommen können. Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die erfahren möchten, welche Hürden und Potentiale es bei der Beteiligung von Mädchen* gibt und wie diese gelingen kann – und wieso diese im Speziellen gefördert werden muss. Die drei Best-Practice-Beispiele aus der Schweiz, Österreich und Deutschland liefern Ideen und eine geballte Ladung Wissen. Zum Schluss beantworten die Speakerinnen Fragen aus dem Publikum.(Der Begriff Mädchen* schließt Personen ein, die von intersektionalen Ausschlüssen und Mehrfachdiskriminierungen betroffen sind, speziell nicht heteronormativer sexueller Orientierungen oder Geschlechtsidentitäten.)

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