Mitmacht 2025
Demokratie-Playbook

„Die demokratische Antwort: Ein neues Drehbuch für unsere Zeit“

Opening des Mitmacht Festivals 2025 in Wien

Daniel Binswanger
Jeannette Gusko
Marie Ringler
Jürgen Czernohorszky
Natascha Strobl
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Palais Wertheim
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Programm Mitmacht
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Autoritäre sind längst am Werk. Jetzt entscheidet sich, ob Demokratien den Takt vorgeben. Nach den Eröffnungsworten von Jürgen Czernohorszky ruft Jeannette Gusko zu einer neuen Kultur des Miteinanders auf, die sektorübergreifend wirkt, gemeinsame Werte trägt und kollektive Handlungsfähigkeit stärkt.

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Marie Ringler eröffnet das Panel „Das autoritäre Drehbuch – und die demokratische Antwort darauf“, veranstaltet in Kooperation mit dem European Forum Alpbach. Daniel Binswanger, Natascha Strobl und Marie Ringler diskutieren, wie wir von der Analyse zu Strategien kommen, die Wirkung entfalten. Der Abend wird von Hannah Göppert moderiert, das Panel von Nina Schnider.

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Im Anschluss gibt es Raum für Austausch und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu stärken. Wer Demokratie nicht nur verteidigen, sondern gestalten will, sollte diesen Abend nicht verpassen.

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Das Mitmacht-Festival startet mit diesem Abend. Organisiert von Faktor D, dem strategischen Netzwerk für Demokratie im deutschsprachigen Raum in Partnerschaft mit der Stadt Wien, der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Europäischen Forum Alpbach und Demokratie, was geht? Am Mitmacht-Festival kommen Expert*innen aus der gesamten deutschsprachigen Demokratiewelt vom 19. bis 22. November in Wien zusammen, um sich abzustimmen: Wie können wir als demokratische Kräfte zielgerichtet an einem Strang ziehen?

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Daniel Binswanger

Die Republik

Jeannette Gusko

Unternehmerin

Marie Ringler

Ashoka

Jürgen Czernohorszky

Stadt Wien

Natascha Strobl

Selbstständig

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

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Wenn die Parlamente zu Theatern werden, müssen die Theater zu Parlamenten werden

Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Wie können wir politische Zukunftsszenarien heute erproben? Dieser Workshop nutzt Theater als Experimentierraum für demokratische Debatten und gemeinsames Handeln. Mit Eneas Prawdzic vom Theater- und Gesellschaftsprojekt "Proberaum Zukunft".

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–12:30
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Klimawandelbedingte Extremwetterereignisse im Jahr 2037, eine post-nationalstaatliche Welt der Konzerne im Jahr 2071 oder die Gründung der „International Democratic Alliance" im Jahr 2027: Wie kann man mit der Kunst des „Als-ob" und dem Theater-Werkzeugkasten Räume schaffen, in denen die Herausforderungen von morgen bereits heute wirksam erprobt werden können?

Das Theater- und Gesellschaftsprojekt Proberaum Zukunft inszeniert seit 2017 Räume mit Politiker*innen, Expert*innen und der Öffentlichkeit, in denen die Zukunft nicht nur erdacht, sondern real erprobt wird.

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Von Protest zu Prozess: Beteiligung trotz Gegenwind

Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft. Mit Laura Giesen von Liquid Democracy e.V., Alina Schütze von make.org und Katharina Knaus und Vera Hangs vom Projekt Zukunft D.

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck. Wie können Bottom-up-Initiativen und etablierte Prozesse zu tragfähigen Kooperationen verbunden werden?

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Hybride Beteiligungsformate zwischen Institution und Zivilgesellschaft. Mit Laura Giesen von Liquid Democracy e.V., Alina Schütze von make.org und Katharina Knaus und Vera Hangs vom Projekt Zukunft D.

Institutionelle Beteiligung steht unter Druck: Budgets sinken, Prozesse verlieren an Verbindlichkeit, und vielerorts fehlt das politische Momentum, um Beteiligung nachhaltig zu verankern. Gleichzeitig entstehen neue digitale und hybride Beteiligungsformate aus der Zivilgesellschaft heraus: schnell, mobilisierend und nah an gesellschaftlichen Debatten.

