Mitmacht 2026

Von Protest zu Prozess: Beteiligung trotz Gegenwind

Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft. Mit Laura Giesen von Liquid Democracy e.V., Alina Schütze von make.org und Katharina Knaus und Vera Hangs vom Projekt Zukunft D.

Laura Giesen
Alina Schütze
Vera Hangs
Katharina Knaus
tba
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Shed B0.09 & 10
Shed B0.09 & 10
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Foto Laura: Li / Foto Alina: Jörg Farys / Foto Katharina: Joerg Jasper

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck: Budgets sinken, Prozesse verlieren an Verbindlichkeit, und vielerorts fehlt das politische Momentum, um Beteiligung nachhaltig zu verankern. Gleichzeitig entstehen neue digitale und hybride Beteiligungsformate aus der Zivilgesellschaft heraus: schnell, mobilisierend und nah an gesellschaftlichen Debatten.

Doch wie lassen sich Reichweite und Dynamik solcher Bottom-up-Initiativen mit der Legitimität institutioneller Prozesse verbinden? Und welche Allianzen und Narrative braucht es, um Beteiligung trotz schwindender politischer Unterstützung weiterzuentwickeln?

Dieser Workshop bringt Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Civic Tech zusammen und stellt Praxisbeispiele hybrider Beteiligung vor, darunter von Make.org, aula und Liquid Democracy. Die vorgestellten Projekterfahrungen zu Methodik, Zielgruppen, Outreach etc. sowie ein interaktives Rollenspiel erkunden, wie tragfähige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen entstehen können.

Gemeinsam diskutieren wir kollektive Strategien für eine resiliente, inklusive und stärker vernetzte Beteiligung.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Laura Giesen

Liquid Democracy e.V.

Alina Schütze

make.org

Vera Hangs

aula I Projekt Zukunft D

Katharina Knaus

Wikimedia Deutschland I Projekt Zukunft D

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Demokratie im digitalen Raum: spielen, träumen, reflektieren

Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen ihn?

Mit einem Würfelspiel erkunden die Teilnehmenden digitale Räume, entwickeln Geschichten über Demokratie und reflektieren Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten. Mit Aline Quinche, Leandro Casella und Yaël Kaiser von Demokrative - Initiative für politische Bildung.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen ihn?

Wie erleben wir Demokratie im digitalen Raum – und welche Kräfte prägen den digitalen Raum? In diesem Workshop nähern wir uns dieser Frage spielerisch.

Mit dem Würfelspiel Demodice schreiben die Teilnehmenden in Kleingruppen digitale Märchen mit Herausforderungen, guten und bösen Kräften und einem Ausweg. Was zunächst leicht klingt, führt ins Herz politischer Bildung: Im Debriefing übertragen wir die Geschichten auf die Realität und fragen, was demokratische Handlungsfähigkeit im digitalen Kontext bedeutet.

Der Workshop zeigt, wie spielbasiertes Lernen auch komplexe demokratiepolitische Fragen zugänglich macht, und lädt ein, die Methode auf die eigene Praxis zu übertragen. Er richtet sich an alle, die Ansätze für Demokratiebildung im digitalen Raum suchen.

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Corporate Democracy

Demokratie am Arbeitsplatz stärken und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Wie kann Demokratie dort gestärkt werden, wo Menschen einen Großteil ihres Lebens verbringen? Gemeinsam werden Perspektiven von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen beleuchtet. Mit Vera Illini und Lissy Wohlfahrt von Critical Friends gGmbH.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Donnerstag
Demokratie am Arbeitsplatz stärken und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

In diesem Workshop nehmen wir zwei Perspektiven ein und erarbeiten gemeinsam sowohl Maßnahmen wie Unternehmen Demokratie stärken können und was Mitarbeitende in Organisationen dazu beitragen können. Ein ganz besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Rolle von NGOs. Was wünschen sich diese von Unternehmen und anders herum? Der Workshop soll dazu dienen eure Expertise zu nutzen, um demokratiestärkende Maßnahmen in den Unternehmenskontext zu bringen. Ziel ist es nach dem Workshop die Ergebnisse mithilfe einer Kommunikationsstrategie Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich also nicht nur um eine bloße Denkübung, sondern erfüllt wirklich auch einen Zweck.

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Wie mich klassische Musik zur Demokratin gemacht hat

Über die Verbindung des Künstlerischen und Gesellschaftspolitischen.

Andrea Bandelow verbindet klassische Musik mit Demokratiebildung und zeigt im Workshop, wie musikalische Wahrnehmung unser Potenzial als demokratische Alltagskünstler*innen stärkt.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Kunst & Kultur
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Kunst & Kultur
Donnerstag
Über die Verbindung des Künstlerischen und Gesellschaftspolitischen.

Musik und Politik? Wieweit gibt es eine Verbindung des Künstlerischen mit dem Gesellschaftspolitischen, die über pure Effekthascherei hinausgeht? Was hat Joseph Beuys’ soziale Plastik mit einer musikalisch ausgerichteten Wahrnehmung und künstlerischer Empathie zu tun? Und wieweit ist die Beschäftigung mit klassischer Musik in ihrer Vielschichtigkeit dafür geeignet, unser Potenzial als demokratische Alltagskünstler*innen zu leben?

Anhand verschiedener Praxis- und Hörbeispiele und in interaktivem Dialog werden wir diesen Fragen gemeinsam auf den Grund gehen. Für diesen Workshop braucht es keine Vorkenntnisse. Neugier und konfrontative Offenheit reichen.

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Demokratische Öffentlichkeit neu denken: Wie kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk gesellschaftlich legitimiert und kontrolliert werden?

Auf der Suche nach neuen Formen demokratischer Öffentlichkeit.

Ein Workshop zur Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe, Vertrauen und wirksame Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks demokratisch neu gestaltet werden können. Mit Karl-Jürgen Hanßmann von Mehr Demokratie e.V..

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Auf der Suche nach neuen Formen demokratischer Öffentlichkeit.

Dieser Workshop versteht sich ausdrücklich nicht als Anti-ÖRR-Format, sondern als konstruktive Suche nach neuen Formen demokratischer Öffentlichkeit:

• Wie kann gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden?

• Wie verhindert man institutionelle Selbstreferenz?

• Wie schafft man Vertrauen in öffentliche Medien?

• Welche Governance-Modelle könnten Polarisierung und Entfremdung entgegenwirken?

Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam mögliche Prinzipien, Chancen, Risiken, Pilotideen und Umsetzungsstrategien.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Portrait Alina Schütze