Mitmacht 2025

„Keynote mit Kübra Gümüşay“

Sprache und Vorstellungskraft als Schlüssel für eine hoffnungsvolle Zukunft

Kübra Gümüşay
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Education Lab (EL1)
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Foto: privat

Sprache ist nie neutral – sie formt, was wir sehen, denken und für möglich halten. Sie kann demokratische Räume öffnen oder verschließen, Zugehörigkeit schaffen oder verweigern. Autorin und Publizistin Kübra Gümüşay beschreibt Sprache als Instrument, das unsere Wahrnehmung prägt und den Rahmen dessen bestimmt, was wir uns als veränderbar vorstellen.In ihrer Keynote verbindet sie diese Macht der Sprache mit dem Potenzial der Imagination: der Fähigkeit, sich gerechtere, inklusivere Zukünfte vorzustellen – und sie verhandelbar zu machen.

Wer darf Zukunft entwerfen? Und wie entwickeln wir gemeinsam Narrative, die Orientierung geben und demokratisches Handeln ermöglichen? Gerade in Zeiten, in denen autoritäre Kräfte gezielt Emotionen einsetzen, lädt Kübra Gümüşay dazu ein, Sprache und Vorstellungskraft als Räume für utopisches Denken zu begreifen. So entstehen Zukunftsbilder, die Hoffnung geben und Zugehörigkeit stärken.Diese Keynote ist ein Weckruf und eine Einladung zugleich: Sie ermutigt, neu zu denken, gemeinsam zu gestalten und Zugehörigkeit möglich zu machen. Eine Einladung aus kollektiver Vorstellungskraft, demokratische Stärke zu gewinnen.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

Speaker*innen

Kübra Gümüşay

Autorin

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Mittagspause

Guten Appetit!

Donnerstag
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24.9.2026
13:00–14:30
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Donnerstag
Guten Appetit!
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Wie organisiere ich eine deutschlandweite Bewegung? Eine Toolbox.

Hacks und Erfolgsrezepte der PRÜF-Kampagne.

Die PRÜF-Bewegung mobilisiert bundesweit für ein AfD-Verbotsverfahren. Aber warum funktioniert die Kampagne so gut, und was können wir daraus lernen? Mit Gregor Hackmack von innn.it e.V..

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Donnerstag
Hacks und Erfolgsrezepte der PRÜF-Kampagne.

Die PRÜF-Bewegung hat eine Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“ Dafür organisiert ein Kollektiv aus Aktivist*innen und Comedians regelmäßige PRÜF-Demos in den deutschen Landeshauptstädten. Begleitet wird die Bewegung durch eine entsprechende Petition auf innn.it und einem über innn.it organisierten Crowdfunding. Darüber sind bereits mehr als 600.000 EUR in Kleinspenden eingeworben worden.

Laura Lo Zito, Regisseurin, Autorin und PRÜF-Initiatorin, sowie Gregor Hackmack, Vorstand und Mitgründer von innn.it, teilen die Hacks und Erfolgsrezepte der Kampagne.

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Bewegungsmacht durch Kampagnen. Drei neue Werkzeuge für Mobilisierung

Menschen wirksam mobilisieren statt nur Aufmerksamkeit erzeugen.

Warum bewegen manche Kampagnen Menschen zum Handeln und andere nicht? Mit praxistauglichen Werkzeugen zu einer wirksamen Mobilisierung und Kommunikation.

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–13:00
Workshop
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Donnerstag
Menschen wirksam mobilisieren statt nur Aufmerksamkeit erzeugen.

Wir alle kennen das Gefühl: Die Kampagne ist durchdacht, die Botschaften stimmen, das Team gibt alles. Und trotzdem bewegt sich wenig. Menschen liken, aber sie kommen dann doch nicht zu Aktionen. Sie teilen, aber sie handeln nicht. Woran liegt das?

In diesem Workshop versuchen wir dieser Frage gemeinsam auf den Grund zu gehen. Wir sehen uns an, was Mobilisierung von Information unterscheidet, und warum manche Kampagnen Menschen wirklich in Bewegung bringen, während andere nur wenig Aufmerksamkeit gewinnen.  

Dafür diskutieren wir konkrete Werkzeuge, die wir direkt auf unsere eigene Praxis anwenden: Mit dem Ökosystem-Mapping machen wir sichtbar, wer in unserem Themenfeld welche Rolle spielt, und wo strategische Lücken klaffen. Mit dem Verhaltensdesign prüfen wir, ob unsere Kommunikation auf Information oder auf Beziehung setzt, und was wir daran ändern können. Und mit einem Prebunking-Ansatz erarbeiten wir, wie wir unsere Communities gegen Desinformation stärken können, bevor sie zuschlägt.

Für jedes Werkzeug nehmen wir uns Zeit, teilen unsere Erfahrungen und Expertisen im Workshop. Dabei bleiben wir nicht theoretisch, sondern schaffen ein klares Bild unseres Kampagnenökosystems und entwickeln konkrete Ideen, die wir in unsere Kommunikation und Strategie umsetzen können.

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Wenn die Parlamente zu Theatern werden, müssen die Theater zu Parlamenten werden

Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Wie können wir politische Zukunftsszenarien heute erproben? Dieser Workshop nutzt Theater als Experimentierraum für demokratische Debatten und gemeinsames Handeln. Mit Eneas Prawdzic vom Theater- und Gesellschaftsprojekt "Proberaum Zukunft".

Donnerstag
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24.9.2026
11:45–12:30
Workshop
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Donnerstag
Theater als Proberaum für Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Klimawandelbedingte Extremwetterereignisse im Jahr 2037, eine post-nationalstaatliche Welt der Konzerne im Jahr 2071 oder die Gründung der „International Democratic Alliance" im Jahr 2027: Wie kann man mit der Kunst des „Als-ob" und dem Theater-Werkzeugkasten Räume schaffen, in denen die Herausforderungen von morgen bereits heute wirksam erprobt werden können?

Das Theater- und Gesellschaftsprojekt Proberaum Zukunft inszeniert seit 2017 Räume mit Politiker*innen, Expert*innen und der Öffentlichkeit, in denen die Zukunft nicht nur erdacht, sondern real erprobt wird.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Portrait Kübra Gümüşay