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„Community zum Ausleihen"

Wie wir mit wenig Ressourcen mehr Miteinander schaffen

Sheeko Ismail
Jasmin Leuze
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Weitere Veranstaltungen

Fotos: Laura Moreno / Privat

Wie lassen sich Räume für die Community schaffen und halten – auch ohne große Ressourcen? Und wie können Nutzer*innen aktiv einbezogen werden? Wir stellen Good Practices vor, die zeigen, wie Bibliotheken im DACH-Raum mit überschaubarem Aufwand zu lebendigen Räumen für Begegnung und Kooperation werden können. Bibliotheken sind ein Ort für Gemeinschaft, Beteiligung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Fokus stehen Projekte, in denen Bibliotheken Teilhabe ermöglichen und marginalisierte Gruppen sichtbar machen.

Sheeko Ismail initiiert 2022 die Schwarze Kinderbibliothek Deutschlands. Mit über 1.000 Büchern stellt die Bibliothek Schwarze Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt und schafft mit empowernden Angebote einen Safe(r) Space für Bildung und Begegnung. Jasmin Leuze leitet die Schweizer Kantonsbibliothek Zug und macht sie zu einem Ort gelebter Demokratie. Mit einem partizipativen Modell zeigt sie, wie durch Community-orientierte Gestaltung ein inklusiver Ort entstehen kann.

Die Veranstaltung richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen, kommunale Akteur*innen, Bibliotheksmitarbeitende und alle, die Orte der Begegnung demokratisch gestalten wollen. Teilnehmende erhalten konkrete Impulse, neue Perspektiven und erprobte Handlungsansätze – zum Mitnehmen, Nachmachen und Weiterdenken.
Die Veranstaltung ist Teil der dritten Mission von Faktor D zum Thema Bibliotheken und Demokratie.

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Zum Nachlesen

Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Magazinbeirag von Jasmin Leuze

Bibliotheken haben die Chance, ihren gesellschaftlichen Auftrag neu zu definieren, findet Jasmin Leuze von der Bibliothek Zug im Kanton Zug. Hier erklärt sie, was es dafür braucht – und was Drohnen damit zu tun haben. Lies den Beitrag hier.

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Speaker*innen

Sheeko Ismail

Die Schwarze Kinderbibliothek - Deutschland

Jasmin Leuze

Bibliothek Zug

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

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„Jugend Macht Gemeinde“

Jugend macht Gemeinde

Wir stellen erstmals den „Jugend Macht Gemeinde“-Baukasten vor. Dieses praxisorientierte Handbuch bietet kleinen und mittleren Gemeinden maßgeschneiderte Werkzeuge, um Beteiligungsprojekte flexibel und nachhaltig umzusetzen.

Mittwoch
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19.2.2025
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch
Jugend macht Gemeinde

Wie können wir Kinder und Jugendliche aktiv in die Gestaltung ihrer Gemeinde einbinden? Jugend Macht Gemeinde hat es geschafft. Zum ersten Mal präsentiert das von Faktor D finanzierte Projekt seinen fertig erarbeiteten Baukasten – ein praxisorientiertes Handbuch, das kleinen und mittleren Gemeinden maßgeschneiderte Werkzeuge bietet, um Beteiligungsprojekte flexibel und nachhaltig umzusetzen. Das Thema: Wie schaffen wir gute Kinder- und Jugendbeteiligung. Und welche Bedeutung hat sie für die Zukunft unserer Gemeinden?Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Vorstellung des Baukastens, ein Gespräch mit Jugendlichen über ihre Perspektiven auf Teilhabe und eine Diskussion zu den Herausforderungen der Jugendbeteiligung, insbesondere im ländlichen Raum. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Jugendbeteiligung engagieren: Gemeindevertreter*innen, Ehrenamtliche und Fachleute der Kinder- und Jugendarbeit. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur wertvolle Einblicke in die Inhalte des Baukastens – also konkrete Tools und Inspiration für ihre eigenen Beteiligungsprojekte –, sondern auch gleich die Einschätzung von den Jugendlichen selbst.

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„Unternehmen am Steuer“

Gestaltet die Wirtschaft mit KI eine demokratische Zukunft?

Tragen KI-Unternehmen die Verantwortung, die unsere Demokratie braucht? Walburga Fröhlich (capito) und Alexandra Wudel (FemAI) diskutieren darüber, wie Unternehmen zwischen Profit und sozialer Verantwortung navigieren.

