„Das österreichische Parlament auf TikTok & Co.“
Wie das Hohe Haus Demokratievermittlung auf Social Media bringt

Fotos: Michael Buchner
Das österreichische Parlament zeigt, wie Demokratiebildung funktionieren kann: Es bringt sie dorthin, wo viele Menschen den Großteil ihres Alltags verbringen: auf TikTok, Instagram, YouTube und Co. Junge Menschen lernen über Demokratie und Parlamentarismus – und das nahbar und in einer Sprache, die ankommt. Wie erklärt man komplexe Inhalte in 90 Sekunden? Welche Fragen stellen Bürger*innen in TikTok-Livestreams zu Nationalratssitzungen? Was hat das österreichische Parlament in drei Jahren Demokratiebildung auf Social Media gelernt?
Ihr erfahrt, warum das Parlament auf der Plattform TikTok ist, welche Inhalte besonders gut funktionieren – und warum Likes nicht das einzige Ziel sind, wenn man demokratische Teilhabe fördern will.
Achtung
Aufzeichnung

00:00
/
00:00
Zum Nachlesen
Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.
Speaker*innen
Weitere Veranstaltungen von Faktor D
Gestalten vor Ort - wie gestalte ich einen Aufbruch?
Eine gemeinsame Diskussion darüber, welche Politikansätze im ländlichen Raum funktionieren und wie wir dies gemeinsam weiterdenken können.
Luca Piwodda ist ehrenamtlicher Bürgermeister in seiner Heimatstadt Gartz (Oder) im Nordosten Brandenburgs. Er startet viele neue Beteiligungsmodelle wie Bürgersprechstunden, Kaffeeklatsch oder digitale Wochenberichte sowie seine eigene Partei, die Partei des Fortschritts (PdF). Damit gestaltet er eine Blaupause für neue Politikansätze, gerade für den ländlichen Raum.
In seinem Workshop spricht er darüber, wie Gestaltung vor Ort heute funktionieren kann und wie man einen Aufbruch gestaltet. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird diskutiert, reflektiert und daraus werden neue Ideen entwickelt.
(K)ein Gegen-Playbook? Solidarische Netzwerke verteidigen zivilgesellschaftliche Handlungsräume
Wie rechtsautoritäre Strategien zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume einschränken, und was solidarische Netzwerke ihnen entgegensetzen können.
Das rechtsautoritäre Playbook ist aus vielen anderen Ländern bekannt und sehr wirksam: Durch Diffamierung, Defunding, Desinformation und Delegitimierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen sorgen Populist*innen von Rechtsaußen dafür, dass die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliche Organisationen, vor allem jene mit klarer politischer Haltung, immer stärker eingeschränkt werden.
In dieser Fishbowl werfen wir einen Blick auf die zugrunde liegenden Dynamiken und analysieren, welche Strategien wir diesem abgekarteten Spiel wirksam entgegensetzen können. Betroffene zivilgesellschaftliche Perspektiven treffen auf wissenschaftliche und juristische Einordnung aus dem deutschsprachigen Raum.
Das Format lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Fragen und Ansätze direkt in das Gespräch einzubringen. Ziel ist eine lokale und globale Einordnung der Entwicklungen sowie die Erarbeitung erster Handlungsansätze zum Schutz zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume. Dabei behalten wir aktuelle politische Ereignisse im Blick, analysieren Erfolge und Rückschläge der vergangenen Jahre und überlegen gemeinsam, wie wir noch besser voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können.
Die Fishbowl findet in Partnerschaft mit der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung" statt.



