Mitmacht 2026

Der Auftaktabend von Mitmacht 2026 x reCampaign

Die Macht, die wir haben. Wie demokratische Gestaltungskraft entsteht.

Cesy Leonard
Johanna Mensen
Isabel Gahren
Josef Adugna
Büsra Sayed
Caroline Strotmann
Jolanda Spiess
Susanne Nasr
Antje Scheidler
Nina Schnider
Hannah Göppert
tba
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Cube Plenum
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Foto: suna films

Zum Auftakt von Mitmacht richten wir den Blick auf die Machtfrage – im Gespräch, im Erleben und in persönlichen Geschichten. Ausgangspunkt ist eine Beobachtung, die viele teilen: Erschöpfung, Fragmentierung und das Gefühl, permanent in der Defensive zu sein während autoritäre Kräfte strategisch, emotional und organisiert auftreten. Wir möchten deshalb den Fokus darauf legen, was uns Zuversicht gibt, welche Macht jede*r von uns bereits hat und wie daraus gemeinsame Handlungsmacht wird.  

MdB Lars Castellucci setzt zu Beginn des Abends einen politischen Impuls über Zuversicht als politische Ressource und die Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können.

Anschließend geht es für uns alle raus aus dem Zuhörmodus: Radikale Töchter bringen uns mit einem politischen Speed-Dating miteinander ins Gespräch. Denn Mitmacht beginnt nicht erst im Workshop am nächsten Morgen. Es beginnt direkt dort, wo Menschen einander begegnen, Energie entsteht und aus „man müsste mal“ ein „lass uns machen“ wird.

Demokratische Macht heißt dementsprechend auch, dass wir die Wirklichkeit mitgestalten können und das kann sehr unterschiedlich aussehen. Jolanda Spiess, Büsra Sayed und Josef Adugna, drei Personen aus drei unterschiedlichen Bereichen, erzählen in je sieben Minuten von persönlichen Momenten des Wirksamwerdens: Was gab den Ausschlag? Wodurch wurde plötzlich etwas möglich? Und wann war klar: Hier bewegt sich wirklich etwas?

Nach den Erzählungen schaut Susanne Nasr vom Business Council for Democracy in einer Austauschrunde mit den drei Beitragenden nochmal genauer hin und fragt: Welche Hebel, Ressourcen und Beziehungen haben für sie den Unterschied gemacht? Und wie können wir daraus kollektive Strategien entwickeln, mit denen wir gemeinsam mehr bewegen?  

Zum Abschluss des Abends sind wir alle nochmal gefragt. Gemeinsam mit den Radikalen Töchtern werden wir lernen, dass Mut ein Muskel ist, den wir trainieren können und, wie das geht. Für einen gemeinsamen, mutigen Einstieg ins Festival.


Dazwischen und danach gilt: Leute kennenlernen, weiterreden, essen, lachen, Ideen spinnen und vielleicht schon die ersten gemeinsamen Pläne schmieden. Denn Mitmacht ist Arbeitsraum, Begegnungsraum und Fest zugleich.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Cesy Leonard

Radikale Töchter gUG

Johanna Mensen

Radikale Töchter gUG

Isabel Gahren

Radikale Töchter gUG

Josef Adugna

Sony Music Entertainment Germany GmbH

Büsra Sayed

CARAMELLA

Caroline Strotmann

Radikale Töchter gUG

Jolanda Spiess

Winkelried & Töchter GmbH

Susanne Nasr

Hertie-Stiftung

Antje Scheidler

Robert Bosch Stiftung

Nina Schnider

Faktor D

Hannah Göppert

Faktor D

Weitere Veranstaltungen von Faktor D

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Ungewöhnliche Allianzen, die wirken: Wie Bündnisse unter Gegenwind stark werden

Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Anhand dreier Beispiele aus der Praxis zeigt dieser Workshop, wie wichtig es ist, unterschiedliche Partner*innen zu sammeln, um auch starkem Gegenwind standzuhalten. Mit Ann-Katrin Bohmüller und Maike Mehlis von Deutsche Umwelthilfe.

Donnerstag
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24.9.2026
15:30–16:15
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Mit Wissen aus der Praxis zur eigenen Allianzbildung

Wie bauen wir Bündnisse, die unter politischem Gegenwind wirklich tragen? In diesem Gute-Praxis-Workshop zeigen wir anhand von drei Beispielen aus der Praxis, was sich in der Zusammenarbeit mit Partner*innen bewährt hat: das wachsende #böllerciao-Bündnis, die Allianz, die sich gegen die Gasbohrungen vor Borkum formiert hat, sowie der Netzwerkansatz unseres Engagementpreises.

Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viele ähnliche Partner*innen zu sammeln, sondern deren Unterschiede stark zu machen: Wer bringt Reichweite, wer lokale Verankerung, wer Mobilisierung? Und wie gelingt Zusammenarbeit so, dass nicht nur Kleine von Großen profitieren, sondern alle etwas einbringen und etwas zurückbekommen?

Die Teilnehmenden arbeiten mit einem einfachen Bündnis-Canvas und entwickeln direkt im Workshop eine erste Skizze für ihre eigene Allianz – konkret, übertragbar und mit einem nächsten Schritt für die Praxis.

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Perfect Match? Wie Demokratieprojekte und lokale Akteur*innen gute langfristige Partnerschaften aufbauen

Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Langfristige Beziehungen mit lokalen Akteur*innen sind essenziell für gelingende Kooperationen und lokale Wirksamkeit. Doch was braucht es dafür, und was macht die Zusammenarbeit kompliziert? Mit Juliane Baruck und Hannah Rüdiger von Hallo Bundestag.

Donnerstag
,
24.9.2026
15:30–16:45
Workshop
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Workshop
Donnerstag
Wirkung vor Ort gestalten und unterschiedliche Erwartungen verstehen.

Wirkung vor Ort – und das auch noch langfristig? Das wollen viele Demokratieprojekte.
Aber wie gelingen Kooperationen mit lokalen Akteur*innen, die über einzelne Veranstaltungen hinauswirken?

Lokale Wirkung und gute Kooperationen entstehen vor allem durch langfristige Beziehungen. Doch genau hier wird die Zusammenarbeit oft kompliziert: Unterschiedliche Erwartungen, begrenzte Ressourcen und fehlende Anschlussfähigkeit treffen aufeinander. In diesem Workshop denken wir gemeinsam darüber nach, wie gute Zusammenarbeit langfristig funktionieren kann.

Aufzeichnung verfügbar

Zeit zum Durchatmen!

Zeit durchzuatmen

Freitag
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24.9.2026
15:15–15:30
Zur Veranstaltung
Freitag
Zeit durchzuatmen
Aufzeichnung verfügbar

Demokratie erzählen ist kein Wohlfühlverein! Eine wütende Keynote

Warum es höchste Zeit ist für eine gemeinsame demokratische Vision.

Demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Wir müssen anfangen, echte Geschichten zu erzählen: darüber, was wir füreinander in dieser Gesellschaft wollen.

Donnerstag
,
24.9.2026
14:30–15:15
Keynote
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Keynote
Donnerstag
Warum es höchste Zeit ist für eine gemeinsame demokratische Vision.

Was wäre, wenn Demokratie nicht stirbt, weil sie angegriffen wird – sondern weil wir aufgehört haben, von ihr zu träumen? Weil wir vergessen haben, allen und jedem voller Stolz von ihr zu erzählen?  

Während die AfD Menschen Antworten auf ihr Krisengefühl gibt, argumentieren und erklären wir Demokrat*innen ohne eine gemeinsame und klare Vision. Doch demokratische Kommunikation ist kein Ersatz für nicht vorhandene Substanz. Ein echtes demokratisches Narrativ ist eine Antwort auf die Frage: Was wollen wir füreinander in dieser Gesellschaft? Bezahlbare Mieten? Eine funktionierende Schule? Das sind die Geschichten, die wir endlich erzählen müssen.  

Diese Keynote ist eine Einladung – und gleichzeitig eine Forderung: Raus aus der Reaktion! Rein in die Erzählung!

Anschließend an die Keynote stellen Lara Buschmann und Laura Dederichs um 15:00 Uhr das von Faktor D entwickelte Kommunikations-Toolkit für gute Demokratiekommunikation vor, welches im Rahmen eines Skalierungsprozesses von Faktor D entstanden ist.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Cesy Leonard
Johanna Mensen
Isabel Gahren
Josef Adugna
Büsra Sayed
Caroline Strotmann
Jolanda Spiess
Susanne Nasr
Antje Scheidler
Nina Schnider
Hannah Göppert
Foto von Jolanda Spiess
Portrait Susanne Nasr
Portrait Antje Scheidler
Portrait Nina Schnider
Portrait Hannah Göppert