Mittwoch
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4.12.2024
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch
Gestaltet die Wirtschaft mit KI eine demokratische Zukunft?

Im Zentrum der rasenden Entwicklung von KI stehen die Unternehmen. Die Auswirkungen betreffen aber uns alle. Im Strudel aller Warnungen und negativen Meldungen hegen wir Zweifel, ob Unternehmen ihre Verantwortung wahrnehmen und ob die Regulierungen ausreichen. Was bräuchte es denn, dass KI zum Wohle aller eingesetzt wird? Walburga Fröhlich, Co-Gründerin und CEO von capito, und Alexandra Wudel, CEO von FemAI und „AI Person of the Year 2024“, sind zwei Vordenkerinnen, die zeigen, wie KI nicht nur technologisch, sondern auch sozial Verantwortung übernehmen kann. Denn genau das machen die beiden selbst: Capito ermöglicht leichte Sprache mit 120 Mitarbeitenden an 14 Standorten und FemAI will die vertrauenswürdigste KI in Europa entwickeln.Nach den beiden kurzen Impulsen seid ihr gefragt: Diskutiert mit und stellt eure Fragen!

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„Glaubst du noch oder checkst du schon?“

KI und Desinformation

Kann man denn noch irgendwem trauen? Wir fragen, wie wir im KI-Zeitalter mit Desinformation umgehen müssen. Wie schützt uns der Staat vor Fake News? Und was können wir von Taiwan lernen?

Mittwoch
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6.11.2024
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch
KI und Desinformation

Kann man denn noch irgendwem trauen? Im KI-Zeitalter ist die Frage, wie wir mit Desinformation umgehen müssen, drängender denn je. Wie schützt uns der Staat vor Fake News und was können wir von Taiwan lernen? Welche (falschen) Informationen schwirren auf Social Media herum und wie beeinflussen sie junge Menschen? Und schließlich: Kann uns KI in diesem Wirrwarr von wahr und falsch weiterhelfen? Unsere Expertinnen aus Deutschland und Österreich geben Antworten: Charlotte Freihse von der Bertelsmann Stiftung beleuchtet die Rolle des Staates im DACH-Raum und erklärt, welche Maßnahmen gegen Desinformation ergriffen werden können. Evelyn Hemmer und Lisa-Marie Gotsche vom Digitalverlag Hashtag Media kennen die täglichen Herausforderungen mit Fake News auf TikTok und tauchen mit uns in das populistische Rabbit Hole ein. Zum Abschluss gibt uns Vera Schmitt von der Technischen Universität Berlin einen Einblick in KI-Tools und zeigt Möglichkeiten auf, wie sich Desinformation mit KI erkennen lässt.

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„Er ist weiß, männlich und aus Amerika“

KI und Diversität

Wäre KI ein Mensch, wäre sie wohl ein weißer Mann mit ziemlich vielen Vorurteilen. Wir beleuchten, wie sich diese Problematik in der echten Welt auszeichnet, wer eigentlich hinter dem Training von KI steckt und wie Wege aus der Diskriminierung aussehen.

Mittwoch
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15.10.2024
16:00–17:15 Uhr
Zur Veranstaltung
Mittwoch
KI und Diversität

Wäre KI ein Mensch, wäre sie wohl ein weißer, amerikanischer Mann mit ziemlich vielen Vorurteilen. Und das ist ein Problem. Denn auf dieser einseitigen Grundlage werden heute immer mehr Entscheidungen getroffen und Meinungen geprägt. Welche Auswirkungen hat diese Realität? Wer steht eigentlich hinter den Trainings von KI? Und unter welchen Bedingungen finden diese statt? Zusammen mit dem Forscher, Künstler und Filmemacher Bruno Moreschi werden wir einen Blick auf die Entstehung von KI-generierten Inhalten werfen und in einem Mini-Workshop selbst erleben, wie Bilder und damit Wahrheiten geschaffen werden. Doch wie können Wege aus einer einseitigen, diskriminierenden KI aussehen? Wie können wir sie bewusst und sinnvoll einsetzen? Diese Perspektive wird Jessica Wulf, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO, einbringen. Sie hat vorher bei AlgorithmWatch gearbeitet und beschäftigt sich nun mit Partizipationsformaten und gesellschaftlichen sowie ethischen Fragen rund um KI-Systeme.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Sheeko Ismail
Jasmin Leuze
Portrait: Sheeko Ismail
Portrait: Jasmin Leuze