Institutionelle Beteiligung steht unter Druck: Budgets sinken, Prozesse verlieren an Verbindlichkeit, und vielerorts fehlt das politische Momentum, um Beteiligung nachhaltig zu verankern. Gleichzeitig entstehen neue digitale und hybride Beteiligungsformate aus der Zivilgesellschaft heraus: schnell, mobilisierend und nah an gesellschaftlichen Debatten.
Doch wie lassen sich Reichweite und Dynamik solcher Bottom-up-Initiativen mit der Legitimität institutioneller Prozesse verbinden? Und welche Allianzen und Narrative braucht es, um Beteiligung trotz schwindender politischer Unterstützung weiterzuentwickeln?
Dieser Workshop bringt Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Civic Tech zusammen und stellt Praxisbeispiele hybrider Beteiligung vor, darunter von Make.org, aula und Liquid Democracy. Die vorgestellten Projekterfahrungen zu Methodik, Zielgruppen, Outreach etc. sowie ein interaktives Rollenspiel erkunden, wie tragfähige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen entstehen können.
Gemeinsam diskutieren wir kollektive Strategien für eine resiliente, inklusive und stärker vernetzte Beteiligung.
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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Die Wahlen sind entschieden. Und jetzt?
Was die Landtagswahlen in Ostdeutschland für demokratische Kultur und Zivilgesellschaft vor Ort bedeuten, und welche Fragen daraus für demokratische Kräfte im gesamten deutschsprachigen Raum entstehen.
Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sind entschieden. Doch was bedeuten die neuen politischen Kräfteverhältnisse für die demokratische Kultur und Zivilgesellschaft vor Ort und darüber hinaus?
In dieser Fishbowl diskutiert Christine Bohmann, Chefredakteurin des MDR, gemeinsam mit Vertreter*innen aus politischer Bildung, Wahlforschung und einer lokalen Initiative, welche Veränderungen sich abzeichnen und was jetzt strategisch wichtig wird.
Wie lassen sich demokratische Handlungsspielräume sichern, gesellschaftlicher Zusammenhalt stärken und demokratische Institutionen auch in schwierigen Zeiten resilient halten? Und welche Erfahrungen aus Ostdeutschland sind auch für demokratische Kräfte in Österreich, der Schweiz und anderen Teilen Deutschlands relevant?
Neben Julia Reuschenbach und Christin Bohmann ist auch Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, vor Ort. Weitere Speaker*innen veröffentlichen wir im Laufe der kommenden Wochen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit
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