Mitmacht 2025

„Keynote mit Kübra Gümüşay“

Sprache und Vorstellungskraft als Schlüssel für eine hoffnungsvolle Zukunft

Kübra Gümüşay
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Education Lab (EL1)
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Foto: privat

Sprache ist nie neutral – sie formt, was wir sehen, denken und für möglich halten. Sie kann demokratische Räume öffnen oder verschließen, Zugehörigkeit schaffen oder verweigern. Autorin und Publizistin Kübra Gümüşay beschreibt Sprache als Instrument, das unsere Wahrnehmung prägt und den Rahmen dessen bestimmt, was wir uns als veränderbar vorstellen.In ihrer Keynote verbindet sie diese Macht der Sprache mit dem Potenzial der Imagination: der Fähigkeit, sich gerechtere, inklusivere Zukünfte vorzustellen – und sie verhandelbar zu machen.

Wer darf Zukunft entwerfen? Und wie entwickeln wir gemeinsam Narrative, die Orientierung geben und demokratisches Handeln ermöglichen? Gerade in Zeiten, in denen autoritäre Kräfte gezielt Emotionen einsetzen, lädt Kübra Gümüşay dazu ein, Sprache und Vorstellungskraft als Räume für utopisches Denken zu begreifen. So entstehen Zukunftsbilder, die Hoffnung geben und Zugehörigkeit stärken.Diese Keynote ist ein Weckruf und eine Einladung zugleich: Sie ermutigt, neu zu denken, gemeinsam zu gestalten und Zugehörigkeit möglich zu machen. Eine Einladung aus kollektiver Vorstellungskraft, demokratische Stärke zu gewinnen.

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Die Inputs aus der Veranstaltung in Artikelform.

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Kübra Gümüşay

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„Community zum Ausleihen"

Wie wir mit wenig Ressourcen mehr Miteinander schaffen

Ob die Schwarze Kinderbibliothek in Bremen oder die Kantonsbibliothek Zug – wir zeigen Good Practices, wie Bibliotheken mit wenig Ressourcen Räume für Begegnung, Teilhabe und gesellschaftliches Miteinander schaffen.

Mittwoch
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2.7.2025
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch
Wie wir mit wenig Ressourcen mehr Miteinander schaffen

Wie lassen sich Räume für die Community schaffen und halten – auch ohne große Ressourcen? Und wie können Nutzer*innen aktiv einbezogen werden? Wir stellen Good Practices vor, die zeigen, wie Bibliotheken im DACH-Raum mit überschaubarem Aufwand zu lebendigen Räumen für Begegnung und Kooperation werden können. Bibliotheken sind ein Ort für Gemeinschaft, Beteiligung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Fokus stehen Projekte, in denen Bibliotheken Teilhabe ermöglichen und marginalisierte Gruppen sichtbar machen.

Sheeko Ismail initiiert 2022 die Schwarze Kinderbibliothek Deutschlands. Mit über 1.000 Büchern stellt die Bibliothek Schwarze Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt und schafft mit empowernden Angebote einen Safe(r) Space für Bildung und Begegnung. Jasmin Leuze leitet die Schweizer Kantonsbibliothek Zug und macht sie zu einem Ort gelebter Demokratie. Mit einem partizipativen Modell zeigt sie, wie durch Community-orientierte Gestaltung ein inklusiver Ort entstehen kann.

Die Veranstaltung richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen, kommunale Akteur*innen, Bibliotheksmitarbeitende und alle, die Orte der Begegnung demokratisch gestalten wollen. Teilnehmende erhalten konkrete Impulse, neue Perspektiven und erprobte Handlungsansätze – zum Mitnehmen, Nachmachen und Weiterdenken.
Die Veranstaltung ist Teil der dritten Mission von Faktor D zum Thema Bibliotheken und Demokratie.

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„Bibliotheken als demokratische Orte“

Warum Bibliotheken und Zivilgesellschaft gemeinsame Sache machen sollten

Bibliotheken sind unschätzbar wichtige öffentliche Orte. Daher müssen wir sie als starke demokratische Partnerinnen vor Ort endlich stärker einbinden, fordern Judith Galka (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt) und Karlheinz Boss (KUS Netzwerk Österreich).

