Mitmacht 2026

Selbstgestaltete Freiräume: Mikro-Partizipation & Makro-Wirkung

Mikro-Partizipation als Ausgangspunkt für gesellschaftliche Teilhabe.

Alberta Sinani
Kathrin Braun
tba
tba
SRH University Campus Berlin
SRH University Campus Berlin
No items found.

Foto Alberta: suna films I Foto Kathrin: Stefan Panfili

Wie entsteht Partizipation dort, wo formale Zugänge fehlen? Und was passiert, wenn Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte beginnen, ihre eigenen Räume zu gestalten?  

Unser Austauschformat setzt an der Mikro‑Ebene von Teilhabe an. Anhand eines konkreten Fallbeispiels aus unserer Praxis zeigen wir, wie Menschen sich im Alltag organisieren, Nachbarschaften mitgestalten und eigene Begegnungs‑ und Handlungsräume schaffen: Räume, in denen sie ihre Fähigkeiten einbringen, Verantwortung übernehmen und Selbstwirksamkeit erfahren. Was klein beginnt (eine Idee, ein Ort, eine Initiative) entfaltet dabei oft eine größere Wirkung: Mikro‑Partizipation wird zur Grundlage für ermächtigte, politische und gesellschaftliche Teilhabe auf Makro‑Ebene.  

Unser Format lädt zum Austausch ein: Welche Räume und welche „Ermöglicher*innen” braucht Beteiligung? Welche Rollen nehmen Organisationen ein? Und wie können diese Akteur*innen selbst Vertrauen innerhalb von Communities aufbauen und dort Mikro-Prozesse ermöglichen, die nachhaltig zu mehr Partizipation einladen und befähigen?

Diese Veranstaltung teilen:

Achtung

Aufzeichnung

00:00

/

00:00

Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Alberta Sinani

Verein Fremde Werden Freunde

Kathrin Braun

Verein Fremde werden Freunde

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

Aufzeichnung verfügbar

Demokratie (er)leben – Wie Sozialunternehmer*innen Demokratie fördern

Sozialunternehmer*innen als Gestalter*innen demokratischer Innovation.

Können soziale Innovationen Demokratie stärken? Ashoka zeigt, wie Sozialunternehmer*innen neue Wege für Beteiligung, Vertrauen und gesellschaftlichen Wandel entwickeln.

Donnerstag
,
24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Sozialunternehmer*innen als Gestalter*innen demokratischer Innovation.

Ashoka ist eine globale Organisation, die rund 4.000 Gründer*innen gemeinnütziger Organisationen aus 99 Ländern unterstützt, die mit einer systemverändernden Vision arbeiten. Wir nennen sie Ashoka Fellows. Gemeinsam entwickeln und verbreiten sie innovative Ansätze, um gesellschaftliche Herausforderungen langfristig zu verändern – von Bildung und Klimaschutz über Migration bis hin zu Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe.

Mit dem Participation Hub, Ashokas Leuchtturmprojekt für demokratische Innovation, haben wir in den vergangenen Jahren unsere europäische Gemeinschaft von Ashoka Fellows zusammengebracht. In Retreats, Workshops und Dialogen haben wir untersucht, wie eine starke paneuropäische Demokratie-Community aufgebaut werden kann. Dabei standen Fragen im Mittelpunkt wie: Welche Narrative prägen Demokratie heute? Welche neuen Formen der Beteiligung entstehen? Und wie können soziale Innovationen Vertrauen, Handlungsmacht und demokratische Teilhabe stärken?

In der „Mitmacht-Session“ möchten wir zentrale Erkenntnisse aus diesem Prozess vorstellen und gemeinsam mit Ashoka Fellow Kristina Krömer ein konkretes Beispiel für soziale Innovation im Bereich Demokratiearbeit beleuchten.

Kristina hat eine Methode entwickelt, mit der das Prinzip von Bürger*innenräten in den Alltag übertragen wird und ein konstruktives, kollektives Stimmungsbild zu gesellschaftlichen Kontroversen entstehen kann.

Nach einer ersten Perspektive auf demokratische Innovationen und gesellschaftliche Trends in Europa tauchen wir tiefer in die Praxis demokratischer Beteiligung ein. Ausgehend von Kristinas Arbeit beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie erleben Bürger*innen Demokratie im Alltag, und was braucht es, damit Menschen sich tatsächlich als handlungsfähig erleben?

Ziel der Session ist es, einen offenen Raum für kollektives Lernen, Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Ansätze für demokratische Innovation in Europa zu schaffen.

Aufzeichnung verfügbar

Demokratie retten durch Lobbying – How to lobby für NGOs

Praktische Einblicke in die politische Interessenvertretung für NGOs.

Lobbying ist kein Hexenwerk. Dieser Workshop zeigt, wie gemeinwohlorientierte Organisationen ihre Interessen wirkungsvoll vertreten und Gesetzgebungsprozesse besser verstehen.

