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„Zwischen Ohnmacht, Angst und Panik“

Was hindert uns eigentlich daran, gemeinsam die Demokratie zu retten?

Maximilian Hempt
Daniela Ingruber
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via Zoom
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Fotos: Mario Sudy Fotografie, Susanne Horak

Wut, Angst oder Ohnmacht prägen nicht nur unser persönliches Erleben, sondern auch die Stabilität unserer Demokratie. In Zeiten überlagernder Krisen wächst der Wunsch nach Sicherheit – und mit ihm die Gefahr gesellschaftlicher Spaltung. Der Therapeut Maximilian Hempt und die Demokratie- und Kriegsforscherin Daniela Ingruber zeigen uns Strategien, um Emotionen als politische Realität anzuerkennen, statt sie zu verdrängen, und kollektive Traumata bewusst zu bearbeiten, statt sie unbewusst weiterzutragen.

Sie zeigen, wie wir sichere Räume schaffen, in denen Austausch, Vertrauen und gemeinsame Reflexion möglich werden. Diese Räume sind keine Rückzugsorte, sondern Teil einer aktiven Strategie für demokratische Resilienz: Wer emotionale Prozesse versteht, kann Konflikte besser gestalten und solidarische Antworten auf Unsicherheit finden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Demokratiearbeit, Bildung oder gesellschaftliches Engagement traumainformiert und strategisch weiterdenken wollen.

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Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Magazinbeitrag von Maximilian Hempt

Oft sind herausfordernde emotionale Reaktionen das Ergebnis eines tiefsitzenden Überlebensimpulses von Menschen und ganzen Gesellschaften. Wir müssen diese Emotionen ernst nehmen – und dürfen gleichzeitig nicht in ihnen steckenbleiben, meint Psychotherapeut und Neuro-Deeskalationstrainer Maximilian Hempt. Lies den Beitrag hier.

Speaker*innen

Maximilian Hempt

Psychotherapie Wienzeile

Daniela Ingruber

Institut für Strategieanalysen

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

Aufzeichnung verfügbar

Von Wut zu Handlung: Emotionen als politische Kraft

Warum wir Wut nicht unterdrücken, sondern als Ressource nutzen sollten.

In diesem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, welche Relevanz Emotionen in gesellschaftspolitischen Kontexten haben, und wie sie Wirksamkeit entfalten können.

Freitag
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25.9.2026
14:45–16:00
Workshop
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Workshop
Freitag
Warum wir Wut nicht unterdrücken, sondern als Ressource nutzen sollten.

Wut gilt oft als problematisch. Dabei kann sie ein wichtiger Hinweis auf Ungerechtigkeit sein. In diesem Workshop geht es darum, Wut nicht zu unterdrücken, sondern sie als politische Ressource zu verstehen und produktiv zu nutzen.



Gerade im Kontext von Rassismus und anderen Formen von Ausgrenzung wird Wut häufig delegitimiert oder kriminalisiert. Ausgehend von dieser Beobachtung erarbeiten wir gemeinsam, wie Emotionen, insbesondere Wut, in gesellschaftspolitischen Kontexten wirksam werden können. Welche Narrative dominieren derzeit? Wie können wir andere Erzählungen entwickeln, die nicht auf Angst, sondern auf Zusammenhalt und Veränderung zielen?

Aufzeichnung verfügbar

Mittagspause

Guten Appetit!

Freitag
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25.9.2026
13:15–14:45
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Freitag
Guten Appetit!
Aufzeichnung verfügbar

Kopf aus, Demokratie an!

Kreative Kurz-Coachings zum Neu- und Umdenken

Raus aus gewohnten Denkmustern: In kurzen 1:1-Coachings entstehen mit kreativen Methoden neue Perspektiven, Ideen und Impulse für demokratisches Handeln.

Freitag
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25.9.2026
11:45–13:15
Kunst & Kultur
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Kunst & Kultur
Freitag
Kreative Kurz-Coachings zum Neu- und Umdenken

In den Kopf-aus-Coaching-Sessions von Ideenschmiedin Christiane Gutzmann kannst Du im 1:1-Setting mit ungewöhnlichen Kreativmethoden und ordentlich Augenzwinkern eine von Dir mitgebrachte Frage, Herausforderung oder Überzeugung, die Dich persönlich oder rund um die Mitmacht und Demokratie beschäftigt, auf untypische Art angehen. 

Mit Fantasie, Kreativität, Witz, Körper, Bewegung und klarem Post-it Verbot entstehen neue Blickwinkel, unerwartete Aha-Momente oder absurde Ideen zur Veränderung. Vielleicht schmunzelst Du auch einfach nur irritiert. Alles fine, Hauptsache raus aus´m Kopf!

Du hast keine konkrete Herausforderung, aber willst trotzdem eine Kopf-aus-Coaching-Sessions erleben? Komm vorbei, wir finden schon was, was wir zusammen umdenken können.

Session: ca. 10-20 min

Aufzeichnung verfügbar

Wem gehören die Worte? Demokratie, Meinungsfreiheit und der Kampf um unsere Öffentlichkeit 

Eine starke Demokratie braucht eine starke Öffentlichkeit.

Doch wie sprechen wir darüber so, dass Menschen diesen Wert verstehen und unterstützen? Eine Strategie-Session für alle, die die demokratische Informationsgesellschaft mitgestalten - durch Medien, Plattformen, Kommunikation, Forschung, Medienbildung oder Politik.

Freitag
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25.9.2026
11:45–13:00 Uhr
Labs
Zur Veranstaltung
Labs
Freitag
Eine starke Demokratie braucht eine starke Öffentlichkeit.

Öffentlichkeit ist die Grundlage demokratischer Aushandlung – und zugleich hart umkämpft: durch Plattformlogiken, Desinformation, schwindendes Vertrauen und eine zunehmend fragmentierte Medienlandschaft. Wer sie verteidigen will, braucht gute Argumente und eine Erzählung, die trägt.

In dieser Strategierunde entwickeln wir gemeinsam die Grundlage für ein Argumentarium rund um Öffentlichkeit und Informationsgesellschaft. Welche Überzeugungen zu demokratischer Öffentlichkeit teilen wir? Wie und wem erzählen wir diese? Wo kommt es zu Missverständnissen? Und wie können wir Menschen zu Multiplikator*innen eines demokratischen Verständnisses von Öffentlichkeit machen – von der Minister*in bis zur nachrichtenmüden Social-Media-User*in?

Die Session findet statt im Rahmen der Allianz für Öffentlichkeit von Faktor D. Gehostet wird sie vom Institute for Strategic Dialogue in Kooperation mit betterplace lab und der Allianz für die resiliente Informationsgesellschaft.


Diese Strategierunde richtet sich insbesondere an Menschen, die in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema konkret zu tun haben.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Maximilian Hempt
Daniela Ingruber
Portrait: Maximilian Hempt
Potrait: Daniela Ingruber