Doch wie lassen sich Reichweite und Dynamik solcher Bottom-up-Initiativen mit der Legitimität institutioneller Prozesse verbinden? Und welche Allianzen und Narrative braucht es, um Beteiligung trotz schwindender politischer Unterstützung weiterzuentwickeln?

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Dieser Workshop bringt Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Civic Tech zusammen und stellt Praxisbeispiele hybrider Beteiligung vor, darunter von Make.org, aula und Liquid Democracy. Die vorgestellten Projekterfahrungen zu Methodik, Zielgruppen, Outreach etc. sowie ein interaktives Rollenspiel erkunden, wie tragfähige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen entstehen können.

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Gemeinsam diskutieren wir kollektive Strategien für eine resiliente, inklusive und stärker vernetzte Beteiligung.

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Build your own Richtlinie: Staatliche Förderung für demokratische Wirkung

Wie staatliche Förderprogramme demokratische Wirkung entfalten.

Am Beispiel von „Zusammenhalt durch Teilhabe" wird es darum gehen, wie Förderlinien entstehen, und wie Zivilgesellschaft und Verwaltung gemeinsam wirksame Projekte gestalten können. Mit Maria Pereira Robledo und Dr. Martin Correll von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wie staatliche Förderprogramme demokratische Wirkung entfalten.

Staatliche Förderung wirkt oft kompliziert: Formulare, Sachberichte, Verwendungsnachweise... Doch diese Strukturen machen sie stark. Sie sorgen für Transparenz, Planungssicherheit und demokratische Legitimation. Gerade wenn Demokratieförderung extremistischen Angriffen ausgesetzt ist, schützt eine funktionierende Bürokratie.

Aber wie entstehen Förderlinien, welche Spielräume hat die Behörde, und wie kann die Zivilgesellschaft mitwirken, damit Förderung wirkt?

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In unserem Workshop am Beispiel des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ machen wir die Mechanik staatlicher Förderung transparent, zeigen Chancen und Grenzen auf und laden die Teilnehmenden ein, eigene Vorschläge zu entwickeln. So erfahren sie praktisch, wie Förderlinien entstehen und kreative Ideen innerhalb realistischer Vorgaben umgesetzt werden.  

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Der Workshop ist ein Ort des Austauschs: Zivilgesellschaft und bpb lernen voneinander. Am Ende gehen alle mit neuen Projektideen, einem klaren Verständnis staatlicher Förderung und der Erkenntnis, dass Fördermechanismen Werkzeuge sind, um Demokratie lebendig zu gestalten. Spaß am Ausprobieren ist nicht ausgeschlossen – trotz Bürokratie.

Aufzeichnung verfügbar

New Narratives and New Vibes for Democracy (ENG)

Storytelling strategies to counter authoritarian narratives.

Six practical plays to build narratives that connect emotionally, inspire action, and sustain democratic movements. With Tin Gazivoda from D Hub.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–12:30
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Storytelling strategies to counter authoritarian narratives.

Elected authoritarian leaders understand the power of stories. They use narratives to dominate public conversation and consolidate power through lies, distortion, fear, and division. Yet they also speak in simple, accessible language, creating a sense of belonging to engage overlooked communities. Identifying this helps us understand their appeal and how to counter it.

That's where the Anti-Authoritarian Toolkit comes in. It focuses on narrative strategies: six plays designed to help you present your messages, connect emotionally with people, and build resilient political movements. Each play offers tested approaches to capture attention, inspire action, and foster long-term engagement – not just moments of mobilization, but lasting communities of trust and participation.

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In this workshop we show how to design messaging in real concerns, craft universal themes that unite diverse groups, and use humor and symbols to engage people. We also explore how to break through authoritarian shields – exposing corruption, betrayal, and the harm hidden behind false promises.  

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Throughout, we emphasize narratives that reflect people's lived experiences – showing how political change can improve the daily life of citizens. When messages mirror familiar and prevailing struggles and hopes, they become more authentic, mobilizing, and credible.

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Our goal is to equip workshop participants with the tools to take control of public discourse and reshape our communities around values of unity, hope, and shared humanity. Because the stories we tell can turn the tide.

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Jürgen Czernohorszky
Natascha Strobl
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Portrait Natascha Strobl