Mittwoch
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11.6.2025
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch
Warum Bibliotheken und Zivilgesellschaft gemeinsame Sache machen sollten

In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Spannungen gewinnen Räume für politische Bildung und demokratische Auseinandersetzungen an Bedeutung. Bibliotheken sind mehr als nur Wissensspeicher – sie fördern kritische Auseinandersetzungen, den gesellschaftlichen Austausch und bieten in Städten oft einen der wenigen konsumfreien Begegnungsräume. Auf dem Land sind sie häufig die letzten öffentlich zugänglichen Orte.

Judith Galka, ehemalige Programmleiterin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, und Karlheinz Boss vom KUS-Netzwerk aus Österreich, rufen dazu auf, Bibliotheken als demokratische Partnerinnen vor Ort stärker einzubinden und die immensen Kooperationspotentiale zu nutzen. Insbesondere lokale Demokratieprojekte sollten jetzt die Kraft von Bibliotheken als offene, partizipative und reichweitenstarke Demokratieräume ernst nehmen und für ihre Arbeit nutzen. Gemeinsam blicken wir auf konkrete Anknüpfungspunkte und Erfolgsgeschichten.

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„Lasst es raus“

Warum es eine neue demokratische Emotionskultur gegen Populismus braucht

Immer schön sachlich bleiben? Keine so gute Strategie gegen Populismus, findet Johannes Hillje. Der Politik- und Kommunikationsberater fordert eine „neue demokratische Emotionskultur.“

Mittwoch
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23.4.2025
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch
Warum es eine neue demokratische Emotionskultur gegen Populismus braucht

Wir befinden uns in polarisierten, krisengeprägten Zeiten. Diskursräume sind zunehmend emotional aufgeladen, eine hitzige Debatte jagt die nächste. Nachvollziehbar, denn Politik und politische Aushandlungen sind unmittelbar mit Gefühlen verbunden. Es geht um Überzeugungen, um Werte und den Wunsch nach Veränderung. Und antidemokratische Kräfte beherrschen diese emotionale Klaviatur perfekt: Sie schüren Ängste, fachen Wut an und locken mit gefühligen Hoffnungsbotschaften. Unter den demokratischen Akteur*innen gilt das Emotionale dagegen oft als unseriös.

Dabei ist das nüchtern Technokratische vielleicht keine so erfolgversprechende Strategie gegen spaltende Rhetorik des Populismus – findet zumindest Johannes Hillje. Der Politik- und Kommunikationsberater hat mit seinem neuen Buch „Mehr Emotionen wagen“ gerade ein Plädoyer dafür vorgelegt, dass wir selbst erlernen sollten, Gefühle und Demokratie zusammenzudenken und zu nutzen. Es braucht nicht weniger als eine „neue demokratische Emotionskultur.“ Johannes Hillje schreibt Bücher und kommentiert als Experte regelmäßig zu politischen Themen in Print und Fernsehen, u.a. für Der Spiegel, die tagesthemen und The Guardian.

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„Völlig losgelöst“

Das Projekt „Los jetzt!“ organisiert Workshops, in denen ehemalige Teilnehmende von Jugend-Bürger*innenräten aus der Praxis berichten. So wollen sie andere für losbasierte Beteiligungsformate begeistern.

Mittwoch
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12.3.2025
16:00–17:15 Uhr
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Mittwoch

Erfahrungen teilen und andere begeistern: Das wollen die Macher*innen von „LOS jetzt“ erreichen.Im Projekt erarbeiten ehemalige jugendliche Bürger*innenräte kreative Ansätze, wie Entscheidungsträger*innen (z.B. Kommunalpolitiker*innen, Behördenmitglieder) für losbasierte Beteiligungsformate begeistert werden können. Dafür entwickeln sie beispielweise ein Bürger*innenrats-Planspiel.Im Rahmen dieser Veranstaltung laden wir Interessierte herzlich ein, gemeinsam über Ansätze für den breiten und vermehrten Einsatz von Bürger*innenräten zu diskutieren. Ein kurzer Input der Organisatoren sowie Erfahrungsberichte zweier Teilnehmenden dienen uns dabei als Grundlage.Das Projekt “LOS jetzt” ist im ersten Innovationsprozess von Faktor D entstanden und wird von Pro Futuris, dem Think+Do Tank der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft und von Mehr Demokratie e.V. in Deutschland geleitet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

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Kübra Gümüşay
Portrait Kübra Gümüşay