Viele Menschen setzen enorme Ressourcen - Zeit, Wissen und Geld - für eine resiliente Demokratie ein. Doch angesichts der aktuellen Herausforderungen reicht ein Nebeneinander nicht mehr aus: Wie entfalten wir mit unseren demokratischen Innovationen gemeinsam spürbar mehr Wirkung?
Wenn dich diese Frage auch bewegt, bist du hier genau richtig. Gemeinsam blicken wir darauf, was eine bessere demokratische Zukunft von uns fordert und welche Praktiken wir jetzt dringend brauchen.Unser Ansatz: Radikale Ehrlichkeit. Woran scheitern wir bisher? Was lernen wir aus Fehlern und Erfolgen? Und wie können scheinbar gegensätzliche Strategien im Zusammenspiel ihr volles Potenzial entfalten?
Genau das haben wir dieses Jahr beim Move Democracy Camp erprobt. In diesem Experimentierraum kamen Demokratie-Praktiker:innen aus ganz Deutschland zusammen - Menschen, die Begegnung ermöglichen, Protest organisieren, Community Organizing betreiben, Kampagnen organisieren und Beteiligung vor Ort oder digital gestalten. Aus unseren Learnings und dem intensiven Austausch über Organisationsgrenzen hinweg sind bereits konkrete Ideen und Synergieprojekte entstanden.
Beim Mitmacht-Festival öffnen wir die Türen: Wir teilen unsere Ergebnisse und arbeiten anschließend ko-kreativ an den entstandenen Ansätzen weiter.
Freu dich auf spannende Einblicke und konkrete Projekte, darunter:
- Strategien für eine Demokratie der Würde und die Umverteilung von Macht.
- Eine geplante Netflix-Doku-Serie, die berührende Geschichten von Demokratie-Held:innen, ihrem Scheitern und ihrer Begeisterung erzählt.
- Ein fortlaufender Experimentierraum, um von unterschiedlichen Demokratie-Praktiken zu lernen, Wirkungslogiken zu analysieren und Train-the-Trainer-Angebote zu schaffen.
Tausch dich mit uns zu den Learnings aus und denke Kooperationen mit uns weiter. Wir freuen uns auf dich!
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Bewegbare gewinnen mit dem Race-Class-Narrativ und Organizing!
Anhand konkreter Beispiele zeigt dieser Workshop, wie Organizing und Race-Class-Narrative Brücken bauen und demokratische Handlungskraft stärken können. Mit Karla Wiegmann vom Movement Hub und Alice Hamdi von bewegungschule.
Rechtsruck, Kürzungsangriffe auf den Sozialstaat und Klimarollback? Zivilgesellschaft, Verbände, Organisationen und soziale Bewegungen brauchen neue Strategien, um Macht gegen Rechts aufzubauen. Im Movement Hub hatten wir die Chance, die letzten drei Jahre viele fantastische Projekte in ihrer Organizing- und Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten, ihnen Impulse und Perspektiven zu geben und von ihnen zu lernen. All das haben wir in unserem neuen Handbuch (Arbeitstitel: „Beyond the Base – Vorankommen mit dem Race Class Narrativ und Organizing“) zusammengefasst.
Im Workshop möchten wir euch auf eine strategische Reise mitnehmen: Wie bewegen und begeistern wir Menschen für eine demokratische Gesellschaft? Was gibt Menschen den Anstoß, sich in Nachbarschaften, Betrieben oder Kitas zu organisieren? Und welche Rolle spielt öffentliche Kommunikation dabei, ob wir Menschen jenseits der bereits aktiven progressiven Basis tatsächlich erreichen?
Dafür gehen wir nach Dresden-Johannstadt, um zu verstehen, welche Tools und Taktiken Nachbar*innen stärken, sich zusammenzuschließen. Wir sprechen darüber, warum das Werkzeug des Race-Class-Narrativs eine "Großes-Wir"-Geschichte dabei unterstützt, Brücken zu bauen. Zum Schluss der Reise zeigen wir, welchen Unterschied es macht, wenn sich Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben zusammenschließen und gemeinsam über Unterschiede hinweg Macht aufbauen.
Wie kannst du die Beziehung zu Unterstützer*innen vertiefen?
In einer schnelllebigen Aufmerksamkeitsökonomie fragt der Workshop, wie Organisationen echte Beziehungen zu Unterstützer*innen aufbauen und ihre Stimmen hörbar machen können. Mit Florian Engel von More Onion.
Wir leben in Zeiten von Reels, walled gardens und einem schnelllebigen News Cycle. Aufmerksamkeit wird in Sekunden gemessen und als zentrale Währung gehandelt. Entsprechend richten sich Budgets und Kommunikationsstrategien zunehmend auf diese kurzen Momente aus.
Dabei gerät ein zentraler Teil von Kampagnenarbeit oft in den Hintergrund: die Beziehung zu Unterstützer*innen. Genau diese Menschen sind es jedoch, deren Stimmen wir als Organisationen hörbar machen müssen.
Aber wie kann das in der Praxis gelingen? In diesem Workshop lernst du, aufbauend auf vielen Jahren Erfahrung, wie Organisationen stärker auf ihre Unterstützer*innen eingehen können und durch kreative Mitmach-Formate nachhaltige Bindung aufbauen. Unter dem Schlagwort Supporter Journeys beschäftigen sich Organisationen mit einer Team-übergreifenden Planung, bei der Unterstützer*innen im Mittelpunkt stehen.
Neben konkreten Konzepten entwickeln wir gemeinsam Ideen für deine Organisation: Wie kannst du Beziehungen vertiefen, und was kannst du deinen Unterstützer*innen im Gegenzug zurückgeben?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit


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