Donnerstag
,
24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Praktische Einblicke in die politische Interessenvertretung für NGOs.

Demokratie lebt davon, dass möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen im politischen Prozess gehört und ihre Interessen berücksichtigt werden.

Wie können gemeinwohlorientierte Organisationen ihre Interessen wirkungsvoll gegenüber der Politik vertreten?  

Lobbying ist weder Hexenwerk noch dunkle Hinterzimmermagie. Auch ohne goldenes Adressbuch und Riesenbudget kann man Einfluss auf Gesetzgebungsprozesse nehmen.

Eine erfolgreiche Interessenvertretung hängt von der Frage ab: „Wann muss ich mit wem mit welchen Argumenten sprechen?“ In diesem Workshop schauen wir auf den Gesetzgebungsprozess und identifizieren die richtigen Ansprechpersonen für die verschiedenen Stadien. Außerdem geht es um die Frage, wie sich zielgerichtete Botschaften und Argumente formulieren lassen, um Gehör zu finden.

Aufzeichnung verfügbar

Die Plattformisierung der Demokratie – zwischen Risikoanalyse und Gestaltungsperspektive

Wie die Plattformisierung politischer Kommunikation demokratische Prozesse verändert.

Anhand von Erkenntnissen der SRH-Science-Talk-Reihe werden in diesem Workshop kollektive Strategien für die Stärkung demokratischer Öffentlichkeit abgeleitet.

Donnerstag
,
24.9.2026
10:00–11:15
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Wie die Plattformisierung politischer Kommunikation demokratische Prozesse verändert.

Wie verändert die Plattformisierung politischer Kommunikation demokratische Prozesse? Welche Narrative über digitale Öffentlichkeit greifen zu kurz – und welche Perspektiven fehlen bislang? Welche Rolle spielen Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft bei der Entwicklung neuer Diskursräume?

In diesem Workshop werden die zentralen Erkenntnisse aus der SRH-Science-Talk-Reihe „Medien, Meinungsfreiheit und Demokratie – Ein Verhältnis auf dem Prüfstand“ vorgestellt und für die strategische Arbeit demokratischer Akteur*innen nutzbar gemacht.

Ziel ist es, die im Rahmen der SRH Science Talks entwickelten Perspektiven zu verdichten und gemeinsam mit den Teilnehmenden des Mitmacht-Festivals zu reflektieren, welche kollektiven Strategien sich daraus für die Stärkung demokratischer Öffentlichkeit ableiten lassen.

Der Programmpunkt ist somit ein kuratierter Impulsraum, der bestehende Diskussionen bündelt, in den strategischen Austausch des Mitmacht-Netzwerks einspeist und damit unmittelbar zum Ziel beiträgt, demokratische Kräfte schneller, resilienter und wirksamer zu vernetzen.

Aufzeichnung verfügbar

Bewegbare gewinnen mit dem Race-Class-Narrativ und Organizing!

Welche Strategien begeistern Menschen für eine demokratische Gesellschaft?

Anhand konkreter Beispiele zeigt dieser Workshop, wie Organizing und Race-Class-Narrative Brücken bauen und demokratische Handlungskraft stärken können.

Donnerstag
,
24.9.2026
10:00–10:45
Workshop
Zur Veranstaltung
Workshop
Donnerstag
Welche Strategien begeistern Menschen für eine demokratische Gesellschaft?

Rechtsruck, Kürzungsangriffe auf den Sozialstaat und Klimarollback? Zivilgesellschaft, Verbände, Organisationen und soziale Bewegungen brauchen neue Strategien, um Macht gegen Rechts aufzubauen. Im Movement Hub hatten wir die Chance, die letzten drei Jahre viele fantastische Projekte in ihrer Organizing- und Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten, ihnen Impulse und Perspektiven zu geben und von ihnen zu lernen. All das haben wir in unserem neuen Handbuch (Arbeitstitel: „Beyond the Base – Vorankommen mit dem Race Class Narrativ und Organizing“) zusammengefasst. 

Im Workshop möchten wir euch auf eine strategische Reise mitnehmen: Wie bewegen und begeistern wir Menschen für eine demokratische Gesellschaft? Was gibt Menschen den Anstoß, sich in Nachbarschaften, Betrieben oder Kitas zu organisieren? Und welche Rolle spielt öffentliche Kommunikation dabei, ob wir Menschen jenseits der bereits aktiven progressiven Basis tatsächlich erreichen?

Dafür gehen wir nach Dresden-Johannstadt, um zu verstehen, welche Tools und Taktiken Nachbar*innen stärken, sich zusammenzuschließen. Wir sprechen darüber, warum das Werkzeug des Race-Class-Narrativs eine "Großes-Wir"-Geschichte dabei unterstützt, Brücken zu bauen. Zum Schluss der Reise zeigen wir, welchen Unterschied es macht, wenn sich Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben zusammenschließen und gemeinsam über Unterschiede hinweg Macht aufbauen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

No items found.
Alberta Sinani
Kathrin Braun